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Aktuelle Spiele und Ergebnisse
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| C-Jugend ersatzgeschwächt in Landsberg |
vom 27.10.2009 |
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Ohne ihren Spielmacher musste die männliche C-Jugend am vergangenen Sonntag nach Landsberg reisen. Trotz der Schwächung hielten die Aichacher die Partie lange ausgeglichen. Erst Mitte der ersten Halbzeit konnten sich die Gastgeber einen Vorsprung heraus werfen. Dabei bekamen die Heimischen vor allem in der Abwehr Probleme mit der Zuordnung, denn die Landsberger lösten sehr häufig auf zwei Kreisläufer auf. Beim Stand von 8:12 aus Aichacher Sicht wurden die Seiten gewechselt. Diesen Vorsprung bauten die Gastgeber bis zum Zwischenstand von 22:16 weiter aus. Trotz des Rückstandes gaben die Heimischen nicht auf und kämpften aufopferungsvoll. Nach einer Umstellung auf Manndeckung waren die Landsberger plötzlich verunsichert und die Aichacher konnten noch einmal auf drei Tore verkürzen. Am Ende schwanden dann aber die Kräfte und das Spiel ging mit 25:20 verloren. Trotz der Niederlage kann die Mannschaft vor allem auf Grund der kämpferischen Leistung in der Abwehr im zweiten Durchgang zufrieden sein. Besonders erfreulich an diesem Tag die sehr sehenswerten Treffer von Julian Huhn, Thomas Hennig und Resul Sancak. Für Aichach spielten: Stefan Walther (TW), Manuel Sälzer, Björn Stubner, Julian Huhn (2), Simon Bernecker (2), Florian Neuss (7/4), Benedikt Lenz (3), Markus Haberer (1), Resul Sancak (1) und Thomas Hennig (4).
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| Handball: Aichach deklassiert Aufsteiger |
vom 27.10.2009 |
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Aichach – Die dreiwöchige Spielpause ist den Aichacher Handballern offensichtlich gut bekommen. Gegen den TSV Neusäß nahmen die Paarstädter gleich wieder richtig Fahrt auf und warfen den phasenweise überforderten Aufsteiger mit 32:20 (12:8) aus der Halle. „Wir sind auf einem guten Weg“ freute sich Aichachs Coach René Schnitzlein über den gelungenen Auftritt seiner Belegschaft, die insbesondere mit einer starken Defensivleistung zu überzeugen wusste. „Dies war der Grundstock für unserer Erfolg“, so der 43-jährige Augsburger.
Dank des klaren Erfolges konnte Schnitzlein die Vorstellung seiner Truppe auf der Tribüne auch entspannt verfolgen. Dort musste der Übungsleiter nämlich Platz nehmen, nachdem er nach dem Spiel in Friedberg „Meinungsverschiedenheiten“ (Abteilungsleiter Lothar Bahn) mit dem Unparteiischen hatte und dafür für ein Spiel gesperrt wurde. Für Schnitzlein sprangen Co-Trainer Hermann Ilk und Frank Wäsler in die Bresche. Und das Duo konnte gleich einen gelungen Auftakt registrieren. Gerade mal 45 Sekunden waren gespielt, da scheiterte Denis Graf, der 38-jährige Spielertrainer war mit 12 Toren der überragende Gästeakteur mit einem Siebenmeter an Michael Fronhoff, der wie Thomas Wonnenberg im zweiten Abschnitt eine starke Partie lieferte. Im Gegenzug machte es Aichachs Kanonier an diesem Tag, Philipp Bringmann (er traf zehn Mal) weitaus besser und verwandelte seinen Strafstoß zur Aichacher Führung. Bis zur Halbzeit (12:8) konnten die Gäste noch einigermaßen mithalten, weil die Heimischen einfach zuviele Einwurfmöglichkeiten liegen ließen.
Doch dies holten sie nach dem Wechsel nach. Endlich klappten die Kombinationen und die Zuschauer sahen zum Teil herrlich herausgespielte Treffer. Über zwölf Minuten gelang den harmlosen Gästen kein Tor und die Rot-Weißen zogen von 17:12 (38:05) auf 29:12 (50:10) davon. „Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung“, so das Pauschallob von Ilk, nach einem gelungenen Handballabend an dem alle - außer den Neusäßern - sichtlich Freude hatten.
TSV Aichach: Fronhoff, Wonnenberg – Borowitzki (3 Tore), Hausmann, Ruhnke (2), Neumair (1), Bringmann (10/4 Siebenmeter), Obermayer (1), Meier (5), Marquart, Hewel (4/2), Franz Harner, Max Harner, Bauer (6), Schatzelmayer.
TSV Neusäß: Gebhard, Bäuml – Graf (12), Haug (1), Prix, Hofmann, Riegger, Korn (1), Schmidt (3), Assum, Gribl, Strecker (1) Schnürer, Kamlah (2/2).
Schiedsrichter: Auer/Waldmann (Niederraunau).
Zuschauer: 150.
Zeitstrafen: 7 – 7.
Siebenmeter: 8/6 – 4/2.
Rote Karte: Neumair (58:06) nach der dritten Zeistrafe.
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| Einbruch in den letzten Minuten |
vom 26.10.2009 |
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Die Aichacher Handballdamen unterlagen am vergangenen Samstag beim Meisterschaftsfavoriten ESV Neuaubing mit 31:19 Toren. Lange Zeit hielten die Paarstädterinnen gut mit, bevor sie in den letzten 10 Minuten einbrachen und diese mit 10 : 01 an die Gastgeberinnen ging.
Die ersten Minuten der Begegnung verliefen bis zum 2:2 ausgeglichen. Dann verloren die Aichacherinnen etwas den Faden und ließen gute Torchancen aus. Neuaubing nutzte diese Schwächephase aus und erzielte schnelle und einfache Tore. Vor allem die zweite Welle der kleinen, flinken und sehr ballsicheren Gastgeberinnen stellte die Aichacher Defensive vor große Probleme. Der Rückstand der Gäste vergrößerte sich von 6:4 auf 10:4. Danach fingen sich die TSV Damen wieder. Die Abwehr stand besser und die zweite Welle des Gegners wurde nun früher unterbrochen. Auch im Angriff lief der Ball schneller und sicherer und die Einwurfmöglichkeiten wurden konsequenter genutzt. So blieb der Abstand von 6 Toren bis zur Halbzeit zum 16:10 bestehen.
Die Aichacherinnen kamen in der zweiten Spielhälfte gut aus den Startlöchern. Die gefährlichste Angreiferin wurde kurz gedeckt und die restliche Mannschaft der Gastgeberinnen konnte mit dieser Situation zuerst nicht umgehen. Kontinuierlich konnten die TSV Damen zum Gegner aufschließen und hielten bis zum 18:21 gut mit. Doch dann machte sich die dünne Personaldecke bemerkbar. In der 50 Minute bekam Iris Kronthaler auch noch wegen drei Zweiminutenstrafen die Rote Karte. In den verbleibenden 10 Minuten konnten die Paarstädterinnen dem schnellen Spiel der Gastgeberinnen nichts mehr entgegensetzen. Zu viele Ballverluste im Angriff bescherten dem Gegner die Möglichkeit zu schnellen Kontern. Somit ging die Partie mit 31:19 Toren an den ESV.
Fischer bemängelte die fehlende Cleverness in den entscheidenden Situationen und die oft negative Körpersprache seiner Mädels. Dennoch lässt man im Aichacher Lager die Köpfe nicht hängen. „Unsere Spiele kommen noch, da sind wir uns sicher!“ bemerkte Fischer schon wenig später.
Das nächste Heimspiel gegen den ESV Regensburg II am 08.11.2009 wird wieder schwer werden. Die zweite Garnitur des Regionalligisten gehört mit zu den Topteams der Liga, denn sie kann auch aus dem Kader der ersten Mannschaft schöpfen.
Für Aichach spielten: Ute Solleder (TW), Iris Kronthaler (5/2), Tina Grünwald (7/4), Carmen Vogl (1), Johanna Fackler, Sonja Schmidt (1), Katrin Storr, Ines Farle (3), Tini Wonnenberg (2), Maria Eberle
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| Damen I unterliegen 22:30 gegen Kissing |
vom 26.10.2009 |
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Am vergangenen Sonntag war der SC Kissing zu Gast in Aichach. Nach 60 spannenden Minuten ging das Spiel nach einer kämpferischen und teilweise auch spielerisch ansprechenden Leistung der Heimmannschaft mit 22:30 (11:14) verloren. Trainer Martin Fischer: „Wir haben uns achtbar geschlagen, doch es hat nicht ganz gereicht.“
Zu Beginn des Spieles tasteten sich beide Mannschaften ab. Nach dem 2:2 konnten die Aichacher Mädels jedoch 4 gute Chancen nicht nutzen und Kissing zog auf 2:6 davon. Aichach fing sich wieder und gestaltete das Spiel offen. Vor allem die Abwehrleistung war sehr überzeugend und dahinter stand mit der reaktivierten Ute Solleder eine Klasse-Torfrau zwischen den Pfosten, welche die während der Woche operierte Stamm-Torhüterin Susi Fischer glänzend vertrat. Über einen 8:9- Zwischenstand lag Aichach jedoch zur Pause wieder mit 11:14 im Hintertreffen. Im zweiten Durchgang spielte Kissing anfangs stark auf und konnte den Vorsprung bis auf 15:20 ausbauen. Nun entdeckten die Aichacherinnen ihr Kämpferherz und setzten Kissing mächtig unter Druck. Sehenswerte Kombinationen wurden durch Ines Farle, Tina Grünwald, Johanna Fackler und Carmen Vogl im Rückraum oder über Außen sowie Iris Kronthaler am Kreis abgeschlossen. Auch Katrin Storr und Maria Eberle (extra aus Rosenheim angereist) lieferten im Rückraum eine tolle Partie und ließen den Ball schnell durch die eigenen Reihen laufen. Beim 19:21 schien die Wende möglich, doch die Aufholjagd hatte zu viel Kraft gekostet. Mit zwei leichten Kontertoren befreite sich Kissing wieder, erhöhte auf 19:23 und spielte die letzten 10 Minuten als neuer Tabellenführer routiniert zu Ende.
Insgesamt eine ordentliche, geschlossen Leistung der gesamten Mannschaft gegen einen starken Gegner. Aufbauend auf diesem Niveau fährt man am kommenden Samstag bestimmt nicht chancenlos zum seitherigen Tabellenführer nach Neuaubing, auch wenn dort die Trauben sicher recht hoch hängen.
TSV Aichach: Ute Solleder, Iris Kronthaler (2), Tina Grünwald (9/4), Sabrina Stenzel, Carmen Vogl (4), Johanna Fackler (4), Sonja Schmidt, Katrin Storr, Ines Farle (2), Maria Eberle (1). Strafzeiten: 7-7
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| D-Jugend mit einem Sieg beim Spieltag |
vom 26.10.2009 |
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Die männliche D-Jugend der TSV Handballer konnte am vergangenen Wochenende in Königsbrunn einen Sieg landen und musste sich nur dem Tabellenführer Lauingen geschlagen geben.
Mit Lauingen wartete zu Beginn der verlustpunktfreie Tabellenführer und designierte Meister auf die Aichacher. Gegen die körperlich überlegenen, aber auch spielerisch starken Gegner geriet man schnell mit 0:4 in Rückstand. Mit viel Einsatz und Kampfgeist konnte man aber schnell wieder auf 4:6 herankommen und blieb bis zur Halbzeit (8:10) ebenbürtig. Auch im zweiten Durchgang sahen die Zuschauer von beiden Teams Handball auf spielerisch starkem Niveau und bis zum Stande von 14:15 hielt man das Spiel weiterhin offen. Nach einer Auszeit Lauingens zeigte sich deren körperliche Überlegenheit dann aber doch. Bei den Rot-Weißen schwanden nach hartem Kampf die Kräfte und letztlich musste man sich mit 17:24 vielleicht ein bisschen zu deutlich geschlagen geben.
Im zweiten Spiel gegen Königsbrunn ging man bald recht deutlich mit 6:1 in Führung. Ein kleiner Durchhänger bis zur Pause brachte die Gastgeber wieder ins Spiel (8:6). In der zweiten Hälfte zweigten die Aichacher aber wieder hervorragenden Kombinationshandball und diesmal auch tollen Kampfgeist und Disziplin in der Abwehrarbeit. So konnte man sich vorentscheidend auf 14:9 absetzen. Am Ende gewann man aufgrund des tollen Einsatzes verdient und ungefährdet mit 17:12.
Allen Spielern gebührt diesmal viel Lob für das gezeigte spielerische Klasse-Niveau und den hervorragenden Teamgeist. So darf es gerne weitergehen.
Für den TSV Aichach spielten: Simon Görtz (TW), Florian Geißreither, Christoph Ziegler (6 Tore), David Holzapfel (4), Jonas Lindermair (4), Florian Schilberth (11), Manuel Euba (3), Sebastian Leopold (4), Sebastian Negele (2) und David Czok.
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| Weibl. E-Jugend zahlt wieder Lehrgeld |
vom 25.10.2009 |
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Auch diesmal chancenlos
Am Sonntag spielte die weibl. E-Jugend der Aichacher Handballer in Königsbrunn gegen den SC Kissing. Wie schon in fast allen Qualifikationspielen zuvor musste unsere reine Mädchenmannschaft gegen eine gemischte Mannschaft – zwei Mädchen, der Rest Buben – antreten. Obwohl man im Vergleich zu den Begegnungen zuvor schon eine Leistungssteigerung sehen kann sind die Mädels in diesem Alter den Jungs spielerisch und taktisch deutlich unterlegen. Die Aichacher Mädels mussten sich letztendlich mit 17:0 geschlagen geben. Lena Rappel hätte den Ehrentreffer für Aichach erzielt, dieser wurde vom Schiedsrichter wegen Betreten des Wurfkreises nicht gegeben.
Am 15.11. steht jetzt das letzte Qualifikationsturnier in Dasing an, und die Trainerinnen Stephi Szierbeck und Heike Mahl hoffen, dass danach die Gruppen leistungsgerecht neu gemischt werden.
Es spielten: Lena Rappel, Lina und Anna Mahl, Katrin Leischner, Lucia Metzger, Anna Euba, Lina Kotsi, Yvonne Bernecker, Sofie Schwebel, Elisabeth Nassl
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| Weibliche D-Jugend feiert zwei Siege |
vom 21.10.2009 |
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Am vergangenen Sonntag trafen die Aichacher D-Jugend Handballerinnen des TSV Aichach, wie schon vergangene Woche, auf den TSV Haunstetten. Der belegt zur Zeit den ersten Tabellenplatz. Nachdem man sich im Hinspiel mit einem Unentschieden zufrieden geben musste, wollten die Aichacher Mädels diesmal die zwei Punkte mit nach Hause nehmen. Haunstetten legte aber mit einem Blitzstart los und ging mit 3:0 in Führung. Wachgerüttelt durch diesen Rückstand konnte man postwendend nachlegen und Aichach verkürzte auf 4:4. Doch bis zur Pause setzte sich keine der beiden Mannschaften ab und somit Stand es 9:9. Nach der Pause überrollten Selina Eker und Lina Schrempel ihre Gegnerinnen durch eine herrlich vorgetragene "Zweite Welle" und warfen dadurch einen Vier-Tore Vorsprung heraus. Das Zusammenspiel auf Aichacher Seite lief hervorragend und in der Abwehr hatte vor allem Verena Merker ihre Gegnerinnen gut im Griff. Somit feierten die Mädels beim Stand von 19:26 Toren ihre ersten zwei Punkte.
Im zweiten Spiel des Tages traf Aichach auf den Gastgeber Königsbrunn. Auch hier war die erste Spielhälfe so ähnlich wie gegen Haunstetten. Keine der Mannschaften konnte sich einen Torevorsprung verschaffen. Die Königsbrunner Mädels brachten durch ihre ständigen Wechsel im Rückraum, die Aichacherinnen immer wieder in Verlegenheit. Doch die Torhüterin Julia Gabriel konnte mit sehenswerten Paraden einen Rückstand verhindern. Aichach ging bis zum Pausenpfiff mit 10:11 Toren in Front. Nach dem Seitenwechsel lies man Königsbrunn nicht mehr ins Spiel kommen. Vor allem verstand es Lara Leis immer wieder ihre Gegnerinnen in Verlegenheit zu bringen und erzielte dadurch 6 Tore. In der Abwehr fing Selina Eker ein ums andere Mal den Ball ab und leitete somit die schnell vorgetragenen Konter ein. Verdient gingen die Aichacher Mädels am Schluß der Partie mit einem 16:24 vom Feld.
Es spielten: Julia Gabriel(TW), Lara Leis(9), Tanja Dituk, Eva Schreiber(6), Lina Schrempel(23), Annabel Weiß(4), Selina Eker(3), Sina Schaberl(1), Verena Merker(4), Annina Jakob, Julia Finkenzeller
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| Männliche C-Jugend nach tollem Kampf mit erster Niederlage |
vom 20.10.2009 |
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Mit dem TSV Ismaning kam am vergangenen Sonntag ein Favorit auf die Meisterschaft in die Aichacher Vierfachturnhalle. Seit Jahren ist der TSV Ismaning für seine vorbildliche Jugendarbeit im Raum München bekannt. Dementsprechend gewarnt gingen die Heimischen ins Spiel und gerieten durch einfache Fehler im Angriff und anschließende Konter schnell mit 0:3 in Rückstand. Danach hielten die Aichacher hervorragend mit und konnten das Spiel bis zum Stand von 7:8 ausgeglichen gestalten. Aufgrund von Unkonzentriertheiten fingen sich die Paarstädter vor der Pause noch einige unnötige Treffer ein und lagen damit 8:12 zurück. Zu Beginn der zweiten Halbzeit legten die Heimischen richtig los und kamen auf 15:16 heran. Doch wieder wurden in dieser Spielphase zu viele Chancen vergeben, so dass die Gäste innerhalb kurzer Zeit auf 22:15 davonzogen. Die Aichacher ließen sich aber dadurch keinesfalls entmutigen, kämpften großartig und konnten bis zum Schluss auf 19:22 verkürzen. Aus einer kämpferisch stark agierenden Mannschaft ragte am Sonntag Johannes Alshut heraus, der von Rechtsaußen viele sehenswerte Treffer erzielte. Für Aichach spielten: Stefan Walther (TW), Björn Stubner (2), Felix Schilberth (4), Simon Bernecker (2), Florian Neuss (4), Benedikt Lenz (2), Johannes Alshut (5), Thomas Hennig, Markus Haberer, Julian Huhn und Resul Sancak.
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| D-Jugend mit einem Sieg und einer Niederlage |
vom 19.10.2009 |
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Die männliche D-Jugend der TSV Handballer war vergangenes Wochenende in Kissing im Einsatz. Bei einem wahren Torfestival konnte man eine Partie gewinnen, die andere ging verloren.
Der erste Gegner FC Burlafingen war den Rot-Weißen unbekannt, doch das gute Kombinationsspiel im Angriff sorgte in Durchgang Eins für die nötigen Tore, so dass es zur Halbzeit 18:12 für Aichach stand. In der zweiten Hälfte zeigten sich wie schon vergangene Woche Schwächen in der Abwehr. So kam der Gegner Tor für Tor heran und glich beim Stande von 23:23 erstmals aus. Auch das letzte Aufbäumen half nicht mehr, denn in der Abwehr wurde weiterhin zu wenig getan. So verlor man das Spiel völlig unnötig aber verdient mit 25:26.
Gegen den Gastgeber Kissing gab es dann ein wahres Torfestival. Beide Mannschaften versuchten regelrecht so wenig wie möglich in der Abwehr zu tun, so dass es zur Pause bereits 15:15 stand. Auch in Halbzeit Zwei änderte sich nichts. Aichach gewann das Spiel am Ende nur deshalb, weil man es doch schaffte fünf Minuten lang Kampfgeist in der Defensive zu beweisen. Den resultierende 3-Tore-Vorsprung beim Stande von 27:24 brachte man über die Zeit und so endete die Partie nach 30 Minuten mit sage und schreibe 31:29 für die Rot-Weißen.
Wenn man in den nächsten Spielen wieder zu alter Abwehrstärke zurückfindet und im Angriff weiterhin so konsequent spielt, dann werden in Zukunft auch wieder mehr Punkte nach Aichach gehen.
Für den TSV Aichach spielten: Simon Görtz (TW), Florian Geißreither, Christoph Ziegler (17 Tore), David Holzapfel (8), Jonas Lindermair (1), Florian Schilberth (19), Simon Bachhuber (3), Manuel Euba (5), Sebastian Negele (2) und David Czok (1).
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| Weibliche E-Jugend schlägt sich wacker |
vom 12.10.2009 |
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An ihrem zweiten Spieltag musste die weibliche E-Jugend in Friedberg antreten. Gleich im ersten Spiel traf man gegen den TSV Friedberg wieder auf eine reine Jungenmannschaft, die den Aichacherinnen körperlich weit überlegen war. Obwohl sich die Aichacher Mädels wacker schlugen und sowohl im Abwehr- als auch im Angriffsverhalten sehr gut dagegen hielten, musste man sich letzlich mit 2:17 geschlagen geben. Die beiden Tore für Aichach erzielte dabei Hannah Burkhard.
Gleich anschließend trat man dann gegen den TSV Dasing an, der wenigstens eine gemischte Mannschaft stellte. Leider hatten die Aichacherinnen auch hier nicht viel zu melden und kassierten eine 3:17 Niederlage. Erfreulich war jedoch, dass man im Angriff nun schon wesentlich öfter zum Torwurf kam und sich mit Franziska Peter, Josi Ilk und Hannah Burkhard drei Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten.
Für Aichach spielten: Franziska Peter, Lina Kotsis, Anna Euba, Josi Ilk, Annika Jürgens, Hannah Burkhard, Sofie Schwebel, Kathrin Leischner, Anna Mahl, Lena Rappel, Veronika Bangerter und Julia Schwab.
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| Männliche C-Jugend Tabellenführer in der Landesliga Süd |
vom 12.10.2009 |
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Erneut in Topform präsentierte sich die männliche C-Jugend in der Landesliga Partie gegen den TSV Herrsching. Wie bereits in den vergangenen Begegnungen legten die Aichacher einen fulminanten Start hin und führten schnell mit 8:4 Toren. Dieser Vorsprung wurde dann kontinuierlich bis zum Stand von 17:11 ausgebaut. Danach stellten die Herrschinger sich besser auf die hervorragenden Aichacher Angreifer ein und konnten Tor um Tor aufholen. Beim Stand von 18:15 für Aichach wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause war dann die Zeit des Simon Bernecker, der innerhalb von 10 Minuten fünf blitzsaubere Tore von Rechtsaußen warf und somit für eine Vorentscheidung sorgte. Mitte der zweiten Hälfte führten die Aichacher Youngster mit 29:19. Da drei Stammspieler am Vortag ein vierstündiges Auswahltraining des Bezirks Schwaben absolvierten, machte sich langsam aber sicher ein gewisser Kräfteverschleiß bemerkbar. Der sichere 33:27 Sieg war den Heimischen aber nicht mehr zu nehmen. Mit diesem Sieg eroberten die Aichacher C-Jugendlichen die Tabellenführung in der Landesliga Süd. Herausragend an diesem Sonntagnachmittag war neben Simon Bernecker wieder einmal Florian Neuß, der sowohl in Angriff, als auch in der Abwehr eine grandiose Vorstellung ablieferte. Steil nach oben zeigt auch die Leistungskurve von Benedikt Lenz, der trotz Verletzung den gefährlichsten Angreifer der Herrschinger sicher im Griff hatte. Für Aichach spielten: Stefan Walther (TW), Felix Schilberth (8), Simon Bernecker (9), Florian Neuss (9), Benedikt Lenz (6), Johannes Alshut, Patrick Czok, Markus Haberer, Julian Huhn (1) und Resul Sancak.
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| Damen melden sich zurück |
vom 12.10.2009 |
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Mit einem 25:12 Kantersieg gegen den Aufsteiger TSV Weilheim gelang den Aichacher Handballdamen am vergangenen Samstag der erste doppelte Punktgewinn in der neuen Saison. Damit machten sie die bittere Niederlage der Vorwoche vergessen und kletterten in der Tabelle auf Platz 9.
Diesmal konnte Martin Fischer auf ungewöhnlich viele Spielerinnen zurückgreifen. Ines Farle und Sabrina Stenzel meldeten sich nach ihren Verletzungen im Team zurück und Tini Wonnenberg war zum ersten Mal nach ihrer Babypause wieder im Kader. Trainer und Spielerinnen hatten sich für diese Partie gegen den Liganeuling viel vorgenommen. Um nicht im Tabellenkeller zu bleiben musste unbedingt gepunktet werden.
Dementsprechend nervös begannen die Heimischen die Begegnung. Mit 0:1 gingen die Gäste, die ohne ihre Stammtorhüterin Marianne Rupp angereist waren, das erste und letzte Mal in Führung. Danach legten die Aichacherinnen zwar bis zum 7:6 immer ein Tor vor, doch im Angriff lief es noch nicht rund. Mit der Einwechslung von Tini Wonnenberg wurde eine Linie gefunden. Durch Spielzüge und schnellen Balltransport erzielten die Gastgeberinnen vier Tore in Folge. Auch die erste Welle, eingeleitet von Torhüterin Susi Fischer lief nun besser. Fischer war an diesem Tag ein wichtiger Garant für den Erfolg. Sie hatte die gefährlichste Angreiferin der Weilheimerinnen mit zunehmender Spieldauer im Griff und konnte durch ihre Paraden Konter einleiten, die vor allem Johanna Fackler zum Torerfolg nutzte.
Beim Stand von 12:8 wurden die Seiten gewechselt. Vier Tore sind im Handball bekanntlich nicht viel und die Heimischen wollten weiter konsequent und schnell spielen. Doch leider verloren die Damen zu Beginn der zweiten Halbzeit etwas den Faden. Zu überhastet agierten sie in der Offensive und zu harmlos in der Defensive. Hinzu kam, dass mehrere Torchancen leichtfertig vergeben wurden und so konnten die Gäste auf 14:12 verkürzen. Doch ab diesem Zeitpunkt fanden die Paarstädterinnen wieder ins Spiel. Konsequent wurde die erste und zweite Welle durch Torerfolge abgeschlossen. Auch im gebundenen Spiel kam man immer wieder frei zum Wurf. Rückraumschützin Tina Grünwald erwies sich als sehr treffsicher und war mit neun Toren erfolgreichste Werferin. Die Aichacherinnen machten nun auch ihre Abwehr dicht. Den Gästen gelang bis zum Ende kein Tor mehr und die letzten 15 Minuten gingen mit 11:0 an die Heimischen. Der Jubel nach dem 25:12 Erfolg war groß. Trainer Martin Fischer zeigte sich sichtlich erleichtert: „Endlich sind wir in der Landesliga angekommen! Dieser Sieg macht Hoffnung auf mehr.“
Kommenden Sonntag wartet allerdings mit dem SC Kissing ein harter Brocken auf die Paarstädterinnen.
Für Aichach spielten: Fischer Susanne (TW), Grünwald Tina (9/3), Kronthaler Iris (5), Schmidt Sonja (1), Fackler Johanna (4), Wonnenberg Tini (1), Szierbeck Stephi, Farle Ines (3), Eberle Maria, Storr Katrin (1), Stenzel Sabrina (1/1)
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| Männliche D-Jugend fährt die ersten Punkte ein |
vom 11.10.2009 |
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Die männliche D-Jugend der TSV Handballer war bei Ihrem zweiten Spieltag in Gundelfingen im Einsatz und konnte dort mit einem Sieg und einem Unentschieden die ersten Punkte der Saison einfahren.
Der erste Gegner TSV Schwabmünchen ist gut bekannt, war man doch beim letzten Aufeinandertreffen beim Turnier in Friedberg zweimal unterlegen. Daher galt es von Beginn an eine ordentliche Abwehrleistung abzuliefern, was in der ersten Halbzeit überhaupt nicht gelang. Man lud den Gegner förmlich zum Torewerfen ein, daher zog der Trainer nach neun Minuten beim Stande von 6:9 die erste Auszeit. Nach deutlichen Worten ging man engagierter zu Werke und konnte schnell 9:9 ausgleichen – musste jedoch mit 9:11 in die Pause gehen. Die zweite Halbzeit begann wie die Erste und beim 10:14 folgte die nächste Auszeit. Von da an aber zeigten die Jungs eine hervorragende Moral und drehten das Spiel bis zum 18:18 wieder um. Kurz vor Schluss war Schwabmünchen ein Tor vorne, aber es blieb noch ein Angriff. Und den nutze man auch und konnte so doch noch zum viel umjubelten 20:20 ausgleichen.
Das zweite Match gegen Gundelfingen verlief in der ersten Halbzeit völlig ausgeglichen, wobei die Gastgeber mit einer viel zu passiven Abwehr regelwidrig versuchten das Spiel offen zu halten. So ging es mit 5:6 in die Pause. Zu Beginn der zweiten Hälfte lag man bald mit 6:9 im Hintertreffen, als die Rot-Weißen ihre Chance erkannten und mit einem fulminanten Zwischenspurt und einigen sehr sehenswerten Treffern auf 13:9 davon zogen. Diesen Vorsprung verteidigte man bis zum Endstand von 16:13.
Trotz einiger Schwächen in der Abwehr zeigte das Team eine tolle Mannschaftsleistung und kämpferische Moral, so dass man am Ende die ersten drei Punkte auf dem Konto verbuchen konnte.
Für den TSV Aichach spielten: Florian Geißreither (TW), Simon Görtz (TW/1), Christoph Ziegler (10 Tore), David Holzapfel (5), Sebastian Leopold (2), Florian Schilberth (13), Simon Bachhuber (2), Manuel Euba (2), Sebastian Negele und David Czok (1).
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| Männliche E-Jugend weiter ungeschlagen |
vom 05.10.2009 |
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Weiter auf Erfolgskurs befindet sich die männliche E-Jugend. Auch im zweiten Qualifikationsturnier konnten die jungen Aichacher beide Spiele für sich entscheiden.
In der ersten Begegnung trafen die Paarstädter auf die Mannschaft aus Dasing. Aus einer sehr guten Deckung heraus führten schnell vorgetragene Angriffe zu schönen Toren. Am Ende gingen die Aichacher mit 20:7 Toren als klarer Sieger vom Platz.
In der zweiten Partie traten die Aichacher gegen die Youngstars des SC Kissing an.
Viele Abspielfehler und ein toll haltender Kissinger Torwart verhinderten in der ersten Spielhälfte einen deutlicheren Vorsprung für die Aichacher. So ging man mit einem knappen 7:4 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel fanden die jungen Paarstädter nun wieder zu Ihrem Spiel. Vor allem Manuel Euba setzte seine Mitspieler mit schönen Anspielen toll in Szene und war auch mit 12 Treffern der erfolgreichste Torschütze. So ging man zum Schluss doch deutlich mit 19:7 Toren als Sieger vom Platz und hat nun gute Chancen sich für die höhere Spielklasse zu qualifizieren.
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| Weibliche D-Jugend mit knappen Ergebnissen |
vom 05.10.2009 |
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Das es in der Bezirksoberliga nicht einfach wird, diese Erfahrung musste die weibl. D-Jugend der Aichacher Handballer an ihrem ersten Spieltag in Ludwigsfeld (bei Neu-Ulm) machen.
Gleich im ersten Spiel traf man auf den aktuellen Tabellenersten Haunstetten. Mit einem Blitzstart legten die
Aichacher Mädels los und konnten bis zur Halbzeit einen 5 Tore Abstand aufbauen. Auch in der zweiten Spielhälfte hielt man anfangs dagegen, bis man im Angriff zu leichtfertig mit den Torchancen umging und in der Abwehr nicht mehr konsequent genug den Gegner abwehrte. So konnte Haunstetten Tor um Tor herankommen und sogar in den letzten Sekunden den 13:13 Ausgleich werfen.
Im zweiten Spiel wartete ebenfalls ein starker Gastgeber Ludwigsfeld, der zuvor gegen Haunstetten klar Punkten konnte. Die Aichacherinnen waren gewarnt und gingen sehr konzentriert zur Sache und ließen Ludwigsfeld nicht ins Spiel kommen. Bis zur Pause war das Spiel sehr ausgeglichen und Ludwigsfeld führte nur mit 12:10 Toren.
Nach der Pause sahen die Zuschauer ein spannendes und aufreibendes Spiel. Aichach und Ludwigsfeld schenkten sich nichts. Ein offener Schlagabtausch auf beiden Seiten. Mal lag Aichach vorne, dann wieder Ludwigsfeld. Bis zum Schluß kämpften die Aichacher Mädels aufopferungsvoll, aber wurden leider nicht belohnt. Somit musste man eine bittere 24:23 Niederlage hinnehmen.
Es spielten: Julia Gabriel(TW), Selina Zimmermann, Lara Leis(1), Iva Vlahinic(6), Tanja Dituk, Eva Schreiber,
Lina Schrempel(16), Annabel Weiß(5), Selina Eker(6), Jana Rappel, Sophia Schlüter, Sina Schaberl(1), Verena Merker(1), Ana-Marija Vlahinic
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| Männliche C-Jugend überragend |
vom 05.10.2009 |
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Nach allen Regeln der Kunst zerlegt hat am Sonntagvormittag die männliche C-Jugend in der Landesliga Süd ihren Gegner den SV Wacker Burghausen. Die Aichacher begannen sehr konzentriert und führten schnell mit 5:1. Durch sehenswerte Kombinationen, die meistens durch die stark agierenden Florian Neuß und Felix Schilberth eingeleitet wurden, konnte der Vorsprung kontinuierlich bis zur Halbzeit auf 13:6 ausgebaut werden. Dabei ließen die Heimischen wiederum zahlreiche Chancen ungenutzt, sonst wäre die Partie bereits vorzeitig entschieden gewesen. Nach der Pause knüpften die Paarstädter nahtlos an die gezeigte Leistung der ersten Hälfte an. Aus einer sicheren Abwehr heraus, unterstützt durch einen sehr guten Stefan Walther im Tor, gingen die Aichacher Youngster Mitte der zweiten Hälfte erstmals mit zehn Toren in Führung. Besonders treffsicher erwiesen sich in dieser Spielphase Markus Haberer und Björn Stubner, die von Außen und vom Kreis wunderschöne Treffer erzielten. Den Rest der Spielzeit konnte dann munter durchgewechselt werden. Alle Spieler zeigten an diesem Tag eine fantastische Mannschaftsleistung, so dass am Ende ein 30:17 Sieg auf der Anzeigentafel stand. Für Aichach spielten: Stefan Walther (TW), Felix Schilberth (7/2), Björn Stubner (8), Simon Bernecker, Florian Neuss (5/1), Benedikt Lenz (6), Johannes Alshut, Patrick Czok, Manuel Sälzer (1/1), Markus Haberer (3), Julian Huhn und Resul Sancak.
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| Damen gehen in Freising unter |
vom 05.10.2009 |
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Nichts zu bestellen hatten die Aichacher Handballdamen gestern beim SC Freising. Mit 8:33 Toren unterlagen sie mehr als deutlich.
Die Kaderprobleme hatten sich auch vor dieser Partie nicht entschärft. Katrin Storr meldete sich zwar aus dem Urlaub zurück, aber Ines Farle wurde noch nicht eingesetzt und Sabrina Stenzel soll nach ihrer Verletzung, die noch nicht ganz ausgeheilt ist, erst im Team 2 langsam wieder anfangen.
Dass es in Freising sehr schwer werden würde, zu punkten, war zu erwarten. Die Hausherrinnen gehören sicher zu den besseren Teams in der Landesliga Süd.
Wie es zu diesem Ergebnis kommen konnte ist eigentlich schnell erklärt. Das Problem lag in der Offensive, da waren sich Trainer Fischer und Betreuerin Wonnenberg nach der Partie absolut einig. Hier präsentierten sich die Paarstädterinnen zu harmlos, zu langsam und zu drucklos. Durch die aggressive 5:1 Deckung der Gastgeberinnen ließen sich die TSV Damen völlig aus dem Konzept bringen. Technische Fehler und Unkonzentriertheit beim Torabschluss luden den Gegner zu Konter und schneller 2. Welle ein. Schnell stand es 0:9 und Trainer Fischer nahm eine Auszeit, um den Schaden zu begrenzen. Dies gelang nur phasenweise. Im gebundenen Spiel konnte die TSV Abwehr den Hausherrinnen durchaus Paroli bieten, doch leider kam man viel zu selten in diese Position. Im Angriff änderte sich nicht viel und so ging man mit einem 4:17 Rückstand in die Pause.
In der zweiten Hälfte bot sich das gleiche Bild. Freising baute seinen Vorsprung immer weiter aus und den Aichacherinnen ging mit zunehmender Spieldauer die Luft aus. Am Ende hieß es 8:33 für den SC Freising und im Aichacher Lager herrschte Frustration und Ernüchterung. „Wir hatten uns eigentlich auf die Spielweise der Freisingerinnen vorbereitet“ kommentierte ein enttäuschter Martin Fischer. „Heute sind wir im Angriff nicht dahingegangen, wo es weh tut. Wir haben es dem Gegner viel zu leicht gemacht“ fügte er hinzu. Angetan war er von der Leistung von Katrin Storr und Hennriette Lauenstein. Beide agierten aggressiv in der Defensive und Erstere zeigte auch im Angriff eine solide Vorstellung und steuerte drei der acht Tore bei.
Nun aber gilt es, diese Niederlage abzuhaken, denn schon am nächsten Wochenende kommt mit dem TSV Weilheim der zweite Aufsteiger nach Aichach.
Für Aichach spielten: Susanne Fischer (TW), Tina Grünwald (3/1), Iris Kronthaler, Sonja Schmidt, Johanna Fackler (1), Carmen Vogl (1), Stephi Szierbeck, Maria Eberle, Hennriette Lauenstein, Katrin Storr (3)
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| Weibliche D2-Jugend startete in Saison |
vom 01.10.2009 |
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Am Sonntag fuhr die weibliche D2-Jugend zu ihrem ersten Spieltag in dieser Saison zum TSV Wittislingen. In der neuen Saison müssen sich die Spielerinnen auf eine neue Abwehrform in der ersten Halbzeit einstellen, die 1:5 Abwehr. Die zweite Halbzeit wird wie gewohnt in der Manndeckung gespielt.
Im ersten Spiel gegen den Vfl Günzburg mussten sie sich mit 13:7 geschlagen geben, obwohl sie zur Halbzeit mit 3:4 führten. Die Tore warfen Vlahinic Iva (5) und Acar Vildan (2). Das zweite Spiel gegen den TSV Wittislingen gewannen sie überlegen mit 16:8. Stark in beiden Spielen: Torhüterin Laura Labitsch.
Vlahinic Iva (10/1), Markowski Ida (1), Acar Vildan (3), Schäffler Kathrin (1), Zimmermann Selina (1) warfen die 16 Tore für Aichach.
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| Gelungener Start der E-Jugend-Teams |
vom 30.09.2009 |
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Beide E-Jugend Mannschaften der TSV Handballer durften am vergangenen Wochenende mit einem Heimspieltag in Ihre Saison starten. Da zunächst eine regionale Qualifikationsrunde gespielt wird, gab es gleich zu Beginn das mit Spannung erwartete Aufeinandertreffen der männlichen auf die weibliche E-Jugend.
Obwohl bei den Jungs fast alle Leistungsträger der letzten Saison altersbedingt in die D-Jugend wechselten, gelang es der völlig neuen Mannschaft beide Spiele für sich zu entscheiden. Gegen die Aichacher Mädels konnte man sich klar mit 17:1 durchsetzen. In der zweiten Partie trafen die Nachwuschshandballer auf den TSV Königbrunn. Doch auch hier behielten die Paarstädter mit schön herausgespielten Toren klar die Oberhand. Besonders Alexander Leischner und Stefan Lechner zeigten eine tolle Leistung. Am Ende gingen die Aichacher verdient mit 14:6 Treffern vom Platz.
Die komplett neuformierte Truppe der weiblichen E-Jugend konnte nach der Niederlage gegen die männliche E-Jugend Aichachs zwar auch gegen Königsbrunn nicht gewinnen (1:6), aber man konnte bereits jetzt die Begeisterung und die Einsatzfreude der Mädchen erleben. Wenn in den nächsten Wochen nun fleißig trainiert wird, wird man auch in dieser Saison noch den ein oder anderen Sieg gemeinsam bejubeln können.
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| Damen verlieren Auftaktspiel knapp mit 19:22 |
vom 29.09.2009 |
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Im ersten Spiel der neuen Saison in der Landesliga Süd hatten es die Handballdamen mit dem Aufsteiger TuS Raubling zu tun. Nach umkämpften 60 Minuten zogen die Aichacherinnen mit 19:22Toren leider den Kürzeren.
Den besseren Start erwischten die Hausherrinnen und gingen schnell mit 3:0 in Führung. Aber Raubling ließ sich nicht beeindrucken und zog bis zum 4:4 nach. Ab diesem Zeitpunkt wogte das Spiel hin und her und keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Die Aichacher Abwehr stand kompakt und die neue Torhüterin Susi Fischer konnte sich durch einige gute Paraden auszeichnen. Die Offensive bereitete eher Kopfzerbrechen. Carmen Vogl wurde zwar auf der Rechtsaußenposition mehrere Male schön in Szene gesetzt und verwandelte ihre Möglichkeiten, aber insgesamt war das Angriffsspiel der Gastgeberinnen noch zu unsicher. Hinzu kam, dass mehrere gute Einwurfmöglichkeiten ungenutzt blieben. Des Öfteren setzten die Zuschauer schon zum Torjubel an, der Ball jedoch verfehlte sein Ziel. Dennoch ging man mit einer knappen Führung von 9:8 in die Pause.
Nach der Halbzeit nahmen die Kräfte im Aichacher Team kontinuierlich ab. Nun machte sich die dünne Personaldecke bemerkbar. Mit Ines Farle, Sabrina Stenzel, Kathi Brugger (verletzungsbedingt) und Katrin Storr (Urlaub) fehlten gleich vier Spielerinnen. Da die Personaldecke dieses Jahr mehr als dünn ist, mussten Stephi Szierbeck, Steffi Heinrich und Sibylle Storr von der zweiten Mannschaft nachrücken. Die Gäste aus Raubling warfen mit drei Toren in Folge einen kleinen Vorsprung heraus. Kontinuierlich schwanden die Kräfte der Aichacherinnen. Dies nutzten die Raublinger Damen aus und gingen durch mehrere Kontertore schließlich 16:20 in Führung. Fünf Minuten vor Spielende versuchte Trainer Martin Fischer die Begegnung noch zu drehen, aber die Gäste verwalteten ihren Vorsprung bis zum Ende und gewannen die Partie mit 19:22 Toren.
Martin Fischer war mit dem Einsatz und mit der Abwehrleistung seiner Mädels zufrieden. Nachholbedarf sieht er in der Offensive und im Rückzugsverhalten. Sehr positiv hat sich Susi Fischer im Tor präsentiert. Gerade in der ersten Halbzeit hielt sie die Aichacherinnen im Spiel. Tina Grünwald zeigte sich als sichere 7m-Schützin und Iris Kronthaler sorgte am Kreis immer wieder für Abstimmungsfehler beim Gegner.
Zum nächsten Saisonspiel treten die Damen beim SC Freising an. Dort wird es sicherlich schwieriger, die Punkte zu ergattern. Die Freisingerinnen gehören zu den Titelaspiranten der Liga.
Für Aichach spielten: Susi Fischer (TW), Iris Kronthaler (4), Sonja Schmidt (1), Johanna Fackler (3), Carmen Vogl (5), Stephi Szierbeck, Maria Eberle (1), Tina Grünwald (5/4), Steffi Heinrich, Sybille Storr
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| Landesliga-Debüt der C-Jugend mit Licht und Schatten |
vom 28.09.2009 |
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Zwei vollkommen unterschiedliche Halbzeiten sahen die Zuschauer am Samstagnachmittag, als die männliche C–Jugend der Aichacher Handballer ihr Debüt in der Landesliga Süd bestritten.
In der ersten Hälfte spielten die Aichacher wahrlich Traumhandball wie aus einem Guss und bauten ihren Vorsprung über den Zwischenstand 8:4 bis auf 16:9 zur Pause aus. In der zweiten Halbzeit wandelte sich das Bild. Der Vfl Günzburg hatte die Aichacher Angreifer besser im Griff und holte Tor um Tor auf. Unterstützt durch Nachlässigkeiten in der Defensive und durch das Vergeben zahlreicher klarer Einwurfmöglichkeiten kamen die Günzburger kurz vor Schluss auf 23:24 heran. 30 Sekunden vor Schluss hatten die Heimischen die Möglichkeit, nach einem schönen Spielzug den Sack zuzumachen, doch wieder scheiterten Sie frei vor dem Tor. Im Gegenzug gelang den Günzburgern dann noch der Ausgleich.
Trotz der gefühlten Niederlage können die Aichacher Hoffnungsträger erhobenen Hauptes in die nächsten Begegnungen gehen, denn gerade in der ersten Hälfte zeigten sie grandios, was in ihnen steckt. Die nächste Begegnung findet am kommenden Sonntag in Aichach gegen Wacker Burghausen statt.
Für Aichach spielten: Stefan Walther (TW), Felix Schilberth (6/3), Björn Stubner (5), Simon Bernecker (3), Florian Neuss (6), Benedikt Lenz (3/2), Johannes Alshut (1), Patrick Czok, Manuel Sälzer, Julian Huhn und Resul Sancak.
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| D-Jugend startet ersatzgeschwächt mit zwei Niederlagen |
vom 28.09.2009 |
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Die männliche D-Jugend der TSV Handballer startete am vergangenen Wochenende in Ihre Bezirksoberliga-Saison. Die Vorzeichen standen vor Beginn nicht so gut, da das Team krankheitsbedingt auf zwei Leistungsträger verzichten musste. Umso bemerkenswerter war die großartige Leistung, die die Mannschaft in beiden Partien zeigte.
Im ersten Spiel wartete mit Königsbrunn ein bekannter Gegner. Das Spiel begann sehr ausgeglichen und bis zum 5:5 konnte sich keine Mannschaft wirklich absetzen. Erst kurz vor der Pause wurden die Heimischen etwas nachlässig und die Gäste gingen mit 8:5 in die Halbzeit. Im zweiten Durchgang wandelte sich aber das Bild. Mit einer starken Abwehrleistung und guten Kombinationen im Angriff konnte man sich nach einem 8:10 Rückstand eine13:11 Führung erkämpfen. Das Spiel blieb aber ausgeglichen und bis zum Ende für alle Zuschauer spannend. Leider wurde man für den großen Kampfgeist nicht belohnt und man musste sich letztlich mit 15:17 geschlagen geben.
Der zweite Gegner an diesem Tag hieß TV Lauingen. Bis zur Halbzeit verlief das Spiel, ähnlich wie die erste Partie, sehr ausgeglichen und es stand 8:10 für die Gäste. Nach Wiederanpfiff konnten die gut ein bis zwei Köpfe größeren Lauinger bis 16:11 davon ziehen, doch die Aichacher hielten standhaft dagegen und holten bis zum 15:17 wieder auf. Am Ende fehlte einfach die Kraft und so endete die Partie mit 16:20 für Lauingen.
Trotz zweier Niederlagen hat das Team eine geschlossene und kämpferische Leistung gezeigt, die sich in den nächsten Spielen auch in Siegen niederschlagen wird.
Für den TSV Aichach spielten: Florian Geißreither (TW/1), Simon Görtz, Christoph Ziegler (5 Tore), David Holzapfel (10), Jonas Lindermair (1), Sebastian Leopold (3), Manuel Euba (9), Sebastian Negele (1) und David Czok (1).
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| Aichacher Herren stellen sich der Herausforderung |
vom 21.09.2009 |
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Mit Mannschaften wie 1871 Augsburg, dem TSV Gersthofen oder Donauwörth traf man sich früher zu Vorbereitungsspielen bzw. Turnieren. In diesem Jahr werden diese Mannschaften es unseren Sportlern sicherlich schwerer machen, da es jetzt in der gleichen Liga um wichtige Punkte und um den Auf- bzw. Abstieg geht. Außerdem werden sich diese Mannschaften auch wegen des Images gegen uns ins Zeug legen.
Die Mannschaften, die das größte Potential um den Aufstieg haben, sind wahrscheinlich Ichenhausen, Günzburg, Friedberg und als Geheimfavorit die Mannschaft aus Donauwörth. Diesen Mannschaften wollen sich die Aichacher Sportler stellen, und wenn es dann auch noch gelingt, dem ein oder anderen ein Bein zu stellen und die Punkte nach Aichach zu holen, dann sind das schöne Erfolge, auf die wir mit Sicherheit stolz sein werden.
Mit einem nochmaligem Abstieg wollen und werden wir nach heutigem Gesichtspunkt nicht zu rechnen haben. Die gezeigten Leistungen in der Vorbereitung geben uns dazu auch berechtigte Hoffnung. Alle Spieler zeigten sich sowohl in den Trainingseinheiten als auch Trainingsspielen hoch motiviert und machten große Fortschritte sowohl im individuellen als auch den taktischen Bereichen.
Leider mussten wir kurz vor Saisonbeginn verletzungsbedingte Ausfälle verkraften. Olli Huber erlitt einen Mittelfußbruch, Timo Ruhnke einen Bänderriss, Phillip Brinkmann und Florian Hewel verletzten sich im Trainingslager so, dass sogar die geplanten Trainingsspiele gegen Memmingen und Schwabmünchen abgesagt werden mussten. Neuzugang Alex Schatzelmayr weilt derzeit noch in den USA und Markus „Schoko“ Maier „kämpft“ mit einer Schulterverletzung seit mehreren Wochen. Mit etwas Glück und den heilenden Händen der Ärzte wird uns zu Saisonbeginn jedoch der vollständige Kader wieder zur Verfügung stehen.
Die Jungen Spieler wie Olli Huber (bis zu seiner Verletzung), Johannes Bohn, Franz Harner und Thomas Bauer zeigten sich in der Vorbereitung stark verbessert und sind derzeit aus dem Bild der ersten Mannschaft nicht wegzudenken. Gestützt auf die beiden sehr guten Torhüter „Jonny“ Wonnenberg und „Mitch“ Fronhoff will sich die neu formierte Abwehr von ihrer kämpferischen Seite und der Angriff mit Spielwitz und Überzeugung präsentieren.
In diesem Zusammenhang möchte ich mich bei den Verantwortlichen des TSV Aichach für das Vertrauen und im Namen der Mannschaft für die hilfreiche Unterstützung während der Vorbereitung bedanken.
Ich wünsche Ihnen liebe Fans, Gegner und Unparteiische Schiedsrichter schöne Spiele, eine verletzungsfreie Saison mit vielen angenehmen unvergesslichen Momenten, an die Sie sich noch gerne erinnern. Wir freuen uns, wenn sie uns bei unseren Spielen laut und fair unterstützen und anfeuern. Die Mannschaft wird es durch ihre Spielweise honorieren.
Auf viele „tolle“ Spiele
Euer „Coach“ René
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| Jugendteams haben "Gemeinsam Spaß am Handballsport" |
vom 14.09.2009 |
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Ganz im Zeichen dieses Mottos stand das diesjährige Jugendtrainingslager der TSV Handballer. Am letzten Wochenende vor Schulbeginn hieß es für über 30 Kinder und Jugendlichen der D- bis B-Jugend im Alter zwischen 10 und 16 Jahren schwitzen, trainieren und zusammen Spaß haben.
Drei Tage lang wurden unter fachkundiger Anleitung der Übungsleiter verschiedenste Gebiete des Sports geschult. Wieder einmal zeigte sich dabei, welche zahlreichen Bereiche der Handball anspricht. Von Koordination über Spielfähigkeit, bis hin zu Kraft und Ausdauer, hat dieser Sport alles zu bieten und dies wird von den Trainern auch gezielt gefördert. Deshalb lassen sich Trainingseinheiten sehr abwechslungsreich gestalten, was gerade den Anfängern viel Freude macht.
Auf dem Plan für die begeisterten Nachwuchssportler standen aber neben den Übungen für die körperliche Schulung, auch Einheiten, die das Gemeinschaftsgefühl und den Teamgeist fördern sollen. Neu-Deutsch nennt sich das „Teambuilding“ und spielt in Mannschaftssportarten, wie es der Handballsport einer ist, eine sehr wesentliche Rolle. Das jeder Einzelne wichtig ist und man nur gemeinsam etwas erreichen kann, erfuhren die Junghandballer bei lustigen Kleinspielen und Staffelwettkämpfen.
Für die Fortgeschrittenen standen auch Taktikschulungen auf dem Programm. Handball spielen und verstehen hieß es daher für die bereits etwas „Älteren“.
Die männliche D-Jugend nutzte das Trainingslager auch gleich noch zu einem Freundschaftsspiel. Gegen den Nachbarn aus Schrobenhausen zeigte man eine spielerisch ansprechende Leistung und man gewann am Ende wohl gefühlt deutlich. Richtig mitgezählt hat keiner, denn das Ergebnis stand nicht im Mittelpunkt. Vielmehr wollte man den zahlreichen Eltern, die ihre Sprösslinge lautstark angefeuert hatten, zeigen, was man an diesem Wochenende gelernt hatte.
Nach drei langen Tagen waren alle Kinder und Jugendlichen abgekämpft, aber es hatte allen Beteiligten viel Spaß gemacht und eine Wiederholung im nächsten Jahr wird es in jedem Falle geben.
Mit Ende der Schulferien starten nun alle Mannschaften wieder in den Trainingsbetrieb. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen uns mit Ihren Kindern zu besuchen und den Sport mal auszuprobieren. Alle Trainingszeiten, von den Minis bis zur A-Jugend, sowie die Kontaktdaten der Trainer findet man auf der Website der Handballer unter www.tsv-aichach-handball.de. Wir freuen uns auf jeden der sich unserer Handballfamilie anschließen will.
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| Männliche D-Jugend holt Silber beim Sparkassen-Cup |
vom 20.07.2009 |
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Zum Abschluss der Saison fuhr die männliche D-Jugend der Aichacher Handballer vergangenen Samstag gemeinsam zum Sparkassen-Cup nach Friedberg, der mit insgesamt 12 Teams aus Schwaben und Altbayern gut besucht war. Das Rasenturnier musste aber letztlich - wegen Petrus Launen - in der Halle stattfinden.
Trotz der Vorgabe einfach nochmal gemeinsam Spaß am Handball zu haben, ließen es sich die Rot-Weißen nicht nehmen mit vollem Engagement in die Partien zu gehen. Zum Auftakt konnte man so gegen den SV Mering gleich mit 12:3 ein Zeichen setzen. Auch die TSG Augsburg musste sich am Ende mit 16:4 geschlagen geben. Gegen den TSV Dasing hatte man einen leichten Durchhänger und kam nicht richtig ins Spiel. Am Ende hieß es aber doch 13:9 für Aichach. Nun ging es gegen den TSV Meitingen bereits um den Einzug ins Halbfinale. Die Paarstädter legten los wie die Feuerwehr und blieben das ganze Spiele über hoch konzentriert, was letztlich ein deutliches 16:6 bedeutete. Im Endspiel um den Gruppensieg wartete dann der von sich sehr überzeugte TSV Schwabmünchen I. Man lieferte einen starken Kampf, verlor aber den gegnerischen Kreisläufer zu oft aus den Augen, der so zu viele Treffer erzielen konnte. Mit 13:16 ging das Spiel nur knapp verloren.
Im Halbfinale wartete mit der DJK Augsburg-Hochzoll der Sieger der Gruppe 2. Mit herrlichen Kombinationen erzielte man ein ums andere Mal Tore im Angriff und die Abwehr wurde auch immer sicherer. Das 16:8 erfreute die mitgereisten Fans und Spieler, da man somit das Finale erreicht hatte.
Dort wartete erneut der TSV Schwabmünchen I, der bislang ungeschlagen blieb. Das sollte sich auch nicht ändern. Alle Motivation half nichts, denn man verschlief die Anfangsphase in der Abwehr und vergab im Angriff zu viele klare Chancen. Auch gegen die fast alle um einen Kopf größeren Gegenspieler hatte man oft das nachsehen, auch wenn man spielerisch mit Abstand die beste Mannschaft auf dem Turnier war. Diesen Nachteil konnte man aber diesmal nicht wettmachen und so hingen bald die Köpfe und man zeigte am Ende verständlicherweise kaum noch Gegenwehr, was das viel zu deutliche 9:22 erklärt.
Trotz der Niederlage im Finale konnte das Aichacher Team, nach der Qualifikation für die Bezirksoberliga (mit sechs Siegen aus sechs Spielen) ein weiteres Zeichen setzen. Bis zum Beginn der Vorbereitung Ende August haben sich alle eine Pause verdient und man darf sich gemeinsam auf die nächste Spielzeit freuen.
Für den TSV Aichach spielten: Florian Geißreither, Simon Görtz, Christoph Ziegler, Simon Bachhuber, David Holzapfel, Jonas Lindermair, Manuel Euba, Florian Schilberth, Sebastian Negele und David Czok.
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| Herrenmannschaft startet in die erste Phase der Saisonvorbereitung |
vom 19.06.2009 |
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Mit 16 Spielern der ersten Herrenmannschaft und einigen Jugendlichen startet der TSV Aichach in die erste Phase der Saisonvorbereitung
Die verletzten Spieler werden leider zwar erst Mitte Juli zum Team hinzustoßen, jedoch sind sich Trainer und Mannschaftsverantwortliche sicher dass diese auf Grund ihres Ehrgeizes und der selbst gesteckten Ziele den Rückstand schnell wieder aufholen. Ziel in der ersten Phase ist es, die Mannschaft an ihre alte Leistungsfähigkeit wieder heranzuführen und die „Jungen-Aktiven“ in die Mannschaft zu integrieren.
Den Jugendlichen die am aktiven Training teilnehmen dürfen sollen Perspektiven aufgezeigt werden und alle Spieler sollen sich in ihren Fähigkeiten verbessern
Die Verantwortlichen haben neben den normalen Trainingseinheiten auch einige Trainingseinheiten bei einem ihrer Sponsoren dem Fitness-Studio ???…..??. Hierbei hilft die Verantwortliche Frau ????? den Sportlern bei den Themen Athletik und Ausdauer.
Somit denken alle Verantwortliche, Sportler und Trainer dass neben dem sportlichen und dem athletischen Bereich auch der Spaß nicht zu kurz kommt.
Der TSV Aichach startet dieses Jahr wieder beim BHV-Pokal welche die Vorstufe des DHB Pokals ist. Der Gegner in der ersten Runde ist zwar leider zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.
Die Verantwortlichen hoffen jedoch auf eine interessante und zum anderen lösbare Aufgabe.
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| Männliche C-Jugend spielt nächstes Jahr in der Landesliga |
vom 26.05.2009 |
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Zur letzten Qualifikationsrunde für die Leistungsligen reisten die Aichacher C-Jugendlichen bei tropischen Temperaturen nach Gröbenzell.
Der erste Gegner war der SV-DJK Taufkirchen. In einem hochklassigen Spiel gingen die Heimischen schnell durch traumhafte Kombinationen mit 5:1 in Führung. Danach schlichen sich Unkonzentriertheiten in Angriff und Abwehr ein, so dass Taufkirchen bis zur Halbzeit auf 7:5 verkürzen konnte. Im zweiten Durchgang holten die Taufkirchner Tor um Tor auf und erzielten 15 Sekunden vor Schluss den Ausgleich. In letzter Sekunde hatte Fortuna doch ein Einsehen, denn Florian Neuss konnte einen direkten Freiwurf nach Ende der regulären Spielzeit zum 14:13 für die Heimischen versenken. Dadurch war die erste Überraschung des Tages perfekt und der Grundstein für die Qualifikation für die Landesliga gelegt.
In der zweiten Partie waren die Rot-Weißen gegen den TSV Kottern chancenlos. Gegen die körperlich übermächtigen Allgäuer machten die Youngster trotzdem ein gutes Spiel und erzielten sehenswerte Treffer. Das Spiel endete 17:12 für Kottern.
Die dritte Begegnung war gegen den TSV Allach. Nach ausgeglichener Anfangsphase erspielten sich die Allacher bis zur Pause einen 10:6 Vorsprung. In der zweiten Halbzeit zeigten die Paarstädter ihr Können und glichen schnell durch wunderschöne Treffer auf 10:10 aus. Danach zollten sie den tropischen Temperaturen und ihrem schnellen Angriffspiel Tribut. Die Allacher nutzten die Schwächen der Aichacher gnadenlos aus und gewannen letztendlich 16:11.
Im letzten Spiel des Tages trafen die Heimischen auf die bis dahin sieglosen Gröbenzeller. Ein Sieg musste her, um den Einzug in die Landesliga zu schaffen. Dementsprechend motiviert gingen die Heimischen trotz schwindender Kräfte zu Werke. Angetrieben durch Spielmacher Felix Schilberth bauten die Paarstädter die Führung bis zum Pausenstand von 7:4 kontinuierlich aus. Beim Stand von 8:4 wurden wieder reihenweise klarste Torchancen vergeben, was die Gröbenzeller zurück ins Spiel brachte. Quasi mit dem Schlusspfiff erzielte Björn Stubner den 12:11 Siegtreffer.
Mit diesen zwei Siegen spielt die männliche C-Jugend nächstes Jahr in der Landesliga. Dieser Erfolg ist umso höher zu bewerten, weil ein großer Teil der Mannschaft erst aus der D-Jugend aufgerückt ist und somit Mannschaftstraining zur Vorbereitung auf die Quali praktisch nicht stattfinden konnte. Trotzdem zeigte diese Truppe, die aus 13 Spielern besteht, auf allen Qualiturnieren fantastischen Teamgeist. Ich wünsche dieser tollen Mannschaft für die Saison 2009/2010 alles Gute.
Für Aichach spielten: Stefan Walther (TW), Felix Schilberth (12), Björn Stubner (10), Simon Bernecker (6), Florian Neuss (5), Benedikt Lenz (12), Johannes Alshut (2), Thomas Hennig, Patrick Czok, Manuel Sälzer, Florian Schilberth, Julian Huhn und Resul Sancak (2).
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| Männliche B-Jugend qualifiziert sich souverän für die Bezirksoberliga |
vom 26.05.2009 |
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Nachdem sich die männliche B-Jugend des TSV Aichach in der ersten Runde nur knapp die Teilnahme am abschließenden Qualifikationsturnier zur Bezirksoberliga sicherte, fuhr man mit gemischten Gefühlen nach Dinkelscherben.
Im ersten Spiel wartete mit dem VfL Günzburg gleich ein hoch eingeschätzter Gegner auf die Aichacher. Nach anfänglichem Rückstand hieß es zur Pause bereits 7:5. Diese Führung ließen sich die Aichacher auch in der zweiten Hälfte nicht mehr nehmen und siegten mit 13:10 Toren.
Im zweiten Spiel gegen Mering legten die Aichacher einen klassischen Fehlstart hin und lagen schnell mit 1:4 im Rückstand, den sie bis zur Pause aber noch auf 4:5 verkürzen konnten. Nach dem Ausgleich zum 5:5 verlief die Partie sehr ausgeglichen. Mit seinem vierten Tor unmittelbar vor dem Abpfiff konnte Timo Stubner die erste Aichacher Führung erzielen, was gleichzeitig den glücklichen 8:7 Sieg bedeutete.
Im nächsten Spiel wartete der TSV Neusäss, der bis dahin noch ohne Punktgewinn war. Die Partie lief sehr ausgeglichen mit häufig wechselnder Führung. Beim Stand von 8:7 für Aichach wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Hälfte waren die Aichacher ständig in Führung, doch durch Nachlässigkeiten bei der Chancenauswertung und Unkonzentriertheiten in der Deckung ließen die Aichacher noch den Ausgleich zum 13:13 Endstand zu.
Im letzten Spiel des Tages gegen den TSV Dinkelscherben ließen die Aichacher von Beginn an keinen Zweifel aufkommen wer das Feld als Sieger verlassen würde. Über eine 7:3 Pausenführung wurde ein ungefährdeter 14:10 Sieg sichergestellt. Somit hatte sich Aichach als Erster (7:1 Punkte) vor dem Zweiten Mering (6:2) für die Bezirksoberliga qualifiziert.
Es spielten: Andreas Euba (TW), Manuel Sälzer (TW), Fabian Fichtner (6 Tore), Timo Stubner (10), Matthias Schilberth (9), Armin Maus (9), Maximilian Rauh (4), Felix Schilberth (4), Björn Stubner (5) und Martin Greifenegger.
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| Weibliche D-Jugend dominiert in der BOL-Qualifikation |
vom 13.05.2009 |
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An den letzten Wochenenden spielte die weibliche D-Jugend um die Qualifikation für die Bezirksoberliga. Insgesamt absolvierten sie 7 Spiele an zwei Spieltagen, die man alle für sich entscheiden konnte. Somit erreichten die Mädels mit 14:0 Punkten den Einzug in die Bezirksoberliga.
Am ersten Spieltag absolvierten die Mädels aus Aichach vier Spiele. Der erste Gegner hieß TSG Augsburg.
Die Aichacherinnen legten durch ihr schnelles Spiel nach vorne gleich 5 Tore vor, bevor der TSG einen Treffer erzielte. Zur Pause lagen die Aichacherinnen mit 11: 2 Toren in Führung. In der zweiten Spielhälfte ließ man nicht mehr locker und erzielte durch herrliche Treffer von Sina Schaberl, Selina Eker und Lina Schrempel den Endstand von 19:7.
Der TSV Königsbrunn 2 hatte indes keine Chance gegen die Aichacherinnen. Die körperlich unterlegenen Königsbrunnerinnen wurden regelrecht von dem schnellen Spiel der Paarstädterinnen überrollt und mussten eine deutliche 21:1 Niederlage hinnehmen.
Gegen die Göggingerinnen merkte man den Mädels an, dass man schon ein wenig erschöpft und müde war. Zur Pause stand es nur 4:4, obwohl man einige Torchancen hatte, die aber nicht nutzen konnte. In der Pause sammelten die Mädels wieder Kräfte und erzielten durch schönes Zusammenspiel 3 Tore in Folge. In der Abwehr mussten sie schon mehr tun, als im letzten Spiel, denn Göggingen gab nicht so schnell auf. Immer wieder kamen sie gefährlich aufs Tor. Doch die Mädels ließen nichts mehr anbrennen und gewannen das Spiel mit 12:8 Toren.
Das letzte Spiel an diesem Tag bestritt man gegen den noch ungeschlagenen TSV Schwabmünchen. Das es kein Honigschlecken werden würde war den Spielerinnen klar. Klar war auch, wer die bessere Ausdauer hat wird am Ende gewinnen. Denn der lange Spieltag zerrte, auf beiden Seiten, an den Kräften der Mädchen. Die Aichacherinnen hatten an diesem Tag jedoch den längeren Atem und bezwangen Schwabmünchen mit 13:9 Toren.
Am zweiten Qualiwochenende ging es gegen den TSV Meitingen. Die Mädels wollten da weitermachen wo sie das letzte Wochenende aufgehört haben. Dies gelang ihnen sehr beeindruckend, denn zur Pause lagen die Aichacherinnen schon mit 8:0 Toren vorne. Die noch junge Meitinger Mannschaft konnte auch in der zweiten Spielhälfte nichts entgegensetzen, so dass Aichach mit 20:0 gewann.
Auch dem nächsten Gegner vom SV Nersingen erging es nicht anders. Zu sicher und erfahrener waren die Aichacher Mädels. Ihnen gelang an diesem Tag alles. Erfreulich auf Aichacher Seite war es, das sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten. Aber für Nersingen gab es leider eine bittere 33:2 Niederlage.
Das letzte Spiel gegen den HSG Leipheim/Silheim stellte sich in den ersten paar Minuten nicht so einfach dar. Sichtlich schwer taten sich die Aichacherinnen um ins Spiel zu kommen. In der Anfangsphase wurden viele Torchancen der Aichacherinnen vom gegnerischen Torwart gehalten. Doch plötzlich platze der Knoten wieder und Aichach konnte auf 1:6 davon ziehen. Nach der Pause kam Leipheim/Silheim wieder besser ins Spiel und kam auf 4:7 Toren heran. Die Mädels bäumten sich nochmals auf zum Endspurt und konnten noch mit 16:7 gewinnen.
Die Mädels und ihre Trainerin Andrea Ziegler freuen sich schon auf die neue Saison in der Bezirksoberliga und hoffen das sie dort ebenfalls einige Siege feiern dürfen.
Es spielten: Julia Gabriel, Sina Schaber (21), Jana Rappel (1), Iva Vlahinici (9), Lina Schrempel (44), Annabel Weiß (8), Julia Finkenzeller (3), Sophia Schlüter (3), Lara Leis (14), Annina Jakob (3), Selina Eker (18) und Eva Schreiber (11)
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| D-Jugend qualifiziert sich ungeschlagen für die Bezirksoberliga |
vom 04.05.2009 |
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An den beiden vergangenen Wochenenden absolvierte die männliche D-Jugend der TSV-Handballer ihre Qualifikationsspieltage für die Bezirksoberliga. Die junge Truppe, in der gerade einmal zwei Spieler der letztjährigen D1-Jugend verblieben waren, gewann alle ihre sechs Spiele und spielt mit 12:0 Punkten in der kommenden Saison erneut in der höchsten schwäbischen Liga dieser Altersklasse.
Beim ersten Spieltag in Dinkelscherben startete man gegen 1871 Augsburg und verschlief die erste Halbzeit total. Den 7:9-Rückstand zur Pause, konnte man am Ende aber mit viel Einsatz und Laufbereitschaft zu einem 20:16 wenden.
Die weiteren Gegner an diesem Tag, der unterbesetzte Gastgeber TSV Dinkelscherben und der TSV Neusäß konnten mit den Aichachern nicht lange mithalten. So endeten die Partien deutlich mit 23:8 und 18:8 für die Paarstädter.
Am zweiten Quali-Spieltag in Vöhringen warteten dagegen schon härtere Gegner. Gleich zu Beginn ging es gegen den Gastgeber SC Vöhringen. Die Partie gestaltete sich völlig offen, weil beide Mannschaften ihre Abwehrarbeit viel zu oft vernachlässigten. Mit einem 10:11 ging es in die Pause. Aber auch diesen Rückstand konnten die Rot-Weißen wieder aufholen. Mit einem Zwischenspurt setzte man sich kurzzeitig auf 15:13 ab und gewann am Ende nach hartem Kampf mit 17:16.
Im Lokalderby gegen den TSV Friedberg begann man stark und schnell stand es 4:1. Doch wieder wurde in der Abwehr zu wenig getan und die Friedberger blieben so weiterhin im Spiel. Zur Halbzeit stand es 11:8. Die Führung konnte man dann im zweiten Durchgang bald auf sechs Tore ausbauen (17:11). Am Ende hieß es 21:19 für die Aichacher, wobei der Sieg zu keiner Zeit in Gefahr war.
Im letzten Spiel spürte man bei allen die Müdigkeit aufgrund des anstrengenden Turniers. Trotzdem kämpfte man nach 7:4-Halbzeitführung weiter und letztlich konnte man auch diese Partie mit 18:14 für sich entscheiden.
Alle Spieler haben sich ein großes Lob verdient. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und zeitweise beeindruckendem Kombinationsspiel im Angriff brachte man die Gegner oft zur Verzweiflung. Jeder Einzelne hat gekämpft und alle konnten mit sehenswerten Treffern oder glänzenden Paraden zum Erfolg beitragen. Wenn man dieses Spielniveau erhalten und in der Abwehrarbeit noch zulegen kann, dann wird man auch in der nächsten Saison in der Bezirksoberliga ein Wörtchen mitreden können.
Für den TSV Aichach spielten: Florian Geißreither (Tor), Christoph Ziegler (11 Tore), Simon Bachhuber (17), David Holzapfel (27), Jonas Lindermair (9), Sebastian Leopold (13), Manuel Euba (2), Florian Schilberth (27), Sebastian Negele (3) und David Czok (7).
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| Dem Meister Paroli geboten |
vom 04.05.2009 |
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Zum letzten Spiel in der Landesliga Süd traten die Damen bei der bereits als Meister und Aufsteiger feststehenden Mannschaft der HSG Würm-Mitte an. Nach teilweise gutklassigen und spannenden 60 Minuten gewann die Heimmannschaft mit 30:25 (17:14). Die Aichacher Handballdamen unter ihrem Trainergespann Martin Fischer/Tini Wonnenberg beenden somit diese lange Saison mit allen Höhen und Tiefen auf einem hervorragenden 8. Tabellenplatz.
Die Aichacher fanden langsam in die Partie und lagen nach 10 Minuten bereits mit 3:8 im Rückstand. Vor allem gefährliche Konter sowie die über die gesamte Spielzeit praktizierte „schnelle Mitte“ der HSG Würm-Mitte behagte den Mädels nicht. Nach einer Auszeit des Aichacher Trainers Martin Fischer kamen die Damen besser ins Spiel und verkürzten den Rückstand kontinuierlich bis zum Ausgleich zum 10:10. Vor allem Ines Farle traf aus dem Rückraum fast nach Belieben und nutzte die von Spielmacherin Amrei Starmühler und der gesamten Mannschaft vorbereiteten Spieleröffnungen und schnellen Ballpassagen. Kurz vor der Pause schlichen sich jedoch wieder kleine technische Fehler ein, welche die HSG sofort wieder in eine 17:14 Pausenführung verwandelte. Nach der Pause verpassten die Aichacher wieder den Start und kassierten 4 Tore in Folge. Anschließend entwickelte sich ein gutes Spiel mit vielen gelungenen Aktionen auf beiden Seiten, blitzsauberen Toren von den Außenpositionen durch Johanna Fackler und Sonja Schmidt und klasse Paraden der wie in den letzten Wochen schon überragenden Torfrau Ute Solleder. Beim Stand von 27:21 schien die Partie entschieden, doch plötzlich witterten die Aichacher noch ihre Chance und holten schnell bis zum 28:25 ca. 5 Minuten vor Spielende auf. Leider konnten sie in dieser spannenden Phase einen 7-Meter und einen Tempogegenstoß nicht nutzen und die HSG spielte dann routiniert den Endstand von 30:25 heraus. Gratulation der HSG Würm-Mitte zum Aufstieg in die Bayernliga.
Fazit von Trainer Martin Fischer: „Die Aichacher Damen haben erneut eine mannschaftlich geschlossene, starke Leistung abgeliefert, alle Feldspielerinnen glänzten als Torschützen und wir haben dem Aufsteiger in die Bayernliga lange Paroli geboten und die gesamte Runde mit einem hervorragenden 8. Tabellenplatz abgeschlossen. An dieser Stelle nochmals Dank an die Moral und Leistungsbereitschaft der ganzen Mannschaft. Vielen Dank auch unserem neuen Teamchef im Damenbereich, Richard Hangl, welcher uns als Zeitnehmer durch die ganze Saison begleitet hat.
Ute Solleder; Iris Kronthaler (3); Sonja Schmidt (3); Johanna Fackler (2); Carmen Vogl (1); Amrei Starmühler (8/3); Steffi Szierbeck (1); Ines Farle (6/1); Maria Eberle (1);
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| Torfestival im letzten Heimspiel |
vom 27.04.2009 |
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In ihrem letzten Heimspiel der Landesligasaison schlugen die Aichacher Handballdamen am vergangenen Samstag den Tabellendritten ESV Neuaubing mit 37:29 Toren. Beide Teams zeigten eine temporeiche und unterhaltsame Begegnung, von der das heimische Publikum sehr angetan war. Zwar wurde die Abwehr ziemlich vernachlässigt, aber dafür fielen viele Tore.
Somit ist dem Aichacher Team der neunte Tabellenplatz sicher und die überraschend angesetzte Relegation für den Zehnten der Liga ist durch diesen Heimerfolg nicht mehr relevant.
Nur die Anfangsphase gestaltete sich ausgeglichen. Beide Mannschaften agierten mit einer offensiveren Abwehr und bis zum Stand von 10:9 konnte sich niemand absetzen. Nach einer Auszeit des gegnerischen Trainers nach 14 Minuten stellten beide Teams die Abwehr auf eine 6:0 Formation um. Dadurch fanden die TSV Damen gegen die kleinen und flinken Gäste in der Deckung besser ins Spiel. Auch Torfrau Ute Solleder war jetzt warm und parierte mehrere Bälle. Somit konnten sich die Heimischen auf 15:10 absetzen. Vor allem Amrei Starmühler setzte dabei ihre Explosivität und ihr Durchsetzungsvermögen des Öfteren wirkungsvoll ein. Aber auch Maria Eberle überzeugte durch schnelle Würfe aus der 2. Reihe. So ging es mit einer 19:13 Führung in die Halbzeitpause.
Nach Wiederanpfiff ging der Torreigen munter weiter. Bei den Gastgeberinnen lief der Ball weiter sicher und flüssig und die Torchancen wurden konsequent verwertet. Erfreulich waren dabei die insgesamt acht Treffer von den Außenpositionen. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung der Aichacherinnen auf sieben Tore an (27:20). Neuaubing steckte aber nie völlig zurück, sondern hielt im Angriff weiter dagegen. Fünfzehn Minuten vor Spielende erlaubten sich die Aichacherinnen eine kurze Schwächephase und ermöglichten dem Gegner durch Ballverluste schnelle Tore durch Konter. Zu diesem Zeitpunkt setzten sich auch die Schiedsrichter in Szene und schickten drei Aichacherinnen mit zwei Minuten-Strafen auf die Bank. Somit kamen die Gäste nochmals auf 32:28 heran. Ute Solleder parierte in dieser Phase einen wichtigen Tempogegenstoß. In den letzten Minuten besannen sich die Paarstädterinnen wieder und spielten überlegt und souverän bis zum 37:29 die Partie zu Ende. Inzwischen hat sich das Aichacher Team nach dem Wegfall von Kerstin Braun, Tini Wonnenberg, Bianca Bachmann und Kathi Brugger gefunden. Durch tolle Mannschaftsleistungen haben die Aichacher Damen die Landesliga Süd beeindruckend gehalten. Vielleicht können sie nächsten Samstag im letzten Spiel der Saison beim feststehenden Meister HSG Würm-Mitte noch einmal eine kleine Überraschung landen.
Für Aichach spielten:
Ute Solleder (TW), Iris Kronthaler (5/3), Sonja Schmidt (1), Johanna Fackler (3), Carmen Vogl (4), Amrei Starmühler (11), Stephi Szierbeck (1), Ines Farle (7), Sabrina Stenzel, Maria Eberle (5)
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| C-Jugend ist Bezirksliga Meister |
vom 07.04.2009 |
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Umjubelte Meisterschaft
Zum Abschluss der Meisterschaftssaison 2008/09 trat die männliche C-Jugend der Aichacher Handballer beim Entscheidungsturnier zur Bezirksligameisterschaft in der Sporthalle an der Grundschule Nord in Aichach an. Es hatten sich die jeweils beiden Erstplatzierten der Bezirksligastaffeln Ost und West qualifiziert. Die Vorzeichen waren denkbar gut, hatten doch die Aichacher die komplette Rückrunde ohne Punktverlust bestritten. Zusätzlich verstärkten drei Spieler der D-Jugend den Kader.
Im ersten Spiel ging es dann gegen Friedberg II, dem Konkurrenten und Erstplatzierten aus der Staffel Ost. Die Aichacher begannen sehr nervös und lagen nach einigen Abspielfehlern gleich mit 0:3 zurück. Diese anfängliche Schwäche wurde dann durch konzentrierter vorgetragene Angriffe und Kampfkraft überwunden, sodass sich zur Pause das Blatt bereits gewendet hatte und es 7:5 für Aichach stand. Nach der Pause war dann der Knoten geplatzt und so konnte ein letztendlich ungefährdeter 19:11 Sieg verbucht werden. Besonders in der kritischen Phase Mitte der ersten Halbzeit zeigte Stefan Walther eine sehr gute Torwartleistung und bot den notwendigen Rückhalt für seine Mannschaft. Auch Timo Stubner als sicherer Torschütze konnte besonders überzeugen.
Im zweiten Spiel gegen Burlafingen zeigte die Aichacher Jungend von Anfang an wer als Sieger vom Platz gehen sollte. Durch ein überlegen vorgetragenes Angriffsspiel und konzentrierte Deckungsarbeit lagen sie schnell mit 5:0 in Führung und konnten diese bis zum 12:4 Halbzeitstand auch weiter ausbauen. In der zweiten Halbzeit zeigten die Spieler teilweise begeisternde Spielkombinationen, die auch erfolgreich in Treffer umgewandelt werden konnten. Am Ende stand ein ungefährdeter 21:9 Sieg auf dem Konto der Aichacher Handballer. Besonders Florian Neuss konnte durch gute Einzelleistungen und Anspiele an seine Mitspieler überzeugen und erzielte in diesem Spiel 7 seiner insgesamt 9 Tore.
Im letzten Spiel des Turniers, kam es dann zum Aufeinandertreffen der bis dahin verlustpunktfreien Teams aus Aichach und Günzburg. Entsprechend angespannt und erwartungsvoll war die Stimmung in der Halle. Die Zuschauer wurden nicht enttäusch und bekamen ein ausgeglichenes, auf gutem spielerischen Niveau geführtes und spannendes Spiel zu sehen, in dem die Aichacher fast durchweg, wenn auch nur knapp, in Führung lagen. So endete die erste Halbzeit beim Stand von 10:9 für Aichach. Bis Mitte der zweiten Halbzeit änderte sich wenig, wobei sich die Aichacher in dieser Phase bei Felix Schilberth bedanken können, der eins ums andere Mal mit sehenswerten Einzelleistungen seine Gegenspieler düpierte und in Tore ummünzte. Beim Stand von 15:13 kam die Zeit des Adrian Görtz und er erzielte in drei aufeinander folgenden Angriffen drei blitzsaubere Tore und es stand plötzlich 18:13. Da nur noch 3 Minuten zu spielen war, kam das einer Vorentscheidung gleich. Das spielte sich so wohl auch in den Köpfen der Spieler ab. Die wohl daher nachlassende Konzentration auf Aichacher Seite sowohl im Angriff als auch in der Deckung nutzten die Günzburger zu einigen schnellen Toren, konnten aber am Ende den Aichacher 19:17 Erfolg nicht mehr gefährden.
Damit stand die C-Jugend des TSV Aichach als Meister der schwäbischen Bezirksliga fest und es konnte gebührend gefeiert werden.
Es spielten: Stefan Walther (TW), Fabian Fichtner (7 Tore), Timo Stubner(13), Matthias Schilberth (10), Felix Schilberth (10), Björn Stubner(7), Adrian Görtz (4), Sälzer Manuel, Florian Schilberth, Florian Neuss (9), Benedikt Lenz
Die Ergebnisse: TSV Aichach : TSV Friedberg II 19:11; VfL Günzburg : FC Burlafingen 17:12; TSV Aichach : FC Burlafingen 21:9; VfL Günzburg : TSV Friedberg II 24:14; TSV Friedberg II : FC Burlafingen 25:17; TSV Aichach : VfL Günzburg 19:17
Abschlußtabelle: Punkte Tore
1. TSV Aichach 6:0 59:37
2. VfL Günzburg 4:2 58:45
3. TSV Friedberg II 2:4 60:60
4. FC Burlafingen 0:6 38:63
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| Damen mit argen Personalnöten |
vom 06.04.2009 |
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Leider mussten sich die Handballdamen am vergangenen Sonntag beim Tabellennachbarn TSV Ottobrunn mit 21:17 Toren geschlagen geben. Personell stark angeschlagen reisten die Aichacherinnen in den Münchner Süden: Neben den bekannten Ausfällen von Kerstin Braun, Tini Wonnenberg, Kathi Brugger und Ines Farle gesellten sich am Sonntag noch Amrei Starmühler (krank) und Sabrina Stenzel (verletzt). Von den Damen 2 rückte diesmal Henriette Lauenstein in den Kader. So traten die Paarstädterinnen mit nur einer Auswechselspielerin an. Da wiederum der Rückraum stark unterbesetzt war, mussten Johanna Fackler und Sonja Schmidt die für sie ungewohnten Rollen übernehmen.
Schnell entwickelte sich eine rasante Partie, in der vor allem die erste Welle der Gastgeberinnen gefährlich war und immer wieder zum Torerfolg führte. Die Abwehr der Aichacherinnen im Spiel sechs gegen sechs stand sicher und man hatte den Gegner sehr gut im Griff. Zudem erwies sich Ute Solleder wieder als sicherer Rückhalt im Tor. Sie entschärfte insgesamt vier Strafwürfe und parierte die Rückraumwürfe des Gegners ohne größere Probleme. Im Angriff erspielten sich die TSV-Damen gute Chancen zum Torerfolg, doch leider scheiterten sie des Öfteren an der gegnerischen Torfrau oder am Gebälk. So entwickelte sich ein schnelles, aber auch hektisches Spiel, in dem die beiden Abwehrreihen dominierten. Keine der Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen und so ging man mit einem 8:7 Rückstand aus Aichacher Sicht in die Pause.
Nach Wiederanpfiff gingen die Gastgeberinnen schnell mit 10:7 in Führung. Doch die TSV-Damen gaben nicht auf und spielten ihre Stärken gut aus. Durch einen schnellen Balltransport konnte Carmen Vogl auf Rechtsaußen immer wieder in Wurfposition gebracht werden. Sie erwischte einen guten Tag und nutzte ihre Chancen konsequent. Auch Henriette Lauenstein setzte sich auf Linksaußen gut in Szene. Sie erzielte zwei schöne Treffer und erkämpfte wichtige 7m-Strafwürfe. So kamen die Gäste wieder auf 11:10 heran. Doch dann verloren die Aichacherinnen ein wenig den Faden. Der kleine Kader musste dem hohen Tempo langsam Tribut zollen. Ottobrunn konnte sich auf 16:10 absetzen. Dennoch gab sich die Mannschaft nicht auf und verkürzte noch mal auf 18:15. Aber dann war die Luft und die Kraft einfach weg und die Partie ging mit 21:17 an den TSV Ottobrunn.
Trainer Martin Fischer zeigte sich mit der Leistung seines Teams zufrieden: „Die Mädels haben heute wieder einmal Einsatz gezeigt, über 60 Minuten gekämpft und das Beste aus der Situation gemacht. Es wäre sicher mehr drin gewesen, aber mit nur einer Auswechselspielerin kann man nicht mehr verlangen. Absolut positiv ist es, dass sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten.“
Jetzt geht es in die zweiwöchige Osterpause, bevor am 25.04.2009 das letzte Heimspiel der Saison ansteht.
Für Aichach spielten: Ute Solleder (TW), Iris Kronthaler (5/4), Sonja Schmidt (1), Johanna Fackler (2/1), Carmen Vogl (5), Stephi Szierbeck (1), Maria Eberle (1), Henriette Lauenstein (2)
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| Damen sichern vorzeitig Klassenerhalt |
vom 30.03.2009 |
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Die Handballdamen des TSV Aichach sicherten sich am vergangenen Samstag mit einem 18:17 Sieg gegen den PSV München vorzeitig den Klassenerhalt in der Landesliga Süd. Nach einer zähen, torarmen und kampfbetonten Partie war den Aichacherinnen die Erleichterung deutlich anzumerken. „Die Mädels haben sich in den letzten Wochen, besonders in den Spielen, aufgerieben und abgearbeitet. Viele sind über ihre Schmerz- und Leistungsgrenzen hinaus gegangen. Das verdient hohen Respekt!“ Weiß Co-Trainerin Tini Wonnenberg. Vor allem die personellen Sorgen im Rückraum machten sich in dieser Begegnung wieder bemerkbar. Ines Farle konnte nur wenige Minuten eingreifen, ihre Wadenverletzung ist immer noch präsent. Dafür rückte Sabrina Stenzel ins Team. Amrei Stahrmühler und Maria Eberle mussten wieder einmal über die vollen 60 Minuten gehen.
Spielerisch war die Begegnung gegen den Tabellenvorletzten nicht sehr sehenswert. Der Post SV München, der vor der Partie schon als zweiter Absteiger feststand, war nicht gewillt, die Punkte kampflos in Aichach zu lassen. So entwickelte sich, besonders in den ersten 30 Minuten, ein hektisches und zerfahrenes Spiel. Dazu leisteten die beiden Schiedsrichter einen erheblichen Anteil. In der ganzen Begegnung trafen sie merkwürdige Entscheidungen auf beiden Seiten, so dass sich die Spielerinnen nie auf eine Linie der Unparteiischen einstellen konnten.
In den Anfangsminuten hatten die Aichacherinnen Glück, dass sie nicht in höheren Rückstand gerieten, denn die Münchnerinnen ließen reihenweise gute Möglichkeiten zum Torerfolg aus. Dann stabilisierte sich die Defensive, doch in der Offensive kamen die Gastgeberinnen nicht ins Spiel. Insgesamt dominierten in der ersten Halbzeit eindeutig die beiden Abwehrreihen das Spielgeschehen und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Beim Stand von 4:3 gingen die Aichacherinnen erstmals in Führung. Mit einer mageren Ausbeute von fünf Toren in der Offensive und einer guten Leistung in der Defensive, mit nur vier Gegentreffern, ging es in die Halbzeitpause.
Nach Wiederanpfiff legten die Aichacherinnen erstmals vor. Von 6:4 über 9:6 setzten sie sich minimal vom Gegner ab. Dennoch fanden die Hausherrinnen im Angriff nicht ins Spiel und der PSV, der sich in keiner Phase der Begegnung aufgab, konnte zum 10:10 ausgleichen. Doch die Aichacherinnen zeigten ebenso Einsatz und Kampfgeist und erarbeiteten sich wieder einen vier-Tore-Vorsprung zum 16:12. Dabei erwies sich Johanna Fackler als abschlusssicher und erzielte drei wichtige Tore von der Linksaußen-Position. Etwa fünf Minuten vor Spielende stand es 17:13 für die Aichacherinnen und in den Köpfen der Spielerinnen war die Partie wohl schon gewonnen. Doch im Handball lässt sich ein Rückstand bekanntlich schnell drehen. Durch Leichtsinnsfehler ermöglichten die TSV-Damen dem Gegner drei leichte Tore in Folge zum 17:16 und war damit wieder im Spiel. Amrei Starmühler erzielte im letzten Angriff mit einem Kraftwurf aus dem Rückraum das umjubelte und erleichternde Tor zum 18:16. Der Anschlusstreffer der Gäste in den letzten Sekunden war nur noch Ergebniskosmetik.
Als wertvolle Stütze im Aichacher Team erwies sich einmal mehr Amrei Starmühler. Die gelernte Linksaußen setzte wichtige Akzente im Rückraum und agierte in der Abwehr zuverlässig und umsichtig. Durch ihre Explosivität, Schnelligkeit und Willensstärke riss sie in den letzten Wochen die gesamte Mannschaft immer wieder mit.
Für Aichach spielten: Ute Solleder (TW), Iris Kronthaler (2/1), Sonja Schmidt (1), Johanna Fackler (3), Heike Eberl (1), Carmen Vogl (3), Amrei Starmühler (6), Stephi Szierbeck, Ines Farle, Maria Eberle (1), Sabrina Stenzel (1)
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| Klassenerhalt rückt näher |
vom 24.03.2009 |
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Die Aichacher Handballdamen konnten am vergangenen Samstag zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt verbuchen. Gegen den Tabellenletzten, die SV Wacker Burghausen, setzten sich die Paarstädterinnen nach spannender Schlussphase mit 23:22 Toren durch. Während der gesamten Spielzeit konnten die Gastgeberinnen kein einziges Mal in Führung gehen, dennoch ist dieser Sieg nicht unverdient, denn die Mannschaft bewies wieder starken Einsatzwillen und gab sich nie geschlagen.
Da der ärgste Verfolger der TSV-Damen, der TSV Schleißheim, am Sonntag verlor, beträgt der Vorsprung wieder sechs Punkte und mit einem Unentschieden am kommenden Wochenende können die Aichacherinnen den Klassenerhalt sichern.
Die Gastgeberinnen fanden nur schwer ins Spiel gegen das Schlusslicht der Landesliga Süd. Diese waren nicht bereit, die Punkte kampflos in Aichach zu lassen. Aus einem 1:1 wurde schnell ein 1:4. Die Abwehr stand unsicher und die Gäste kamen oft zu einfachen Toren. Im Angriff vergaben die Paarstädterinnen beste Einwurfmöglichkeiten und zusätzlich fehlte oft das Quäntchen Glück. Der Rückstand wurde kontinuierlich größer und war beim 7:13 erstmals auf sechs Tore angewachsen. Beim Stand von 11:15 wurden die Seiten gewechselt.
Der Schlüssel zum Erfolg nach Wiederanpfiff war die enorme Steigerung in der Defensive. In den ersten 30 Minuten kassierten die Damen 15, in Halbzeit zwei nur noch 7 Gegentore. Aber auch Fortuna zeigte sich in der Schlussphase von der besseren Seite.
Zuerst aber hielten die Gäste einen drei bis vier Tore Vorsprung. 20 Minuten vor Schluss gab es im Aichacher Lager eine Schrecksekunde: Ines Farle schied mit Verdacht auf Muskelfaserriss aus. Diese Verletzung ist ein weiterer harter Schlag für die Rückraumschützin, die in dieser Saison vom Verletzungspech verfolgt ist. Für sie kam Sabrina Stenzel ins Aichacher Spiel, die in der Begegnung zuvor für die Damen 2 schon 60 Minuten auf dem Parkett stand. Sie machte ihre Sache hervorragend – im Angriff setzte sie wichtige Akzente im Spiel 1 gegen 1 und in der Abwehr stand sie sehr sicher. Die Mannschaft zeigte nun Moral und holte Tor um Tor auf, bis zum Stand von 19:19. Das Spiel schien nun gekippt, dennoch gerieten die Aichacherinnen wieder 20:22 in Rückstand. Die Schlussphase hatte es nun in sich: Iris Kronthaler erwies sich als sichere 7m-Schützin und Amrei Starmühler erzielte das Tor zum 22:22 Unentschieden. Burghausen bekam 40 Sekunden vor Spielende einen 7m zugesprochen, den Ute Solleder parierte. Im letzten Angriff kam Sonja Schmidt von der Linksaußen Position zum Wurf, doch sie scheiterte am Pfosten. Der Abpraller allerdings landete in den Händen von Iris Kronthaler, die schnell reagierte und den Ball, unter lautem Jubel der Zuschauer, ins Tor versenkte. Die Freude bei den Aichacher Damen nach dieser aufreibenden Partie war riesengroß.
Für Aichach spielten: Ute Solleder, Iris Kronthaler (6/3), Sonja Schmidt, Johanna Fackler (2), Heike Eberl, Carmen Vogl (2), Amrei Starmühler (4), Stephi Szierbeck, Ines Farle (8/2), Sabrina Stenzel, Maria Eberle (1)
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| Höhenflug vorübergehend gestoppt |
vom 16.03.2009 |
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Am vergangenen Samstag verloren die Aichacher Damen ihre Auswärtspartie beim TSV Unterhaching knapp mit 23:26 Toren. Dabei kamen die Gäste während der gesamten Begegnung, vor allem in der Defensive, nie richtig ins Spiel. Das lag hauptsächlich an den Aichacherinnen selbst, denn der Gegner an diesem Wochenende befand sich mindestens auf Augenhöhe. Diese Niederlage ist umso ärgerlicher, da der direkte Verfolger im Abstiegskampf, der TSV Schleißheim, gegen den Tabellenersten Würm-Mitte überraschend mit 21:20 gewann.
Schon vor dem Spiel kam keine richtige Stimmung im TSV-Lager auf. Dennoch gingen die Aichacherinnen zumindest im Angriff konzentriert zu Werke. Die Abwehr gefiel von Anfang an nicht richtig. Es bildete sich kein Verbund und es gab zu viele Absprachefehler. Schnell wurde die gefährlichste Spielerin der Hachinger Damen in Manndeckung genommen.
Das Spiel verlief zunächst ausgeglichen. Ab dem Stand von 6:6 konnten sich die Paarstädterinnen auf 9:12 absetzen. Doch dann leisteten sich die TSV-Damen unnötige Ballverluste, die die Gastgeberinnen zum 14:13 Pausenstand ausnutzten.
Nach der Halbzeit gerieten die Aichacherinnen bis zum 17:13 weiter ins Hintertreffen. Doch der Widerstand war noch nicht gebrochen und die TSV-Damen kämpften sich auf 17:17 heran. Leider folgte beim Stand von 19:18 für die Gastgeberinnen wieder ein Einbruch im Aichacher Spiel. Im Angriff agierten die Damen unkonzentriert und nicht konsequent genug. In dieser Phase wurde auch der ein oder andere Pfiff des Schiedsrichtergespanns schmerzlich vermisst. Da die Defensive über die gesamte Spielzeit unsicher stand, konnten sich die Hachinger Damen ca. 10 Minuten vor Schluss vorentscheidend auf 24:19 absetzen. Die Paarstädterinnen verkürzten zwar noch auf 23:25, doch letztendlich ging die Partie mit 23:26 verloren. Nach dem Spiel war sich das Trainergespann Fischer/Wonnenberg einig: „Diese Niederlage stellt für uns keinen Beinbruch dar. Es gibt eben Tage, da klappt es nicht so gut. Wir denken von Spiel zu Spiel.“ Der Blick der Handballdamen richtet sich auf die nächsten zwei Wochenenden, denn da gastieren die zwei Tabellenschlusslichter in Aichach.
Für Aichach spielten: Solleder Ute, Kronthaler Iris (4), Schmidt Sonja (4), Fackler Johanna (1), Eberl Heike (1), Vogl Carmen (1), (7/2), Farle Ines (5), Szierbeck Stephi, Eberle Maria, Heinrich Stephi
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| Damen nehmen Euphorie weiter mit |
vom 16.03.2009 |
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Die Handballdamen des TSV Aichach nahmen die Euphorie aus ihrer letzten Begegnung, die die Talfahrt in der Landesliga-Süd stoppte, mit und gewannen vor heimischen Publikum überraschend gegen den favorisierten TSV Ottobeuren.
„Als Mannschaft auftreten, zusammen agieren und sich so teuer wie möglich verkaufen!“ So lautete das Motto in der Kabine kurz vor Spielbeginn am Samstag.
Schon das Hinspiel in Ottobeuren Anfang November 2008 war eine sehr intensive und kampfbetonte Partie gewesen, in der die Aichacherinnen knapp mit 28:24 die Oberhand behielten. So sollte es auch wieder werden.
Die Anfangsphase verlief recht ausgeglichen. Aichach legte vor, Ottobeuren zog nach. Ab dem 5:5 konnten sich die Paarstädterinnen einen kleinen Vorteil erarbeiten und gingen mit zwei Toren in Führung. Diese hielt aber nicht lange an. Durch sehr kleinliche Entscheidungen des Schiedsrichters hagelte es beim Stand von 9:7 zwei Zweiminutenstrafen für die Aichacherinnen. Dadurch kassierten die TSV-Damen den Ausgleich zum 9:9. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause.
„Wir sind dran. Jetzt gewinnt der, der es mehr will!“ Waren die Worte von Trainer Martin Fischer in der Halbzeit.
Hoch motiviert und voll engagiert gingen die Aichacherinnen in die zweite Hälfte. Zunächst musste man in doppelter Unterzahl noch den Treffer zum 9:10 hinnehmen, aber ab da legten die TSV-Damen einen Zahn zu und drei Tore in Folge brachten die 12:10 Führung. Die Aichacher Abwehr stand nun sehr sicher. Vor allem Maria Eberle engte die Räume der Rückraumschützinnen, mit denen man noch in Durchgang eins große Mühe hatte, ein. Kam ein Ball dennoch aufs Aichacher Tor, war auf Ute Solleder verlass. Sie zeigte wieder einmal großartige Paraden. Auch das schnelle Spiel nach vorn, angetrieben durch Amrei Starmühler und Ines Farle, zeigte sich verbessert. Die Paarstädterinnen bauten den Vorsprung auf 16:12 aus. 15 Minuten vor Spielende ließ die Konzentration etwas nach und die Gastgeberinnen erlaubten sich eine kurze Schwächephase. Ottobeuren konnte auf 16:15 verkürzen. Martin Fischer nahm eine Auszeit und stellte seine Mädels wieder ein. Dies zeigte Wirkung und die TSV-Damen konnten sich kurz vor Schluss bis auf 20:15 absetzen. Ottobeuren gelang nur noch Ergebniskosmetik zum Stand von 20:17. Dieser Sieg löste im Aichacher Lager wieder viel Jubel aus. Ein extra Lob verdiente sich Sonja Schmidt, die von Linksaußen zwei blitzsaubere Tore erzielte und auch in der Abwehr eine gute Partie ablieferte.
Für Aichach spielten: Ute Solleder (TW), Stephie Szierbeck, Sonja Schmidt (2), Amrei Starmühler (7), Ines Farle (3), Johanna Fackler, Maria Eberle (3), Carmen Vogl (2), Iris Kronthaler (3), Andrea Ziegler, Heike Eberl
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| Damen entführen überraschend einen Punkt aus Kissing |
vom 05.03.2009 |
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Am vergangenen Samstag konnten die Handballdamen des TSV Aichach beim favorisierten SC Kissing mit einem 24:24 Unentschieden einen wichtigen Punkt im Kampf um den Ligaerhalt holen.
Der neue Trainer der Aichacher Damen, Martin Fischer, nutzte die vergangene Ferienwoche zum Skifahren mit seiner Familie, so dass Tini Wonnenberg die Trainingseinheiten und die Betreuung im anstehenden Spiel in Kissing übernahm. Sie holte sich noch Kerstin Braun als Betreuerin auf die Bank. So reisten die Damen allein mit ihren ehemaligen Spielerinnen als Verantwortliche in Kissing an.
Die Paarstädterinnen begannen die Partie sehr konzentriert und gingen schnell mit 3:1 in Führung. Doch Kissing zog nach und glich zum 3:3 aus. Torsteherin Ute Solleder erwischte einen klasse Tag und vereitelte in dieser Phase einige sichere Einwurfmöglichkeiten des Gegners. Die Aichacherinnen konnten so wieder auf 7:5 davonziehen.
Leider wurden auch auf Seiten des TSV gute Torchancen vergeben und dem SC gelang erneut der Ausgleich. Ab da legten die Gastgeberinnen vor. Gegen Ende der ersten Halbzeit schlichen sich kleine Unkonzentriertheiten ins Aichacher Spiel, so dass beim Stand von 12:14 die Seiten gewechselt wurden.
Nach Wiederanpfiff wurde der Rückstand schnell egalisiert und die Begegnung ging hin und her. Besonders die Defensive war gut auf das Spiel der Kissinger Damen eingestellt. Etwa acht Minuten vor Schluss konnten sich jedoch die Gastgeberinnen durch Ballverluste der Aichacherinnen einen Vorsprung von 3 Toren erarbeiten (20:23). In dieser Phase nahmen die Aichacher Betreuerinnen eine Auszeit, stellten die Mannschaft neu ein und brachten Carmen Vogl im rechten Rückraum und Heike Eberl auf Rechtsaußen. Dies zeigte prompt Wirkung und den Rot-Weißen gelangen vier Tore in Folge. Kissing glich postwendend aus. Die letzten 40 Sekunden verpufften die Angriffbemühungen der Gastgeberinnen in der Aichacher Abwehr und der Endstand von 24:24 war besiegelt. Nach dem Schlusspfiff brach großer Jubel im Aichacher Lager aus.
Die TSV Damen zeigten über die gesamten 60 Minuten eine tolle Moral und kämpften bis zum Umfallen. Angeführt von einer unerbittlichen Amrei Starmühler und enorm verstärkt durch eine zurückgekommene Ines Farle, die nach ihrer langen Verletzungspause ein gelungenes Comeback feierte.
„Für uns ist das ein gefühlter Sieg!“ jubelte Iris Kronthaler und sprach damit ihren Mitspielerinnen voll aus dem Herzen.
Nächsten Samstag trifft das Aichacher Team zu Hause um 17.15 Uhr auf den TSV Ottobeuren.
Für Aichach spielten: Ute Solleder, Sonja Schmidt (1), Johanna Fackler, Carmen Vogl (4), Heike Eberl (1), Amrei Starmühler (8/2), Stephi Szierbeck (1), Ines Farle (3), Maria Eberle (2), Katrin Storr, Iris Kronthaler (2), Kerstin Braun (2/2)
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| Ohne jegliche Chance |
vom 02.03.2009 |
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Aichachs Handballer verlieren das Lokalderby in Kissing klar mit 24:34
Von Karl Böck
Kissing – Absolut chancenlos waren die Landesliga-Handballer des TSV Aichach am vergangenen Samstag bei ihrem Gastspiel beim Kissinger SC. Nachdem die Anvertrauten von Trainer Udo Mesch bereits beim Vorrundenspiel klar mit 29:36 das Nachsehen hatten, unterlagen sie diesmal in Kissing beim derzeitigen Tabellenfünften nach einem 11:19-Pausenrückstand deutlich mit 24:34.
Ohne Patrick Wolf, der vor zwei Wochen in der Partie gegen Allach wegen seines verbalen Ausrasters gegenüber dem Torschiedsrichter kurz vor Schluss „Rot“ sah und daraufhin für drei Spiele gesperrt wurde, hielten die Gäste nur in der Anfangsphase mit, als sie zwischenzeitlich bis zum 5:4 jeweils mit einem Treffer in Front lagen. Als Kissing aber dann Ernst machte und nach einem 6:6-Zwischenstand binnen weniger Minuten auf 13:6 davonzog, war es um das Schlusslicht geschehen.
„Das Ergebnis spiegelt das Leistungsvermögen der Mannschaft wider“, stellte Mesch nach Spielende nüchtern fest, „natürlich haben wir viele vermeidbare Fehler gemacht und gegen die Tempogegenstöße der Kissinger ab Mitte der ersten Halbzeit einfach kein geeignetes Gegenmittel mehr gefunden.“ Die Mannschaft habe, so Mesch, nur bis zu diesem Zeitpunkt das umsetzen können, was man sich gemeinsam vor Spielbeginn vorgenommen hätte. „Aber nach dem Rückstand war’s dann vorbei“, konstatierte Mesch.
Da nutzte es auch nichts, dass Markus „Schoko“ Meier gleich 14 (!) Treffer beisteuerte und damit zum überragenden Akteur auf dem Parkett avancierte. Seinen persönlichen Rekord von 15 Toren, erzielt im Spiel gegen Fürstenfeldbruck, vermochte er bis auf einen Treffer zu egalisieren.
Ihm am nächsten kam auf der Gegenseite Uwe Egidy, der letzte Saison noch in Aichach am Ball war. Insgesamt zehn Tore, davon sechs Siebenmeter, gingen auf das Konto des bulligen Kreisläufers.
Dass der Abstieg längst besiegelt ist, hat Mesch natürlich seit geraumer Zeit verinnerlicht. Ob der 46-Jährige aber in der neuen Saison auch weiterhin die Rot-Weißen befehligt, hängt in erster Linie davon ab, welches Gesicht die Mannschaft dann haben wird. „Ich bleibe nur, wenn der Kader verstärkt wird und der dann die entsprechende Qualität hat, um sofort wieder aufzusteigen. Das ist nichts Neues, Abteilungsleiter Lothar Bahn weiß von dieser Bedingung“, erklärt Mesch. Denn noch so eine Saison wolle er sich nicht zumuten und auch der TSV Aichach könne sich das nicht erlauben.
Kissinger SC: Metzger, Steiner; Büschel (4), Egidy (10/6), Nyitrai (7), Settele (3), Huber (1), Steurer (1), Luxemburger, Furtmeier (5), Sedlmeyr (2), Büchler (1).
TSV Aichach: Wonnenberg, Fronhoff, Triltsch; Borowitzki (3), Wild (2), Szierbeckl (1), Neumair (1), Meier (14/3), Christopher Wolf, Sutter (1), Harner, Huber, Bauer (2).
Schiedsrichter: Balzer (Gefres), Jauch (Rödental).
Zuschauer: 200.
Siebemeter: 8/6 – 4/3.
Zeitstrafen: 4 – 6.
Rote Karte: Neumair (42./3. Zeitstrafe).
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| Der Frust sitzt tief |
vom 15.02.2009 |
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Auch gegen Allach verlieren Handballer in den letzten Minuten
Von Karl Böck
Aichach – Es ist wie verhext. Wieder einmal haben Aichachs Handballer ein Spiel in den letzten Zügen verloren. Gegen den durch eine Durststrecke in Abstiegsgefahr geratenen TSV Allach führten die Rot-Weißen am Samstagabend in der 56. Minute mit 24:22, beim Schlusssignal lagen sie aber 24:25 hinten. Nichts war’s mit dem dritten Saisonsieg. Fortuna ist in dieser Spielzeit wahrlich keine Bundesgenossin der Aichacher. Und bisweilen, wie zuletzt in Günzburg und jetzt gegen die Münchner, hadern sie auch mit den Unparteiischen. Wen wundert’s, dass der Frust tief sitzt beim Schlusslicht der Landesliga Süd.
Die Schützlinge von Trainer Udo Mesch machten gegen den Tabellenneunten nicht nur einen 4:7-Rückstand wett, sondern lagen zur Pause mit 14:13 vorne und auch praktisch während der gesamten zweiten Halbzeit. Viereinhalb Minuten vor Spielende schienen die Rot-Weißen durch den von Patrick Wolf verwandelten Siebenmeter zum 24:22 endgültig auf die Siegesstraße eingebogen zu sein, ehe wieder einmal vergebene Hochkaräter den Gegner aufkommen ließen, und der 20 Sekunden vor der Sirene durch Matchwinner Andreas Zeiler den vielumjubelten 25:24-Siegtreffer anbringen konnte - die einzige Gästeführung nach der Pause.
„Im Moment bin ich sprachlos, sowohl über das Ergebnis als auch über die Schiedsrichterentscheidungen“, musste ein niedergeschlagener Mesch hernach Dampf ablassen. „Jeder hat gesehen, dass der Siegtorschütze sechs Schritte machte, ehe er den Ball ins Tor warf. Es hätte also Freiwurf für uns geben müssen, aber die Schiris sehen das einfach nicht und lassen das Spiel weiterlaufen.“
Weil der zuvor von Zeiler düpierte Patrick Wolf das genauso sah wie sein Trainer und daraufhin dem Tor-Schiedsrichter ordentlich die Meinung geigte, sah der erfolgreichste Aichacher Torschütze (acht Treffer) wegen Schiedsrichterbeleidigung sogar „Rot“.
„Ich behaupte zwar nicht, dass wir ständig benachteiligt werden“, sagte Mesch, „aber die Entscheidungen zu Ungunsten eines Letzten häufen sich. Das ist so und das war auch heute wieder so.“
Den beiden Unparteiischen aus dem Mittelfränkischen wollte Mesch die Schuld an der Niederlage dann doch nicht in die Schuhe schieben. „Wir haben in den letzten Minuten fünf Angriffe leichtfertig verworfen und unnötige Stürmerfouls begangen und somit das Spiel schon selbst aus der Hand gegeben“, räumte der Stettenhofener ein. Hätte Torwart Thomas Wonnenberg zudem nicht so einen glänzenden Tag erwischt, wären die Aichacher schon lange zuvor in einen nie mehr aufzuholenden Rückstand geraten.
Die Schlussphase sei eine rein „psychische Angelegenheit“ gewesen, analysierte Mesch, „die Allacher waren platter als wir und trotzdem gewinnen die das Spiel“. Deshalb sei der Verlust der Partie „ganz bitter für die weitere Arbeit“, sagte Mesch. „Wenn man, so wie wir, kein Erfolgserlebnis mehr hat, kann man sich als Trainer doch jeden Satz sparen.“
TSV Aichach: Wonnenberg, Triltsch; Borowitzki (5), Neumair (1), Meier (5), Sutter (2), Patrick Wolf (8/1), Harner, Huber (1), Sumperl (2), Szierbeck, Christopher Wolf.
Schiedsrichter: Drummer/ Herpelsheimer (Erlangen).
Zuschauer: 120.
Siebenmeter: 1/1 – 6/4.
Zeitstrafen: 4 – 2.
Rote Karte: Patrick Wolf (60.) wegen Schiedsrichterbeleidigung.
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| Ausfälle sind nicht zu kompensieren |
vom 09.02.2009 |
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Damen rutschen immer weiter ab
Von Manfred Szierbeck
Leider hält die Negativserie für die Aichacher Landesliga-Handballerinnen weiter an. Im Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten VfL Günzburg kassierten die TSV Damen wiederum eine hohe 31:14 ( 15:7) Niederlage.
Die Situation der Aichacherinnen wird im prekärer. Obwohl die verbliebenen Spielerinnen eine tolle Moral und Motivation beweisen, gelingt es der Aichacher Rumpftruppe nicht den nötigen Angriffsdruck zu entwickeln der für die Landesliga notwendig ist. So auch im Spiel gegen den Tabellenzweiten. Mit einer offensiven Abwehr begannen die TSV Damen die Partie. Diese Maßnahme brachte auch den entsprechenden Erfolg und verunsicherte die Gegnerinnen. Bis zum Spielstand von 6:4 konnten die Szierbeck Schützlinge das Spiel einigermaßen offen gestalten. Auch die erstmals wieder im Tor agierende Ute Solleder konnte im Verlauf der Partie nicht verhindern, dass sich Günzburg nach dem 7:4 Tor um Tor absetzte. Beim Stande von 15:7 wurden dann die Seiten gewechselt.
Im zweiten Abschnitt waren die Aichacher Mädels immer stets bemüht Tore zu erzielen, aber scheiterten im Abschluss oder erlaubten sich technische Fehler und wurden so ein Spielball der Günzburgerinnen. Schnell hieß der Zwischenstand 23:11. Zu allem Überfluss musste Rechtsaußen Carmen Vogl nach einem Foul die restliche Spielzeit passen. Da die Kräfte bei den verbleibenden TSVlerinnen immer mehr schwanden, ergaben sie sich ihrem Schicksal sehnten nur noch den Schlusspfiff herbei. Frustriert und enttäuscht flossen nach dem Abpfiff die Tränen bei den Mädchen. „ Da uns Vereine aus den unteren Regionen immer mehr auf den Pelz rücken ist es notwendig unbedingt zu punkten, vor allem im nächsten Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten TSV Schleißheim“, gab Co-Trainer Martin Fischer zu Protokoll.
Es spielten: Ute Solleder; Iris Kronthaler (2/1), Katharina Haas, Johanna Fackler (3), Heike Eberl, Carmen Vogl (1), Amrei Starmühler (2/1), Stephi Szierbeck, Bianca Bachmann (5/1), Maria Eberle (1);
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| Mesch zürnt Schiris |
vom 09.02.2009 |
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Beim 20:25 in Günzburg wird schwachen Aichachern auch noch übel mitgespielt
Von Karl Böck
Günzburg – Ungünstiger hätten die Voraussetzungen für die Landesliga-Handballer des TSV Aichach bei ihrem Gastspiel beim VfL Günzburg nicht sein können. Mit Timo Ruhnke (Bruch des kleinen Fingers der rechten Wurfhand), Max Harner (krank), Oliver Huber (Oberschenkelprobleme) und Wolfgang Sumperl (Trainer bei der A-Jugend) fehlten Trainer Udo Mesch wichtige Stammkräfte im Spiel gegen den Tabellenvorletzten. Auch Sutter (lag die Woche über mit grippalem Infekt darnieder) drohte auszufallen. „Den Martin habe ich quasi aus dem Bett geholt und hierher gebracht“, flachste Mesch kurz vor Spielbeginn.
Waren die Sorgenfalten des 46-Jährigen schon vor dem Anpfiff nicht zu übersehen, so verfinsterte sich die Miene des Stettenhofeners nach der 20:25 (10:12)-Niederlage seiner Anvertrauten nach der Schlusssirene noch mehr. „Das, was sich die beiden Schiedsrichter heute alles gegen meine Mannschaft erlaubt haben, kann ich nur noch mit Betrug bezeichnen“, echauffierte sich der ansonsten stets besonnene Mesch nicht zu Unrecht über die teilweise äußerst fragwürdigen Entscheidungen der beiden Schwarzkittel aus dem Oberfränkischen.
Während die rote Karte gegen Christian Borowitzki (42.) durchaus gerechtfertigt erschien, war sie im Falle von Manfred Szierbeck (16.) total überzogen. „Die beiden haben schon im Vorspiel der beiden Damenmannschaften (31:14 / Nam. d. Red.) gepfiffen und mich, weil ich einmal etwas gesagt habe, auf dem Kieker gehabt“, stellte Damentrainer Szierbeck in seinem ersten Einsatz für die „Erste“ fest.
Selbst Mesch kam wegen seines engagierten Coachens von der Bank aus nicht um eine Zeitstrafe herum. „Ich kann mich nicht erinnern, wann ich als Verantwortlicher einer Mannschaft zuletzt zwei Minuten erhalten habe“, ärgerte sich Mesch. „Die Schiedsrichter haben heute mit zwei Maßstäben gemessen. Das war ganz einfach unfair. Ich habe normal keine Probleme zu verlieren, aber unter diesen Umständen war das schon bitter.“
Dass Lehmann und Schwarz Günzburgs Tormann Christian Frey bei dessen Attacke an dem nach einem Konter 20 Meter vor dem Tor der Gastgeber allein auftauchenden Martin Sutter nur mit einer Zweiminutenstrafe ausschlossen (28.) anstatt mit „Rot“, rief selbst bei den Günzburger Zuschauern Kopfschütteln hervor. „Frey war der beste Spieler seines Teams“, sagte Mesch hernach. „Wenn der vom Platz geflogen wäre, hätten wir gewonnen“.
Schönreden wollte Mesch die Niederlage seines Teams aber trotz der schwachen Leistungen der Unparteiischen dennoch nicht. „Wir haben heute eine wahnsinnig schlechte Vorstellung abgeliefert und somit völlig verdient verloren“, erkannte er den Sieg der Günzburger objektiv an. „Schade, mit der Aufstellung der letzten Woche wären wir als Sieger vom Parkett gegangen.“
Von Beginn an lagen die Gastgeber in Führung, Aichach gelang es nie, den Rückstand zu egalisieren. Über 4:2, 7:5, 10:8 und 12:10 wurden die Seiten gewechselt, die Wende stellte sich auch im zweiten Abschnitt nicht ein.
Mitentscheidend für den späteren Spielausgang waren dann die drei Treffer in Folge von Steve Rennert (2) und Bernd Dunstheimer, die den Vorsprung des VfL auf 18:14 anwachsen ließen. Die Vorentscheidung war gefallen. Der Rest war nur noch Formsache. Eine echte Chance auf einen Sieg hatten die Gäste nie.
„Positiv überrascht hat mich heute nur Christopher Wolf“, sagte Mesch. Der Bruder von Patrick habe eine gute Leistung abgeliefert. Dafür, dass er heute zum ersten Mal gespielt hätte, sei das schon „okay“ gewesen.
VfL Günzburg: Frey, Zofka; Spengler (2), Plesa, Kees (3), Schmid, Geiger, Majsai (3/1), Rathgeber (1), Rennert (5), Müller (5), Rembold, Dunstheimer (5/3), Yapicioglu (1).
TSV Aichach: Fronhoff, Triltsch; Borowitzki (1), Wild (2), Neumair (2), Meier (4/2), Niedermayr (1), Sutter, Patrick Wolf (8), Christopher Wolf (1), Szierbeck (1).
Schiedsrichter: Lehmann/Schwarz (Forchheim/Eibach).
Zuschauer: 150.
Siebenmeter: 4/4–4/2.
Zeitstrafen: 7–10.
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| Die Moral ist noch intakt |
vom 02.02.2009 |
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Aichacher Handballer besiegen nach langer Durststrecke SG Regensburg 28:26
Von Karl Böck
Aichach – Nach elf Niederlagen in Serie ist den Landesliga-Handballern des TSV Aichach mal wieder ein Erfolgserlebnis geglückt. Am Samstagabend behielten die Schützlinge von Trainer Udo Mesch zu Hause gegen die SG Regensburg nicht nur mit 28:26 (16:12) die Oberhand, gleichzeitig nahmen sie auch erfolgreich Revanche für die im Vorrundenspiel in letzter Sekunde erlittene 30:31-Pleite. „Die Niederlage damals tat weh, wir hätten eigentlich gewinnen müssen“, trauerte Mesch kurz vor der Rückrundenpartie wehmütig zwei verlorenen Punkten nach. Der Anfang vom Ende von etlichen knappen Spielausgängen gegen seine Mannschaft.
„Zum heutigen Spiel habe ich unter die Traingsjacke extra ein T-Shirt mit dem Emblem des Bayerischen Handballverbands angezogen, das mir und meiner Mannschaft Glück bringen soll“, gewährte Mesch, der auch als Stützpunkttrainer tätig ist, Minuten vor dem Spielbeginn Einblick in sein Seelenleben. „Als ich mit der Jugendauswahl Meister geworden bin, habe ich das bekommen. Vielleicht hätte ich es schon viel früher anziehen sollen.“
Ausschlaggebend für den späteren Erfolg seiner Truppe – nach dem 35:26 gegen Günzburg erst der zweite Saisonsieg – wird das Sporthemd aber vermutlich nicht gewesen sein. Ohne die Leistungsträger Michael Sigl (Sehnenriss am Mittelfinger der rechten Wurfhand), Riad Babic (beruflich verhindert) und Matthias Meichel (Studium) waren die arg ersatzgeschwächten Oberpfälzer selten in der Lage, den Rot-Weißen ernsthaft Paroli bieten zu können. Lediglich einmal gelang den Gästen die Führung; die zum 1:0 nach zwanzig Sekunden.
Danach war Schluss, Aichach nahm mehr und mehr das Zepter in die Hand und drehte den Rückstand bis zum Seitenwechsel in einen komfortablen Vorsprung um. Über 5:2, 11:8 und 15:10 wurden bei 16:12 die Seiten gewechselt, wobei es Patrick Wolf kurz vor der Pausensirene vorbehalten blieb, den Halbzeitstand mit einem verwandelten Siebenmeter zu fixieren.
„Die geringe Summe der technischen und überflüssigen Fehler war heute nicht zu vergleichen mit denen, die wir in den letzten Spielen produziert haben“, erkannte Mesch eine Ursache für den klaren Zwischenstand zugunsten seiner Truppe. Eine weitere sei gewesen, „dass wir in der Abwehr überwiegend gut gestanden sind“.
Als die Gastgeber ihren Vorsprung über 19:13 auf 23:17 ausbauen konnten, dachten die meisten der heimischen Fans an eine eindeutige Angelegenheit für ihre Mannschaft. Doch wie so oft, auch diesmal wieder weit gefehlt. Wieder einmal war Zittern angesagt, „weil in der Schlussphase die Kommunikation etwas gefehlt hat und Regensburg dadurch bedrohlich nahe herangekommen ist“, sagte Mesch hernach. „Letzten Endes ist denen aber auch die Puste ausgegangen.“ Zum Glück für Aichach. Fünf oder zehn Minuten länger hätte die Partie nicht mehr dauern dürfen.
„Jeder hat gesehen, dass die Moral der Mannschaft nach wie vor intakt ist“, lautete Meschs Fazit nach Spielende. Vor allem das aufmunternde Klatschen der Spieler auf der Auswechselbank in den letzten Minuten hat ihm gefallen. „Anstatt lethargisch dazusitzen, war das gut für die Motivation, das Spiel unbedingt nach Hause bringen zu wollen. Das werden wir in Zukunft öfter praktizieren“, versprach der 46-Jährige. „Außerdem ist ja bekannt, dass ich in jedes Spiel mit großer Zuversicht gehe und nie den Glauben an den Sieg aufgebe.“ Heute habe es geholfen, sagte Mesch, hoffentlich auch in einer Woche, wenn das Rückspiel beim Tabellennachbarn Günzburg ansteht.
TSV Aichach: Wonnenberg, Fronhoff, Triltsch; Borowitzki (2), Wild, Ruhnke (1), Neumair (1), Meier (8), Sutter (5), Wolf (8/3 Siebenmeter), Harner, Huber (1), Sumperl (2).
SG Regensburg: Stahl; Brandl, Weh (5/3), Imberger (2), Schäberle (3), Bilecki (1), Heiligtag (3), Schuch (2), Holmer (3), Gehrig (4), Huber (3).
Schiedsrichter: Roost/Stark (Regen/Landau).
Zuschauer: 80.
Siebenmeter: 3 – 3.
Zeitstrafen: 6 – 2.
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| Kampf nicht belohnt |
vom 27.01.2009 |
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TSV-Handballer verlieren bei Kirchheim/Anzing 25:32
Kirchheim (kb/Wa) – Auch wenn’s für Aichachs Landesligahandballer am Ende mit 25:32 (13:12) bei der HSG Kirchheim/Anzing die 14. Saisonniederlage im 15. Spiel setzte, so war TSV-Trainer Udo Mesch mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: „Im Gegensatz zum Schwabmünchen-Spiel hat sie heute gekämpft.“ Doch belohnt worden sind die Rot-Weißen dafür, wie schon so oft in dieser Saison, wieder einmal nicht.
Letztendlich als entscheidend erwies sich die rote Karte für Markus Meier zum Ende von Hälfte eins (25.). Auf „gesundheitsgefährdendes Foul“ entschied das niederbayerische Schiedsrichtergespann Kienlein/Werner nach der Attacke des Aichachers an Manuel Fischer bei einem Konter. Der Gefoulte selbst empfand Meiers Foul weniger schlimm als die Unparteiischen, eine Zeitstrafe hätte es auch getan, meinte der Kirchheim-Anzinger in der Halbzeitpause gegenüber Mesch.
Solange Meier auf dem Kirchheimer Parkett stand, war das Schlusslicht obenauf. Die gesamte erste Hälfte lagen die Aichacher in Front, weil diese es auch prima verstanden, die Stärke des Aufsteigers zu unterbinden. Das Tempospiel der HSG kam überhaupt nicht zum Tragen, aus dem Positionsspiel heraus gelang den Gastgebern, die nicht über Rückraumkanoniere verfügen, recht wenig. „Unser Konzept mit einer 5:1-Abwehr ist aufgegangen“, so Mesch.
Zu Beginn der zweiten Hälfte sah’s für die Paarstädter noch gut aus, 16:14 lagen sie noch einmal in Front, ehe sie dann den personellen Handicaps Tribut zollen mussten. Ohne Meier und dem angeschlagen ins Spiel gegangenen Patrick Wolf, der nur sporadisch im Angriff zum Einsatz kam, fehlte den Aichachern jegliche Durchschlagskraft aus dem Rückraum. Der TSV verlor den Faden, leistete sich nun auch zu viele Ballverluste, die die Gastgeber weidlich ausnutzten. In der 38. Minute ging Kirchheim/Anzing erstmals in dieser Begegnung mit 17:16 in Führung, die sie bis zur Schlusssirene auch nicht mehr abgeben sollten. Nun passierte das, was Aichach eigentlich vermeiden wollte. Mit dem Tempohandball der Oberbayern konnte der qualitativ und quantitativ unterbesetzte TSV-Kader nicht mehr mithalten. Kontinuierlich baute die HSG den Vorsprung über 21:17, 23:18, 27:21 und 29:22 bis zum 32:25-Endstand aus. Für die Aichacher blieb auch gestern einmal mehr die bittere Erkenntnis, dass sie, so lange die Kräfte reichen, sich durchaus auf Augenhöhe bewegen, ehe dann der Einbruch aus besagten Gründen erfolgt.
TSV Aichach: Fronhoff, Triltsch, Wonnenberg; Borowitzki (1), Neumair (3), Wolf (6/4), Meier (2/2), Huber (1), Sumperl (3), Bauer, Harner, Ruhnke (4) Sutter (5).
Schiedsrichter: Kienlein/Werner (beide Landshut).
Zuschauer: 100.
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| Niederlagenserie hält an |
vom 25.01.2009 |
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Aichach kämpft verliert aber trotzdem hoch
von Manfred Szierbeck
Zum ersten Auswärtsspiel im neuen Jahr reisten die Aichacher Landesliga-Handballerinnen zum Tabellendritten SV-DJK Taufkirchen. Im Münchner Osten kassierten die Paarstädterinnen wiederum im Ergebnis eine deutliche 26:12 (12:6) Niederlage.
Auch in dieser Partie konnte der TSV Aichach nur eine Rumpftruppe stellen und ohne kompletten Rückraum antreten. Trotz des hohen Ergebnisses verkauften sich die TSV Damen vor allem in der ersten Halbzeit sehr gut. So hielten Bianca Bachmann, Amrei Starmühler und Kolleginnen das Spiel offen. Mit einer offensiven und aggressiven Abwehrformation schränkte man die Bewegungsräume und Angriffskombinationen ein. Die komplette Aichacher Mannschaft kämpfte und ackerte in der Abwehr und so stand es in der zwanzigsten Spielminute nur 7:6 für Taufkirchen. Nach dem 8:6 der Gastgeber verpassten es die Szierbeck-Schützlinge dran zu bleiben am Tabellendritten. Leider wurden einige Großchancen bzw Einwurfmöglichkeiten in den darauf folgenden Minuten verpasst. Diese Schwäche nutzte Taufkirchen aus und münzte die Ballgewinne in schnelle Kontertore um, bis zum Halbzeitstand von 12:6.
Die zweite Hälfte war wie ein Spiegelbild der ersten. Nicht resignierend stemmten sich die Aichacherinnen den Taufkirchnerinnen entgegen. Im normalen Angriffspiel hatten die Aichacherinnen den Gegner gut im Griff und auch Torsteherin Karin Rummeling hielt zahlreiche Torwürfe. Im Angriff aber wurden wieder etliche Chancen vergeben, wobei hinzuzufügen ist, dass Taufkirchen eine ehemalige Regionalliga-Torhütern zwischen den Pfosten hatte die kaum zu überwinden war, dadurch kassierten die Paarstädterinnen nach jedem Fehlwurf einen Konter der fast immer zu einem Gegentor führte. 17:8, 19:10 und 22:12 lauteten die Zwischenstände und nach dem 23:12 schwanden letztendlich auch die Kräfte die Aichacher Damen. Taufkirchen konnte somit 26:12 gewinnen.
„Wie meine Mädels heute in der Abwehr agiert und gekämpft haben war alle Ehren wert, hier haben wir uns schon gefunden. Unser Sorgenkind der Angriff muss auf jeden Fall schlagkräftiger werden. Hier gilt es weiter hart zu arbeiten, um die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren,“ kommentierte Trainer Manfred Szierbeck die Partie. Da die Aichacher Damen nächstes Wochenende spielfrei sind haben alle genügend Zeit, um die Probleme aufzuarbeiten.
Es spielten: Karin Rummeling; Iris Kronthaler, Sonja Schmidt (1), Johanna Fackler (1/1), Carmen Vogl (1), Amrei Starmühler (7/3), Stephi Szierbeck (1), Andrea Ziegler, Steffi Heinrich, Bianca Bachmann (1), Maria Eberle;
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| Die nächste Niederlage |
vom 21.01.2009 |
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Personalnot bei Aichacher Handballdamen
Von Tini Wonnenberg
Am ersten Spieltag der Rückrunde empfingen die TSV Damen am Sonntag den SC Freising. Das Hinrundenspiel im vergangenen September konnten die Paarstädterinnen mit einem 20:20 noch ausgeglichen gestalten, doch diesmal zogen sie mit 13:28 deutlich den Kürzeren.
Vor der Partie plagten das Aichacher Trainergespann große Personalsorgen. Ines Farle muss weiterhin wegen ihrer Knieprobleme pausieren. Wann sie wieder ins Spielgeschehen eingreifen kann, ist ungewiss. Die Saison ist auch für Torsteherin Kathi Brugger auf Grund eines Kreuzbandrisses beendet.
Tini Wonnenberg und Kerstin Braun werden in dieser Saison ebenfalls nicht mehr zur Verfügung stehen. Sie erwarten beide Nachwuchs.
Somit fehlt auf Aichacher Seite der komplette Rückraum und dies zu kompensieren wird eine schwere Aufgabe für das restliche Team.
Dieses Manko zog sich gegen den SC Freising durch den gesamten Spielverlauf. Nur einmal in der gesamten Begegnung konnten die Rot-Weißen den Ausgleich erzielen. Das war zum 1:1. Danach setzten sich die Freisingerinnen kontinuierlich ab. Von 1:6 über 4:9 bis zum Stand von 5:11. Die Paarstädterinnen waren stets bemüht und versuchten durch verschiedene Spielzüge zum Torerfolg zu kommen. Doch leider verpufften diese Anstrengungen viel zu oft in Fehlwürfen, technischen Fehlern oder Missverständnissen untereinander. Diese Unzulänglichkeiten bestraften die Freisinger Damen konsequent durch schnelle Gegenstoßtore.
Auch in der Abwehr kam es häufig zu Abstimmungsfehlern. Wobei sich die Defensive im gebundenen Spiel einigermaßen stabilisierte. Beim Stand von 5:13 wurden die Seiten gewechselt.
Die zweite Hälfte brachte leider nichts Neues. Da vom Aichacher Rückraum wenig Gefahr ausging konnten sich die Gäste mit einer defensiven 5:1 Abwehr begnügen und auf Fehler oder überhastete Abschlüsse der TSV Damen warten. Auch das nötige Glück bei einigen Würfen blieb leider an diesem Tag aus. Am Ende stand eine deutliche Niederlage von 13:28 auf der Anzeige.
Das Aichacher Trainergespann Szierbeck/Fischer war sich nach dem Spiel einig: „Ohne Rückraum in dieser Liga ein Spiel zu gewinnen wird mehr als schwierig. Wir müssen unbedingt miteinander spielen und am gleichen Strang ziehen. Wir haben genug schnelle Spielerinnen um ein schnelles Kombinationsspiel aufzuziehen. Daran müssen wir arbeiten.“
Nächste Woche wartet mit Taufkirchen eine der Topmannschaften der Liga. Die Begegnung in der Vorrunde konnten die Aichacher Damen, nach spannenden 60 Minuten 28:24 für sich entscheiden. Doch die Karten wurden ja bekanntlich neu gemischt.
Für den TSV Aichach spielten:
Karin Rummeling (TW), Iris Kronthaler (2), Sonja Schmidt, Katrin Storr (1), Johanna Fackler, Carmen Vogl (2), Amrei Starmühler (3/1), Stephi Szierbeck, Bianca Bachmann (1), Maria Eberle, Kerstin Braun (4/4)
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| Mesch: „Schwerste Zeit“ |
vom 19.01.2009 |
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TSV-Handballer verlieren gegen Schwabmünchen 20:28
Von Karl Böck
Aichach – Die Leidenszeit von Aichachs Handball-Trainer Udo Mesch geht auch nach dem ersten Rückrundenspieltag der Landesliga Süd unvermindert weiter. Gestern zogen seine Anvertrauten nach einer ganz schwachen Leistung zu Hause gegen den bisherigen Viertletzten Schwabmünchen klar mit 20:28 den Kürzeren, obwohl die Partie angesichts eines knappen 12:13-Rückstands der Heimischen zum Seitenwechsel durchaus noch Hoffnung auf die Wende machte.
„Die Mannschaft hat heute eine ganz peinliche Leistung abgeliefert“, redete Mesch kurz nach dem Abpfiff gar nicht lange um den heißen Brei herum. „Keiner hat sich gewehrt, keiner hat den anderen angeschrien und aufgefordert, alles für den Sieg zu geben. Dabei habe ich gedacht, dass nach der Pause noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft geht, aber da war einfach nichts“, fuhr der 46-Jährige restlos enttäuscht fort.
Wesentlich zufriedener, wen wundert’s, fiel das Fazit von Schwabmünchens Coach Holger Hübenthal aus: „Wir haben nur deshalb gewonnen, weil wir uns in der Abwehr gegenüber dem letzten Spiel in Niederraunau (26:42/Anm. d. Red.) enorm gesteigert haben. Aber man hat trotzdem gesehen, dass die Mannschaft nicht mehr die Qualität früherer Jahre hat und solche Spiele wie in Aichach nur noch über den Kampf für sich zu entscheiden vermag.“
Neben Spielmacher Tobias Daschner bezeichnete Hübenthal Linksaußen Peter Michejew gestern als den „wichtigsten Spieler meiner Mannschaft“. Sowohl Daschner als auch Michejew steuerten jeweils sieben Tore bei, kamen aber dennoch nicht ganz an die Bilanz von Aichachs Torgaranten Markus Meier heran, der acht Treffer auf sein Konto brachte.
Ohne Patrick Wolf, der als Trainer der Friedberger Damen unterwegs war, gelang es den Aichachern nicht einmal, einen Vorsprung herauszuspielen. Zwar vermochten sie die Führung der Gäste, die zwischendurch drei Tore betrug (8:5), drei Mal zu egalisieren (8:8, 11:11, 12:12), aber trotzdem gingen die Menkinger mit einem 13:12 in die Pause.
Statt nun alles auf eine Karte zu setzen und auf Biegen und Brechen die Wende herbeizuführen, ergaben sich die Aichacher mit zunehmender Dauer in ihr Schicksal. „Das ist die schwerste Zeit meiner bisherigen Handballkarriere“, gestand Mesch hinterher total frustriert ein. „Und ich dachte noch vor Spielbeginn: Wenn nicht heute, wann dann. Schwabmünchen kämpft ja auch gegen den Abstieg. So kann man sich täuschen.“
TSV Aichach: Triltsch, Fronhoff; Borowitzki (2), Wild, Ruhnke (3), Obermayer (1), Meier (8/3), Sutter (1), Harner (1), Huber (1), Sumperl (3).
TSV Schwabmünchen: Bobinger; Zanker (1), Michejew (7), Daschner (7), Müller (5), Lange, Mayer, Schikor (4/3), Knoke, Lerch.
Schiedsrichter: Jöckel, Sand (Lauingen).
Zuschauer: 100.
Siebenmeter: 3 – 4.
Zeitstrafen: 5 – 2.
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| Immer das Gleiche |
vom 12.01.2009 |
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Wie schon so oft verlieren TSV-Handballer in der Endphase / 25:31 gegen Landsberg
Von Karl Böck
Aichach – Nichts ist’s geworden mit dem zweiten Saisonsieg für die Landesliga-Handballer des TSV Aichach. Obwohl der Absteiger aus der Bayernliga beim Vorrundenfinale am Samstagabend zu Hause gegen den TSV Landsberg beim Seitenwechsel noch mit zwei Toren in Front lag (14:12), zog er am Ende doch noch klar mit 25:31 den Kürzeren. Damit bleiben die Aichacher weiterhin abgeschlagen Tabellenletzter, die von Trainer Udo Mesch erhofften „drei Wunder“ auf den Klassenerhalt schwinden schon jetzt nach der Halbzeit der Spielzeit mehr und mehr dahin.
Dabei war Mesch im Vorfeld der Partie mit dem Rangachten Landsberg durchaus optimistisch über den späteren Spielausgang. „In unserer Situation haben wir doch nichts mehr zu verlieren“, sagte der 46-Jährige kurz vor dem Anwurf, „vielleicht unterschätzt uns der Gegner aufgrund unserer Tabellensituation. Dann kann durchaus eine Überraschung drin sein. Jedenfalls rechne ich mir für heute schon etwas aus, zumal ich immer Optimist bin.“
Kurz nach Spielende musste Mesch jedoch einmal mehr erkennen, „dass es in der Landesliga nicht genügt, nur zwei Drittel der Distanz mitzuhalten. Die Spieler geben zwar alles, aber es reicht halt nicht“, lautete sein Fazit auch diesmal wieder.
Ohne den verletzten Patrick Wolf („Mit ihm hätte es anders ausgesehen“/Mesch), der zuversichtlich ist, in ein bis zwei Wochen wieder spielen zu können, dafür aber mit Timo Ruhnke und den beiden Standby-Akteuren Uli Niedermayr (33) und Wolfgang Sumperl (40), die erstaunlich starke Kurzeinsätze ablieferten und sogar jeweils zweimal trafen, gingen die Heimischen gegen anfangs viel zu lethargisch wirkende Landsberger schnell mit 5:1 in Front. Wie zuletzt bewies auch diesmal Markus Meier mit vier Treffern bis zu diesem Zeitpunkt seine Torgefährlichkeit. Insgesamt warf er neun.
„Unser Problem war, dass wir uns nach der dreiwöchigen Pause erst wieder finden mussten“, versuchte Gästecoach Hubert Müller erklärende Worte zu finden für ganz schwache 40 Minuten, in denen seine Schützlinge eher einem Abstiegskandidat glichen als die Gastgeber. „Ich war mir sicher, dass Aichach mit zunehmender Dauer nachlassen würde und wir dann unsere Tempogegenstöße erfolgreich abschließen können. Die haben das Spiel letzten Endes für uns entschieden“, räumte Müller hernach ein. Das Gästeteam verdaute den Rückstand schnell, ging seinerseits nach 20 Minuten erstmals mit zwei Toren in Führung (10:8), um diese bis zur Pause dann doch wieder abzugeben (12:14).
Angesichts der Personalmisere war dennoch beinahe jedermann klar, dass Aichach den Vorsprung nicht halten würde. „Mir fehlen einfach die Alternativen von der Bank, zudem sind wir zu ungefährlich von den beiden Außenpositionen“, stellte Mesch resignierend fest. Auch Martin Sutter, der erst am Spieltag aus Schutterwald zurückgekehrt war, hatten die Zuschauer schon besser in Erinnerung. Mesch: „Er kann sicher mehr als er heute geboten hat.“
Nach rund 42 Minuten war es dann soweit. Landsberg ging nach einem 17:19-Rückstand ein zweites Mal in Führung (20:19) und diesmal ließen sich die Lechstädter den Vorsprung nicht mehr aus der Hand nehmen. Vor allem die beiden Schwirkmann-Brüder drückten dem Spiel der Gäste in dieser Phase ihren Stempel auf. Linksaußen Roberto (26) steuerte ebenso sieben Tore bei wie sein Bruder Tomas (28), der zudem alle fünf Siebenmeter sicher verwandelte. Nicht von ungefähr gelangen Tomas zum 30:25 und Roberto zum 31:25 die letzten beiden Tore in dieser Begegnung.
TSV Aichach: Wonnenberg, Triltsch; Borowitzki (1), Wild, Ruhnke (2), Neumair (3), Obermayer (1), Meier (9/1), Sutter (2), Harner, Huber (3), Bauer, Sumperl (2), Niedermayr (2).
TSV Landsberg: Messner, Kobold; Roman Müller (4), Friedrich (5), Götsch (1), Roberto Schwirkmann (7), Eisen, Thomas Schwirkmann (7/5), Schubert (1), Neubauer (6), Neumayer.
Schiedsrichter: Murseli, Mehmeti (beide Memmingen).
Zuschauer: 100.
Siebenmeter: 2 - 5.
Zeitstrafen: 4 – 2.
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| Große Personalprobleme im Aichacher Lager |
vom 11.01.2009 |
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Leichtes Spiel für Würm
Von Manfred Szierbeck
Eins saftige Niederlage kassierten die Aichacher Landesliga-Handballerinnen in ihrem letzten Vorrundenspiel. Mit 16:33 ( 11:17 ) Toren verloren sie gegen die HSG Würm/ Mitte den aktuellen und souveränen Tabellenführer.
Ein Grund für die hohe Niederlage war sicherlich die angespannte und prekäre Personalsituation der Aichacherinnen. Torhüterin Kathi Brugger, Ines Farle, Kerstin Braun und Carmen Vogl standen aus unterschiedlichsten Gründen nicht zur Verfügung. Iris Kronthaler, Maria Eberle und Tini Wonnenberg waren gesundheitlich angeschlagen und konnten deswegen nicht voll belastet werden. Für die verletzte Kathi Brugger konnte die Indersdorferin Karin Rummeling für die nächsten vier Wochen gewonnen werden das Aichacher Tor zu hüten, bis die im Urlaub verweilende Ute Solleder wieder im Lande ist.
In den ersten zwanzig Spielminuten konnten die Paarstädterinnen dem Tabellenführer noch einigermaßen Paroli bieten, wobei sich der Rückstand beim 9:11 noch in Grenzen hielt. In den verbleibenden Minuten bis zum Halbzeitpfiff zeichnete sich bereits die Niederlage ab. Die TSV Damen konnten in dieser Phase nichts mehr zusetzen und wurden von Würm ausgekontert. Beim Stande von 11:17 wurden die Seiten gewechselt, aber am Spielverlauf änderte sich nichts. Die Paarstädterinnen waren nicht in der Lage mit ihren Angriffsversuchen die Gräfelfingerinnen unter Druck zu setzen. Der Tabellenführer bestrafte prompt jede Nachlässigkeit, technischen Fehler, schlechten Abschlüsse und Ballverluste mit einem Kontertor. Nach 45 Minuten stand es bereits 13:27. Die Kräfte und die Einstellung schwanden immer mehr bei den TSV Damen und so ergaben sie sich ihrer Niederlage. Nach dem Schlusspfiff stand es letztendlich 17:33 für die HSG Würm und man muss schon lange recherchieren wann die Aichacherinnen zuletzt so eine hohe Niederlage kassierten. „ Da sich die Personalsituation in der Rückrunde wenig verändern wird müssen wir unseren Blick eher in Richtung unteres Tabellendrittel richten und alles dafür tun um nicht in Abstiegsnöte zu gelangen“, analysierte Trainer Manfred Szierbeck die momentane Aichacher Lage.
Es spielten: Karin Rummeling; Iris Kronthaler (1), Sonja Schmidt (2), Johanna Fackler (1), Tini Wonnenberg (1/1), Amrei Starmühler (7/2), Stephi Szierbeck , Bianc Bachmann (3), Maria Eberle (1), Henriette Lauenstein;
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| Weihnachtswünsche |
vom 23.12.2008 |
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Die Handballer wünschen allen
ein frohes und geruhsames Weihnachtsfest und
einen guten Rutsch ins neue Jahr.
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| Ein Rekord, der nichts bringt |
vom 15.12.2008 |
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Markus Meier wirft 15 Tore, dennoch verlieren Aichacher Handballer in Bruck 30:37
Von Heribert Oberhauser
Fürstenfeldbruck – 15 Tore wie am Samstag in Fürstenfeldbruck hat Markus Meier in seiner Laufbahn in einem Spiel noch nie geschafft. „Aber was bringt’s“, sinnierte der 26-Jährige nach dem Schlusssignal und zeigte gefrustet hinauf zur Ergebnistafel in der Wittelsbacher Halle. Die dokumentierte eine 30:37 (15:17)-Niederlage der Aichacher Handballer bei der zweiten Mannschaft des TuS, die elfte im zwölften Spiel. Angesichts dessen war Meiers grandiose persönliche Bestmarke nicht mehr viel wert.
Udo Mesch wirkte hinterher ziemlich aufgeräumt. Der Aichacher Trainer hat sich mittlerweile an die Pleiten gewöhnt. Nur in der Anfangsphase regte er sich mächtig auf, weil seine Mannschaft all das, was er ihr mit auf den Weg gegeben hatte, mit dem Anpfiff über Bord warf. In den ersten Minuten nur nichts riskieren, sich lieber mal ein Zeitspiel einhandeln, lautete Meschs Auftrag. Und was machten seine Spieler? Verloren leichtfertig gleich serienweise die Bälle, so dass der Landesligazweite nach zehn Minuten 10:2 vorne lag. Thomas Wonnenberg konnte einem leid tun, die Bälle der flinken Brucker flogen ihm nur so um die Ohren, allein sechs vom überragenden Rückraumspieler Maximilian Dück, 21.
„Bei uns macht es erst klick, wenn wir klar zurückliegen“, stellte Mesch einmal mehr fest. Nach der verheerenden Ouvertüre fanden die Aichacher ins Spiel, obwohl sie inzwischen auf Patrick Wolf verzichten mussten, bei dem nach fünf Minuten die Leistenverletzung wieder aufgebrochen war. Bis zum Seitenwechsel kamen sie auf 15:17 heran, vorwiegend dank Meiers Durchsetzungsvermögen im Angriff und Wonnenbergs Paraden. Die junge Brucker Auswahl gegen Meier/Wonnenberg, darauf lief die Auseinandersetzung gleichsam hinaus. Wonnenberg, der im bisherigen Saisonverlauf im Vergleich zu den Torhüterkollegen Michael Fronhoff und Thomas Triltsch die geringste Einsatzzeit hat, rechtfertigte seine Nominierung mit einer klasse Leistung, was aber nichts an Meschs Haltung ändert, keine Nummer eins zu deklarieren.
Der Aichacher Aufschwung brachte Mesch die Zuversicht zurück. „Ich bin lange dabei, da hofft man immer“, sagt er. Aber der zweite Abschnitt begann so deprimierend wie der erste. Meschs Worte in der Kabine waren anscheinend wieder ungehört verhallt. Der TSV kassierte in Überzahl zwei schnelle Tore durch Stefan Gärtner, danach ging’s zwar langsam, aber stetig bergab über 17:21, 18:26 und 24:32 bis hin zum 30:37. Das rasante Tempo, in dem der TuS seine Angriffe vortrug und abschloss, stellte die Aichacher Defensive vor unlösbare Aufgaben. Wonnenberg rettete mehrmals mit prächtigen Reflexen in Eins-gegen-Eins-Duellen. Aber auch der Zerberus konnte nicht verhindern, dass die Mannschaft des Trainers Ziel, unter 30 Gegentoren zu bleiben, deutlich verfehlte. Mit einer solchen Quote hatte sich Mesch etwas ausgerechnet. Letztlich unterliefen den Gästen aber zu viele technische Pannen. „Die leichten Fangfehler meiner Spieler haben mindestens zu sieben Gegentoren geführt“, kennt Mesch das Hauptdefizit und klärt auf: „Wenn du im modernen Handball fünf Fangfehler im Spiel machst, kannst du praktisch nicht mehr gewinnen. Ballsicherheit geht über alles.“
Meier traf zwar in der Endphase nach Belieben, warf sechs der letzten sieben TSV-Tore, aber da war die Angelegenheit schon erledigt. In der Offensive hatten die Aichacher von Meier abgesehen einfach viel zu wenig zu bieten. Da war das schnörkellose und zielstrebige Brucker Angriffsspiel von ganz anderem Format.
Mesch filterte aus der siebten Auswärtsniederlage aber auch Positives heraus. Zum Beispiel, dass seine Mannschaft nach dem Fehlstart „nicht total weggebrochen“ sei. „Die Spieler haben ihr Kinn nicht auf die Brust fallen lassen, damit gezeigt, dass die Moral intakt ist.“ Immerhin. Der Abstieg wird allein damit aber bestimmt nicht abzuwenden sein.
TuS Fürstenfeldbruck II: Kottermaier, Wöller (1/1 Siebenmeter); Shateri (2), Dück (11/2), Koch (4), Karg (1), Drechsler (4/1), Schall (3), Haaser (1/1), Knorr (3), Gärtner (6), Klug (1).
TSV Aichach: Wonnenberg, Triltsch; Borowitzki (3), Neumair (4), Niedermayr, Meier (15/4), Sutter (3), Wolf, Harner (3), Huber (2), Bauer.
Schiedsrichter: Erhart/Köcher (Unterhaching/Landshut).
Zuschauer: 80.
Zeitstrafen: 5 - 4.
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| Siebenmeter entscheidet die Partie |
vom 14.12.2008 |
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Großer Kampfgeist wurde nicht belohnt
Von Manfred Szierbeck
Zum letzten Spiel in diesem Jahr reisten die Landesliga-Handballerinnen des TSV Aichach nach München um gegen den ESV Neuaubing anzutreten. Nach spannenden sechzig Minuten und engagiertem Kampf verloren die Aichacherinnen leider unglücklich mit 28:27 (11:14) Toren.
Die Personalsituation seitens der Paarstädterinnen war auch vor dieser Partie wieder ein Thema. Die Hälfte der Mannschaft konnte während der Woche nicht trainieren, da sie das Bett hüteten. Ines Farle musste wie auch Torhüterin Kathi Brugger wegen einer Knieverletzung passen, letztere wurde durch Charlotte Lauenstein aus der zweiten Mannschaft ersetzt, die ihre Sache gut machte.
Die Neuaubingerinnen, die man nicht nach dem Tabellenstand beurteilen darf, verpassten in der vergangenen Saison denkbar knapp den Aufstieg in die Bayernliga.
Die TSVlerinnen wollten unbedingt ihre Serie beibehalten und so entwickelte sich eine flotte Partie. Mit einer defensiven Abwehr gelang es den Aichacherinnen den spielfreudigen und wieselflinken Aubingerinnen Paroli zu bieten, was auch gelang und führten so während der gesamten ersten Halbzeit mit zwei bis drei Toren. Die stärkste Phase der Szierbeck-Schützlinge war kurz vor der Pause als die Führung auf 11:14 ausgebaut wurde.
Nach dem Seitenwechsel erlaubten sich die TSV Mädels eine Schwächephase, routiniert nutzten die Gastgeber diese aus, um auf 18:18 erstmalig auszugleichen. Keine der beiden Mannschaften war in den restlichen Spielminuten gewillt die Begegnung zu verlieren. Nach dem 19:19 fing sich das Aichacher Team wieder und sie fighteten um die zu vergebenen Punkte und ging mit 21: 23 wieder in Führung. Jetzt stemmte sich Aubing gegen die drohende Niederlage und es gelang den Münchnerinnen drei Minuten vor Schluss auf 25:25 auszugleichen. Die Begegnung stand nun auf Messers Schneide. Aichach legte auf 26:25 vor, Aubing glich aus. Ein schlechter Abschluss seitens der Paarstädterinnen erlaubte den Aubingerinnen erstmals zwei Minuten vor Schluss mit 27:26 in Führung zu gehen. Aichach konnte ausgleichen, aber Aubing legte 50 Sekunden vor dem Ende wiederumeinen Treffer vor. Mit einer Energieleistung setzte sich Kerstin Braun im letzten Angriff in einer „eins gegen eins“-Situation auf Halb durch und wurde durch ein böses Foul gestoppt. Somit ergab sich zwanzig Sekunden vor Schluss die Chance per Siebenmeter auszugleichen, um sich doch noch einen Punkt zu sichern. Mannschaftskapitän Tini Wonnenberg übernahm die Verantwortung, diesen Strafwurf auszuführen. Der Pfiff ertönte, Tini Wonnenberg hatte sich die richtige Ecke ausgesucht, aber der Ball landete am rechten Pfosten. Dadurch war Aubing der glückliche Sieger. „ Trotz der Niederlage möchte ich meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen, denn in punkto Kampf, Einstellung und Wille war es eines der besten Spiele in diesem Jahr,“ lobte Trainer Manfred Szierbeck sein Team. Für die TSV-Landesligahandballerinnen geht es in eine dreiwöchige Weihnachtspause, die hauptsächlich zur Regeneration und Auskurieren kleinerer Blessuren genutzt wird, bevor am 10. Januar die Partie gegen den Tabellenführer HSG Würm ansteht.
Es spielten: Charlotte Lauenstein; Iris Kronthaler, Sonja Schmidt, Johanna Fackler (1), Tini Wonnenberg (5), Kerstin Braun (11/3), Carmen Vogl (1), Amrei Starmühler (4), Stephi Szierbeck, Bianca Bachmann (4), Maria Eberle (1);
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| Mit Abstieg abgefunden |
vom 09.12.2008 |
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Handballtrainer Mesch blickt nach zehnter Pleite im elften Spiel Realität ins Auge
Von Karl Böck
Aichach – Wie von den Kennern der Szene nicht anders erwartet, zogen die Landesliga-Handballer des TSV Aichach am Samstagabend gegen die zweite Garnitur des Regionalligisten TSV Friedberg klar mit 24:36 den Kürzeren. Allerdings hatte es beim Seitenwechsel längst nicht nach so einem deutlichen Erfolg des nach wie vor verlustpunktfreien Spitzenreiters ausgesehen. Bis zu diesem Zeitpunkt lagen die Schützlinge von Trainer Udo Mesch nur knapp mit 12:15 hinten. Doch als die Friedberger dann im zweiten Abschnitt Ernst machten und ihren gefürchteten Angriffswirbel aufzogen, war es um den Bayernliga-Absteiger erneut geschehen. Die zehnte Niederlage im elften Spiel war nach einem brutalen Einbruch in den letzten 20 Minuten Realität geworden.
„Wir haben auch diesmal wieder so ausgeschaut wie in jedem Spiel zuvor“, nahm Mesch die Pleite beinahe lakonisch zur Kenntnis. „Wir halten lange Zeit gut mit, machen zwischendurch aber immer wieder Fehler um Fehler, ehe dann die Moral der Mannschaft bricht und so ein Ergebnis wie auch diesmal zustande kommt.“
Die Gäste, bei denen Trainer Bernd Kastner aufgrund etlicher Abstellungen an die „Erste“ auf die Routiniers Uli Huggenberger und Thomas Heinle zurückgreifen musste, dabei aber beileibe keinen schlechten Griff tat, zeigten von Beginn an, dass sie das Lokalderby beim Schlusslicht nicht auf die leichte Schulter nehmen wollten. Schnell lagen sie mit 8:2 vorne, bis Aichach seine Scheu ablegte und das Spiel einigermaßen offen gestalten konnte.
„Eigentlich starten wir immer so, bis es uns gelingt, ins Spiel zu kommen, Selbstvertrauen zu tanken und das umzusetzen, was wir uns vor Spielbeginn vorgenommen haben“, sagte Mesch hernach. Auch gegen Friedberg sei das der Fall gewesen.
Aichach sei nur deswegen aufgekommen, „weil wir etwas nachlässig geworden sind“, sah Gästetrainer Kastner die Ursache dafür, dass die Gastgeber den Rückstand bis zum Wechsel auf 12:15 verkürzen konnten. Seinen Spielern habe gelegentlich ganz einfach die notwendige Konzentration gefehlt, „was aber bei der blutjungen Truppe doch völlig normal ist“.
Als Markus „Schoko“ Meier (zum 13:15) und Martin Sutter (zum 14:16) ihr Team nach der Pause sogar bis auf zwei Tore heranbrachten, dachten einige der Aichacher Fans tatsächlich an die mögliche Überraschung. Die aber blieb aus. Friedberg zog nun die Zügel noch mehr an, schloss nahezu jeden Tempogegenstoß mit einem Treffer ab, wobei sich bei solchen „Attacken“ besonders der trickreiche Linksaußen Benjamin Schwair (9 Tore) sowie Rückraumschütze Christoph Handelshauser (7) hervortaten.
„Die Qualität der Mannschaft, aber auch die Quantität auf der Auswechselbank, reichen einfach nicht aus, um die Klasse zu erhalten“, fand Mesch endlich klare Worte und wollte deshalb auch gar nicht mehr um den heißen Brei herumreden. „Schönreden bringt doch nichts. Ich jedenfalls habe mich mit dem Abstieg abgefunden. Man muss da schon Realist sein, um das zu erkennen.“ Aufgeben werde er dennoch nicht und bis zum Saisonende weitermachen, “wenn man mich lässt. Jedenfalls zählt bei mir das Wort, das ich Aichach gegeben habe“. Die Spieler müssten das Jahr halt nutzen, „um sich zu verbessern. Diese Möglichkeit gebe ich ihnen in jedem Training“.
TSV Aichach: Fronhoff, Wonnenberg, Triltsch; Borowitzki (2), Neumair (3), Obermayer (2), Meier (7), Sutter (4), Wolf (4), Harner (1), Huber (1).
TSV Friedberg II: Stinner, Schnitzlein; Seiler (1), Weigl (7), Stehr, König (3/2), Zott, Sumperl (4), Heinle (1), Basch (1), Handelshauser (7), Schwair (9), Huggenberger (3/2).
Schiedsrichter: Heimrich (Herrsching), Crede (München-Ost).
Zuschauer: 200.
Siebenmeter: 1 – 6.
Zeitstrafen: 7 – 5.
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| Dem Nikolaus einen Punkt geschenkt |
vom 07.12.2008 |
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Geschwächte Aichacherinnen nutzen ihre Chancen nicht
Von Manfred Szierbeck
Im letzten Heimspiel dieses Jahres trennten sich die Landesliga-Handballerinnen des TSV Aichach im Duell mit dem Mitaufsteiger aus Ottobrunn unentschieden 22:22 (12:13).
Keine guten personellen Voraussetzungen herrschten im Vorfeld dieser Partie. Carmen Vogl und Bianca Bachmann gingen grippegeschwächt in die Begegnung und konnten zum Teil nicht eingesetzt werden, Rückraumbomber Ines Farle war durch eine Knieverletzung gehandicapt und Sonja Schmidt musste komplett passen. Zudem war Tini Wonnenberg noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte und hat einigen Trainingsrückstand. Doch es sollte noch viel schlimmer kommen.
Zu Beginn des Spiels setzten die Aichacherinnen gleich ein Zeichen und gingen mit 2:0 in Führung. Wenige Minuten später, als die Ottobrunnerinnen ausgleichen konnten ging das Haare raufen auf TSV Seite los, und zog sich wie ein roter Faden durch die ganze Begegnung, nämlich der unkonzentrierte Abschluss beim Torwurf. Reihenweise vergaben die Paarstädterinnen beste Einwurfmöglichkeiten und scheiterten an der gegnerischen Torhüterin oder der Latte. Dies Manko bescherte den Gästen aus München sogar zeitweise eine drei Tore Führung, obwohl die TSV Damen dies bessere Spielanlage hatten. Der Supergau ereignete sich dann in der 17.Spielminute beim 5:6, als sich die Aichacher Torsteherin Kathi Brugger bei einer Abwehraktion schwer verletzte und mit Verdacht auf Kreuzbandriss nicht mehr eingesetzt werden konnte. Glück im Unglück hatten die Szierbeck-Schützlinge, da Ute Solleder, die zufällig auf der Zuschauertribüne weilte, sich spontan zur Verfügung stellte und fortan das Aichacher Tor hütete. Trotz dieses Schocks zeigte das Aichacher Team Moral und verkürzte bis zur Halbzeit auf 12:13.
Im zweiten Spielabschnitte veränderte sich leider nichts an der Situation. Aichach spielte druckvoll, brachte reihenweise die Spielerinnen in gute Wurfpositionen. Diese wurden wiederum nicht genutzt. Die Ottobrunnerinnen erspielten sich wieder einen drei Tore Vorsprung zum 13:16. Dass Ute Solleder nichts verlernt hatte, zeigte sie an einigen tollen Paraden. Gott sei Dank war die Wurfschwäche bei den Konterläufen nicht gegeben, so dass die TSV Mädels wieder auf 20:20 ausgleichen konnten und wenig später in Überzahl sogar mit 22:20 in Führung gingen. Die Zeichen standen nun eigentlich auf Sieg, doch zwei individuelle Fehler erlaubten den Gästen aus München zwei Kontertore zum unentschieden zu erzielen. Dramatik pur herrschte in den letzten 45 Sekunden. Nach einem Timeout und in Überzahl spielend, versuchten die TSVlerinnen das Siegtor zu erzielen. Mit einer Angriffskombination von rechts nach links wurde Linksaußen Amrei Starmühler in Wurfposition gebracht. Diese scheiterte an der Gästetorhüterin. Der abprallende Ball ging ins Seitenaus. Der Einwurf wurde schnell ausgeführt und Iris Kronthaler bekam an gleicher Stelle die Chance, aber der Handballgott meinte es nicht gut und auch sie scheiterte. Somit blieb es beim 22:22 unentschieden. „ Was wir heute verballert haben geht nicht auf die berühmte Kuhhaut“, bemerkte Amrei Starmühler enttäuscht nach der Partie. „ Im Nachhinein ist das Ergebnis heute zweitrangig, denn viel schwerwiegender wiegt die Verletzung von Kathi Brugger, denn wenn sich der Verdacht bestätigt stehen wir ab sofort ohne Torhüterin da,“ gab der sehr betrübte Trainer Manfred Szierbeck zu Protokoll.
Bevor es in der kurze Weihnachtspause geht steht für die TSV Damen am kommenden Samstag noch das schwere Auswärtsspiel gegen Neuaubing an.
Es spielten: Kathi Brugger, Ute Solleder; Iris Kronthaler (2), Johanna Fackler, Tini Wonnenberg (5/1), Kerstin Braun (10/3), Carmen Vogl, Amrei Starmühler (3/1), Stephi Szierbeck, Bianca Bachmann, Ines Farle (2), Maria Eberle;
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| Nach vier Siegen in Folge jetzt auf Platz 3 |
vom 30.11.2008 |
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Sieg in München unter schwierigen Umständen
Von Manfred Szierbeck
Es bleibt dabei. Wenn die Aichacher Landesliga-Handballerinnen auf Reisen gehen sind sie weiterhin erfolgreich und ungeschlagen. Im zweiten Auswärtsspiel in Folge beim PSV München siegten sie mit 27:20 ( 10:12) Toren.
Einige personelle Schwierigkeiten hatten die Aichacherinnen im Vorfeld dieser Partie. Sonja Schmidt musste wegen einer Knieverletzung passen und wird auch noch länger ausfallen. Maria Eberle war wegen ihrem Studium verhindert, Tini Wonnenberg und Ines Farle gingen grippegeschwächt aufs Spielfeld.
Die TSV Damen kamen überhaupt nicht in den Tritt. In der engen rutschigen Halle wollte keine Spielfreude aufkommen und diverse Abstimmungsprobleme in der Abwehr verhinderten zudem, dass man sich vom Resultat her einen Vorsprung herausspielen konnte. Ausserdem hatten die Damen ein Problem damit, sich auf die Regelauslegung der Schwandorfer Schiedsrichtergespann einzustellen. Dies musste Youngster Johanna Fackler leidlich erfahren, als sie bei einer Abwehraktion mit einer unberechtigten roten Karte vom Spielfeld musste. Ab dem Zwischenresultat von 6:6 mussten die Szierbeck-Schützlinge immer einem Rückstand hinterher laufen. Nach dreißig Minuten führte der Gegner mit 12:10 Toren.
Trotz des Rückstands gingen die TSV Mädels motiviert in die zweite Halbzeit, man wollte das Spiel auf jeden Fall drehen und gewinnen. Dieser Wille wurde anfangs nicht belohnt und die Aichacherinnen gerieten mit 10:14 in Rückstand. Die Initialzündung kam erst nachdem Kathi Brugger mit zwei tollen Paraden, davon ein gehaltener Siebenmeter, die Bälle halten konnte, die postwendend in Tore umgesetzt wurden. Zwei weitere Tore stellten den Ausgleich zum 14:14 her. Ab diesem Zeitpunkt blieben die TSVlerinnen am Drücker. Durch hervorragende Abwehrarbeit schränkten sie die Angriffsversuche der Gastgeberinnen ein, zwangen sie zu Zeitspiel und drängten sie in schlechte Wurfpositionen. Dagegen lief der Ball im Aichacher Angriff schnell und druckvoll. Mit vier Toren in Folge zum 20:16 bogen die Paarstädterinnen endlich auf die Siegesstrasse ein. Eine tolle Partie lieferte Rechtsaußen Carmen Vogl, die nicht nur drei blitzsaubere Tore erzielte sondern auch bei weiteren drei Aktionen durch sehr harte, siebenmeterreife Fouls gestoppt wurde. Zudem kämpfte sie in der Abwehr unermüdlich für ihr Team. Zur großen Freude aller warf Iris Kronthaler drei wichtige Tore von der für sie ungewohnten Linksaußenposition. Weiter angetrieben durch Spielmacherin Bianca Bachmann ließen die Aichacherinnen nichts mehr anbrennen und gewannen am Ende auch in dieser Höhe verdient mit 27:20 Toren. „ Mit unserem tollen Teamgeist haben wir uns gegen alle Widrigkeiten in dieser Partie durchgesetzt, und freuen riesig über diesen Sieg“, jubelte Kerstin Braun nach dem Spiel.
Es spielten: Kathi Brugger; Iris Kronthaler (3), Johanna Fackler, Tini Wonnenberg (1), Kerstin Braun (10/4), Carmen Vogl (3), Amrei Starmühler (5/1), Stephi Szierbeck, Bianca Bachmann (1), Ines Farle (4)
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| Zwei Kantersiege für die D-Jugend |
vom 29.11.2008 |
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von Rainer Schilberth
Als Tabellenführer der Bezirksoberliga reisten die D1-Jugendlichen am vergangenen Sonntag ins schwäbische Bäumenheim. Im ersten Spiel gegen die Gastgeber zeigten die Heimischen nur in der Anfangsphase Konzentrationsmängel. Danach legte die Aichacher Tormaschine allerdings kräftig los und man führte bereits zur Paus mit 15:2. Im zweiten Durchgang schalteten die Aichacher Nachwuchstalente dann einen Gang zurück und gewannen das Spiel souverän mit 27:9. In der zweiten Partie des Tages trafen die Rot-Weißen auf den Tabellenletzten TSV Meitingen. Die in allen Belangen unterlegenen Meitinger kamen mit 39:13 deutlich unter die Räder, obwohl Aichachs beste Spieler eigentlich in dieser Begegnung geschont wurden. Besonders erfreulich an diesem Nachmittag war die Leistung von Thomas Hennig, der seine Chance nutzte und sowohl in Angriff, als auch Abwehr eine starke Leistung zeigte. Beide Siege dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass am Nikolaustag mit dem SC Ichenhausen ein anderes Kaliber auf dem Spielplan steht. Diese Partie wird mit vorentscheidend um die schwäbische Meisterschaft sein. Für den TSV Aichach spielten: Florian Neuss (1), Simon Bernecker (16), Resul Sancak (3), Benedikt Lenz (18), Florian Schilberth (7), Patrick Czok (1), David Holzapfel (4), Johannes Alshut (10) und Thomas Hennig (7).
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| Nicht schön aber erfolgreich |
vom 23.11.2008 |
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Arbeitssieg beim Tabellenletzten Burghausen
Die Handballdamen des TSV Aichach bleiben weiterhin in fremden Hallen ungeschlagen. Trotz langer Anfahrtsstrecke zum SV Wacker Burghausen gewannen die Aichacherinnen mit 29:24 (12:10) Toren.
Vor dem Partie warnte das Trainergespann die Mädels, den Tabellenletzten nicht zu unterschätzen, und dass das Spiel kein Selbstläufer wird. Die Wacker-Damen zeigten in den letzten zwei Partien gegen Unterhaching und PostSV München ansprechenden Handball der leider nicht belohnt wurde. Derart gewarnt, aber auch durch den letzten Heimerfolg motiviert wollten die Paarstädterinnen keine Punkte in der Inn-Stadt lassen.
Die ersten dreißig Spielminuten gestalteten sich recht zäh für die Aichacher Landesliga-Handballerinnen. Mit einer offensiven 4:2 Abwehrformation agierend, unterbrach man die Spielfreude und den Spielfluss der Burghausnerinnen, aber die dadurch erzielten Ballgewinne konnten nicht verwertet werden, da die Angriffe zu unkonzentriert und hektisch nach vorne getragen wurden. Auch die abwechselnde Manndeckung von Tini Wonnenberg und Kerstin Braun trugen ihren Teil dazu bei, dass die TSV Damen sich nicht entscheidend absetzen konnten. Kurz vor der Halbzeit gelang es einen zwei Tore Vorsprung herauszuspielen, als die gegnerische Torhüterin wegen Reklamieren für zwei Minuten auf die Bank geschickt wurde, und eine Feldspielerin ihren Platz einnahm.
Nach dem Seitenwechsel, weiterhin in Überzahl agierend, erhöhten die Szierbeck-Schützlinge die Führung vorentscheidend auf 17:11. Vor allem über die Aussenpositionen und den Kreis wurden die Tore erzielt. Nach zwei Rückraumtoren von Bianca Bachmann gab Burghausen die Manndeckung auf , um ihre Räume in der Abwehr zu verdichten. In den letzten zehn Spielminuten –Aichach führte bereits mit sieben Toren- resignierten die Spielerinnen des Tabellenletzten sichtlich und kamen nur noch durch Einzelaktionen zum Torerfolg. Nach sechzig Minuten endete die Begegnung mit 29:24 Toren und Torsteherin Kathi Brugger meinte auf der Heimfahrt: „Unser Spiel hat keinen Schönheitspreis verdient, aber zwei wichtige Punkte eingebracht“ und sprach damit allen Spielerinnen aus der Seele.
Mit diesem erneuten Auswärtssieg und 11:5 Punkten auf dem Konto setzen sich die Aichacherinnen im vorderen Mittelfeld fest und haben nur noch zwei Minuspunkte Rückstand zur Spitze der Liga.
Es spielten: Kathi Brugger; Iris Kronthaler (3), Johanna Fackler (1), Tini Wonnenberg (6/1), Kerstin Braun (8), Carmen Vogl (1), Amrei Starmühler, Stephi Szierbeck (2), Bianca Bachmann (3), Ines Farle (3), Maria Eberle (2);
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| D1 souverän auf dem ersten Zusatzspieltag |
vom 21.11.2008 |
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von Rainer Schilberth
Vor zwei leichten Aufgaben stand die männliche D1-Jugend am vergangenen Wochenende bei ihrem Auftritt in Schwabmünchen. Im ersten Spiel gegen die Gastgeber taten sich die Youngster in der ersten Hälfte dennoch schwer und konnten nur einen 15:11 Vorsprung herausarbeiten. Im zweiten Spielabschnitt dominierten die Rot-Weißen das Geschehen dann doch klar und gewannen erwartungsgemäß mit 28:19. Im zweiten Spiel gegen Dinkelscherben konnten alle Spieler ihr Können unter Beweis stellen. Dadurch verteilten sich die Tore auf alle Schultern, was die Aichacher zusätzlich unberechenbar macht. In dieser Mannschaft ist jeder in der Lage, einen Treffer zu erzielen. Das sehr einseitige Spiel wurde 27:8 gewonnen. Besonders erfreulich an diesem Vormittag waren die Treffsicherheit von David Holzapfel und eine Klassepartie vom Torwart Patrick Czok. Deutlich nach oben zeigt auch die Leistungskurve von Markus Haberer, der fünf schöne Tore erzielte. Für den TSV Aichach spielten: Florian Neuss (5), Simon Bernecker (12), Resul Sancak (1), Benedikt Lenz (12), Florian Schilberth (4), Patrick Czok (1), David Holzapfel (9), Johannes Alshut (7) und Markus Haberer (5).
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| D2-Jugend Spieltag am Samstag beginnt später |
vom 19.11.2008 |
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Da am Samstag, den 22.11.08 ein normaler Schultag stattfindet, beginnt der Spieltag der D2-Jugend erst um 15.00 Uhr!
Die Anwurfzeiten sind also:
15:00 TSV Aichach II - TSV Königsbrunn II
15:50 TSV Dinkelscherben - TSV Königsbrunn II
16:40 TSV Dinkelscherben - TSV Aichach II
Treffpunkt für die Aichacher D2-Jugend ist spätestens um 14.15 Uhr am Gymnasium!
Christopher Wolf
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| Damen siegen zu Hause |
vom 17.11.2008 |
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Es klappt auch mit dem Tabellennachbarn
Von Manfred Szierbeck
Die Aichacher Landesliga-Handballerinnen haben bewiesen, dass sie auch zu Hause wieder gewinnen können. Im Duell gegen den Tabellennachbarn aus Unterhaching siegten sie verdient mit 28:21 (9:8) Toren.
In der Begegnung gegen den Bayernligaabsteiger Unterhaching brauchten alle Beteiligten auf Aichacher Seite viel Geduld und starke Nerven. Das lag daran, weil die Paarstädterinnen in den ersten dreißig Spielminuten nicht nur das Gebälk des gegnerischen Tores testeten, sondern auch die Hachinga Torhüterin gut aussehen ließen. Mit einem sehr guten Angriffsspiel und in etlichen Situationen in Überzahl erspielten sich die TSV Damen Chance um Chance. Wie schon erwähnt wurden diese Gelegenheiten nicht genutzt, um sich vornetscheidend abzusetzen. So blieb es bis zum Seitenwechsel eine torarme Begegnung, in der die Aichacherinnen mit 9:8 in die Pause gingen.
Mit dem Vorsatz, es besser zu machen, kamen die TSVlerinnen aus der Kabine. Individuelle Fehler und Unkonzentriertheit in der Abwehr erlaubten es aber den Gästen eine 13:15 Führung zu erkämpfen. Im Gegensatz zu den letzten Heimpartien, wo sie in ähnlichen Situationen resignierten, behielten die Paarstädterinnen die Nerven und spielten ihr Konzept einfach weiter. Gestützt von ihrer hervorragenden Abwehrarbeit um Torhüterin Kathi Brugger, erkämpften sie Ball um Ball. Zudem wirkte sich die taktische Maßnahme, Rückraumschützin und „Alleinunterhalterin“ der Gäste Stefanie Brandt in Manndeckung zu nehmen immer mehr aus. Die Hachingarinnen konnten spielerisch nichts mehr zusetzen und Aichach wandelte den Rückstand in eine 19:16 Führung um. Mit fünf Toren in Folge zum 24:17 bogen die Szierbeck Schützlinge endgültig auf die Siegesstraße ein. Kerstin Braun, Amrei Starmühler, Carmen Vogl und Johanna Fackler versenkten nun souverän ihre Möglichkeiten. Nach dem Schlusspfiff der beiden fränkischen Unparteiischen stand ein 28:21 Resultat auf der Anzeigentafel.
„ Schade, dass wir in der ersten Hälfte so viel verballert haben, sonst wäre der Sieg sicherlich noch höher ausgefallen“, analysierte Mannschaftskapiän Ines Farle die Partie. Mit dem doppelten Punkterfolg setzen sich die Paarstädterinnen
im Mittelfeld der Landesliga fest und können sogar nach oben blicken.
Es spielten: Kathi Brugger; Iris Kronthaler, Sonja Schmidt (1), Johanna Fackler (2/1), Tini Wonnenberg (2), Kerstin Braun (13/4), Carmen Vogl (2), Amrei Starmühler (6/2), Stephi Szierbeck, Bianca Bachmann (1), Ines Farle (1);
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| Toller Fight nicht belohnt |
vom 17.11.2008 |
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Erst als die Kräfte der Aichacher Handballer schwanden drehte Haching die Partie
Von Robert Baur
Aichach – Nur wenige Minuten fehlten Aichach Handballern, um gestern Nachmittag gegen TSV Unterhaching für eine Überraschung zu sorgen. Nach einer klasse Leistung, die nach den bitteren Nackenschlägen der letzten Wochen, viele der Mannschaft gar nicht mehr zugetraut haben, führte das Team von Udo Mesch bis acht Minuten vor Schluss, bevor ihnen die Kräfte schwanden und sie noch als 29:34 (15:14)-Verlierer das Parkett verlassen mussten.
„Da sieht man eigentlich welches Potenzial in der Mannschaft steckt“, anerkannte Mesch die Vorstellung seiner Truppe, die bewundernswerte Moral bewies aber letztlich dafür nicht belohnt wurde. „Die Hachinger Bank hat heute das Spiel entschieden“, bilanzierte der 46-jährige Stettenhofener. In den letzten Minuten kam Gästecoach Jan Greger die Breite und Ausgeglichenheit seines großen Kaders zu Hilfe und er drehte damit die Partie. „Ich habe es kommen sehen“, ahnte Mesch das Unheil, als seinen Jungs immer mehr die Kräfte schwanden. „Mit zwei, drei Spielern von der Qualität unserer ersten Sechs hätten wir das Spiel nicht verloren“, analysierte der Handball-Lehrer nach der vierten Niederlage in Folge, womit die Paarstädter Ballwerfer weiter Schlusslicht der Landesliga sind.
„Das war mit das Beste, was wir bisher gegen einen starken Gegner gezeigt haben“, war Handball-Abteilungsleiter Lothar Bahn beim Seitenwechsel noch voller Hoffnung. 15:14 führten die Aichacher zu diesen Zeitpunkt – und dies allein war schon eine kleine Überraschung. Aber Mesch hatte sein Team glänzend auf diese Begegnung vorbereitet und vor allem mit taktischen Maßnahmen, in der Abwehr offensiv zu agieren, kamen die Gäste überhaupt nicht zu Recht. „Unsere 3-2-1-Formation schmeckte ihnen nicht.“ Hinzu kam, dass die „Roten“ mit ihren schnellen Gegenstößen und auch aus dem Positionsspiel herrliche Tore warfen.
Nach dem Wechsel legten die Gastgeber, immer wieder angefeuert von den Rängen, gleich nach und Patrick Wolf (warf allein 13 Tore) und ein starker Spielmacher Markus Meier (7 Tore) sorgten sofort für einen drei-Tore-Vorsprung (17:14). Dieses Polster hielt bis zur 41. Spielminute (24:21). Dann folgte ein kleiner Einbruch. Trotz guten Wurfmöglichkeiten blieben die Heimischen knapp sechs Minuten ohne Torerfolg und Haching nutzte dies und schaffte, auch durch die Wurfkraft von Johannes Borschel (12 Treffer), den 24:24-Ausgleich.
Die Spannung in der Halle war nun bis in den letzten Winkel spürbar und die Fans fieberten mit ihrem Team. Aber noch einmal demonstrierte die sehr diszipliniert agierende Mannschaft, dass sie Handballspielen kann. Patrick Wolf, Christian Borowitzki und Martin Sutter warfen nach zum Teil gelungenen Kombinationen drei wunderschöne Tore und Aichach führte wieder 27:24. Sollte es doch noch ein Happy-End geben? Leider war dem nicht so. Die offensive, kraftraubende Spielweise forderte gnadenlos ihren Tribut. Die Zöglinge von Mesch waren körperlich platt und dadurch schlichen sich viele leichte Fehler ein. Auf der anderen Seite profitierten die Gäste aus dem Münchner Süden nun von ihrer stark besetzten Auswechselbank. Akteure wie York Möllerhenn (früher Freising und Trudering), Martin Dauhrer oder Marvin Dellner, die erst jetzt von Hachings Coach Jan Greger gebracht wurden, waren frisch und ausgeruht – dies gab letztlich den Ausschlag. Dieses Trio warf allein in den letzten acht Minuten sieben Hachinger Tore und dies war der Schlüssel für den letztlich glücklichen 35:29-Erfolg der Grün-Weißen.
TSV Aichach: Triltsch, Wonnenberg, Fronhoff – Borowitzki (4), Ruhnke, Neumair, Obermayer, Meier (7/1 Siebenmeter), Sutter (5), Wolf (13/5), Harner, Huber, Bauer.
TSV Unterhaching: Schulze, McKie – Abel (3), Nitschke (7), Münch (2), Dellner (1), Schulze (1), Nehring, Christoforis, Borschel (12/5), Möllerhenn (4), Denz, Dauhrer (4).
Schiedsrichter: Kauschke/Sahrmann (Kulmbach).
Zeitstrafen: 7 – 10.
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| D1 -Jugend überzeugt auf ganzer Linie |
vom 11.11.2008 |
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von Rainer Schilberth
Heimpremiere feierte die männliche D1-Jugend am vergangenen Sonntag. Als Gegner standen der TSV Schwabmünchen und der TSV Dinkelscherben auf dem Programm. Der letztjährige Vizemeister Schwabmünchen erwies sich nur in den ersten Minuten der Begegnung als ebenbürtig. Bis zur Pause konnte bereits durch schnelle Kombinationen ein beruhigender 15:9 Vorsprung herausgearbeitet werden. Während der Manndeckungsphase in der zweiten Hälfte waren die Gäste dann vor allem mit der Geschwindigkeit des Aichacher Spiels total überfordert. Reihenweise erzielten die heimischen Youngster einfache Kontertore und am Ende stand ein klarer 27:14 Erfolg auf der Anzeigetafel. Der vor Wochenfrist mit 31:4 besiegte TSV Dinkelscherben präsentierte sich deutlich spielstärker. So taten sich die Rot-Weißen am Anfang schwer gegen eine vor allem in der Abwehr hart zu Werke gehende Gastmannschaft. Erst die Umstellung der Abwehr brachte die Wende. Benedikt Lenz, der sich wieder in glänzender Verfassung zeigte, schaltete den Spielmacher fortan komplett aus und die restlichen Torwürfe entschärfte ein hervorragend aufgelegter Florian Neuss im Kasten. Im Angriff zeigte Simon Bernecker das Potenzial, das in ihm steckt und traf praktisch nach Belieben. Unterstützt durch wunderschöne Treffer von Johannes Alshut und David Holzapfel gewann der TSV Aichach auch dieses Spiel klar mit 30:15 und festigte damit seine Tabellenführung in der höchsten schwäbischen Liga. Wie viel Potenzial in dieser Mannschaft steckt, zeigt auch die Tatsache, dass insgesamt sechs Spieler in der Schwabenauswahl vertreten sind und so den Kern dieser Mannschaft stellen.
Für den TSV Aichach spielten: Florian Neuss (TW), Simon Bernecker (10), Resul Sancak (1), Benedikt Lenz (13), Florian Schilberth (9), Patrick Czok (6), David Holzapfel (6), Johannes Alshut (12) und Markus Haberer (1).
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| D2-Jugend mit zwei deutlichen Siegen |
vom 10.11.2008 |
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Christopher Wolf
Den ersten Zusatzspieltag der Saison spielten die D2-Jugendlichen der TSV-Handball-Abteilung vergangenes Wochenende in Königsbrunn. Dieser wird in der Form 2 x 3 gegen 3 gespielt, erfordert viel Lauf- und Einsatzbereitschaft, fördert aber ebenso das Spiel miteinander.
Da die Saison bisher eher durchwachsen verlief wollte man gleich im ersten Spiel gegen Gastgeber TSV Königsbrunn mit einem Sieg starten.
Nach einem furiosen Auftakt führten die Aichacher schnell mit 6:0 und konnten den Vorsprung zur Pause (8:2) halten. Mit schönen Angriffen und einer starken Manndeckung die den Gegner frühzeitig unter Druck setzte, konnte man den Vorsprung ausbauen und gewann verdient mit 14:6.
Der zweite Gegner hieß TSV Wertingen gegen den man erst am vergangenen Spieltag eine Schlappe hinnehmen musste. Das Spiel begann ausgeglichen und bis zum 5:5 schenkten sich beide Mannschaften nichts. Die Rot-Weißen hatten bis dahin Probleme sich gegen die körperlich stärkeren Spieler in der Abwehr zu behaupten. Doch das gelang nun immer besser und man setzte sich langsam aber sicher bis zum Halbzeitpfiff mit 13:8 ab. Nach dem Anschlusstreffer zum 13:9 durch die Wertinger zeigte sich die Stärke der Aichacher. Mit herrlichen Kombinationen, die vor allem Christoph Ziegler immer wieder mit Toren abschloss, und einer großartigen Abwehrarbeit mit einem starkem Thomas Hennig, gelangen neun Tore in Folge und beim Stande von 22:9 war die Partie vorzeitig entschieden. Endstand: 23:11.
Ihr Debüt gaben an diesem Spieltag Manuel Euba und Sebastian Negele. Die beiden E-Jugendlichen spielten gleich hervorragend mit und konnten auch herrliche Treffer erzielen.
Für den TSV Aichach spielten: Simon Görtz (im Tor, 2 Tore), Thomas Hennig (7 Tore), Christoph Ziegler (11), Marco Kretschmer (7), Jonas Lindermair (4), Sebastian Negele (4) und Manuel Euba (4).
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| Geschlossene Mannschaftsleistung sichert den Sieg |
vom 10.11.2008 |
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Die Reise ins Allgäu brachte zwei Punkte
Von Manfred Szierbeck
Mit guter Laune und zwei Punkten im Gepäck kehrten die Aichacher Landesliga-Handballerinnen von ihrem Auswärtsspiel beim TSV Ottobeuren zurück. Bei den Allgäuern gewannen die Paarstädterinnen in einer mitreißenden Partie 28:24 (12:11). Was den TSV Damen in fremden Hallen gelingt, ist wirklich gut. So konnten aus drei Partien fünf Punkte erzielt werden, eine weitaus bessere Bilanz als zu Hause.
Mit etwas gemischten Gefühlen reisten die Paarstädterinnen am vergangenen Samstag ins Allgäu. Zum einen fehlte Amrei Starmühler- sie verletzte sich im Training am Donnerstag-, zum anderen war das Team nach den Heimniederlagen etwas verunsichert und das nötige Selbstbewusstsein musste wieder aufgebaut werden. Die Allgäuerinnen galten bis dato als Mannschaft der Stunde. Der Mitaufsteiger verbuchte zuletzt drei Siege in Folge, die zum Teil recht deutlich ausfielen. So wurde unter anderem Unterhaching aus der Halle gefegt und gegen den als Titelaspiranten gehandelten PSV München gewonnen. Aber die Aichacher Mädels hatten etwas gut zu machen und gingen von Beginn an hochkonzentriert zu Werke. Bestens eingestellt von Coach Manfred Szierbeck, wussten die Mädels durch eine aggressive Abwehr die Räume der Spielmacherin Nicole Kraus von Beginn an einzuschränken. So konnten immer wieder Bälle in der Abwehr gewonnen werden, die schnell nach vorne getragen wurden. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, es wurde ein hohes Tempo gegangen, und es war vom Spielstand ein ständiges hin und her. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen, wobei die Aichacherinnen zum Teil mit den Entscheidungen der Schiedsrichter haderten, verhängten sie in einer sehr fairen Partie in der ersten Hälfte vier Zeitstrafen gegen Aichach, für Ottobeuren keine. Auch die Siebenmeterentscheidungen – 11 für Ottobeuren, 2 für Aichach- während er gesamten Partie sprechen für sich. Die Paarstädterinnen ließen sich aber nicht aus ihrem Konzept bringen und fighteten auch in Unterzahl weiter. So rettete Kathi Brugger im Tor mit einem gehaltenen Siebenmeter die knappe 12:11 Führung zur Halbzeit.
Der Start in die zweite Spielhälfte sollte dann spielentscheidend sein. Die Aichacherinnen standen nach zwei Zeitstrafen nur zu viert auf dem Spielfeld. Trotzdem gelang es die Führung weiter auszubauen. Drei Tore in Folge bedeuteten eine 15:11 Führung. Ottobeuren versuchte alles um den Rückstand aufzuholen, konnte aber im gesamten Spielverlauf nie mehr als auf zwei Tore verkürzen. Die Aichacherinnen spielten sich in einen regelrechten Rausch. In der Abwehr wurde geackert, einer kämpfte für den anderen und kam dann doch ein Wurf aufs Tor stand mit Kathi Brugger eine glänzend aufgelegte Torsteherin zwischen den Pfosten. Die erkämpften Bälle wurden schnell nach vorne getragen und verwertet. Die Aichacherinnen trafen beinahe nach Belieben von jeder Position. Vor allem die Kontertore von Youngster Johanna Fackler und Neuzugang Sonja Schmidt wurden von allen bejubelt. Fünf Minuten vor Spielende lagen die Paarstädterinnen mit 27:21 uneinholbar vorne. Den Gastgeberinnen aus Ottobeuren gelang lediglich eine Ergebniskosmetik zum Endstand von 28:24 Toren. „ Heute hat es richtig Spaß gemacht, einer hat für den anderen gekämpft und sich mit dem anderen gefreut“ resümierte Kapitän Tini Wonnenberg nach dem Spiel.
Es spielten: Kathi Brugger; Iris Kronthaler, Sonja Schmidt(1), Johanna Fackler (2), Tini Wonnenberg (8/1), Kerstin Braun (9), Carmen Vogl (2), Stephi Szierbeck (1), Bianca Bachmann, Ines Farle (3), Maria Eberle (2);
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| Handballer am Tiefpunkt |
vom 10.11.2008 |
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Nach dem 25:31 in Eggenfelden ist der TSV Aichach Landesliga-Schlusslicht
Eggenfelden (rob) Nächster bitterer Nackenschlag für Aichachs Handballer. Schlusslicht TV Eggenfelden stürzte die Truppe von Udo Mesch am Sonntag noch tiefer in die Krise und reichte mit einem 31:25 (11:11)-Erfolg die rote Laterne an die Paarstädter weiter. „Ich bin stocksauer auf meine Mannschaft“, reagierte ein total frustrierter und niedergeschlagener Handball-Lehrer nach einer „grottenschlechten“ (Mesch) Leistung seiner Ballwerfer.
Nach den Trainingsleistungen, so Mesch, sei diese Darbietung einfach unerklärlich. „Es gibt halt einige, die können nicht umschalten und sind im Spiel total gehemmt“, analysiert der Stettenhofener. „Es ist wirklich so, dass ich manche Akteure am Wochenende nicht wiedererkenne.“ In einem schwachen Kellerduell („Not gegen Elend“/Mesch) schaffte es im ersten Durchgang keine Mannschaft, sich Vorteile zu verschaffen. 11:11 war folgerichtig der Pausenstand und dies, obwohl die Aichacher schon in der zwölften Minute Timo Ruhnke verloren. Nach einem „Beinstellen“ (so steht’s im Bericht der Unparteiischen) zeigten die Referees dem Kreisläufer die rote Karte und schickten ihn vom Parkett. „Da war noch alles im Lot“, so Mesch.
Nach dem Wechsel waren die Gäste in der Pfarrkirchner Schulturnhalle, in der der Aufsteiger seine Heimspiele austrägt, zunächst am Drücker. „Aber wir haben unzählige Möglichkeiten leichtfertig vergeben“, ärgerte sich Mesch über die miserable Chancenverwertung. In dieser entscheidenden Phase vergeigten zudem Aichachs zehnfacher Torschütze Patrick Wolf (2), Martin Sutter, Thomas Obermayer und Markus Meier auch noch fünf Siebenmeter.
So blieben der letztjährige Meister der BOL Altbayern im Spiel und führte nach 48 Minuten 20:19. In den folgenden Minuten jedoch schienen die Aichacher von allen guten Geistern verlassen zu sein und handelten sich innerhalb weniger Minuten einen Neun-Tore- Rückstand (20:29) ein. „Es war wie eine Selbstaufgabe“, hatte Mesch keine Erklärung für diesen Leistungsabfall und das Verhalten seiner Truppe. Einfachste Bälle wurden weggeschmissen, und die Eggenfelder Kanoniere Matthias Halbinger (7 Tore), Alexander Scheff (6) und Chrstoph Hartl (4) bestraften dies mit zum Teil ganz einfachen Toren.
Damit war das Spiel natürlich entschieden, zumal den verunsicherten Paarstädtern an diesem Tag die spielerischen Mittel fehlten, um noch eine Wende herbeizuführen. Zumal in den letzten Minuten, nach seiner dritten Zwei-Minuten-Strafe auch für Markus Meier die Begegnung vorzeitig beendet war.
„Letztlich war der Sieg für uns verdient“, bilanzierte nach der Schlusssirene ein überglücklicher TV-Abteilungsleiter Hans Killi. Schließlich war es für die Niederbayern der erste Erfolg in dieser Spielzeit. „Nun dürfen wir die kommenden Aufgabe etwas ruhiger angehen“, freute sich der 63-jährige Spartenleiter. Wie aber geht es in Aichach weiter? „Das werden wir diese Woche sehen und dies muss ich mir ganz genau überlegen“, erklärte Mesch.
TSV Aichach: Wonnenberg, Triltsch, Fronhoff – Borowitzki (3), Ruhnke, Neumair, Obermayer (3/1 Siebenmeter), Meier (2), Sutter (4/2), Wolf (10), Huber (3), Harner, Bauer.
Schiedsricher: Grimm/Pfaffenhuber (Rothenburg).
Zuschauer. 150.
Rote Karte: Ruhnke (12./Beinstellen), Meier (56./dritte Zeitstrafe).
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| Derby klare Sache für KSC |
vom 27.10.2008 |
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Aichachs Handballer gehen nach 29:36-Heimniederlage schweren Zeiten entgegen
Von Herbert Walther
Aichach – Auf Augenhöhe wähnte Udo Mesch, Trainer der Aichacher Handballer, im Vorfeld des Landkreisderbys sein Team mit dem Kissinger SC. Am späten Sonntagnachmittag widerlegte der Rivale aus dem südlichen Landkreis diese These, gewann auch in dieser Höhe verdient mit 36:29 (18:13). Den TSV-Handballern bleibt die Erkenntnis, dass sie im Landesliga-Abstiegskampf ihre Punkte gegen andere Teams holen müssen.
„Das Spiel heute hat sich nahtlos an das in Allach gereiht“, klagte Mesch. Die Fehlerquote bei Aichach war exorbitant, so wird es in dieser Saison nicht mehr viele Spiele gewinnen. Dass klare taktische Vorgaben nicht umgesetzt wurden, ärgerte den 46-jährigen Stettenhofener obendrein. „Vielleicht sollte ich die Teambesprechung das nächste Mal in Englisch abhalten, vielleicht verstehen sie mich dann.“ Symptomatisch dafür waren zwei Gegentreffer in der Schlussphase in den zugunsten eines siebten Feldspielers verwaisten Aichacher Kasten. Bei einem Fünf-Tore-Rückstand (27:32/54.) setzte Mesch alles auf eine Karte. „Ich habe noch gesagt, dass wir keine Bälle wegwerfen“, so Mesch. Prompt unterliefen den Aichachern innerhalb von 40 Sekunden zwei gravierende Fehlpässe, beide Male angelte sich Ricky Steurer den Ball und traf aus der eigenen Hälfte ins leere Tor. Mesch war restlos bedient, die taktische Maßnahme erwies sich als Rohrkrepierer.
Seinen Mannen könne Mesch dennoch keinen Vorwurf machen, nicht ans Limit gegangen zu sein, „die Frage ist aber erlaubt, ob’s noch reicht“. Klare Worte des Trainers, der weniger ob der Niederlage als wegen der Rahmenbedingungen gehörig Frust schiebt. „Wir müssten dringend Abwehrsysteme üben“, so Mesch, „aber bei drei Leuten im Training geht das einfach nicht.“ Gegen die 6:0-Deckung, aus der schon bald Timo Ruhnke wegbrach – er zog sich bei einer unglücklichen Abwehraktion einen Cut über dem rechten Auge zu und musste im Aichacher Krankenhaus genäht werden –, kam der KSC mit seinem überragenden Ungarn Imre Nyitrai mit spielerischen Mitteln zum Erfolg. Innerhalb weniger Minuten zogen die Gäste von 8:7 (16.) auf 14:7 (21.) davon, der Grundstein für Kissings ersten Auswärtssieg in dieser Saison war gelegt, auch weil Torwart-„Oldie“, der 45-jährige Christian Steiner, mit seinen Paraden den TSV-Angreifern den Zahn zog.
„Wir haben nach Belieben getroffen“, sagte KSC-Trainer Marcus Burtschak, der allerdings in der zweiten Halbzeit kurzzeitig eine heikle Phase überstehen musste, „weil die Abwehrarbeit beim Einlaufen von außen heute nicht funktionierte.“ Aichach schöpfte Hoffnung, als der Rückstand nur mehr zwei Treffer betrug (44.–49.). „Da kämpfst du dich heran, hast die Trümpfe in der Hand und machst dann wieder leichte Fehler“, so Mesch. Kissing verlor keineswegs die Nerven, nun spielte Dominique Schmidmeier seine ganze Erfahrung aus. Der Rückraumspieler nutzte die durch die Manndeckung gegen Kissings zweiten Ungarn Janos Füsi entstandenen Freiräume in der Aichacher Deckung weidlich aus. Er warf drei Tore in Folge und bediente auch noch Aichachs Ex-Trainer Uwe Egidy am Kreis – das Derby war entschieden (27:32/54.). Die Schlussphase war für die Kissinger ein Schaulaufen, während sich Mesch die Frage stellte, „wie wir das Dilemma beenden sollen?“
TSV Aichach: Wonnenberg, Fronhoff, Triltsch; Borowitzki (1), Wild, Ruhnke (1), Neumair (2), Obermayer (3), Meier (7), Sutter (4), Wolf (10/2), Huber (1), Bauer.
Kissinger SC: Steiner; Furtmeier, Büchler, Büschel (3), Schmidmeier (4), Steurer (8), Osterhuber (1), Füsi (3), Settele, Nyitrai (10), Huber (2), Luxemburger (2), Egidy (3).
Schiedsrichter: Kamm/Waltner (beide Erlangen).
Zuschauer: 250.
Zeitstrafen: 1:4.
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| Erneute Heimpleite der Landesligadamen |
vom 27.10.2008 |
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Niederlage im Lokalderby
Von Manfred Szierbeck
Nichts zu holen gab es für die Aichacher Landesliga-Handballerinnen im Derby am Sonntag Nachmittag gegen den SC Kissing. Mit 28:25 (13:9) verloren die Paarstädterinnen bereits das zweite Heimspiel in Folge und müssen aufpassen, dass sie nicht in die Abstiegszone abrutschen.
Weit unter ihrem Potential präsentieren sich die Aichacherinnen bei ihren Heimspielen. Beim erzielen von Toren hadern die Heimischen nicht nur mit dem Wurfglück sondern auch mit Unkonzentriertheit und den eigenen Nerven. Doch viel schlimmer wiegt, dass das Team keinen Kampfeswillen zeigt, so auch bei der Niederlage im Lokalderby.
Den Start der Partie verschliefen die TSV Damen komplett. Schnell lagen sie 1:4 im Rückstand. Beim Stande von 3:6 erwachten die Aichacherinnen langsam aus ihrer Lethargie und kämpften sich dank einer konzentrierten Angriffsarbeit in Überzahl an die Kissingerinnen heran und gingen kurz danach sogar erstmalig 8:7 in Führung. Wer gedacht hat, dass die Mädels im Lokalderby angekommen wären, lag falsch. Die oben schon angeführten Gründe und ein gewisser Schlendrian ließen die Gäste einen vorentscheidenden vier Tore Vorsprung herausspielen.
In den zweiten dreißig Spielminuten gelang es den Paarstädterinnen nie den Torvorsprung zu egalisieren. Es keimte noch mal die Hoffnung auf die Partie zu drehen, als den TSV Damen beim Stande von 16:18 ein Strafwurf zugesprochen wurde. Doch dieser wurde vergeben, wie auch der Nachwurf. Mit jedem Fehlwurf resignierten die Heimischen zusehens, was Kissing nutzte um uneinholbar auf 20:26 wegzuziehen. Welches Potential in den Aichacherinnen wirklich steckt, zeigten sie in den letzten vier Spielminuten. Nach einem Time-Out wurde die Abwehr umgestellt, und den Gästen wurde der Ball ein ums andere Mal abgeluchst. Die Heimischen verkürzten nochmals bis auf zwei Tore zum 25:27 und hatten sogar die Chance weiter heranzukommen, aber das Foul beim Wurf von Stephi Szierbeck blieb ungeahndet. Letztendlich blieb es bei einer drei Tore Niederlage von 28:25.
„Die Mädels müssen wieder an ihre Stärke glauben und somit wieder Selbstvertrauen aufbauen um in zukünftigen Spielen zu bestehen,“ resümierte der enttäuschte Trainer Manfred Szierbeck nach der Partie.
Es spielten: Kathi Brugger; Iris Kronthaler (1), Sonja Schmidt, Johanna Fackler, Tini Wonnenberg (5/1), Kerstin Braun (11), Carmen Vogl, Amrei Starmühler, Stephi Szierbeck, Bianca Bachmann (2), Ines Farle (4), Maria Eberle (2);
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| C-Jugend festigt ihre Position in der Spitze |
vom 26.10.2008 |
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von Christopher Wolf
Mit einem deutlichen Sieg endete der letzte Ausflug der männlichen C-Jugend der TSV Handball-Abteilung nach Meitingen und in der laufenden Saison bleibt man somit weiter ungeschlagen.
Dabei startete man eher durchwachsen in die Partie. Gegen die körperlich deutlich überlegeneren Spieler des TSV Meitingen hatte man im ersten Durchgang enorme Probleme anzukommen und kassierte bei fast jedem Angriff ein Gegentor. Besonders durch die Mitte konnten sich die Gastgeber immer wieder im Eins gegen Eins durchsetzen. Im Angriff jedoch spielte man um einiges variabler als die Meitinger und so verlor man zu keiner Sekunde den Kontakt zum Gegner. Das Spiel blieb ständig ausgeglichen, es fiel Tor um Tor und über die Spielstände 5:5 und 13:13 ging es mit 19:18 für die Hausherren in die Pause.
Eine Umstellung in der Abwehr, in der Timo Stubner nun den klassischen „Libero“ spielte brachte dann den durchschlagenden Erfolg. Die Angreifer versuchten weiterhin im direkten Duell zum Torerfolg zu kommen, sahen sich jedoch nun plötzlich immer zwei Abwehrspielern gegenüber. Nun hatte es auch Stefan Walther im Tor einfacher sich mit Paraden auszuzeichnen, während die Angriffslokomotive der Aichacher weiter rollte. Mit einer herausragenden 11:2 Torserie nach dem 20:20 Unentschieden war die Partie beim Stande von 22:31 für die Rot-Weißen schon fühzeitig entschieden.
Besonders Mathias Schilberth und die Brüder Timo und Björn Stubner drückten dem Spiel ihren Stempel auf und erzielten ein ums andere Tor gegen die nun resignierenden Meitinger.
Bedauerlicherweise wurde deren Gangart immer ruppiger und bei freien Wurfsituationen wurde ständig noch gefoult was der Unparteiische viel zu häufig übersah. Trotz vier Gelber Karten und fünf 2-Minuten-Strafen kamen die Gastgeber noch zu glimpflich davon. Zum Vergleich: Die Aichacher Truppe kassierte gerade eine Gelbe Karte im ganzen Spiel, was für die faire und im zweiten Durchgang auch hervorragende Abwehrleistung spricht. Am Ende hieß es völlig verdient 36:28 für den TSV.
Wenn die Mannschaft ihren Kampfgeist und Siegeswillen weiterhin so zeigt, dann kann man noch einiges von ihr erwarten.
Für den TSV Aichach spielten: Stefan Walther (Tor), Fabian Fichtner (2 Tore), Timo Stubner (9), Mathias Schilberth (11/7 Siebenmeter), Felix Schilberth (3), Björn Stubner (10/1), Julian Huhn (1) und Manuel Sälzer.
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| Männliche D1-Jugend auf Meisterschaftskurs |
vom 26.10.2008 |
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Mit gemischten Gefühlen fuhr die starke Aichacher D1-Jugend zum BoL Spieltag in Ichenhausen. Es fehlten mit David Holzapfel und Johannes Alshut gleich zwei Stammkräfte und man bekam es dort mit dem Tabellendritten, dem SC Ichenhausen zu tun. Vor diesem Spitzenspiel stand jedoch die Partie gegen den TSV Dinkelscherben auf dem Programm. Zu keinem Zeitpunkt war der 31:4 Sieg der Heimischen gefährdet. Schnell stellte sich in der zweiten Begegnung heraus, dass der Gastgeber ein anderes Kaliber darstellt. Trotz der teilweise sehr unfairen Spielweise des SC Ichenhausen gingen die Aichacher sehr schnell mit 4:2 in Führung und bauten ihren Vorsprung bis zur Pause auf 11:6 aus. Nach der Pause schlichen sich ins Aichacher Spiel Konzentrationsmängel ein, reihenweise wurden beste Einwurfmöglichkeiten vergeben. Doch gefährdet war der 20:11 Sieg nie. Neben Florian Neuss im Tor zeigte sich Benedikt Lenz wieder in hervorragender Verfassung und warf insgesamt 22 Tore. Ein besonderes Lob verdienten sich an diesem Spieltag Patrick Czok, der wunderbare Treffer vom Kreis erzielte, und Resul Sancak, der in beiden Begegnungen eine sehr konzentrierte Leistung vor allem in der Abwehr ablieferte. Eindeutig nach oben zeigte auch die Leistungskurve von Spielmacher Florian Schilberth, der an einer schmerzhaften Verletzung der Ferse laboriert. Für den TSV Aichach spielten: Florian Neuss (1), Simon Bernecker (4), Resul Sancak (4), Thomas Hennig (4), Benedikt Lenz (22), Florian Schilberth (4), Patrick Czok (11) und Markus Haberer (1).
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| Heimpremiere der D2-Jugend ging in die Hose |
vom 20.10.2008 |
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Bei Ihrem ersten Auftritt am vergangenen Sonntag zu früher Morgenstunde und vor spärlicher Kulisse mussten die Nachwuchshandballer der D2-Jugend zwei Niederlagen hinnehmen.
Die Voraussetzungen waren aber alles andere als ideal. Neben der Tatsache das alle Spieler durchspielen mussten, weil kein Reservespieler zur Verfügung stand, erschien auch (wieder mal) kein Schiedsrichter, so dass der eigene Trainer alle Spiele leiten musste. Dank gilt an dieser Stelle Andrea Ziegler die spontan einsprang, um die Heimischen zu betreuen.
Unter diesen schlechten Bedingungen startete man im ersten Spiel gegen den TSV Neusäss trotzdem gut. Gegen die körperlich deutlich stärkeren Gäste ging man mit 7:11 in die Pause. Ein starker Beginn nach der Halbzeit machte beim Zwischenstand von 11:13 Hoffnung auf eine Überraschung, doch Neusäss war am Ende zu stark und gewann verdient mit 19:15.
In der zweiten Partie, gegen den bisher sieglosen TSV Wertingen, standen die Zeichen nun freilich auf Sieg, doch gleich zu Anfang geriet man mit 2:5 in Rückstand. Nun wachten die Rot-Weißen aber auf, kämpften sich heran und gingen mit einem Vorsprung (9:8) in die Halbzeit. Nun wollte man natürlich den Sieg nach Hause fahren, doch neben den nachlassenden Kräften stellten die Heimischen im Angriff wieder fast vollständig den Spielbetrieb ein und in der Abwehr wurde nicht mehr richtig zugepackt. Die Ausbaute von nur einem mageren Tor im zweiten Durchgang – bei 8 Gegentreffern – spricht Bände und so gewannen die eigentlich schlagbaren Wertinger auch verdient mit 16:10.
In den nächsten Spielen muss daher dringend mehr Einsatz und Disziplin gezeigt werden um auch wieder Siege einfahren zu können.
Für den TSV Aichach spielten: Simon Görtz (Tor), Thomas Hennig (13 Tore), Christoph Ziegler (3), Simon Bachhuber (2), Marco Kretschmer (3), Jonas Lindermair (3), Anton Sigmund (1).
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| Damen wieder auf der Erfolgsspur |
vom 20.10.2008 |
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Im Aufsteigerduell gepunktet
Von Manfred Szierbeck
Im zweiten Auswärtsspiel kehren die Aichacher Landesliga-Handballerinnen auf die Erfolgsspur zurück. Im Duell der Aufsteiger gewannen sie gegen den TSV Schleißheim ungefährdet mit 23:17 (11:7) Toren.
Nach der unnötigen Niederlage im letzten Heimspiel gegen den VfL Günzburg war es Pflicht die Punkte zu holen. Für die TSV Damen waren die Altbayern keine Unbekannten, da in den letzten zwei Jahren etliche Testspiele gegen dieses Team bestritten wurden. Ein großer Vorteil war sicherlich, dass Schleißheims beste Spielerin Ellen Schobert verletzt aussetzen musste.
Die Anfangsphase seitens Aichach war noch ein wenig holprig, da wie vergangene Woche, im Abschluss Probleme auftauchten. Die Schleißheimerinnen konnten aber die momentane Schwäche nicht ausnutzen, weil die TSV Abwehr wiederum einen sehr guten Tag erwischt hatte. Im weiteren Spielverlauf gewannen die Paarstädterinnen mehr Sicherheit und gingen erstmals mit 5:4 Toren in Führung. Durch schnelles und sicheres Kombinationsspiel riss man bei den Gegnerinnen immer größere Löcher in die Abwehr, die vor allem Kerstin Braun und Tini Wonnenberg zum Torerfolg nutzten. Auch auf der Linksaußenposition klappte es am Sonntag wieder besser, wo Amrei Starmühler fünf blitzsaubere Tore erzielte. Bis zum Seitenwechsel erspielten sich so die Aichacherinnen einen komfortablen 11:7 Vorsprung.
Mit Anpfiff der zweiten Halbzeit versuchte Schleißheim noch mal das Blatt zu wenden, und kämpfte gegen die drohende Niederlage an. Bedingt durch zwei vergebene Strafwürfe auf Aichacher Seite konnten die Gastgeberinnen auf 13:11 verkürzen. Nach einer zehn minütigen Schwächephase drehten die TSV Mädels dann wieder richtig auf. Konter, zweite Welle und eins gegen eins Situationen bei denen Tore erzielt wurden, schraubten das Zwischenergebnis immer weiter in die Höhe. 18:11, 19:13 und 21:14 stand es für die TSVlerinnen. Gegen Ende der Partie kassierten die Aichacherinnen noch einige Strafzeiten, die Schleißheim zur Ergebniskorrektur nutzte. Doch der 23:17 Erfolg war nie in Gefahr.
Mit 5:3 Punkten befinden sich die TSV Damen nun im vorderen Tabellendrittel, wobei Schleißheim mit 1:7 Punkten um den Anschluss kämpfen muss.
Es spielten: Kathi Brugger; Iris Kronthaler (2), Sonja Schmidt, Johanna Fackler, Tini Wonnenberg (6/1), Kerstin Braun (8/3), Carmen Vogl (1), Amrei Starmühler (5), Stephi Szierbeck (1), Bianca Bachmann, Maria Eberle;
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| Unterwegs nichts zu machen |
vom 20.10.2008 |
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Aichachs Handballer verlieren auch drittes Auswärtsspiel mit 27:36 in Allach
Allach (rob) Aichachs Handballer müssen weiter auf den ersten Auswärtspunkt in dieser Spielzeit warten. Nach dem gelungenen Auftritt beim Premierenerfolg gegen Günzburg (35:26) enttäuschten die Paarstädter gestern Nachmittag beim TSV Allach, verloren mit 27:36 (13:17) Toren und kehrten auch von der dritten Dienstfahrt mit leeren Händen zurück.
„Es war eine geschlossen schlechte Mannschaftsleistung“, so TSV-Trainer Udo Mesch in seinem ersten Fazit wenige Minuten nach der Schlusssirene, „mit so vielen technischen Fehlern und dummen Ballverlusten kannst du kein Spiel gewinnen.“ Dabei ärgerte den Handball-Lehrer weniger der Spielverlust gegen eine körperlich starke Allacher Truppe, die eindruckvoll unter Beweis stellte, dass sie zu Recht in der Spitzengruppe der Landesliga steht („Da gehören sie auch hin“/Mesch), sondern vielmehr die Art und Weise, wie sich seine Jungs in der Eversbuschhalle im Münchner Nordwesten präsentierten.
Dabei konnte Mesch mit der Anfangsphase seiner Männer durchaus zufrieden sein. Schwungvoll gestalteten die Gäste die erste Viertelstunde und durften sich folgerichtig über eine 8:7-Führung freuen. Jedoch sollte es die letzte sein, denn anschließend nahm das Unheil seinen Lauf. Unerklärlicherweise verloren die Aichacher total den Faden, leisteten sich Fehler über Fehler, was die Gastgeber rigoros mit Toren bestraften und deutlich auf 16:10 davonzogen. Nach einem Time-out von Mesch riss sich seine Belegschaft in den letzten Minuten der ersten Hälfte nochmals zusammen und konnte bis zum Kabinengang zumindest das Ergebnis (13:17) freundlicher gestalten.
Der spielentscheidende Knackpunkt war für Mesch kurz nach Wiederbeginn (beim Stande von 19:15 für die Heimischen), als die Aichacher trotz zweifacher Überzahl zwei Treffer kassierten. „Dies war aus meiner Sicht die Vorentscheidung“, so der Stettenhofener. Nach diesem 15:21-Rückstand ließen die Aichacher die Köpfe hängen, glaubten offensichtlich nicht mehr an einen Erfolg. Zu allem Übel handelte sich in dieser Phase auch noch Markus Meier nach seiner dritten Zeitstrafe die rote Karte ein (40.). Die Allacher hatten keine Mühe mehr, das Spiel locker nach Hause zu schaukeln. „Wir haben uns Ballverluste wie in der E-Jugend erlaubt“, kritisierte der 46-jährige Übungsleiter, „ich dachte, aus diesem Stadium sind wir schon heraus.“ Leider bewies das Allacher Spiel das Gegenteil.
Aichachs Abteilungsleiter Lothar Bahn sah wenigstens einen positiven Aspekt nach dieser Niederlage: „Lieber verlieren wir einmal richtig, als dreimal mit einem Tor Unterschied.“ Trotzdem machte er natürlich keinen Hehl daraus, dass er mit der Vorstellung der Rot-Weißen keineswegs zufrieden war. „Konzentration und Einstellung haben heute nicht gepasst“, monierte der Spartenchef, „aber so einen Tag muss man der Mannschaft einmal zugestehen.“
„Für uns heißt es jetzt, die Köpfe nicht hängen zu lassen“, so Meschs Appel noch in der Kabine an seine niedergeschlagenen Jungs, „wir werden gut trainieren und nächste Woche wartet eine neue Aufgabe auf uns.“
Nun, diese Augbae hat es wahrlich in sich, denn in die Aichacher Vierfachturnhalle kommt zum prestigeträchtigen Derby der Kissinger SC.
TSV Aichach: Wonnenberg, Triltsch, Fronhoff; Borowitzki (3), Wild, Ruhnke (4), Neumair (2), Obermayer (5), Meier (2), Sutter (4), Wolf (6/1 Siebenmeter), Harner (1), Huber.
Schiedsrichter: Greifter/Heitmann (Föching).
Zuschauer: 150.
Rote Karte: Meier (40./dritte Zeitstrafe).
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| Abwehr top - Angriff flop |
vom 13.10.2008 |
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Ein Sieg wäre möglich gewesen
von Manfred Szierbeck
Im Spiel gegen den Tabellenführer VfL Günzburg kassierten die Aichacher Landesliga-Handballerinnen eine unnötige 14:16 (7:7) Niederlage.
Große Enttäuschung machte sich in den Reihen der Paarstädterinnen nach dem Schlusspfiff breit, denn dieser doppelte Punktverlust ging nicht auf die Stärke der Gegnerinnen zurück, sondern auf die Fahrlässigkeit seitens der Aichacherinnen.
Dass der Meisterschaftsfavorit schlagbar gewesen wäre bewiesen die TSV Damen in den ersten zwanzig Minuten der Partie. Bestens eingestellt und motiviert zeigten die Heimischen den Gästen, dass mit ihnen nicht zu spaßen ist. Mit einer kompakten und aggressiven Abwehr ließen sie den Günzburgerinnen im Angriff keine Möglichkeit Tore zu erzielen. Mit 7:2 Toren führten die TSV Damen bereits gegen die Westschwaben. Wegen der sicheren Führung schlich sich der Schlendrian im Aichacher Angriffsspiel ein. Viel zu fahrlässig und unkonzentriert agierten die Aichacher Handballerinnen in ihren Angriffen, so wurde z.B. in doppelter Überzahl kein Tor erzielt. Die Günzburgerinnen nutzten die Gunst der Stunde und kämpften sich bis zum Halbzeitpfiff auf ein 7:7 heran.
Auch in der zweiten Spielhälfte zeigten die TSVlerinnen zwei Gesichter. Sie agierten hervorragend in der Abwehr, die Günzburgerinnen konnten aus dem normalen gebundenen Spiel kaum ein Tor erzielen, einzig bei Freiwürfen und Strafwürfen waren sie erfolgreich. Zudem hatte Torsteherin Kathi Brugger einen super Tag erwischt und war ein sicherer Rückhalt für ihr Team. Trotz dieser tollen Abwehr war das Angriffsspiel der Gastgeberinnen zum Haare raufen. Die erarbeiteten Ballgewinne wurden zum Teil leichtfertig hergeschenkt. In etlichen Aktionen kam der Ball nicht einmal bis zur Strafraumgrenze. Auch die Abschlussschwäche, v.a. von den Außenpositionen und die zwei vergebenen Strafwürfe verhinderten den Erfolg. Es dauerte sage und schreibe zwölf Minuten nach der Pause, bis die Aichacherinnen zum 8:8 ausgleichen konnten. Zehn Minuten später gingen die TSV Mädels sogar mit 13:12 in Führung. Vier Angriffe in Folge, bei denen der Ball den Gegnerinnen leichtfertig überlassen wurde, was diese zu einer 13:16 Führung eine Minute vor dem Ende ausnutzten, besiegelte letztendlich diese Niederlage.
„ Diese Niederlage schmerzt sehr und muss noch lange verdaut werden. Der Komplettausfall im Angriff muss jetzt angesprochen und aufgearbeitet werden. Hier muss ich von jeder Spielerin noch mehr Trainingsarbeit und Disziplin fordern um die Spielfähigkeit weiter zu verbessern,“ kommentierte Trainer Manfred Szierbeck.
Es spielten: Kathi Brugger; Iris Kronthaler (2), Sonja Schmidt, Johanna Fackler, Tini Wonnenberg (4/1), Kerstin Braun (5), Amrei Starmühler (2), Stephi Szierbeck, Bianca Bachmann, Maria Eberle (1);
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| Zeit der Pleiten ist vorbei |
vom 13.10.2008 |
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Nach 224 sieglosen Tagen gewinnen Aichachs Handballer gegen Günzburg mit 35:26
Von Herbert Walther
Aichach – 224 Tage haben Aichachs Handballer kein Punktspiel mehr gewonnen, seit sie am 1. März dieses Jahres, damals noch als Bayernligist, Haunstetten mit 25:21 besiegten. Seit Samstagabend kennt der TSV das fast schon verloren gegangene Gefühl, als Sieger das Parkett zu verlassen. Nach drei Niederlagen in den ersten drei Landesliga-Partien ist der Knoten geplatzt, gegen den Aufsteiger VfL Günzburg kamen die Aichacher zu einem ungefährdeten 35:26 (18:10)-Erfolg.
Für die Psyche war der erste Saisonerfolg nach den beiden vorangegangenen bitteren Ein-Tor-Niederlagen enorm wichtig. „Mit jedem Sieg wächst das Selbstvertrauen“, sagt TSV-Trainer Udo Mesch, „und die Jungs wissen, dass sie in der Landesliga mithalten können.“ Zugute kommt den neuformierten Aichachern die fehlende Klasse der von drei auf zwei Staffeln reduzierten Landesliga. Mit der Strukturreform erhofft sich der Bayerische Handball-Verband eine Steigerung des Niveaus seiner Spielklassen, zumindest in der Südgruppe ist aber bislang eher das Gegenteil der Fall. So gibt es in dem 14er-Feld eine ganze Reihe von Mannschaften, mit denen sich die Aichacher auf Augenhöhe befinden.
Zu dieser Kategorie zählt ganz sicher auch Günzburg, wenngleich es am Samstag doch einige Nackenschläge verdauen musste. Ohnehin nur mit acht Feldspielern angereist, konnte VfL-Trainer Jürgen Kees nach der dritten roten Karte gegen sein Team keinen Feldspieler mehr aufs Parkett schicken. So versuchte sich am Kreis Torhüter Christian Frey, dem sogar der letzte Treffer dieser Partie gelang. Schlimmer als die deutliche Niederlage wog bei den Günzburgern jedoch die schwere Knieverletzung von Jens Bierhals, die letzten sieben Minuten mussten die Gäste deshalb in Unterzahl auskommen. Zumindest bei den roten Karten für Domagoj Plesa und Alexander Spengler schossen die beiden Referees Gerhard Bauer und Helmut Haller übers Ziel hinaus. Nicht die einzigen nicht nachvollziehbaren Entscheidungen, die sie auf beiden Seiten fällten. Um die bayerische Handball-Schiedsrichtergilde scheint es wirklich nicht gut bestellt zu sein, wenn die beiden Bad Reichenhaller nach wie vor ihr Unwesen in den Sporthallen des Freistaats treiben dürfen.
An Bauer und Haller ist aber die Günzburger Niederlage sicherlich nicht festzumachen, auch soll keineswegs die prima Aichacher Vorstellung geschmälert werden. Mesch hatte für das Heimspiel eine „andere Strategie“ entworfen, die voll aufgegangen ist. Er wusste um das „extrem langsame“ Rückwärtsverhalten der Günzburger. Die Rot-Weißen drückten von Beginn an auf die Tube, nutzten nahezu jede Gelegenheit zum Tempogegenstoß, zur zweiten Welle und zur so genannten schnellen Mitte (schnelles Anspiel nach Gegentoren). Belohnt wurden die Aichacher dafür mit einer komfortablen 18:10-Halbzeitführung, für die hauptsächlich Markus Meier und Martin Sutter verantwortlich waren.
Auch in der zweiten Halbzeit dachten Meschs Mannen nicht daran, einen Gang zurückzuschalten. Trotz des klaren Vorsprungs, der nie kleiner als acht Tore und zwischendurch sogar elf betrug, ließen die Aichacher in ihrer Konzentration kaum nach. Die 6:0-Abwehr arbeitete sehr gut, dahinter entschärften die beiden Torhüter Michael Fronhoff und Thomas Triltsch reihenweise Günzburger Würfe. Im Angriff stießen die Aichacher immer wieder in die Nahtstellen und auch die Bewegung ohne Ball, als die Gäste auf eine offensive Abwehr umstellten, klappte bestens. Die letztjährigen Spieler aus dem aufgelösten Bezirksligateam wie Thomas Obermayer, Max Harner oder vor allem Christian Borowitzki finden sich in der Landesliga immer besser zurecht. Letzterer erzielte von der Linksaußenposition sechs blitzsaubere Treffer, hatte nahezu eine hundertprozentige Ausbeute. „Heute bin ich fast ausnahmslos zufrieden“, lobte Mesch seine Mannschaft. Für Aichach hat am Samstag die Saison begonnen.
TSV Aichach: Fronhoff, Triltsch, Wonnenberg; Borowitzki (6), Wild, Ruhnke (4), Neumair (2), Obermayer (3), Meier (6/1 Siebenmter), Sutter (4), Wolf (6), Harner (3), Huber (1), Sumperl.
VfL Günzburg: Zofka, Frey (1); Spengler (2), Plesa (2), Majsai (3), Bierhals (5), Rennert (7), Rembold (2), Dunstheimer (1), Müller (3).
Schiedsrichter: Bauer/Haller (beide Bad Reichenhall).
Zuschauer: 200.
Zeitstrafen: 6:6.
Rote Karte: Majsai (30.), Spengler (50./beide Foulspiel), Plesa (42./dritte Zeitstrafe).
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| Wieder mit einem Tor |
vom 06.10.2008 |
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Aichachs Handballer verlieren beim Mitabsteiger Regensburg mit 30:31
Regensburg – „Ich hoffe, dass wir unser Pech jetzt aufgebraucht haben“, übte sich Udo Mesch, Trainer der Aichacher Handballer, in Galgenhumor. Eine Woche nach der mehr als unglücklichen 30:31-Heimniederlage gegen Kirchheim/Anzing unterlag der TSV am Samstagabend mit dem exakt gleichen Ergebnis bei der SG DJK/SC Regensburg.
Mesch glaubt mittlerweile an eine Verschwörung höherer Mächte gegen sein Team. Die dritte Saisonniederlage im dritten Spiel beim Bayernliga-Mitabsteiger aus der Oberpfalz hatte parallele Züge zur Vorwoche. Gegen Kirchheim/Anzing war es Patrick Wolf, der mit einem vergebenen Siebenmeter Sekunden vor Schluss seine überragende Leistung nicht krönen durfte, am Samstag war Markus Meier der Aichacher Unglücksrabe. Ebenfalls unmittelbar vor der Schlusssirene scheiterte er bei einem Tempogegenstoß an Regensburgs Torhüter. Dabei war es der Rückraumspieler, „der uns alleine im Spiel gehalten hat“ (Mesch). Mit neun Toren war Meier erfolgreichster Aichacher Werfer. Für den TSV wird’s nun langsam auch in der Landesliga Süd brenzlig. Neben Aichach ist nur noch Aufsteiger Eggenfelden ohne Punkt (jeweils 0:6). „Unabhängig von den Punkten gehen die knappen Niederlagen auch an die Psyche“, glaubt Mesch. Der Druck auf sein Team ist nun für das Heimspiel am nächsten Samstag gegen Aufsteiger Günzburg beträchtlich gewachsen.
„Super begonnen“ hatten Meschs Mannen die Auswärtsaufgabe in der Kerschensteiner-Halle. Ein prima Rückhalt war Torhüter Thomas Triltsch, der diesmal den Vorzug vor Michael Fronhoff bekam. „Ich wollte ihn einmal unter Wettkampfbedingungen sehen, und er hat auch super gehalten“, so der 46-Jährige. Hervorragend in Griff hatte die Aichacher Abwehr Regensburgs Torjäger Michael Sigl, der bis zur Pause gerade einmal erfolgreich war. Das 12:12 zur Halbzeit war denn aus Sicht der Paarstädter unbefriedigend. „Wir hätten klar führen müssen“, bemängelte Mesch die dürftige Chancenauswertung.
Optimistisch kehrten die Aichacher aufs Parkett zurück, Mesch musste nach einer sehr guten ersten Hälfte „nur leichte Kurskorrekturen“ vornehmen. Doch was folgte, hatte er so nicht erwartet, der Stettenhofener sprach von „15 grottenschlechten Minuten“. Als den Regensburgern zu Wiederbeginn gleich vier Treffer in Folge gelangen, nahm Mesch schon nach 35 Minuten seine Auszeit. Kurzzeitig stellte sich eine kleine Besserung ein, Aichach kam bis auf 16:17 heran, ehe die Gastgeber über 20:17 und 25:22 auf 28:22 davonzogen. SG-Rückraumspieler Sigl, dem die Aichacher in der ersten Halbzeit nur einen Treffer gestatteten, traf nun innerhalb einer Viertelstunde gleich sieben Mal.
Mesch spielte nun vabanque, setzte mit einer total offensiven Abwehrvariante alles auf eine Karte – doch der verdiente Lohn blieb aus. Diesmal brachen die Aichacher im Gegensatz zu den Partien in Schwabmünchen und gegen Kirchheim/Anzing nicht in der Schlussphase ein. „Diesmal hatten wir die Kraft, weil wir nicht permanent in Unterzahl spielen mussten“, erklärte Mesch. Nur zwei Zeitstrafen kassierte sein Team, in Schwabmünchen waren es elf, gegen Kirchheim/Anzing musste es sieben Unterzahlsituationen überstehen.
40 Sekunden vor Schluss verkürzte Aichach auf 30:31. Regensburg versuchte die restliche Zeit herunterzuspielen, aber die Aichacher erkämpften sich noch einmal den Ball – der Rest ist bekannt. Wieder einmal schlichen die Rot-Weißen mit gesenkten Häuptern aus der Halle.
TSV Aichach: Triltsch, Fronhoff; Borowitzki (5), Wild, Ruhnke (3), Neumair (1), Meier (9/2), Sutter (4), Wolf (8/2), Harner, Huber.
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| Sieg gegen Titelaspiranten Taufkirchen |
vom 28.09.2008 |
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Gelungenes Heimdebüt
Von Manfred Szierbeck
Bei der Heimpremiere bekamen es die Aichacher Landesliga-Handballerinnen gleich mit einem Titelfavoriten zu tun. Im Spiel gegen die SV-DJK Taufkirchen, den letztjährigen Vizemeister, gewannen die Aichacherinnen nach spannenden und aufregenden sechzig Minuten verdient mit 28:24 (14:13) Toren.
Ein Wechselbad der Gefühle bekamen die Zuschauer vor allem, in der zweiten Halbzeit, beim Heimdebüt von den Paarstädterinnen geboten. In der Anfangsphase war die Partie relativ ausgeglichen. Den ersten Treffer des Spiels erzielten die Gäste aus dem Münchner Osten. Die TSV Damen glichen postwendend aus und beim Stande von 4:3 gingen sie erstmals in Führung. Wie routiniert die Gäste agieren, bewiesen sie in den darauf folgenden Minuten, als sich die TSVlerinnen unnötige Ballverluste im Angriff leisteten. Diese Gastgeschenke münzten die Gegnerinnen sofort mit vier Toren in Folge zu einem 4:7 Zwischenstand um. Diesem Rückstand liefen die Paarstädterinnen in den darauf folgenden zehn Spielminuten hinterher. Mit einer zunehmend besser agierenden Abwehr brachten jetzt die TSV Mädels die Taufkirchnerinnen in Bedrängnis, was diese zu Fehlern zwang. Diese erkämpften Bälle wurden schnell nach vorne gespielt und mit druckvollen Angriffen erfolgreich im Tor untergebracht. Der Rückstand schrumpfte zunehmend, und unter großem Jubel konnte Tini Wonnenberg sogar zwei Sekunden vor dem Halbzeitpfiff den Führungstreffer zum 14:13 erzielen.
Hoch motiviert begannen die Aichacherinnen die zweite Hälfte. Drei Angriffe der Taufkirchner Damen wurden geblockt, und so wurde die Führung auf 17:13 ausgebaut. Leider ließ die Konzentration seitens der Gastgeberinnen etwas nach, und erlaubte dadurch Taufkirchen auf 17:17 auszugleichen. Bis zum 19:19 war die Partie dann völlig offen. In der entscheidenden Phase zeigten die Aichacherinnen den größeren Siegeswillen und legten noch einmal die geforderte „Schippe“ drauf. Die zeitweise doppelte Manndeckung auf Tini Wonnenberg und Kerstin Braun, brachte die Paarstädterinnen nicht aus dem Gleichgewicht. Die großen Lücken in der Taufkirchner Abwehr nutzten die anderen Mitspielerinnen um sich vorentscheidend auf 26:22 abzusetzen. Zwei Tore von jeder Mannschaft in der Endphase bedeuteten dann letztendlich den 28:24 Sieg der Aichacher Damen über den Titelaspiranten. „Das hat heute richtig Spaß gemacht, und im Vergleich zum Freisingspiel haben wir auch die richtige Einstellung innerhalb der Mannschaft gefunden“, resümierte die achtfache Torschützin Kerstin Braun nach dem Spiel. Da die nächste Partie wegen des Mannschaftrückzugs von Haunstetten ausfällt, können sich die Szierbeck-Schützlinge die nächsten zwei Wochen intensiv auf das nächste Spitzenspiel gegen Tabellenführer Günzburg vorbereiten.
Es spielten: Kathi Brugger; Iris Kronthaler (1), Sonja Schmidt (1), Johanna Fackler, Tini Wonnenberg (9/3), Kerstin Braun (8/1), Carmen Vogl(2), Amrei Starmühler (5/1), Stephi Szierbeck, Bianca Bachmann (1), Maria Eberle (1);
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| Bittere Pille für Aichach |
vom 28.09.2008 |
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Handballer kassieren gegen Kirchheim/Anzing unglückliche 30:31-Heimniederlage
Von Herbert Walther
Aichach – Patrick Wolf war am Samstagabend der tragische Held in der Aichacher Vierfachturnhalle. 13 Sekunden vor Schluss hatte es der Linkshänder in der Hand, den TSV-Handballern bei der Landesliga-Heimpremiere gegen die HSG Kirchheim/Anzing zumindest einen Punkt zu retten – am Ende jubelte jedoch der Neuling über einen 31:30 (11:15)-Erfolg. Eine ganz bittere Pille, die die Aichacher da schlucken mussten.
„Ich mache Patrick wegen seines Fehlwurfs keinen Vorwurf“, sagte Aichachs Trainer Udo Mesch. Die 60 Minuten zuvor war Wolf der überragende Mann auf dem Parkett, warf sage und schreibe 17 Tore. Seine acht Strafwürfe zuvor verwandelte der Routinier mehr oder weniger eiskalt, doch ausgerechnet beim letzten zog er gegen Fabian Fiedler den Kürzeren. Schon das Unentschieden wäre für den Bayernliga-Absteiger eine gefühlte Niederlage gewesen, lag er doch fast während der gesamten Spielzeit in Führung, teilweise sogar recht deutlich (21:15/42. und 22:16/44.). „Uns ist der Sprit ausgegangen“, sagte Mesch, „wir haben es nicht geschafft, Schoko zu ersetzen, uns fehlten einfach die Alternativen.“
Schon nach zwölf Minuten war für Markus „Schoko“ Meier der Arbeitstag beendet, als seine Abwehraktion gegen Dominik Hack mit der roten Karte allerdings etwas zu hart bestraft wurde. Der TSV war damit seines „Leaders“ (Mesch) beraubt, was er jedoch lange Zeit prima kompensierte. Vor allem in der Deckung arbeiteten die Rot-Weißen hervorragend, es wurde prima verschoben und somit taten sich die Gäste schwer, eine Lücke im Aichacher Abwehrverbund zu finden. So waren die Handballer aus Kirchheim und Anzing oft gezwungen, schlechte Würfe zu nehmen, die entweder ihr Ziel verfehlten oder eine Beute von Torhüter Michael Fronhoff wurden. Besser machte es auf der Gegenseite Wolf, egal ob von der Strafwurflinie, aus dem rechten Rückraum oder von der Außenposition – die ersten sieben (!) Aichacher Tore erzielte allesamt der Schrobenhausener. Erst Timo Ruhnke durchbrach mit dem 8:7 (18.) Wolfs Serie. Und als der 34-Jährige mit der Halbzeitsirene einen Strafwurf zum 15:11 verwandelte, wähnte sich Aichach auf einem guten Weg.
Auch im zweiten Durchgang machte Aichach dort weiter, wo es vor dem Seitenwechsel aufgehört hatte. Es fehlten zwar die einfachen Tore, aus Tempogegenstoß oder schnellem Anspiel, die heute im Handball unabdingbar sind, aber mit gutem Angriffsspiel baute der TSV seine Führung weiter aus. Doch Kirchheim/Anzing ließ nicht locker und deutete nun an, dass der Sensationssieg zum Saisonauftakt gegen den Meisterschaftsfavoriten Niederraunau keine Eintagsfliege war.
Mit zunehmender Spieldauer schmolz der Aichacher Vorsprung. Wie schon in Schwabmünchen mussten die Aichacher in der entscheidenden Phase nach Meschs Geschmack „zu viele Unterzahlsituationen“, die an den Kräften zehrten, überstehen. „So kann man kein Spiel gewinnen“, erklärt der 46-Jährige, „das müssen wir schleunigst abstellen, weil das uns ansonsten aufgrund unserer personellen Situation auf Dauer das Genick brechen könnte.“ Hinzu gesellte sich dann auch noch fehlende Cleverness, vielleicht einmal im Angriff ein Zeitspiel in Kauf zu nehmen oder mit den Kräften hauszuhalten. Leichter gesagt als getan – mit Meier saß ein Routinier draußen, seinen jungen Teamkollegen, die vergangene Saison zwei Klassen tiefer in der Bezirksliga spielten, fehlt einfach noch die Erfahrung.
Als Kirchheim/Anzings Bester, Max Haberthaler, zum 27:27 traf (55.), wurde die dramatische Schlussphase eingeläutet. 40 Sekunden vor dem Ende brachte Manuel Fischer die Gäste mit einem verwandelten Siebenmeter nach langer Zeit wieder einmal in Führung (7:6/16.), die auch bei der Schlusssirene noch Bestand hatte. Kurz zuvor wurde Wolf zur tragischen Figur.
„Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir in keinen Negativstrudel kommen“, warnt Mesch, „wir brauchen dringend ein Erfolgserlebnis.“ Nächsten Samstag geht‘s zum Mitabsteiger Regensburg (0:4 Punkte), dem es auch nicht besser geht als den Aichachern.
TSV Aichach: Fronhoff, Triltsch; Wild, Ruhnke (4), Neumair (2), Obermayer (3), Meier, Sutter (3), Wolf (17/8), Harner, Huber (1), Bauer.
HSG Kirchheim/Anzing: Fiedler, Sinseder; Engl (2), Fabian Heck (4/2), Haberthaler (7), List (6), Domink Heck (4), Serly (2), Neubauer, Siegmund (1), Gnadler (1), Fischer (2/1), Völker (1), Hoffmann (1).
Schiedsrichter: Geier/Scholz (Milbertshofen/Ismaning).
Zuschauer: 150.
Zeitstrafen: 6:5.
Rote Karte: Meier (12./Foulspiel); Hoffmann (46./Foulspiel).
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| Lange Paroli geboten |
vom 28.09.2008 |
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Beim 28:36 in Schwabmünchen brechen Handballer erst in der Schlussphase ein
Von Karl Böck
Schwabmünchen – Wesentlich besser als von dem meisten erwartet zogen sich die Handballer des TSV Aichach im Spiel eins nach dem Abstieg aus der Bayernliga trotz eines beträchtlichen personellen Aderlasses aus der Affäre. Zwar kamen die völlig neu formierten Paarstädter zum Auftakt in die Landesliga Süd beim TSV Schwabmünchen nicht um eine 28:36 (13:16)-Niederlage herum, doch das scheinbar klare Ergebnis spiegelt den tatsächlichen Spielverlauf nicht so richtig wider. Erst nach einem erstaunlichen 24:24-Zwischenstand nach rund 45 Minuten vermochten sich die Heimischen in den letzten 15 Minuten entscheidende Vorteile zu verschaffen und den einmal errungenen Vorsprung dank der Treffsicherheit von Tobias Daschner, der es auf insgesamt elf Treffer brachte, weiter auszubauen.
„Die Aichacher wurden vor Saisonbeginn von allen Seiten nur schlecht geredet“, räumte selbst Schwabmünchens Trainer Holger Hübenthal hernach ein. „Wenn es dann wirklich los geht, relativieren sich solche Aussagen aber recht schnell. Jedenfalls haben uns die Aichacher heute alles abverlangt, in dieser Form sind sie absolut landesligatauglich.“
Wie Wasser auf die Mühlen muss sich dieses Kompliment für Aichachs neuen Trainer Udo Mesch angehört haben, der hinterher zu Recht mit zum großen Teil nicht nachvollziehbaren Entscheidungen der beiden Schiedsrichter Besler und Böhme haderte, die sein Team in der heißen Schlussphase entscheidend auf die Verliererstraße brachten.
„Wären nicht diese umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen gegen uns gewesen, als auf einen Schlag nur mehr drei Spieler auf dem Parkett standen, hätten wir vielleicht sogar für eine Überraschung sorgen können“, mutmaßte Mesch, der „ansonsten mit der Leistung meiner Mannschaft absolut zufrieden war. Aber danach haben wir komplett den Faden verloren.“
Rund 300 Zuschauer in der Grundschulturnhalle rieben sich nicht nur in den ersten zehn Minuten verwundert die Augen, in der nicht die Schwabmünchener die Szenerie bestimmten, sondern eindeutig die Gäste. Ehe sich die Schützlinge von Hübenthal versahen, lagen sie gegen eine von Beginn an hochkonzentriert zu Werke gehende Aichacher „Sieben“ schnell mit 1:5 hinten. Vor allem Patrick Wolf, der insgesamt neun Mal traf, blühte auf wie in seinen besten Tagen. Dem 34-Jährigen kaum nach stand Markus Meier mit acht Toren.
Dass der Vorsprung dennoch nicht halten würde, war klar. Trotzdem gelang es den Gastgebern erst nach gut 20 Minuten, den Rückstand in eine erstmalige Führung (10:9) umzudrehen. Beim Stand von 16:13 wurden die Seiten gewechselt, entschieden war die Partie zu diesem Zeitpunkt aber noch längst nicht.
Aichach hielt weiter dagegen, kämpfte sich Tor um Tor heran, und das, obwohl die Menkinger ihren Vorsprung über 19:15 und 21:17 zwischenzeitlich auf vier Tore ausbauten. Erneut Wolf glich zum 23:23 aus, wenig später Thomas Obermayer zum 24:24. Nummerisch geschwächt durch etliche Zeitstrafen ließ die Kraft bei den Gästen nach, ergo bedeuteten sechs Tore in Folge zum 30:24 gegen mehr und mehr nachlassende Aichacher („Uns hat zum Schluss ganz einfach die Kraft gefehlt“/Mesch) die Vorentscheidung zugunsten des Favoriten, der sich den einmal errungenen Vorsprung nicht mehr nehmen ließ.
„Heute hatten wir eine große Chance, Schwabmünchen ein Bein zu stellen“, stellte Aichachs Spielmacher Christian Neumair, der eine prima Vorstellung ablieferte, beim anschließenden Verarbeiten der vorausgegangenen 60 Minuten fest. „Mit ein bisschen Glück hätten wir die packen können.“
TSV Schwabmünchen: Bobinger, Gerald Schwarz; Daschner (11), Reinsch, Müller (2), Lerch (3), Bürgle (2), Lange, Mayer (4), Schikor (9/5), Knoke (4), Dominik Schwarz, Weichel (1).
TSV Aichach: Fronhoff, Triltsch; Borowitzki (1), Wild, Ruhnke (2), Neumair (4), Obermayer (3), Meier (8), Sutter (1), Wolf (9/2), Harner.
Schiedsrichter: Besler/Böhme (beide Waltenhofen).
Zuschauer: 300.
Zeitstrafen: 9–11.
Siebenmeter: 5–2.
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| Nervöser Saisonauftakt |
vom 25.09.2008 |
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Punkteteilung beim Saisonstart
Von Manfred Szierbeck
Zum Saisonauftakt in der neuen Landesliga Süd reisten die Aichacher Handballdamen zum SC Freising. Nach hart umkämpften sechzig Minuten endete die Partie mit einem gerechten Unentschieden von 20:20 (12:11) Toren.
Dass ein anderer Wind weht, mussten die Paarstädterinnen im Auftaktspiel leidlich erfahren. Durch die zum Teil überharten Abwehraktivitäten einiger Fresingerinnen und eine Nervenschwäche beim Abschluss hätten für die Aichacherinnen beinahe eine Niederlage im Auftaktmatch bedeutet. Zudem merkte man das Fehlen von Rückraumschützin Ines Farle und Spielgestalterin Bianca Bachmann (Hutterer).
In den ersten Spielminuten tasteten sich beide Teams noch ab, ehe sich die Gastgeberinnen in der 12. Minute erstmals einen 5:3 Vorsprung erspielen konnten. Wachgerüttelt von diesem Spielstand zeigten die TSV Mädels Moral, organisierten die Abwehr neu und erzielten vier Tore in Folge zum 8:6 Zwischenstand. Wer jetzt gemeint hätte, die TSVlerinnen seien in der Partie und der Landesliga angekommen, wurde eines besseren belehrt. Verstrickt in Einzelaktionen und von der harten Abwehr beeindruckt, erlaubte man sich unnötige Ballverluste, was der Gastgeber ausnutzte und letztendlich zu einer 12:11 Halbzeitstand führte.
Ein schnelles Tor zu Beginn des zweiten Abschnitts seitens Freising, egalisierten die Aichacherinnen postwendend. Als die Aichacherinnen 17:16 führten, versäumten sie in den darauf folgenden Spielminuten die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. Anstatt den Vorsprung durch etliche Großchancen auszubauen, vergab man leichtfertig diese Einwurfmöglichkeiten. Insgesamt fünf Würfe von den Aussenpositionen und ein Konter konnten leider nicht im Tor untergebracht werden. Zu allem Überfluss ging auch noch der Gastgeber kurz vor Ende der Partie 20:19 in Führung und Aichach musste sogar um den einen Punkt bangen. Mit aller Kraft stemmten sich die TSV Mädels gegen die drohende Niederlage und erzielten ihrerseits noch den Ausgleichtreffer zum 20:20.
Nach dem Schlusspfiff überwiegte aber die Enttäuschung über die gezeigte Leistung im Auftaktspiel. Trotzdem bleiben die Aichacher Handballdamen seit 18 Monaten ungeschlagen in ihren Punktspielen.
„Im nächsten Heimspiel muss jede Spielerin eine Schippe drauflegen und wieder Selbstvertrauen aufbauen, um gegen den Titelfavoriten Taufkirchen zu bestehen“, resümierte Trainer Manfred Szierbeck nach der Partie.
Es spielten: Kathi Brugger; Iris Kronthaler, Sonja Schmidt, Johanna Fackler, Tini Wonnenberg ( 10/4), Kerstin Braun (4), Carmen Vogl (2), Amrei Starmühler (2/1), Stephi Szierbeck, Maria Eberle (2);
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| Landesligadamen im Trainingslager |
vom 03.09.2008 |
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Fleißige Aichacherinnen holen sich den Feinschliff
von Manfred Szierbeck
Am vergangenen Wochenende ging es für die Aichacher Handballdamen in die heimische Halle, um sich im anstehenden Trainingslager den Feinschliff in Angriffs- und Abwehrtaktik drei Wochen vor Saisonbeginn zu holen. Auf dem Plan standen für die Mädels zwei Laufeinheiten, drei Taktik-Übungseinheiten sowie zwei Testspiele.
Den Auftakt aber bildete am Freitag für das Aichacher Team ein Besuch im Waldklettergarten Scherneck, um innere Ängste, bzw Blockaden in der Gruppe zu überwinden und Motivation aufzubauen. Alle Beteiligten bewältigten die unterschiedlichen Parcours mit vollem Eifer, viel Geschick und Freude.
Nach einem gemeinsamen Frühstück am Samstag und der ersten Laufeinheit wurde danach in zwei Trainingeinheiten Pass- und Laufwege diverser Auslöshandlungen erarbeitet. Das Erlernte wurde anschließend praktisch in einem Testspiel gegen den letztjährigen Tabellenzweiten der Bezirksoberliga Altbayern MTV Pfaffenhofen umgesetzt. In der ersten von drei Abschnitten wurden verschieden Aufstellungsmöglichkeiten durchgetestet und nach 25 Minuten stand es 15:9 für die TSV-lerinnen. Der zweite Spielabschnitt war dann der stärkste. Mit Tempospiel und feinen Spielhandlungen schraubten die Heimischen das Ergebnis auf 28:12. Im letzten Drittel merkte man den beteiligten Aichacherinnen den anstrengen Tag an und es häuften sich die technischen Fehler, was die Gäste öfter für Konterläufe nutzen konnten. Trotz der müden Beine endete das Spiel mit einem deutlichen 36:22 Sieg.
Der Sonntagvormittag begann wie tags zuvor mit eine Laufeinheit und zwei Stunden Abwehrtaktiktraining im Mannschaftsverbund. Prüfstein und Abschluss des Trainingslagers bildete ein Spiel gegen den Bayernligisten HCD Gröbenzell. Leider fehlte in den Reihen der Gäste Juniorennationalspielerin Aline Fischer, aber dennoch wurden die Aichacherinnen bis aufs Letzte gefordert. In der ersten Halbzeit kämpften die TSV Damen gegen die starke 6:0-Abwehr der Gröbenzellerinnen an, und lagen immer mit 1-2 Toren hinten. Beim Stande von 11:12 ging es in die Pause. In der zweiten Hälfte stellten die Gäste auf eine offensivere Abwehrvariante um, was den Paarstädterinnen besser lag. Geschickt erspielten sich die TSVlerinnen Chance um Chance und gingen 17:15 in Führung. In den folgenden Spielminuten vergaben die Aichacher Mädels aber dann reihenweise beste Einwurfmöglichkeiten um den Vorsprung weiter auszubauen. Die routinierten Gäste aus Gröbenzell nutzten die nachlassende Konzentration und Kraft prompt aus und sicherten sich in einem Endspurt einen 20:18 Sieg. Mit einer super Leistung überzeugte auch die neue Torsteherin Kathi Brugger, die immer mehr ihr Potential ausschöpft und der Mannschaft Rückhalt gibt.
Die Aichacher Mannschaft kann sich nicht lange ausruhen, denn bereits an diesem Samstag reist das Team als Titelverteidiger zum Pneuhage-Cup nach Kempten. Zudem erwarten die Handballerinnen am Sonntag um 15 Uhr (Gymn.) den würtembergischen Landesligisten TV Brenz zu einem weiteren Testspiel.
Spieler des Pfaffenhofenspiels: Kathi Brugger; Tini Wonnenberg (13/1), Amrei Starmühler ( 7/3), Stephi Szierbeck (3), Iris Kronthaler (3), Bianca Hutterer ( 4), Ines Farle (2), Sonja Schmidt ( 2), Johanna Fackler (2/1), Carmen Vogl;
Spieler des Gröbenzellspiels: Kathi Brugger; Tini Wonnenberg (3), Bianca Hutterer (1), Kerstin Braun ( 6), Carmen Vogl (1), Iris Kronthaler (1), Maria Eberle (1), Sonja Schmidt, Stephi Szierbeck, Johanna Fackler, Amrei Starmühler ( 3/1), Ines Farle (2);
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| Neuzugänge bei den Damen |
vom 23.08.2008 |
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Sonja Schmidt, Kathi Brugger und Iris Kronthaler (v.l.) werden die Damen des TSV Aichach in der kommenden Landesliga-Saison verstärken.
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| Handballdamen liegen im Soll |
vom 29.07.2008 |
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Aichacher Handballerinnen belohnen sich mit Turniersieg in Kissing
Mächtig ins Schwitzen kamen in letzter Zeit die Aichacher Handballdamen. In etlichen Trainingseinheiten, seit Mitte Juni, wurde im ersten Vorbereitungsblock viel Kraft, Kondition und Koordination aufgebaut. Dabei rann der Schweiß auch bei drei Neuzugängen, die die Paarstädterinnen in der nächsten Saison unterstützen werden. Sonja Schmidt wechselt von Erdweg nach Aichach. Die sympathische Außenspielerin will sich in einer höheren Spielklasse versuchen und Erfahrungen sammeln. Zweiter Neuzugang ist Iris Kronthaler, die es beruflich von München nach Aichach verschlagen hat. Die Gymnasiallehrerin wird die TSVlerinnen am Kreis und auf Außen verstärken. Die dritte und wichtigste im Bunde ist die neue Torhüterin Katharina Brugger. Die 21 jährige Planeggerin ersetzt Ute Solleder, die aus privaten und beruflichen Gründen ihr Engagement nach 14 Jahren im Tor der Aichacher Damen beendet hat. Die 1,82m große und ambitionierte Torsteherin kommt vom Ligakonkurrenten Würm/Mitte, bei dem sie zwei Jahre Jugend Bayernliga spielte, und im Damenbereich bereits Landesligaluft schnupperte. Sie studiert jetzt in Augsburg, und ihre Entscheidung für Aichach zu spielen, stellt einen Glücksgriff für Trainer und Team dar.
Bevor es nächste Woche in eine kurze Trainingspause für die TSV Mädels geht, nahmen die Paarstädterinnen an einem anspruchsvoll besetzten Turnier am vergangenen Sonntag in Kissing teil. Fast komplett, bis auf die angeschlagene Amrei Starmühler, aber mit allen Neuzugängen zeigten die TSV Damen bereits ansprechende Leistungen. Zwei unentschieden gegen Ligakonkurrenten Kissing (12:12) und Bayernligist Gröbenzell (11:11), sowie drei Siege gegen Aubing (13:9), Taufkirchen (10:8) und Bayern München (10:7), bedeuteten am Ende für die Szierbeck-Schützlinge den Turniersieg.
Ab dem 18.August geht es in der Vorbereitung weiter. Bis zu vier Trainingseinheiten pro Woche inklusive Trainingslager und etlichen Vorbereitungsspielen stehen dabei auf dem Plan der TSV Handballerinnen, ehe es am 21.9. zum Auftaktspiel der neuen Landesligasaison nach Freising geht.
Für Interessierte, hier noch einige Termine der Testspiele:
Sonntag 24.8. 15 Uhr gegen Regionalligaabsteiger Haunstetten
Samstag 30.8. 18 Uhr gegen Bezirkoberligist Pfaffenhofen (GS Nord)
Sonntag 31.8. 15 Uhr gegen Bayernligist Gröbenzell ( GS Nord)
Samstag 06.9. Pneuhage – Cup in Kempten
Sonntag 07.9. 15 Uhr gegen Landesligist aus Würtenberg TV Brenz
Samstag 13.9. 18 Uhr beim Bayernligist Vaterstetten
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vom 29.07.2008 |
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Fotos vom Stadtlauf
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vom 17.07.2008 |
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Kleine und große Handballer beim Stadtlauf
von Manfred Szierbeck
Beim diesjährigen Aichacher Stadtlauf der von dem LC Aichach-Rehling organisiert wurde nahmen heuer das erste Mal eine große Gruppe der TSV Handballer teil.
So liefen im Kinderlauf – 1,2km – die weibliche D –und E-Jugend sowie einige männliche der gleichen Altersklasse. Dafür trainierten sie schon eine Wochen fleißig in ihren Übungseinheiten. Mit Bravour meisterten alle den Stadtparcours. Das ein oder andere Kind fand sich am Ende auf dem Siegertreppchen wieder. Auch wenn nicht alle gewinnen konnten, gab es für jeden Teilnehmer nach dem Zieleinlauf vom Organisator ein Eis zur Belohnung.
Den kleinen Läuferinnen wollten die großen Mädels der Damenmannschaft nichts nachsagen lassen und beteiligten sich ebenfalls am Lauf durch die Stadt. Angefeuert von den kleinen Handballmädels absolvierten sie die 6 km Srecke. In der internen Rangliste war Maria Eberle am schnellsten vor Kerstin Braun und Andrea Ziegler. Bianca Hutterer, Johanna Fackler, Nadine Stierle und Stephi Szierbeck zeigten Stehvermögen und erreichten ihr persönlich gestecktes Ziel – einfach durchkommen! Bei den Trainern war Martin Fischer vor Christian Neumair und Richard Hangl der schnellste.
Lob gab es auch vom Organisator für die große Beteiligung der Handballer an diesem Lauf.
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| Dritten Sieg verschenkt |
vom 21.04.2008 |
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Aichacher Handballer nach klarer Führung 27:27 gegen Rothenburg
Von Karl Böck
Aichach – Keinen Sieger gab es zum Saisonausklang zwischen den Bayernliga-Handballern des TSV Aichach und des TSV 2000 Rothenburg. Obwohl die Paarstädter nahezu während der gesamten Spielzeit mehr oder minder eindeutig führten und auch bis drei Sekunden vor der Schlusssirene noch mit einem Tor in Front lagen, mussten sie sich am Ende doch nur mit einem 27:27 (15:12)-Unentschieden begnügen. Den letzten Treffer zum Gleichstand einer für beide Mannschaften total verkorksten Saison warf Rothenburgs Rückraumschütze Hannes Kölle, der mit insgesamt zwölf Toren maßgeblich zum Teilerfolg für die nie aufsteckenden Mittelfranken beitrug.
„Im letzten Spiel ein Unentschieden erreicht und damit einen Punkt geholt, das ist o. k., da kann man schon zufrieden sein“, fasste Interimscoach Martin Freiding den finalen Auftritt seiner Truppe in der Bayernliga etwas verschmitzt zusammen. „Schließlich ging es ja für beide Mannschaften nur noch um die goldene Ananas“, warf der sich auf dem Wege der Besserung befindliche Physiotherapeut augenzwinkernd hinterher.
Freidings Einschätzung in allen Ehren, aber trotzdem müssen sich seine Anvertrauten wieder einmal den Vorwurf gefallen lassen, einen scheinbar komfortablen Vorsprung leichtfertig aus der Hand gegeben zu haben. Die Rot-Weißen diktierten das Geschehen von Anfang an, Rothenburg hatte zumindest in Abschnitt eins so gut wie nichts zu bestellen. 6:1 lautete der Spielstand nach nicht einmal zehn Minuten und über 10:6, 13:9 ging es mit einem 15:12-Vorsprung in die Pause.
Als Stephan Auernhammer, der für die neue Saison mit Freising, aber auch mit Fürstenfeldbruck in Verbindung gebracht wird, kurz nach dem Seitenwechsel auf 16:12 erhöhte, waren rund 120 Zuschauer drauf und dran, auf den dritten Saisonsieg der Heimischen hoffen zu dürfen. Doch weit gefehlt. Je mehr die Mannen um Kapitän Gregor Triltsch zu fahrlässig mit ihren Chancen umgingen, desto mehr kam Rothenburg auf. Freiding: „Auf Grund unserer Abschlussschwäche haben wir den Gegner immer wieder ins Spielkommen lassen“.
Erstmals nach 40 Minuten glichen die Gäste aus (19:19) und fortan machten sie den jeweiligen Zwei-Tore-Vorsprung der Aichacher immer wieder wett. Dramatik pur kam in der letzten Spielminute auf. Joachim Schmid warf just zu diesem Zeitpunkt das 27:25 heraus, der Sieg schien zum Greifen nahe. Doch die Rechnung hatten die Gastgeber ohne Hannes Kölle aufgemacht. 36 Sekunden vor Schluss verkürzte Kölle auf 26:27 und als Aichach mit dem letzten Angriff an Rothenburgs A-Jugend-Keeper Andreas Amann scheiterte, glich Kölle gar noch zum 27:27-Endstand aus.
„Kompliment an den Torhüter der Gäste, der hat wirklich stark gehalten. Aus dem kann durchaus einmal etwas werden“, fand Freiding Gefallen am starken Amann. „Aber auch wir haben heute noch einmal schöne Spielzüge, wie zum Beispiel Kempa-Tricks, gezeigt und jeder hat noch einmal alles gegeben. Der eine mehr, der andere weniger“, lautete Freidings Schlussresümee.
TSV Aichach: Wonnenberg, Fronhoff; Triltsch (3), Sutter (1), Ruhnke (1), Schmid (9/5), Scholz (3), Meier (5), Neumair, Auernhammer (4), Stengl, Egidy (1).
TSV 2000 Rothenburg: Hanger (ab 12. Amann); Felix Kölle (1), Fritz, Hannes Kölle (12/1), Tillmann Eglseer, Patrick Eglseer (9/2), Farr (2), Hadziabdic (2), de Angelis, Petko (1).
Schiedsrichter: Besler, Böhme (beide Waltenhofen).
Zuschauer: 150.
Siebenmeter: 5 – 4.
Zeitstrafen: 5 – 6.
Rote Karte: De Angelis (60.).
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| Auswärts sieglos |
vom 14.04.2008 |
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Aichacher Handballer unterliegen in Forchheim mit 27:30
Forchheim (kb) Bei ihrer letzten Reise als Bayernligist kamen die Handballer des TSV Aichach erneut nicht um eine Niederlage herum. Beim Schlusslicht VfB Forchheim zogen die Paarstädter völlig überraschend mit 27:30 (13:17) den Kürzeren und haben es damit trotz aller guter Vorsätze wiederum nicht geschafft, ihren ersten Auswärtssieg einzufahren. Dagegen ist den Oberfranken die Revanche für die 21:37-Niederlage im Hinspiel vollauf geglückt, womit sie ihren aus beruflichen Gründen scheidenden Trainern Norbert Münch und Thomas Lehmann nochmals eine etwas versöhnliche Abschiedsvorstellung boten.
„Es war eigentlich ein munteres Spielchen“, sagte Aichachs Interimscoach Martin Freiding hernach, „ständig ging es hin und her und anfangs hat sich auch keine der beiden Mannschaften so richtig absetzen können“. Nach zehn Minuten stand die Partie noch 4:4, nach einem Drittel 10:9 und fünf Minuten später 14:13 für Forchheim. Erst in der Endphase der ersten Halbzeit habe Forchheim auf 17:13 davon ziehen können.
„Wir sind deshalb ins Hintertreffen geraten, weil wir einige unserer Gegenstöße zum einen viel zu überhastet vergeben und auch in anderen entscheidenden Situationen einfach versagt haben“, klärte Freiding auf, warum die Seinen plötzlich mit vier Toren Rückstand in die Kabine gingen.
Das größte Manko seiner Mannschaft sei es aber gewesen, dass von fünf Siebenmetern nur einer verwandelt werden konnte. „Mit so einer geringen Ausbeute kannst du dann auch beim Schlusslicht nichts holen“, stellte Freiding enttäuscht fest.
Nachdem Christian Borowitzki bereits im ersten Abschnitt wegen einer Schulterverletzung ausgewechselt werden musste, traf es Stephan Auernhammer etwa zehn Minuten nach dem Seitenwechsel noch schlimmer. Nach einem Zusammenprall landete er mit dem Kopf auf dem Hallenboden und schied daraufhin mit Verdacht auf Gehirnerschütterung aus. Bis dahin hatte der Ex-Ingolstädter immerhin acht Tore beigesteuert. Ein herber Verlust für die Rot-Weißen, von dem sie sich in der Folgezeit nicht mehr erholen sollten.
Gerade als die Gäste drauf und dran waren, die Wende nach einem 22:23-Rückstand herbeizuführen, passierte das Malheur mit Auernhammer. Ohne seinen besten Schützen stand der TSV in den verbleibenden Minuten auf verlorenem Posten. Forchheim ließ sich den knappen Vorsprung nun nicht mehr nehmen, baute ihn sogar noch über 27:24 auf 30:27 aus. Der erste Sieg im 23. Spiel hatte sich doch noch eingestellt.
Ob die Aichacher deshalb hinterher etwas durcheinander waren? Jedenfalls haben sie den Trikotkoffer mitsamt den Spielerpässen in Forchheim liegen gelassen.
TSV Aichach: Fronhoff, Wonnenberg; Triltsch (4/1), Sutter (1), Ruhnke (2), Schmid (4), Borowitzki, Scholz (4), Meier (2), Obermayer, Neumair (2), Auernhammer (8), Stengl, Egidy.
Schiedsrichter: Kauschke, (Niederlimbach), Sahrmann (Kulmbach).
Zuschauer: 30.
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| Varga unüberwindbares Hindernis |
vom 19.03.2008 |
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Bei 22:31-Heimpleite scheitern TSV-Handballer reihenweise an Ottobeurens Torhüter
Von Karl Böck
Aichach – Nachdem sie sich in den vorangegangenen Spielen in der Bayernliga ganz achtbar aus der Affäre gezogen hatten (zuletzt 30:33 in Lohr), mussten Aichachs Handballer am Sonntagnachmittag wieder mal eine heftige Niederlage quittieren. Gegen den TSV Ottobeuren setzte es in eigener Halle ein 22:31 (8:15). Durch den Auswärtssieg haben sich die Allgäuer mit nunmehr 22:16 Punkten in Sicherheit gebracht.
Ohne den grippekranken Rechtsaußen Christian Scholz fanden die Aichacher prima in die Partie, lagen dreimal in Führung. Aber alsbald zeigte sich, dass Zoltan Varga für die Gastgeber ein kaum zu überwindendes Hindernis darstellen sollte. Zunächst wehrte der Ungar im Ottobeurer Kasten Joachim Schmids Siebenmeter ab, ehe er gleich serienweise Aichacher Würfe aus teils besten Positionen entschärfte. So avancierte der 29-Jährige zum überragenden Akteur auf dem Feld. Dazu kam bei den Rot-Weißen eine gehörige Portion Unvermögen. Spielertrainer Uwe Egidy, dessen Partner Martin Freiding beruflich verhindert war, schubste einen Strafwurf weit übers Tor.
Wen wundert’s, dass die Ottobeurer aus dem 2:3-Rückstand einen 12:4-Vorsprung machten. Vargas Gegenüber Michael Fronhoff parierte immerhin auch einen Siebenmeter von Jörg Müller-Lönnies. Binnen 17 Minuten brachten die Aichacher nur ein Tor durch Gregor Triltsch zustande. Bis zum Seitenwechsel zumindest vermochten sie das Geschehen ausgeglichen zu gestalten. Stephan Auernhammer kam nun besser ins Spiel, dazu trug sich der junge Thomas Obermayer in die Torschützenliste ein. Dennoch lagen die Unterallgäuer nach 30 Minuten uneinholbar mit 15:8 in Front.
„Die erste Halbzeit verlief für uns ein bisschen ärgerlich, weil wir viel zu viele Chancen überhastet vergeben haben“, sagte Aichachs Co-Trainer Thomas Swart hernach. Dennoch sei er mit dem ersten Abschnitt durchaus zufrieden gewesen, nicht mehr jedoch mit dem zweiten. „Der Rückstand zu diesem Zeitpunkt war einfach zu groß, um noch die Wende herbeiführen zu können. Man hat richtig gemerkt, wie sehr die Spieler die Köpfe hängen haben lassen“, klärte Swart auf, warum Ottobeuren zu einem locker herausgespielten Sieg gekommen ist.
Die Gäste ließen im Verlauf des zweiten Durchgangs zu keinem Zeitpunkt einen Zweifel über den späteren Sieger aufkommen. Torjäger Daniel Berkessel trug sich insgesamt zehnmal in die Torschützenliste ein, verwandelte dabei acht Siebenmeter und baute sein Konto in der Bayernliga auf nunmehr 163 Tore aus. Eine wahrlich imponierende Bilanz.
Die meisten Tore für Aichach warf einmal mehr Auernhammer, dem sieben Treffer gelangen. Stefan Marquart, der eine prima Vorstellung ablieferte, Triltsch und Schmid steuerten jeweils vier Tore bei. Ändern konnte deren Treffer an der hohen 22:31-Niederlage jedoch nichts.
TSV Aichach: Fronhoff; Triltsch (4/2), Schmid (4), Meier (1), Marquart (4), Auernhammer (7), Egidy (1), Obermayer (1), Stengl.
TSV Ottobeuren: Varga, Ostenrieder; Schaffer, Wittlinger (5), Tadeusz Polyfka (4), Attila (2), Pade (3), Benedikt Bartenschlager, Erhart (2), Stefan Bartenschlager (3), Höbel (1), Keil, Berkessel (10/8), Müller-Lönnies (1),
Schiedsrichter: Kraus/Stengl (München).
Zuschauer: 150.
Siebemeter: 5 – 2 / 9 – 8.
Zeitstrafen: 5 - 5.
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| Herren 2 machen ihr Meisterstück |
vom 18.03.2008 |
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Im Finale Friedberg III mit 28:23 bezwungen
Groß war die Freude und der Jubel auf Seiten der Spieler, Trainer, Betreuer und Offiziellen der zweiten Handball Herrenmannschaft des TSV Aichach am vergangenen Samstagnachmittag. Hat die Mannschaft doch gerade die Meisterschaft in der Bezirksliga, gegen den großen Rivalen, der dritten Garnitur des TSV Friedberg, errungen.
Nachdem beide Mannschaften bereits als Aufsteiger in die Bezirksoberliga feststanden, kam es bei den beiden Kontrahenten, Tabellenerster und Zweiter, bei nur einem Punkt Unterschied zu einer echten Finalbegegnung. In einem spannenden und hochklassigen Landkreisderby, bezwangen die Rot-Weißen, mit einer großartigen Mannschaftsgeschlossenheit, die Herzogstädter in der Stadthalle Friedberg, mit 23:28 Toren.
Ganz im Zeichen der beiden Abwehrreihen begann das Derby. Die Kreisstädter zeigten zu Anfang zu viel Respekt und lagen bald mit 4:1 Treffern im Hintertreffen. Mit viel Einsatz blieben die Gäste bis zum 5:4 Zwischenstand jedoch auf Tuchfühlung. Schlechte Chancenverwertung auf Aichacher Seite nutzten die Nachbarstädter und zogen wieder mit 10:6 Toren davon. Dann aber legten die Rot-Weißen ihren Respekt ab und bis zum Halbzeitpfiff stand die Partie wieder ausgeglichen 11:11 Unentschieden.
Nach Wiederanpfiff gelang den Gastgebern mit dem 12:11 letztmalig eine Führung. Jetzt rissen die Aichacher das Spiel an sich und übernahmen die Initiative. Noch einmal konnten die Friedberger mit 17:17 ausgleichen, ehe die Paarstädter sich mit 18:22 Toren einen vorentscheidenden Vorsprung herauswarfen. Trotz massiver Gegenwehr der Gastgeber gaben die Rot-Weißen aber das Heft nicht mehr aus der Hand. Der vier-Tore-Vorsprung wurde gehalten und mit der Unterstützung der zahlreich mitgereisten Fans spielten die Kreisstädter das Nachbarschaftsduell konzentriert und überlegen zu Ende.
Der 23:28 Erfolg der Aichacher war letztendlich hoch verdient und spiegelt das Niveau einer geschlossenen Mannschaftsleistung wieder, in der jedem Einzelnen großes Lob für den großen kämpferischen Einsatz gebührt.
Für den TSV Aichach spielten: Triltsch (TW), Wonnenberg (TW), Neumair (4), Ober mayer (2), Borowitzki (1), Harner Franz, Harner Max (1), Wolf Patrick (14/6), Wolf Christopher (2), Szierbeck (3), Wild (1), Bauch und Benjamin Schäffler.
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| Souveräne Saison wird mit Meisterwimpel belohnt |
vom 17.03.2008 |
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Ohne Punktverlust die Saison beendet
Von Manfred Szierbeck
Seit Wochen stand die Meisterschaft für die Bezirksoberliga-Handballerinnen des TSV Aichach bereits fest. Am vergangenen Sonntag bekam das Aichacher Team vor dem letzten Saisonspiel von Bezirksschiedsrichterobmann Hermann Schwenger den Meisterwimpel überreicht und somit die offizielle Ehrung des Bezirkes. In einer kurzen Laudatio lobte er die faire Spielweise und Verhalten der TSV Damen sowie der Trainer und wünschte der Mannschaft viel Erfolg für die nächste Landesligasaison. Von ihm nahm Kapitän Ines Farle in Anwesenheit von Abteilungsleiter Lothar Bahn und unter Beifall der zahlreichen Zuschauer den Wimpel in Empfang.
Im nachfolgenden Spiel gegen den Tabellenvorletzten aus Niederraunau ging es für die TSV Mädels eigentlich nur noch darum ihre weiße Weste zu behalten. Die Gäste aus dem Krumbacher Ortsteil stellten keinen Stolperstein dar und so siegte der neue Meister nach munteren sechzig Spielminuten mit 30:13 (15:6) Toren.
Etwas behäbig und träge agierten die Paarstädterinnen in den ersten zehn Spielminuten. Schuld daran war sicherlich die am Vorabend stattfindende Meisterschaftsfeier, die einigen Spielerinnen noch in den „Beinen“ steckte. Ab dem Zwischenstand von 5:5 überwanden die TSV Mädels die Feiermüdigkeit und legten mit neun Toren in Folge zum 14:5 einen Zwischenspurt ein. Jeweils noch ein Treffer für beide Mannschaften bedeutete den 15:6 Pausenstand.
Nach dem Seitenwechsel suchten die Raunauerinnen ihr Heil darin, den Ball durch minutenlange Angriffe in den eigenen Reihen zu halten um dem schnellen Spiel der Aichacherinnen zu entgehen. Dies gelang ihnen nur teilweise. Die Gäste leisteten sich ausserdem viele technische Fehler, was die Szierbeck-Schützlinge zu leichten Kontertoren nutzten. In den letzten zwölf Spielminuten nahm das Aichacher Team das Tempo etwas heraus und versuchte über Angriffskombinationen zum Torerfolg zu kommen. Die sportlichen Wege der beiden Kontrahenten nach dem 30:13 Sieg der Aichacherinnen könnte nicht unterschiedlicher sein. Niederraunau steigt in die Bezirksliga ab, Aichach in die Landesliga auf. Da bekanntlich nach der Saison vor der Saison ist, laufen bereits im Hintergrund die ersten Vorbereitungen für kommende Spielzeit.
Es spielten: Ute Sollder; Henriette Lauenstein, Johanna Fackler (1/1), Tini Wonnenberg (4), Kerstin Braun (10), Carmen Vogl (2), Amrei Starmühler (4/1), Stephi Szierbeck (1), Bianca Hutterer (5), Ines Farle (3), Maria Eberle (1);
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| Landkreis-Derby wird zum Meisterschaftsfinale |
vom 13.03.2008 |
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Hanball-Reserve des TSV Aichach trifft im letzten Spiel auf Friedberg
Besser hätten es die Spieltagsplaner nicht vorhersagen können. Am letzten Spieltag der laufenden Bezirksliga-Saison kommt es zum Duell um die Meisterschaft zwischem dem TSV Aichach II und Friedberg III.
Dabei mussten die Planer aber wirklich viel Weissagungskraft besessen haben, denn zu rechnen war mit diesem Finale nicht unbedingt. Während die Friedberger mit ihrem großen Kader gespickt mit ehemaligen Landesliga- und Bayernliga-Akteuren den Titel fest im Visier hatten, war man von den Paarstätdern in den Rückrunden der vergangenen Jahre eher einen Kampf gegen den Abstieg gewohnt.
Doch dieses Jahr ist alles anders. Bis auf einen kleinen Durchhänger zur Saisonmitte mit zwei Niederlagen und einem Unentschieden in Folge präsentierte sich das Team in glänzender Form. Über die ganze Saison zeigten die Rot-Weißen ein enorm starkes Angriffsspiel und eine sattelfeste Defensive. Nicht umsonst hat der TSV mit 140 Toren die beste Tordifferenz der Liga.
Gleich danach kommt aber auch schon der Lokalrivale aus Friedberg (121 Tore), der sich über die Saison hinweg nur zwei Niederlagen geleistet hat und somit vor dem Aufeinandertreffen mit einem Zähler Vorsprung an der Tabellenspitze steht.
Das Hinspiel konnten die Augsburger Vorstädter mit 30:25 zwar für sich entscheiden, doch die Aichacher hatten bis 15 Minuten vor dem Ende noch mit vier Toren in Front gelegen, bevor ihnen am Ende in einem wahrlichen Spitzenspiel doch noch die Luft ausging.
Die Voraussetzungen diesmal scheinen aber etwas anders zu sein. Während die Heimischen vollbesetzt nach Friedberg reisen können, müssen diese wohl auf einige Kräfte verzichten, die dem Landesliga-Team, das stark abstiegsbedroht ist, aushelfen mussten und so beim Derby wohl nicht auflaufen dürfen.
Dennoch wird die Partie ein Duell auf Augenhöhe sein und beide Teams werden beweisen wollen, dass sie nicht umsonst an der Tabellenspitze stehen. Die Aichacher müssen gewinnen um Meister zu werden, während Friedberg ein Unentschieden reichen würde.
Die Mannschaft vertraut natürlich auf Ihre Unterstützung bei diesem entscheidenen Spiel.
Anpfiff des großen Finals ist am Samstag um 17:15 Uhr in der Stadthalle Friedberg in der Aichacherstraße und nicht wie üblich in der neuen Halle am Chippenham-Ring.
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| Generalprobe geglückt |
vom 11.03.2008 |
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Herren 2 siegen deutlich gegen Gundelfingen
von Norbert Borowitzki
Wieder einen doppelten Punktgewinn erzielte die zweite Handball-Herrenmannschaft des TSV Aichach. Am vergangenen Sonntagnachmittag besiegten die Aichacher in ihrem vorletzten Saisonspiel den TV Gundelfingen in eigener Halle deutlich mit 31:21 Toren. Den Grundstein zu ihrem späteren Erfolg legten die Paarstädter bereits in der ersten Spielhälfte, als sie zur Halbzeit nahezu uneinholbar bereits mit 17:7 Toren in Front lagen.
Furios begannen die Gastgeber ihr Spiel. Konzentriert in der Abwehr und mit sehenswerten Kombinationen gingen sie schnell, nach einem 0:1 Rückstand, mit 6:2 Toren in Führung. Bis zur 20. Spielminute lagen die Rot-Weißen schon mit 12:3 Toren in Front. Die Westschwaben wehrten sich zwar verbissen, konnten aber die 10-Tore-Führung der Heimischen zur Halbzeit nicht verhindern.
Nach Wiederanpfiff ließ das Aichacher Spiel deutlich nach. Zwar wurden immer noch gute Spielzüge durchgeführt, aber eine Vielzahl von Chancen konnten nicht verwertet werden. Zudem ging man in der Abwehr nicht mehr so aggressiv zu Werke. So gelang es den tapfer kämpfenden Gästen das Spielgeschehen ausgeglichener zu gestalten, ohne jedoch die beruhigende Führung der Rot-Weißen zu gefährden. Am Ende war der Aichacher 31:21 Sieg, auch der Höhe nach hoch verdient.
Nach dem neuerlichen Erfolg kommt es kommenden Samstag, im letzten Saisonspiel, in Friedberg, zum so genannten „Showdown“. Nachdem die dritte Garnitur der Herzogstädter, als auch die Aichacher Zweite bereits als Aufsteiger in die Bezirksoberliga feststehen, holt sich der Gewinner dieses Spitzenspiels den Meistertitel. Dieses Nachbarschaftsduell wird sicherlich ein spannendes Derby, das als „Highlight“ zum Saisonende für die Fans beider Mannschaften sicherlich zu einem „Schmankerl“ wird. Vorbericht folgt!
Für den TSV Aichach spielten: Triltsch (TW), Wonnenberg (TW), Neumair, Obermayer, Borowitzki, Harner Franz, Harner Max, Wolf Patrick, Wolf Christopher, Szierbeck, Wild, Bringmann, Bauch und Benjamin Schäffler.
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| Lange Paroli geboten |
vom 10.03.2008 |
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Aichacher Handballer verlieren in Lohr nach großem Kampf in der Endphase 27:30
Aichach (kb) Auch im zehnten Versuch ist den Aichacher Handballern ein Auswärtssieg verwehrt geblieben. Trotz couragierter und kämpferisch ganz starker Leistung zogen die Paarstädter beim TSV Lohr vor rund 350 Zuschauern unglücklich mit 27:30 (15:15) den Kürzeren. Wie schwer den Lohrern der Erfolg gefallen ist, zeigt die hart umkämpfte Schlussphase auf, als Aichach bis zum 26:26 zur Überraschung vieler klasse dagegenhielt. Erst in den letzten Minuten wurde die neunte Niederlage in fremder Halle durch vier Gegentreffer besiegelt.
Aichachs Trainer Martin Freiding führte die Niederlage vor allem auf die fünf Zeitstrafen zurück, die die Mannschaft in der letzten Viertelstunde kassiert habe („In Unterzahl ist es immer schwierig, einen Rückstand noch zu drehen“), aber auch darauf, „dass wir in der Anfangsphase in der Abwehr einfach zu offen gestanden sind und im Angriff unsere Chancen nicht verwertet haben“.
Selbst Lohrs Sportlicher Leiter Ludwig Scheiner war hinterher der Meinung, „dass unser Sieg durchaus glücklich zustande gekommen ist. Mit Ruhm haben wir uns heute jedenfalls nicht bekleckert, zumindest haben wir den Klassenerhalt so gut wie perfekt gemacht. Aichach war stets auf Augenhöhe, gegen ein Unentschieden hätten wir sicherlich nichts einwenden können.“
Obwohl die Gastgeber bis kurz vor der Pause stets in Front lagen (4:2, 11:8), steckten die seit zwei Wochen als Absteiger feststehenden Aichacher (Scheiner: „Die sind viel besser als die fünf Punkte, die sie bisher erreicht haben“) nie auf, kämpften sich immer wieder heran und gingen sogar mit 15:14 in Führung. Es war allerdings die erste und letzte Führung. Praktisch mit der Pausensirene machten die Lohrer den Rückstand mit dem 15:15 noch wett.
Eine Vorentscheidung zugunsten der Mainfranken war auch dann noch nicht gefallen, als sie auf 20:16 und später auf 25:22 davonzogen. Aichach gab nie auf, glich nicht nur zum 20:20 aus, sondern machte die Begegnung bis fünf Minuten vor Spielende beim Stand von 26:26 weiterhin spannend.
Die Entscheidung besorgte Alex Schmidt erst zwei Minuten vor dem Spielende, als er Aichachs Keeper Michael Fronhoff mit einem Siebenmeter zum 29:26 überwand. Der Rest war nur mehr Formsache. Zusammen mit Sven Lehmann (8) und Stefan Schmitt (7) erwies sich Alex Schmidt mit sieben Treffern im Übrigen als bester Werfer der Gastgeber. Joachim Schmid war mit sieben Toren bester Werfer der Paarstädter, bei denen sich alle acht Feldspieler in die Torschützenliste eintrugen.
TSV Aichach: Fronhoff; Triltsch (3), Schmid (7/2), Scholz (6), Meier (1), Auernhammer (5), Egidy (3/1), Sutter (1), Marquart (1).
Schiedsrichter: Besler/Böhme (Waltenhofen).
Zuschauer: 350.
Siebenmeter: 5/2 – 3/3.
Zeitstrafen: 6 – 5.
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| In der Abwehr ein "Schweizer Käse" |
vom 05.03.2008 |
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Herren 2-Tormaschinerie holte trotzdem die Punkte
von Norbert Borowitzki
Ein hartes Stück Arbeit war das Spiel am vergangenen Wochenende für die zweite Handball Herrenmannschaft des TSV Aichach. In einem Wechselbad der Gefühle gelang den Rot-Weißen am Ende der Begegnung beim TSV Königsbrunn noch ein Sieg mit 35:37 Tretffern.
Ausgeglichen, bis zum 4:4 Gleichstand, begann die Partie am Sonntagvormittag in Königsbrunn. Dann schlichen sich bei den Aichacher Gästen eklatante Schwächen im Abschluss ein. Zudem war die Abwehr löchrig wie ein „Schweizer Käse“. Die Gastgeber, angetreten mit einer erfahrenen Truppe nutzten dies und warfen sich bis zur 15. Spielminute eine Führung mit 11:6 Toren heraus. Zwar lief das Spiel auf Aichacher Seite weiterhin nicht zufrieden stellend, aber bis zum Pausenpfiff lagen die Augsburger Vorstädter nur mehr mit 18:16 Toren in Front.
Nach Wiederanpfiff begannen die Paarstädter in gewohnter Manier. Jetzt stand die Abwehr und im Angriff fanden die Torwürfe wieder ihr Ziel. Die Rot-Weißen gingen mit 19:20 Toren in Führung und warfen sich in der Folgezeit mit 26:34 Treffern eine beruhigende Führung heraus. 10 Minuten vor Spielende schien alles entschieden. Doch weit gefehlt. Unverständlicherweise fielen die Kreisstädter wieder in das Debakel der 1. Spielhälfte zurück. Die Gastgeber brachten sich wieder zurück ins Spielgeschehen und verkürzten auf 34:35 Tore. Glücklicherweise erzielten die Rot-Weißen, in den verbleibenden 90 Sekunden, bei einem Gegentreffer noch zwei Tore, so dass am Ende, trotz einer zeitweise katastrophalen Leistung, noch ein doppelter Punktgewinn erzielt werden konnte.
Für den TSV Aichach spielten: Triltsch (TW), Wonnenberg (TW), Neumair, Obermayer, Borowitzki, Harner Franz, Harner Max, Wolf Patrick, Wild, Wolf Christopher, Markus und Benjamin Schäffler.
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| Bronzemedaille geschafft |
vom 05.03.2008 |
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Zum Saisonabschluss ging es für die Aichacher D1 – Jugend in Niederraunau um die „Bronzemedaille“ in Schwabens höchster Liga. Mindestens ein Sieg musste eingefahren werden, um den direkten Kontrahenten, den Vfl Günzburg, im Rennen um den dritten Tabellenplatz auf Distanz zu halten. Somit stand das erste Spiel gegen eben diesen Vfl Günzburg unter ganz besonderen Vorzeichen. Da zwei Leistungsträger fehlten begannen die Aichacher leicht nervös und gerieten bis zur Pause mit 8:4 in Rückstand. Nach der Halbzeit kombinierten die Heimischen dann fantastisch und kämpften sich Tor um Tor bis zum 15:15 heran. Buchstäblich in letzter Sekunde gelang den Günzburgern dann doch noch der Siegtreffer zum 16:15. Schnell musste diese unnötige Niederlage aus den Köpfen der Spieler, denn nun musste gegen den Gastgeber aus Niederraunau ein Sieg gelingen. Die Aichacher hielten diesem enormen Druck stand und führten schnell mit 11:5 Toren. In der zweiten Halbzeit versuchte Niederraunau nun alles, um den Nachbarn aus Günzburg Schützenhilfe zu leisten. Bis zur letzten Sekunde kämpften beide Mannschaften um jeden Ball. Am Ende setzten sich die Heimischen mit 19:14 durch und feierten ihren hervorragenden dritten Tabellenplatz in der Bezirksoberliga Schwaben, auf den alle Beteiligten sehr stolz sein können. Für die D1 spielten: Florian Neuss (TW), Julian Huhn (4), Felix Schilberth (7), Thomas Hennig (1), Florian Schilberth (6), Patrick Czok (1), Benedikt Lenz (10), Stefan Walther (1) und Johannes Alshut (4).
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| Souveräner Auswärtssieg der Damen |
vom 03.03.2008 |
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Aichach für Wertingen zwei Nummern zu groß
Von Manfred Szierbeck
Zu ihrem letzten Auswärtsspiel dieser Saison reisten die Aichacher Bezirksoberliga-Handballerinnen nach Wertingen. Der Tabellenvierte konnte trotz kräftiger Gegenwehr den TSV Express nicht stoppen und wurde mit 30:16 ( 18:7) Toren förmlich überrollt. Damit bleiben die Paarstädterinnen weiterhin ohne Verlustpunkt in der laufenden Punktrunde und werden dies auch bleiben, da nur noch das Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten Niederraunau ansteht.
Die Gastgeberinnen aus Wertingen kündigten im Vorfeld an, den Aichacherinnen alles abverlangen zu wollen und mit Hilfe des Publikums die Punkte nicht kampflos abzugeben. Diese Aussage und die Tatsache, dass die TSV Damen wegen der letztjährigen Niederlage in Wertingen noch etwas gut zu machen hatten, war das Team um Trainer Manfred Szierbeck hoch motiviert. Dementsprechend legten die TSV Mädels in den ersten Spielminuten gleich richtig los. Ehe sich der Gegner versah stand es schon 5:0 aus Aichacher Sicht. Kontinuierlich rollte Angriff um Angriff auf das Wertinger Tor. Nach den ersten zwei Toren von Wertingen legte Aichach auf ihr Torekonto noch sieben drauf, was zu einer 12:2 Führung für Aichach führte. Kerstin Braun, Ines Farle und vor allem Claudia Kolodinski standen hier im Mittelpunkt des Angriffsgeschehens. Apropos Claudia Kolodinski, die Rückraumspielerin sprang kurzfristig ein, da Johanna Fackler krankheitsbedingt absagen musste und Bianca Hutterer dienstlich unabkömmlich war. Sie fügte sich nahtlos ins Spielgeschehen der Aichacherinnen ein und zeigte, dass sie immer noch nichts verlernt hat. Nach der zehn Tore Führung gelang den Zusamtädterinnen eine kleine Ergebniskorrektur und sie verkürzten bis zum Pausenpfiff auf 18:7.
Nach dem Seitenwechsel gelang den Gastgeberinnen zwar der erste Treffer, aber fünf Tore in Folge der TSV Mädels rückten die Verhältnisse wieder zurecht. Mächtig gefordert wurde der Aichacher Abwehrblock um Stephi Szierbeck und Torsteherin Ute Solleder bis zum Schlusspfiff, da die Gastgeberinnen mit aller Macht versuchten diesen zu überwinden. Echte Schmankerl bot der neue Meister im Angriff. Zum Staunen der Zuschauer wurden Anspiele von Außen auf Kreisläuferin Kerstin Braun gespielt, ein Kempa-Tor erzielt und die Palette der Spielzüge präsentiert. Wäre in der Endphase konzentrierter abgeschlossen worden, hätte der Endstand viel höher ausfallen können als 30:16.
Nach einer Woche Spielpause steht für die TSV Damen das letzte Saisonspiel am Sonntag den 16.März um 16.30 Uhr an. Hier findet auch die offizielle Wimpelübergabe seitens des Bezirks an den neuen Meister statt.
Es spielten: Ute Solleder; Henriette Lauenstein, Tini Wonnenberg (4), Kerstin Braun (6), Carmen Vogl (4), Amrei Starmühler (6/1), Stephi Szierbeck, Caludia Kolodinski ( 6/3), Ines Farle (4), Maria Eberle (1);
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| Freiding macht keine Sprüche |
vom 03.03.2008 |
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Fronhoff und Auernhammer top beim 25:21 der TSV-Handballer über Haunstetten
Von Karl Böck
Aichach – So kämpferisch und motiviert wie am vergangenen Samstag vor dem Heimspiel gegen den Lokalrivalen TSV Haunstetten hatten sich Aichachs Bayernliga-Handballer schon lange nicht mehr gegeben. „Gegen den Aufsteiger muss endlich der zweite Saisonsieg her“, forderte der wegen einer langwierigen Verletzung nur zum Coachen verurteilte Spielertrainer Martin Freiding von seinen Schützlingen, nachdem die Rot-Weißen den Augsburger Vorstädtern im Hinspiel beim 27:27 bereits ein achtbares Remis abgetrotzt hatten. „Jetzt wollen wir zwei Punkte“, legte der 28-Jährige nach, „und die schon deshalb, um das angekratzte Selbstvertrauen der Spieler nach der endlos langen Niederlagenserie wieder etwas aufzupolieren.“
Freidings Worte sollten nicht ungehört verhallen. Am Ende eines spannenden Lokalderbys behielten die Paarstädter mit 25:21 (11:10) die Oberhand und zogen damit die Gäste ebenfalls ganz tief in den Abstiegsstrudel hinein. „Es war doch klar, dass wir heute gewinnen und keine Gastgeschenke verteilen“, war Freidings erste verschmitzte Reaktion nach dem zweiten Saisonerfolg (nach dem 37:21 über Forchheim). Das Spiel habe zwar keinen Schönheitspreis verdient, aber das sei ihm völlig egal. „Wichtig war der Sieg um jeden Preis, und den haben wir erreicht. Deshalb bin ich heute rundum zufrieden mit der Truppe“, so Freiding weiter.
Besonders angetan war der Stammkeeper vor allem von seinem Stellvertreter Michael Fronhoff, der eine klasse Partie abgeliefert habe. „Mitch hat super gehalten“, lobte Freiding seinen Torwart, der sich gerade in den entscheidenden Situationen als glänzender Rückhalt erwiesen habe und zum Matchwinner avanciert sei. „Ohne ihn wären wir vermutlich nicht als Sieger vom Parkett gegangen“, war Freiding überzeugt.
Angefressen, wer könnte es ihm verdenken, kommentierte Haunstettens Trainer Stefan Ebert die Niederlage seines Teams. „Der Grund für die Pleite ist, dass bei einigen Spielern offensichtlich die Nerven blank lagen. Wenn man in Aichach gewinnen will, dann muss man eine andere kämpferische Einstellung an den Tag legen. Und die habe ich heute bei einigen gänzlich vermisst“, lederte der 43-Jährige los, wohl wissend, dass die Chance auf den Klassenerhalt nun immer geringer wird.
„Wir haben zwar noch sechs Spiele, aber davon müssen wir vier gewinnen. Ansonsten steigen wir ab“, macht sich der frühere Friedberger nichts vor. Für den Fall des Abstiegs kündigte Ebert das Ende seiner dreijährigen Trainertätigkeit beim Bayernliganeuling an.
Obwohl bei Haunstetten insgesamt zehn Feldspieler zum Einsatz kamen, verteilten sich dessen 21 Treffer gerade mal auf drei Spieler (Röhl, Langner, Bause). Zu wenig, um in der Bayernliga zu verbleiben, wie auch Ebert hinterher frustriert einräumte: „Die anderen hatten durchaus ihre Möglichkeiten, haben aber in den entscheidenden Momenten versagt oder sind an Aichachs Torhüter gescheitert“.
Wesentlich besser machten es in dieser Hinsicht die Gastgeber, bei denen Martin Sutter nach seinem Auslandssemester in den USA ein prima Comeback feierte. Als wäre er nie weg gewesen, fügte sich der Student an der Ingolstädter Fachhoschule nahtlos ins Spiel seiner Mannschaft ein. Seinen einzigen Treffer markierte Sutter zum zwischenzeitlichen 11:9 eineinhalb Minuten vor der Pause. Die war ziemlich ausgeglichen, trotz einer 7:4-Führung nach zehn Minuten konnte sich Aichach nie so richtig absetzen.
Auch nicht beim Stand von 16:13 nach 41 Minuten. Haunstetten arbeitete sich heran, warf vier Tore in Folge und ging durch das 17:16 von Robert Langner sogar erstmals in diesem Spiel in Front. Doch die Rechnung hatten die Gäste ohne Stephan Auernhammer gemacht, der neben Fronhoff einmal mehr überragte. Insgesamt neun Tore steuerte der Linkshänder bei, von der gegnerischen Abwehr war der Schlaks kaum auszuschalten. Doch erst mit seinem Tor zum 22:18 konnten die Gastgeber einigermaßen beruhigt die Schlussphase angehen, in der Andreas Keller wegen eines groben Fouls noch Rot sah.
TSV Aichach: Fronhoff; Triltsch (1), Ruhnke (3), Schmid, Scholz (4), Meier (4), Auernhammer (9/1), Egidy (3/3), Sutter (1), Stengl.
TSV Haunstetten: Stinner, Riedel; Langner (7), Bause (6/1), Farner, Schaudt, Keller, Zimmerly, Röhl (8/1), Wiesner, Jordan.
Schiedsrichter: Kretschmann/Nemec (Ingolstadt).
Zuschauer: 250.
Siebemeter: 8/4 – 4/2.
Zeitstrafen: 9 – 5.
Rote Karte: Keller (57.).
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| Schwabmüchen auch kein Prüfstein |
vom 26.02.2008 |
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Herren 2 zeigten wiedermal beeindruckende Leistung
von Norbert Borowitki
Wieder einen ungefährdeten Sieg landete die zweite Handball Herrenmannschaft des TSV Aichach. Zu Gast bei den Aichachern war am Samstagabend die Reserve des TSV Schwabmünchen. Am Ende der Begegnung überzeugten die Rot-Weißen wieder durch einen deutlichen Erfolg mit 33:26 Toren.
Ausgeglichen begann die erste die erste Spielhälfte. Erst nach dem 6:6 Gleichstand nahmen die Paarstädter das Heft in die Hand. Über Zwischenstände von 10:7 und 14:8 warfen sich die Gastgeber bis zum Halbzeitpfiff eine beruhigende Führung mit 17:10 Toren heraus.
Auch in der zweiten Spielhälfte ließen die Aichacher nicht nach. Mit einer sicheren Abwehrarbeit, mit Tempogegenstößen und mit viel Spielwitz im Angriff bauten sie ihre Führung weiter aus. Beim Stande von 30:16 Toren, schien es, als würde die Partie für die Schwabmünchener Gäste in einem Desaster enden. Aber in der Folgezeit taten die Gastgeber nur noch das Notwendigste. Man schaltete etwas zurück, so dass den Gästen letztlich noch eine Resultatsverbesserung gelang. Der Aichacher Sieg war aber zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.
Für den TSV Aichach spielten: Triltsch (TW), Wonnenberg (TW), Neumair,Obermayer, Borowitzki, Szierbeck, Harner Franz, Harner Max, Wolf Patrick, Wild, Bauch, Wolf Christopher, Markus und Benjamin Schäffler.
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| Damen weiterhin ungeschlagen |
vom 25.02.2008 |
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Tini Wonnenberg setzt spektakulären Schlusspunkt
von Manfred Szierbeck
Im vorletzten Heimspiel der Saison hatten die Aichacher Bezirksoberliga-Handballerinnen den Tabellensiebten TSV Wittislingen zu Gast. Trotz einer halbstündigen Verspätung beim Anwurf – die Schiedsrichter kamen verspätet – siegten die TSVlerinnen ohne größere Probleme mit 27:12 (12:5) Toren.
Im Aichacher Lager erinnerte man sich gerne an das Vorrundenspiel, wo die Paarstädterinnen den höchsten Sieg der Saison einfuhren (46:9). Im Vorfeld kündigten die Gäste deswegen an, dass sie den neuen Meister so lange wie möglich ärgern und selbst nicht noch mal so unter die Räder kommen wollen. Dementsprechend couragiert traten die Wittislingerinnen in den ersten Spielminuten auf und konnten diese Partie bis zum 5:3 einigermaßen offen halten. Die Tatsache, dass sich die TSV Damen nicht vorentscheidend absetzen konnten lag an den vielen nicht genutzten Torchancen, bzw. an der sehr gut agierenden Gästetorhüterin. Durch druckvolles Aufbauspiel und schnelle Spielkombinationen blieben die Heimischen am Drücker. Da es auch mit dem Torabschluss immer besser klappte wurde der Vorsprung ab der 14. Spielminute permanent erhöht. Beim Stande von 12:5 wurden die Seiten gewechselt und die TSV Damen ließen weiterhin nicht locker.
Beim Zwischenresultat von 13:7 legten die TSV Mädels einen richtigen Zwischenspurt ein und erzielten sieben Tore in Folge durch schnelle zweite Welle und sicheres Kombinationsspiel. Dem Gästeteam muss man zu Gute halten, dass sie trotz der Überlegenheit nie aufgaben und immer versuchten dagegen zu halten. Den spektakulären Schlusspunkt dieser doch einseitigen Partie setzten die Szierbeck-Schützlinge mit Tini Wonnenberg, die den Ball zum Endstand von 27:12 zur Überraschung aller Zuschauer per Kempa-Trick ins Wittislinger Tor versenkte.
„Nachdem wir bereits als Meister und Aufsteiger feststehen, ist es für unsere Mannschaft noch ein Bestreben die Runde ohne Verlustpunkt abzuschließen,“ gibt Co-Trainer Martin Fischer die Parole für die beiden noch verbleibenden Spiele aus.
Es spielten: Ute Solleder; Henriette Lauenstein (1), Johanna Fackler, Tini Wonnenberg (11/1), Carmen Vogl (2), Amrei Starmühler (5), Stephi Szierbeck (2), Bianca Hutterer (3), Ines Farle (3), Maria Eberle
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| Auswärts wieder nichts zu holen |
vom 25.02.2008 |
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Handballer verlieren in Rimpar 30:33
Aichach (kb) – Erwartungsgemäß gab es für die Bayernliga-Handballer des TSV Aichach auch im neunten Auswärtsspiel dieser Saison nichts zu holen. Diesmal zogen die Paarstädter bei der SG DJK Rimpar mit 30:33 den Kürzeren, nachdem die zwischen dem Biebelrieder Dreieck und Würzburg angesiedelten Rimparer zur Halbzeit knapp mit 15:13 in Front lagen.
„Heute wäre wie schon im Hinspiel, als wir trotz einer 19:12-Führung noch mit 33:34 unterlagen, ohne weiteres mehr drin gewesen“, ärgerte sich Spielertrainer Martin Freiding hernach. Der wegen einer Verletzung im linken Knie zum Zuschauen verurteilte Stammkeeper stellte fest, „dass wir mit etwas mehr Leidenschaft und mit etwas mehr Glück in der ersten Halbzeit am Ende auch als Sieger vom Parkett gehen hätten können“. Rimpar sei zwischendurch zwar mit vier Toren davongezogen, „aber wir haben nie aufgegeben und haben den Rückstand auch mal auf ein Tor verkürzt“. Wären der TSV mit einem Remis in die Pause gegangen, wäre die Überraschung drin gewesen.
Nachdem er mit der Leistung einiger Spieler im ersten Abschnitt noch etwas gehadert hätte, so sei er mit der Leistung der gesamten Mannschaft nach dem Seitenwechsel absolut einverstanden gewesen: „Die acht eingesetzten Feldspieler einschließlich der beiden Torhüter haben wirklich super gespielt. Es ging ständig hin und her, Rimpar konnte sich nie wirklich absetzen. Wir waren immer drauf und dran, zu egalisieren, obwohl es in der Halle vor rund 400 Zuschauern heiß und drückend schwül war“.
Als dann die letzten Minuten anbrachen mit einem Tor Vorsprung für Rimpar, „sind wir volles Risiko gegangen, um mit aller Macht doch noch die mögliche Wende zu unseren Gunsten herbeizuführen. Letzten Endes haben wir aber noch zwei Gegentreffer zum 30:33-Endstand kassiert“, äußerte sich Freiding hinterher etwas enttäuscht über die knappe Niederlage. „Insgesamt bin ich dennoch zufrieden, auch wenn es wieder einmal nicht zu einem Erfolgserlebnis gereicht hat.“
Zu den besten Spielern seiner Belegschaft zählte Freiding neben Joachim Schmid („Hat alle sechs Siebenmeter verwandelt“) und Christian Scholz (6) auch noch Stephan Auernhammer (5); Bestnoten bei Rimpar verdienten sich Sebastian Kraus und Stefan Schmitt. Ersterer traf acht Mal, Letzterer zehn Mal, darunter fünf Mal vom Siebenmeterpunkt.
TSV Aichach: Fronhoff, Wonnenberg; Triltsch (4), Ruhnke, Schmid (10/6), Scholz (6), Meier (3), Marquart (2), Auernhammer (5), Egidy.
Schiedsrichter: Beckstein, Laukenmann (beide Deizisau).
Zuschauer: 400.
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| Drei Spiele vor dem Ende Meister |
vom 18.02.2008 |
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Meisterschaft und Aufstieg unter Dach und Fach
Von Manfred Szierbeck
Als am Sonntag die Schiedsrichter um 18.24 Uhr die Partie der Aichacher Bezirksoberliga-Handballerinnen gegen den FC Strass abpfiffen jubelten die Aichacherinnen nicht nur über den 27:16 (13:7) Sieg, sondern auch über die Tatsache, dass sie soeben vorzeitig die Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga geschafft hatten.
Mit 26:0 Punkten bei drei noch verbleibenden Spielen kann zwar die TSG Augsburg theoretisch noch gleichziehen, aber der direkte Vergleich spricht deutlich für die Aichacherinnen. Jetzt kehren die Aichacher Damen zwei Jahre nach dem Abstieg in die Landesliga zurück.
Mit einem Minikader reisten die TSV Damen nach Neu-Ulm. Kerstin Braun stand nicht zur Verfügung, da sie mit ihrer Familie im Urlaub ist und Bianca Hutterer musste krankheitsbedingt kurz vor der Abfahrt absagen, Nachwuchsspielerin Johanna Fackler hatte bereits sechzig Spielminuten in der A-Jugend in den Beinen.
Relativ schwer tat sich der neue Meister zu Beginn des Spieles. Der Gastgeber versuchte durch aggressive Abwehr die Kreise der Paarstädterinnen einzuschränken, was ihnen gelang und Wirkung zeigte. Die TSV Mädels verzettelten sich in Einzelaktionen ließen sich zu Fehlpässen hinreißen und im Abschluss schlichen sich Unkonzentriertheiten ein. Erst beim Stande von 5:4 fanden die Szierbeck-Schützlinge ihre spielerische Linie wieder und bauten kontinuierlich die Führung bis zum Halbzeitergebnis von 13:7 aus.
Von der 30. bis zur 42.Spielminute brachten sieben Treffer von Aichach und drei Treffer von Strass eine beruhigende 20:10 Führung in diesem Auswärtsspiel. Die Gastgeberinnen vom FC Strass versuchten durch eine gesteigerte Aggressivität in der Abwehr, die teilweise weit über dem Erlaubten lag, die Aichacher Damen zu bremsen. Doch diesen Gefallen taten die TSV Mädels dem Kontrahenten nicht. Eine tolle Partie lieferte Maria Eberle auf der Rückraummitte-Position. Mit schönen Haken gelang es ihr die gegnerische Abwehr auszuspielen und ihre klugen Doppelpässe brachten ihre Mitspielerinnen immer wieder in gute Wurfpositionen. Carmen Vogl erwischte auch einen hervorragenden Tag und erzielte fünf blitzsaubere Tore auf Rechtsaußen. In den letzten Spielminuten, als der Sieg sicher war ließen die TSVlerinnen die Zügel ein bisschen locker, was die Gastgeberinnen zur Resultatsverbesserung nutzten. Um 18.24 Uhr knallten die Sektkorken schließlich und Freudentänze wirden auf dem Parkett der Neu-Ulmer Halle zelebriert.
Es spielten: Ute Solleder; Henriette Lauenstein, Johanna Fackler, Tini Wonnenberg (7/1), Carmen Vogl (5), Amrei Starmühler (8/4), Stephi Szierbeck (1), Ines Farle (2), Maria Eberle (4);
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| Am Ende doch standesgemäß |
vom 18.02.2008 |
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Tapfere Aichacher Handballer verlieren gegen designierten Meister Friedberg 21:31
Von Robert Baur
Aichach – Die Überraschung, mit der im Grunde wohl auch niemand gerechnet hat, ist ausgeblieben. Aichachs Handballer verloren das Derby gegen den Bayernliga-Spitzenreiter und designierten Regionalliga-Aufsteiger TSV Friedberg mit 21:31 (6:13) Toren. Aber trotz der klaren Niederlage in diesem ungleichen Duell gab es hinterher Komplimente von Aichachs Spielertrainer Martin Freiding für seine tapfer kämpfenden Jungs: „Ich bin stolz auf die Mannschaft; wir haben gut gespielt, und ich finde wir haben uns mehr als achtbar geschlagen.“
Allemal sehenswert war der erste Angriff der Gäste, den Florian Scheiber nach einer herrlichen Kombination mit dem 1:0 abschloss. Nicht wenige in der Halle sahen zu diesem Zeitpunkt und nach diesem tollen Tor zum Auftakt schon Schlimmes auf die Rot-Weißen zukommen, die zudem kurzfristig auf den grippekranken Stephan Auernhammer verzichten mussten. Doch dem war zunächst nicht so, denn dank eines starken Michael Fronhoff führten die Herzogstädter nach einer Viertelstunde nur knapp mit 6:5.
„Leider haben wir uns zwischendurch immer kleine Schwächephasen geleistet“, monierte Freiding. Die wurden von den Friedbergern rigoros bestraft, auch wenn der Primus, wie Trainer Harald Rosenberger feststellte, „heute sicher kein Top-Spiel abgerufen hat“. Einen solchen von Freiding angesprochenen Einbruch – von der 15. Minute bis zur Pause gelang den Paarstädtern nur noch ein einziger Treffer – nutzten die Gäste konsequent, um sich mit einer sicheren 13:6-Führung in die Halbzeit zu verabschieden.
Keinesfalls mit hängenden Köpfen, sondern im Gegenteil mit neuem Elan kamen die Hausherren nach Wiederbeginn zurück und stemmten sich weiter mit einem großen Kämpferherz gegen die Niederlage. Dabei traten zwei Akteure besonders ins Rampenlicht. Erst war es der Youngster Thomas Obermayer, der auf sich aufmerksam machte und sein Team mit zwei Treffern innerhalb von 34 Sekunden auf 11:16 heranbrachte. Kurz darauf spielte Routinier Gregor Triltsch quasi den Alleinunterhalter in dieser Partie. War dem stark spielenden Kapitän bis zu diesem Zeitpunkt noch kein Tor gelungen, so traf er zwischen der 40. und 46. Minute sage und schreibe fünfmal in Folge und brachte die Heimischen von 12:20 wieder bis auf 17:20 heran. „Wir haben in dieser Phase nicht konsequent und ohne Körperkontakt in der Abwehr gespielt, so etwas nutzt der Gregor natürlich aus“, zollte auch Rosenberger dem Aichacher, der als A-Jugendlicher in Friedberg gespielt hat, seine Anerkennung.
Doch das Fünkchen Hoffnung erlosch genauso schnell wieder, wie es entfacht worden war. Nach einer lautstarken Auszeit des Friedberger Trainerduos Reinhold Weiher und Harald Rosenberger besannen sich die Gäste wieder auf ihre Stärken und sorgten trotz eines glänzenden Martin Freiding im Tor (er spielte nach dem Wechsel für Fronhoff) schnell wieder für einen standesgemäßen Vorsprung, den sie bis zur Schlusssirene auf zehn Tore ausbauten und als letztlich souveräner 31:21-Sieger dem Titelgewinn in der Bayernliga ein weiteres Stück näher kamen. Das Spiel der Hinrunde hatten die Herzogstädter mit 30:21 für sich entschieden.
„Auch für uns wachsen die Bäume nicht in den Himmel, dies hat man heute gesehen. Aber wenn man in Aichach mit zehn Toren Differenz gewinnt, muss man zufrieden sein“ so das Schlussfazit von Friedbergs Rosenberger.
TSV Aichach: Fronhoff, 2. Halbzeit Freiding – Triltsch (5), Ruhnke (3), Schmid (7/3 Siebenmeter), Scholz, Meier (3), Marquart (1), Egidy, Borowitzki, Neumair, Obermayer (2).
TSV Friedberg: Michael Luderschmid, Seiler – Johannes Luderschmid (5), Weiß (3), Schubert (2), Rosenberger (1), Pfänder (8/5), Rieber (3), Radloff (1), Segmüller, Wagenpfeil (2), Scheiber (4), Schwair (1), Handelshauser (1).
Schiedsrichter: Novakovic/Schwer (Ismaning).
Zuschauer: 200.
Zeitstrafen: 4 – 4.
Siebenmeter: 5/3 – 5/5.
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| Fünf Spiele vor Saisonende den Aufstieg perkfektgemacht |
vom 12.02.2008 |
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Deutlicher Heimsieg gegen Ichenhausen II
Norbert Borowitzki
Nicht viel Mühe mit ihrem Gegner hatte die zweite Handball Herrenmannschaft des TSV Aichach. Am Samstagabend war die zweite Garnitur des SC Ichenhausen zu Gast bei den Aichachern. In einer ziemlich einseitigen Begegnung erkämpften sich die Paarstädter einen deutlichen Sieg mit 33:17 Treffern.
Von Beginn an ließen die Rot-Weißen keine Zweifel aufkommen, wer am Ende der Partie die Halle als Sieger verlassen wird. So gelang es den Gästen gerade mal bis zum 2:2 Gleichstand mit den Kreisstädtern mitzuhalten. Danach übernahmen die Aichacher die Initiative und bauten sich über Zwischenstände von 9:3 und 15:9 Toren, bis zum Halbzeitpfiff, eine Führung mit 18:11 Treffern auf.
Nach Wiederanpfiff nahmen die Hausherren das Heft endgültig in die Hand. Konzentriert in der Defensive, als auch im Angriff, zwangen sie dem Gegner ihr Spiel auf. Vor allem mit schnellen Tempogegenstößen überliefen sie den Gegner immer wieder. Die Gäste ihrerseits ergaben sich frühzeitig in ihr Schicksal. So erzielten sie in der zweiten Spielhälfte lediglich nur mehr sechs Treffer, zwei davon durch Strafwürfe. In einer sehr fair geführten Begegnung ging am Ende der klare Erfolg der Rot-Weißen voll in Ordnung.
Die Aichacher Zweite steht somit nach vier erfolglosen Versuchen in dieser Saison bereits vorzeitig als Aufsteiger fest. Die zwei Punkte vom heutigen Spiel sicherten einen Vorsprung mit zehn Punkten vor dem Tabellenvierten, der nur noch maximal acht Punkte holen kann.
Gratulation daher an die gesamte Mannschaft, die bis dato eine wirklich ausgezeichnete Runde spielte!!!
Für den TSV Aichach spielten: Triltsch (TW), Wonnenberg (TW), Neumair, Obermayer, Wolf Christopher, Borowitzki, Bauch, Szierbeck, Wolf Patrick, Harner Max, Harner Franz, Markus und Benjamin Schäffler.
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| Kerstin Braun trifft neunzehn mal |
vom 10.02.2008 |
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Schwabmünchen II kein Stolperstein für die TSV Damen
von Manfred Szierbeck
Im Heimspiel gegen den Tabellenletzten Schwabmünchen II blieben die Aichacher Bezirksoberliga-Handballerinnen weiterhin in der Erfolgsspur. Mit 30:7 (18:3) Toren landeten die Aichacherinnen einen deutlichen Pflichtsieg.
Personalsorgen bereiteten Trainer Manfred Szierbeck vor der Partie etwas Kopfzerbrechen. Amrei Starmühler stand nicht zur Verfügung, Maria Eberle hatte Prüfungen und konnte erst zur zweiten Halbzeit ins Spielgeschehen eingreifen, zudem laboriert Tini Wonnenberg noch immer an ihrer Oberschenkelverletzung. Da der Tabellenletzte bekanntlich keine starken Rückraumschützinnen besitzt, setzten die Paarstädterinnen von Beginn an auf die defensivere 6:0 Abwehr. Den Mittelblock stellten dabei Carmen Vogl und Ines Farle, die ihre Sache hervorragend erledigten. Viele Ballgewinne ermöglichten den TSV Damen relativ schnell einen 9:2 Vorsprung herauszuspielen. Im Mittelpunkt der ganzen Partie stand die „neunzehn-fache“ Torschützin Kerstin Braun. Immer wieder liefen die Konterläufe über sie, aber auch Ines Farle und Bianca Hutterer setzten die Kreisläuferin mit schönen Anspielen in Szene. Schwabmünchen konnte während der gesamten Partie kein Mittel gegen die Kreisläuferin finden.
Nach der 18:3 Halbzeitführung ließen es die TSV Mädels im zweiten Abschnitt etwas ruhiger angehen. So wurde versucht über einstudierte Spielkombinationen zum Erfolg zu kommen. Ausserdem wurde auf vielen Positionen durchgewechselt, was zwar ein wenig den Spielfluss beeinflusste aber notwendig für die zukünftige Teamentwicklung ist. Schwabmünchen war zu keiner Zeit eine Gefahr für die Paarstädterinnen. Über 21:4 und 26:5 Zwischenstände bis hin zum Endergebnis von 30:7 kontrollierten die TSV Damen Gegner und Spiel.
Bereits nächsten Sonntag können die Aichacher Handballerinnen mit einem Sieg im Auswärtsspiel beim FC Strass die Meisterschaft vorzeitig feiern.
Es spielten: Ute Solleder; Henriette Lauenstein, Johanna Fackler (2/1), Tini Wonnenberg (3/3), Kerstin Braun (19/3), Carmen Vogl (2), Stephi Szierbeck (1), Bianca Hutterer, Ines Farle (1), Maria Eberle (2);
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| Überraschung war drin |
vom 03.02.2008 |
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Aichacher Handballer verlieren in Waldbüttelbrunn 32:33 / Zehn Auernhammer-Tore
Aichach (LJ) Haarscharf sind Aichachs Handballer am Samstagabend an der Überraschung vorbeigeschrammt. Das der Papierform nach gleichsam aussichtslose Spiel beim Vierten Waldbüttelbrunn verlor der designierte Absteiger mit 32:33 (14:16). „Wir haben uns im Vergleich zu den Heimspielen gegen Winkelhaid und Regensburg deutlich gesteigert und unsere beste Leistung in der Rückrunde gezeigt. Schade, ein Punkte war drin“, bilanzierte ein enttäuschter Spielertrainer Martin Freiding.
„Wir können froh um den Sieg sein“, meinte Waldbüttelbrunns Betreuer Hans Reitzenstein. Er vermutete, seine Mannschaft habe die Auseinandersetzung mit dem Vorletzten der Bayernliga vorschnell abgehakt. Dazu habe es indes keinen Grund gegeben. „Die Aichacher konnten befreit aufspielen, die haben ja nichts mehr zu verlieren. Dass sie spielstark sind, wissen wir, dazu haben sie mit ihrer Rumpfmannschaft gekämpft wie die Löwen“, zollte Reitzenstein den mit nur acht Feldspielern angereisten Gästen Respekt.
Die Unterfranken haben inzwischen 20:10 Punkte auf ihrem Konto; damit, befürchtet Reitzenstein, sei der Ligaverbleib aber immer noch nicht gesichert. „Man wird 22 oder gar 24 Punkte brauchen, um nicht als Viertletzter abzusteigen.“ Und die dicken Brocken kommen für die DJK erst noch. Bei ihren drei Erfolgen in der Rückrunde hatte sie es mit den Nachzüglern Rothenburg, Forchheim und Aichach zu tun.
„Wir waren immer knapp dran, aber nach dem 20:20 etwa zehn Minuten nach dem Seitenwechsel ist uns der Ausgleich nicht mehr gelungen“, berichtet Freiding über den Verlauf der Partie vor den Toren Würzburgs. Die Ursache sieht der Torhüter, der seinem prima disponierten Kollegen Michael Fronhoff bis auf wenige Minuten im zweiten Abschnitt den Vortritt ließ, wesentlich darin, dass die Aichacher Offensive zu schnell und überhastet abgeschlossen habe. So wurde mancher Ball eine leichte Beute der Waldbüttelbrunner Keeper Carsten Roller und Thomas Paul. „Wenn wir nach unserer Konzeption gespielt haben, haben wir auch getroffen“, stellte Freiding den positiven Aspekt dagegen. Vor allem Stephan Auernhammer war einmal mehr glänzend aufgelegt. Der Linkshänder erzielte aus dem rechten Rückraum zehn Tore. In den wichtigen Momenten jedoch, bemängelte Freiding, habe der entscheidende Wurf gefehlt.
Aichach lag zwar schnell 0:4 zurück, fand dann aber zu Ordung und Spiel und glich zum 5:5 aus. Die Maßnahme, den Weißrussen Valentin Okuschko durch Christian Scholz in Manndeckung zu nehmen, nachdem er zwei schnelle Tore vorgelegt hatte, zahlte sich aus. In der Folge traf Okuschko nur noch einmal. Dafür hatte der TSV seine liebe Mühe mit der rechten Waldbüttelbrunner Angriffsseite, an der sich Marcel Breun ein ums andere Mal durchsetzte und sechs Tore warf.
Bester DJK-Torschütze war aber Till Heeg, der sämtliche sieben Strafwürfe verwandelte, die das souveräne Schiedsrichtergespann Kamm/Waltner (Erlangen) den Hausherren zusprach. Die Paarstädter hingegen verwandelten nur zwei von vier Siebenmetern. „Wir haben den Waldbüttelbrunnern durch Abwehr im Kreis leichte Siebenmeter ermöglicht“, haderte Martin Freiding.
Die Moral der Rot-Weißen war auch bei der 14. Saisonniederlage intakt. Obwohl sie nach erfolgreichen Zwischenspurts immer wieder abgehängt wurden (6:10, 22:25, 24:29, 29:32), steckten sie nie auf. Die Chance auf ein Unentschieden wurde praktisch mit dem vorletzten Angriff vertan, mit dem finalen war nur noch die Verkürzung auf 32:33 drin.
Nach der aufgrund eines Waldbüttelbrunner Antrags vorverlegten Partie des 17. Spieltags haben die Aichacher am nächsten Wochenende frei, sind erst wieder am 16. Februar dran. Dann haben sie um 19.15 Uhr den Topfavoriten auf die Meisterschaft, den TSV Friedberg, zu Gast.
TSV Aichach: Fronhoff, Martin Freiding; Triltsch (5), Ruhnke (4), Schmid (5/1 Siebenmeter), Scholz (5/1), Meier (1), Marquart (1), Egidy (1), Auernhammer (10).
Schiedsrichter: Kamm/Waltner (Erlangen).
Zuschauer: 200.
Zeitstrafen: 3-1.
Siebenmeter: 7/7-4/2.
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| Herren 2 bekleckern sich nicht gerade mit Ruhm |
vom 29.01.2008 |
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Am Ende zählten nur die zwei Punkte
Norbert Borowitzki
Auch die zweite Handball Herrenmannschaft des TSV Aichach war am vergangenen Wochenende wieder im Einsatz. Am Sonntagnachmittag mussten die Paarstädter beim TSV Wittislingen antreten. In einer leistungsschwachen Partie besiegten die Kreisstädter die Westschwaben mit 23:25 Toren.
Nicht gerade hoch motiviert begannen die Aichacher Gäste die Begegnung. Zwar konnten die Rot-Weißen immer in Führung gehen, aber eine, vor allem in der Abwehr, desolate Leistung ließ die Hausherren weiter im Spielgeschehen. Über Zwischenstände von 4:6 und 9:11 Toren warfen sich die Aichacher bis zum Pausenpfiff eine 11:15 Führung heraus.
Auch die Standpauke von Trainer Hermann Ilk in der Halbzeitpause brachte im zweiten Durchgang keine Besserung. Weiterhin beherrschten die Rot-Weißen zwar den Gegner, ohne sich aber einen entscheidenden Vorsprung herauszuwerfen. Reihenweise wurden beste Einwurfmöglichkeiten vergeben und in der Defensive ließ man den Gastgebern viel zu viel Freiheiten. Alle verließen sich auf Patrick Wolf, den „Shooter“ vom Dienst. Erst als die Wittislinger in den Schlussminuten auf 22: 23 Treffer bedenklich verkürzten, zeigten die Rot-Weißen etwas mehr Einsatz und so verhinderden die Gäste einen letztendlich unverdienten Erfolg der Gastgeber.
Für den TSV Aichach spielten: Triltsch(TW),Wonnenberg(TW), Neumair, Obermayer, Wolf Christopher, Wolf Patrick, Harner, Borowitzki, Bauch, Szierbeck, Markus und Benjamin Schäffler.
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vom 29.01.2008 |
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E1-Jugend konnte zuhause zwei Siege landen
Christopher Wolf
Bei ihrem ersten Heimauftritt im neuen Jahr konnte die männliche E-Jugend beide Gegner bezwingen. Das erste Spiel gegen die DJK Augsburg/Hochzoll blieb die erste Hälfte ausgeglichen, weil vor allem in der Abwehr die gegnerischen Spieler nicht gut genug gestört wurden. Im zweiten Durchgang wurde hier besser agiert und im Angriff wurden die meisten Torchancen genutzt, so dass es am Ende 14:9 für die Rot-Weißen hieß.
Der zweite Gegner SC Kissing brauchte fast 10 Minuten um das erste Mal gegen die Aichacher einzunetzen. Die Abwehrarbeit in dieser Partie war vorbildlich, wogegen im Angriffsspiel bei beiden Begegnungen auf Seiten der Aichacher das Zusammenspiel nicht so gut wie gewohnt klappte. Trotz mancher Fehlversuche konnte man aber auch den SC Kissing schlagen, weil dieser über das ganze Spiel hinweg einfach zu harmlos war.
Erfreulich in jedem Falle das man beide Spiele für sich entscheiden konnte. In der laufenden Saison war dies das erste mal, da bei vergangenen Spieltagen auf einen Sieg der Heimischen eine Niederlage folgte.
Für den TSV spielten: Simon Bachhuber, Aaron Jung, Christoph Ziegler, Sebastian Leopold, David Holzapfel, Simon Görtz, Jonas Lindermair, Sebastian Negele, Florian Geißreiter, Marco Kretschmer, Manuel Euba und Jonas Lindermair.
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| D1-Jugend spielt fantastisch |
vom 29.01.2008 |
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Zum Spitzenspiel in der Bezirksoberliga kam es am vergangenen Sonntag zwischen dem TSV Aichach und dem SC Kissing. Von Beginn an zeigten die Aichacher D-Jugendlichen fantastischen Kombinationshandball und gingen durch schön herausgespielte Treffer mit 4:2 in Führung. Danach stellten sich die körperlich überlegenen Kissinger besser auf die Spielzüge der Heimischen ein, so dass Kissing zur Pause mit 6:5 führte. In einem für die D-Jugend taktisch brillant geführten Handballspiel konnte sich bis Mitte der zweiten Halbzeit keine Mannschaft entscheidend absetzen. Bedingt durch das kurzzeitige verletzungsbedingte Fehlen von Spielmacher Felix Schilberth konnten sich die Kissinger einen Vorsprung herausspielen, den sie bis zum Ende halten konnten. So endete dieses tolle Handballspiel 18:13 für den SC Kissing. Der zweite Gegner an diesem Tag war der TSV Königsbrunn, der in allen Belangen unterlegen war. Trotz des Kräfte raubenden Matches gegen Kissing gingen die Aichacher konzentriert zu Werke und gewannen deutlich mit 39:19. Dabei wurde dem Zuschauer über weite Strecken ein grandioses Konterspiel wie aus dem Lehrbuch präsentiert. Einzig die Abwehrarbeit wurde teilweise sträflich vernachlässigt. Einen sehr guten Tag erwischte wieder Florian Neuß im Aichacher Tor, der viele Würfe entschärfen konnte.
Für die D1 spielten: Florian Neuss (2), Björn Stubner (14), Julian Huhn , Felix Schilberth (2), Simon Bernecker (5), Benedikt Lenz (9), Florian Schilberth (16), Stefan Walther und Johannes Alshut (4).
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| Aufstieg der Damen in greifbarer Nähe |
vom 28.01.2008 |
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Zehn Treffer zum Abschied von Elke Wagner
Von Manfred Szierbeck
Das Tor zur Landesliga steht für die Aichacher Bezirksoberliga-Handballerinnen nach dem 24:17 (13:10 ) Sieg über den Tabellenzweiten TSG Augsburg ganz weit offen.
Bei noch fünf verbleibenden Spielen reicht es den Aichacherinnen zwei Partien für sich zu entscheiden um vorzeitig die Meisterschaft und Aufstieg zu erreichen. Da es meistens gegen Vereine aus dem unteren Tabellenbereich geht, sollte dies kein Ding der Unmöglichkeit sein.
Vor der Partie hatte Trainer Manfred Szierbeck einige Aufstellungsschwierigkeiten. Tini Wonnenberg musste wegen einer Verletzung aus dem letzten Heimspiel pausieren und Faschingsprinzessin Bianca Hutterer stand ihm nur für eine Halbzeit zur Verfügung. Ungewohnt schwer taten sich die Aichacherinnen gegen den Tabellenzweiten aus Augsburg. Das lag zum Teil am Gastgeber, doch meistens waren die TSV Damen selbst der Grund für den relativ knappen Ausgang der Partie. Trotz einer 6:2 Führung zu Beginn des Spiels, erlaubten sich die TSV Mädels ungewohnt viele technische Fehler. Reihenweise wurden die Bälle dem Gegner förmlich in die Hände gespielt. Auch im Abschluss haderte man mit den eigenen Nerven. So war es nicht verwunderlich, dass die TSG kurz vor dem Seitenwechsel bis auf ein Tor zum 10:9 aufschloss. Die sonst so sicher stehende Aichacher Abwehr leistete sich etliche Abstimmungsfehler, was die Augsburger immer mehr begünstigte. Ein kleiner Zwischenspurt in den letzten Spielminuten der ersten Hälfte bescherte den Paarstädterinnen die knappe 13:10 Halbzeitführung.
Im zweiten Abschnitt änderte sich wenig. Zwar gewann die Abwehr ein wenig mehr Sicherheit, was zu mehr Ballgewinnen führte, aber diese wurden weiterhin durch Unkonzentriertheit den TSGlerinnen wieder geschenkt. Durch eine Umstellung auf eine defensivere Abwehrformation, änderte sich das Blatt zu Gunsten der Aichacherinnen. Von 14:12 auf 20:14 vergrößerte sich der Vorsprung. Den Schlusspunkt setzte Torjägerin Elke Wagner mit ihrem zehnten Treffer und wohl letzten für den TSV Aichach zum 24:17 Sieg gegen die TSG Augsburg.
Die sympathische Linkshänderin, die bereits seit Dezember in Düsseldorf lebt, wird sich nach diesem Spiel dem Oberligisten Erkrath anschließen. Für den TSV Aichach bedeutet dies nicht nur sportlich sondern auch menschlich einen herben Verlust.
Nach der Faschingspause spielen die Damen am 9.Februar zu Hause gegen das Tabellenschlusslicht Schwabmünchen II.
Es spielten: Ute Solleder; Elke Wagner (10/1), Henriette Lauenstein, Johanna Fackler, Kerstin Braun (5), Carmen Vogl (1), Amrei Starmühler (6), Stephi Szierbeck (1), Bianca Hutterer, Ines Farle (1), Maria Eberle;
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vom 26.01.2008 |
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| Verfolger Donauwörth keine Herausforderung |
vom 21.01.2008 |
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Damen werden von Verfolger nicht gefordert
Von Manfred Szierbeck
Die Aichacher Handballdamen gewannen im ersten Heimspiel dieses Jahres gegen Verfolger HSG Donauwörth/Rain recht locker mit 33:14 (15:6) Toren.
Im Vorfeld der Partie rechnete man eigentlich mit mehr Gegenwehr seitens der Donaustädterinnen, aber ein Blick auf den Spielberichtsbogen ließ erkennen, dass die Gäste einige Ausfälle zu beklagen hatten. So fehlte z.B. ihre stärkste Rückraumspielerin und Torjägerin Ina Wagner. Auf Aichacher Seite hingegen hatte Trainer Manfred Szierbeck alle Spielerinnen an Bord.
Recht ausgeglichen verliefen die ersten Spielminuten. Keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen. Erst als sich die TSV Damen in ihrer Abwehrleistung steigerten, gelang es den Heimischen ihr gewohntes, druckvolles und schnelles Konterspiel aufzuziehen und erzielten Tor um Tor. Bis zum Pausentee erspielten sich die Paarstädterinnen einen neun Tore Vorsprung zum 15:6 Halbzeitstand.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich der Charakter der Partie nicht wesentlich. Donauwörth konnte keine Akzente setzen, bzw. die Aichacherinnen beschränkten sich auf das Nötigste, was die Begegnung recht eintönig werden ließ. Die einzigen Höhepunkte waren die tollen Konterpässe auf die immer wieder frei stehenden TSV Mädels. Über die Zwischenstände von 21:7, 29:10, 32:12 bis hin zum Endstand von 33:14 kontrollierten die Aichacherinnen jederzeit den Gegner und das Resultat. Mit einem sicher verwandelten Strafwurf konnte sich sogar Torsteherin Ute Solleder in die Torschützenliste eintragen.
Durch diesen Sieg bleiben die Paarstädterinnen weiterhin ungeschlagen mit 20:0 Punkten an der Tabellenspitze der Bezirksoberliga Schwaben.
Kommenden Samstag bestreiten die TSV Damen das Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten TSG Augsburg. Um 17.15 Uhr laufen die Aichacher Mädels in der TSG Halle –Schillstraße- auf und können mit einem Sieg einen riesigen Schritt Richtung Meisterschaft und Aufstieg tätigen.
Es spielten: Ute Solleder (1/1); Elke Wagner (7/3), Henriette Lauenstein (1), Johanna Fackler (2), Tini Wonnenberg (1), Kerstin Braun (8), Carmen Vogl (2), Amrei Starmühler (3), Stephi Szierbeck, Bianca Hutterer (5), Ines Farle (1), Maria Eberle (2)
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| Kein Aufbäumen |
vom 21.01.2008 |
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Aichachs Handballer unterliegen Winkelhaid nach schwacher Abwehrleistung 24:30
Von Karl Böck
Aichach – „Heute bin ich zuversichtlich, dass wir das Spiel für uns entscheiden werden“, äußerte sich Handballchef Lothar Bahn vor der Partie zwischen dem TSV Aichach und dem TSV Winkelhaid gewohnt optimistisch, als er sich über den späteren Ausgang festlegte. Bahns Optimismus in allen Ehren, aber gestern lag der Abteilungsleiter mit seiner Einschätzung weit daneben. Nachdem der Aufsteiger aus Mittelfranken bereits das Hinspiel in eigener Halle problemlos mit 36:27 für sich zu entscheiden vermochte, behielt er auch im Rückspiel in Aichach klar mit 30:24 (14:11) die Oberhand.
Dementsprechend enttäuscht zeigte sich der verletzte Stammkeeper und Interimstrainer Martin Freiding („Beim Warmmachen habe ich gemerkt, dass es nicht ging, aber Mitch Fronhoff hat mich ausgezeichnet vertreten“), nach Spielende. „Unsere Abwehr war im ersten Abschnitt eine einzige Katastrophe. Da war einfach kein Feuer drin“, lederte der Physiotherapeut los.
Mit zunehmender Dauer hätte sich die Defensive zwar etwas besser auf den Gegner eingestellt, „aber als nichts gelingen wollte, haben einige von uns die Köpfe hängen lassen“, ging Freiding mit seinen Kollegen ins Gericht. „Auch im Angriff haben wir viel zu viele Chancen vergeben. Es hat halt nicht sollen sein.“
Dabei wäre gegen Winkelhaid, das zuletzt in Lohr den Kürzeren zog (24:30), durchaus mehr drin gewesen. Bis auf Fronhoff und den einmal mehr überragenden Stephan Auernhammer (neun Tore) erreichte jedoch keiner die notwendige Form, um das Spiel nach einem 11:14-Rückstand zur Pause doch noch zu drehen.
Kurzzeitige Hoffnung auf Seiten der Rot-Weißen kam nur auf, als der zwischenzeitlich auf sieben Tore angewachsene Rückstand (16:23) auf nur mehr drei Tore (20:23) verkürzt werden konnte, doch mit drei Treffern in Folge durch Jiri Smolik und Tamas Virag (2) führte Winkelhaid binnen weniger Minuten die Vorentscheidung herbei. Aichach war geschlagen, ein Aufbäumen war nicht mehr zu erkennen.
Mit dem für dieses Match reaktivierten Patrick Wolf (Freiding: „Super, dass er ausgeholfen hat“) wies der Kader der Aichacher zwar einen Mann mehr auf als vor einer Woche in Trudering. Dieser wird sich im nächsten Spiel gegen Regensburg aber wieder um einen Akteur reduzieren. Spielertrainer Uwe Egidy leistete sich zweieinhalb Minuten vor der Schlusssirene ein übles Foul an dem durchgebrochenen Karl Rettenbacher, was zwei Konsequenzen zur Folge hatte: „Rot“ für Egidy und Siebenmeter für die Gäste, den Smolik zum 29:23 verwandelte.
TSV Aichach: Fronhoff; Triltsch (5), Ruhnke, Schmid (5/3), Scholz (5), Meier, Marquart, Auernhammer (9), Egidy, Wolf.
Schiedsrichter: Drechsler (Fürstenfeldbruck), Hutner (Dietmannsried).
Zuschauer: 150.
Siebenmeter: 3 – 5.
Zeitstrafen: 5 – 8.
Rote Karten: Jahn (40./Winkelhaid, dritte Zeitstrafe), Egidy (58./Aichach).
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| Herren 2 starten wiedererstarkt ins neue Jahr |
vom 16.01.2008 |
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Ersatzgeschwächte Lauinger blieben beim 35:19 ohne jede Chance
von Norbert Borowitzki
Einen gelungenen Start ins neue Jahr hatte die zweite Handball Herrenmannschaft des TSV Aichach. Am Sonntagvormittag war die zweite Garnitur des TV Lauingen zu Gast in der Gymnasiumshalle. In einer überaus fairen Begegnung bezwangen die Paarstädter die Gäste aus Lauingen deutlich mit 35:19 Toren.
Von Beginn an nahmen die Rot-Weißen das Heft in die Hand. Über Zwischenstände von 6:1 und 12:4 Treffern, warfen sich die Aichacher schnell eine beruhigende Führung heraus. Dabei wurde von Seiten der Westschwaben nicht viel Gegenwehr entgegen gebracht. Am Ende des ersten Durchganges lagen die Paarstädter bereits vorentscheidend mit 18:9 Toren in Front.
Auch nach Wiederanpfiff waren die Lauinger nicht mehr als ein Trainingspartner. Vor allem über schnell vorgetragene Steilangriffe bauten die Heimischen ihre Führung weiter aus. Dabei versäumten sie es noch, die sich zahlreich bietenden Chancen zu 100% auszuwerten. Erst beim Stande von 30:13 Toren schalteten die Rot-Weißen ein Paar Gänge zurück. So gelang es den Gästen letztendlich noch, das Endergebnis etwas erträglicher auszusehen zu lassen.
Für den TSV Aichach spielten: Wonnenberg (TW), Triltsch, Borowitzki, Christopher Wolf, Patrick Wolf, Bauch, Max Harner, Neumair, Obermayer, Szierbeck, Benjamin und Markus Schäffler.
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| Damen weiter ungechlagen |
vom 14.01.2008 |
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Aichacherinnen bleiben weiterhin ungeschlagen
von Manfred Szierbeck
Zum Rückrundenstart traten die Aichacher Handballdamen bei der Landesligareserve von Friedberg an. Mit einem 26:11 (12:5) Sieg im Lokalderby, bleiben die TSV Damen weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze der Bezirksoberliga Schwaben.
Im Vergleich zu den Gastgeberinnen, die vierzehn Akteure auf dem Spielberichtsbogen eingetragen hatten, reisten die Paarstädterinnen ohne Torjägerin Elke Wagner und Bianca Hutterer an. Recht zäh begann die Partie für die Aichacherinnen, was an den fehlenden Konterläufen und der mangelnden Chancenverwertung lag. Aber Dank der guten Abwehrleistung und der sicheren Verwandlung von Strafwürfen durch Amrei Starmühler , konnten die TSV Mädels einen leichten Vorsprung zum 5:3 heraus spielen . Ab diesen Zeitpunkt fanden die Aichacherinnen immer mehr ihren Spielrythmus, was bis zur Halbzeit eine beruhigende 12:5 Führung bedeutete.
Im zweiten Abschnitt versuchte Friedberg mit ihren erfahrenen Spielerinnen Büßler , Kappler , Schwarz weiter Boden gut zu machen ,was aber die Szierbeckschützlinge wenig beeindruckte . Den Gastgeberinnen gelang es nicht entscheidend, den Abwehrblock um Torsteherin Ute Solleder zu überwinden.
Tor um Tor schraubte das Aichacher Team die Zwischenstände in die Höhe.
Nun klappte es auch besser mit den Konterläufen über Kreisläuferin Kerstin Braun, die auch im gebundenen Angriffsspiel gekonnt von Tini Wonnenberg in Szene gesetzt wurde . Letztendlich hieß es zum Schluß 26:11 Tore für den Tabellenführer aus Aichach.
„Es war bestimmt keine berauschende Partie, aber am Ende zählen nur die Punkte .“ kommentierte Co-Trainer Martin Fischer die Begegnung .
Bereits kommenden Sonntag (14.30 Uhr) steht für die TSV Handballerinnen das nächste Spitzenspiel an. Zu Gast wird Verfolger HSG Donauwörth/Rain sein.
Es spielten: Ute Solleder (TW), Henriette Lauenstein, Johanna Fackler, Tini Wonnenberg (5/1), Kerstin Braun (6), Carmen Vogel (1), Amrei Starmühler (8/5), Stephanie Szierbeck (3), Ines Farle (2), Maria Eberle (1)
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| Miniaufgebot schlägt sich wacker |
vom 14.01.2008 |
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Aichachs Handballer unterliegen Trudering nach großem Kampf 22:26
Von Karl Böck
Aichach – Wesentlich besser als von den meisten befürchtet zogen sich die Bayernliga-Handballer des TSV Aichach bei ihrem Gastspiel beim TSV Trudering am Samstagnachmittag aus der Affäre. Zwar setzte es gegen die Münchner Vorstädter die eigentlich erwartete 22:26 (13:16)-Niederlage, „aber im Rahmen des Möglichen haben sich die Spieler diesmal prima geschlagen. Ich bin zufrieden, mehr konnte man von unserem Miniaufgebot ohnehin nicht erwarten“, fand Handballchef Lothar Bahn lobende Worte.
Lediglich sechs Feldspieler standen Spielertrainer Uwe Egidy für das Spiel im Sportpark Haar zur Verfügung, dazu gesellte sich mit Keeper Michael Fronhoff ein einziger Torwart, der den beruflich verhinderten Martin Freiding aber ausgezeichnet vertrat. Stefan Marquart kam zwar für wenige Minuten zum Einsatz, blieb jedoch wegen seiner Verletzung am Kinn genau so wie Egidy fast die komplette Spielzeit über auf der Bank.
Dennoch rieben sich die mitgereisten Aichacher Fans anfangs verwundert die Augen über das klasse Auftreten der Rot-Weißen, die bis Mitte der ersten Halbzeit glänzend mithielten. 8:8 lautete der Zwischenstand bis dahin, was vor allem ein Verdienst des überragenden Stephan Auernhammer war, der insgesamt acht Tore erzielte. Als Auernhammer in seinem Tatendrang einmal mehr nur durch ein Foul gebremst werden konnte und die Schiris dafür keine Zeitstrafe gegen seinen Gegenspieler aussprachen, ärgerte sich Aichachs Betreuer „Charly“ Großmann verbal derart, dass er wegen Schiedsrichterbeleidigung „Rot“ erhielt.
Obwohl die Gastgeber nach der 16:13-Pausenführung zwischenzeitlich auf 19:15 davonzogen und daraufhin alle an eine Vorentscheidung dachten, gaben sich die Gäste nie auf. Gregor Triltsch (2), Joachim Schmid und Christian Borowitzki glichen nach rund 44 Minuten zum 19:19 aus und plötzlich geriet die bis dahin heile Welt der Truderinger ins Wanken. Mit Sven Oltmanns, der aus beruflichen Gründen sein letztes Spiel für die Heimischen bestritt, zog Truderings Trainer „Wiggerl“ Hofmann sein letztes Ass aus dem Ärmel. Oltmanns brachte sein Team mit dem 20:19 erneut in Führung, die Almas Kadric, Markus Walk sowie Sebastian Wolf binnen weniger Minuten auf 23:19 ausbauten.
Erst jetzt gaben sich die Rot-Weißen geschlagen, ein erneutes Aufbäumen der personell arg gebeutelten Aichacher blieb aus. Den letzten Treffer zum 26:22-Endstand markierte Spielmacher Stefan Augustin mittels eines verwandelten Siebenmeters.
„Jetzt gehe ich erst mal in die Kabine, um mich bei denen zu bedanken, die heute zum Einsatz kamen“, war Bahn durchaus angetan von der Leistung der Mannschaft, „mit ein bisschen Glück wäre sogar ein Tick mehr drin gewesen.“
TSV Aichach: Fronhoff; Triltsch (4), Schmid (7/2), Scholz, Meier, Marquart, Auernhammer (8), Borowitzki (3), Egidy.
Schiedsrichter: Kauschke (Niederlindach), Sahrmann (Kulmbach).
Zuschauer: 120.
Siebenmeter: 5 – 3.
Zeitstrafen: 4 – 4.
Rote Karte: Großmann (29./Betreuer Aichach wegen Schiedsrichterbeleidigung).
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vom 02.01.2008 |
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von Manfred Szierbeck
Im Rahmen der Vorbereitung für die Rückrunde bestreiten die Aichacher Handballdamen am Sonntag den 6.1. um 16.45 Uhr ein Testspiel gegen den Bayernligisten aus Gröbenzell. Die Begegnung findet in der Turnhalle der Grundschule Aichach Nord statt.
Am 13.1. starten die Damen in Friedberg dann in die Rückrunde. Erst am 20.1. spielen die TSV Mädels dann wieder zu Hause gegen den Tabellendritten Donauwörth.
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vom 18.12.2007 |
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Herren 2 lassen mit Rumpftruppe auswärts einen Punkt liegen
Norbert Borowitzki
Noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen ist die zweite Herrenmannschaft der Aichacher Handballer. Am Sonntagnachmittag mussten sie, mit einer stark dezimierten Mannschaft, beim Tabellenletzten, den RSV Wullenstetten antreten. Nach einer überaus schwachen Partie trennten sich die Kontrahenten mit einem 21:21 Unentschieden.
Nicht so recht ins Spiel fanden die Gäste aus Aichach. Viele verworfene Großchancen ließen den Tabellenletzten immer wieder in Führung gehen. Erst nach dem Zwischenstand von 9:8 Toren für die Gastgeber, gelang es den Rot-Weißen erstmals mit 10:9 Toren die Führung zu übernehmen. So wurden beim Stande von 11:12 Treffern für Aichach die Seiten gewechselt.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs lief es für die Kreisstädter etwas besser an. Über 11:13 und 12:14 warfen sie sich mit 15:18 einen drei-Tore-Vorsprung heraus. Aber auch der jetzige Vorsprung brachte keine Ruhe ins Aichacher Spiel. Die Gastgeber kamen wieder auf 17:18 Tore heran. Noch einmal schafften die Rot-Weißen mit 17:20 den alten Abstand. Aber wie schon in den vergangenen Spielen machten die Nerven den, konditionell am Ende angelangten Aichachern, einen Strich durch die Rechnung. Die Westschwaben glichen wieder auf 20:20 aus. Noch einmal schafften die Rot-Weißen mit 20:21 die Führung. Unglücklich glichen die Wullenstettener aber in den Schlusssekunden zum viel umjubelten Gleichstand aus.
Für den TSV Aichach spielten: Triltsch (TW), Neumair, Obermayer, Wolf C., Borowitzki, Bauch, Szierbeck, Markus und Benjamin Schäffler.
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vom 18.12.2007 |
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E1-Jugend zeigte erneut eine hervorragende Leistung
Christopher Wolf
Die männliche E-Jugend der Handballer war am vergangenen Samstag bei ihrem Spieltag in Friedberg im Einsatz. Dieser stand ganz im Zeichen eines Aufeinandertreffens der Spitzenmannschaften dieser Spielklasse.
Im ersten Spiel wartete mit dem Gastgeber Friedberg gleich ein harter Brocken. Beide Mannschaften waren in der ersten Hälfte immer gleichauf und so stand es zum Pausenpfiff Unentschieden. Im zweiten Durchgang sah es auch lange nach einer spannenden Partie aus, bis sich bei den Aichachern wieder Nervosität einschlich. Viele Ballverluste und Fehlpässe gerade in der engen Schlussphase verhinderten einen möglichen Erfolg. Am Ende hieß es dann 12:10 für Friedberg.
Der zweite Gegner TSV Haunstetten war kein minder schwächerer Gegner - erreichten sie in ihrem ersten Spiel gegen Friedberg doch gleich ein Unentschieden.
In Halbzeit Eins war das Spiel besonders von den starken Abwehrleistungen beider Teams geprägt und so stand es zur Pause 4:4. Den gefährlichen Spielmacher der Gäste nahm nach Anweisung des Trainers Sebastian Leopold von Beginn an fast komplett aus dem Spiel, so das dieser nicht ein Tor erzielen konnte.
In der zweiten Hälfte gaben die Rot-Weißen nochmal alles und erspielten sich unter Führung von Florian Schilberth zahlreiche Chancen und nutzten diese auch eiskalt. In der Abwehr kämpfte man weiter um Tore zu verhindern, wobei Simon Görtz im Tor das ganze Spiel über fantastisch hielt. Am Ende belohnte sich die Mannschaft selbst in ihrem besten Saisonspiel mit einem 14:8 Sieg.
Nach der Winterpause geht es für das Team am 27.01.08 dann mit einem Spieltag zu Hause in Aichach weiter.
Für den TSV spielten: Simon Bachhuber, Florian Schilberth, Aaron Jung, Max Eigner, Christoph Ziegler, Sebastian Leopold, David Holzapfel, Simon Görtz, Jonas Lindermair, Sebastian Negele, Florian Geißreiter und Marsin Chikh.
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vom 17.12.2007 |
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TSV Aichach verliert Vorrundenfinale in Rothenburg mit 23:34
Von Karl Böck
Aichach – Absolut nichts zu erben gab es für die Bayernliga-Handballer des TSV Aichach am Samstagabend bei ihrem Gastspiel beim TSV 2000 Rothenburg. Ohne Gregor Triltsch (Urlaub), Stephan Auernhammer (beruflich verhindert), Timo Ruhnke (Rückenbeschwerden) und Uwe Egidy (wurde am Samstagabend Vater einer Tochter mit dem Namen Lisa Marie) standen die Aichacher Akteure praktisch von vornherein auf verlorenem Posten, zogen nach einem 12:18-Rückstand beim Seitenwechsel letzten Endes klar mit 23:34 den Kürzeren und überwintern damit nahezu bar jeder realistischen Hoffnung auf den Klassenerhalt abgeschlagen auf dem vorletzten Tabellenplatz.
„Wir wollten versuchen, das Spiel lange offen zu halten, was uns leider nur in der ersten Viertelstunde gelungen ist“, räumte Interimscoach Roland Fackler hernach ein. „Auch wenn unsere Leistung und unser Potential momentan nicht reichen, um über 60 Minuten dagegenzuhalten, denke ich, dass wir uns trotzdem anständig verkauft und nicht abschlachten haben lassen.“
Fackler hat Recht. Hätten die Rot-Weißen nur so weitergemacht, wie sie das erste Viertel beendeten, hätten sie durchaus für eine kleine Überraschung sorgen können. Seine Anvertrauten machten nicht nur einen 0:2-Rückstand wett, sondern gingen sogar mit 7:4 in Führung. „Danach haben wir uns zu viele technische Fehler erlaubt und uns dabei einige tödliche Konter eingefangen“, sah Fackler als Grund für den Umschwung zu Gunsten der Rothenburger an, die in der Folgezeit das Ruder mehr und mehr an sich rissen und nichts mehr anbrennen ließen.
Aichachs Urgestein gefielen vor allem Christian Scholz („Der hat eine super erste Halbzeit abgeliefert“) und auch Joachim Schmid („Der Jo kämpft allein auf weiter Flur, er allein kann es halt nicht richten“), aber auch von der Leistung der jungen Spieler wie Thomas Obermayer und Christian Neumair („Beide haben ihre Sache gut gemacht“) war er durchaus angetan.
Uneigennützig stellte sich wegen der Personalprobleme auch Uli Niedermayr zur Verfügung, allerdings war sein Auftritt nur von kurzer Dauer. Gerade mal eine Minute und sechzehn Sekunden im Spiel sah er wegen eines „gesundheitsgefährdenden Fouls“ (so die Stellungnahme der Schiedsrichter) „Rot“ und durfte damit vier Sekunden vor der Pause schon wieder unter die Dusche. Den daraus resultierenden Freiwurf schloss Tillmann Egelseer mit dem 18:12 ab, das Ende aller Hoffnungen der Paarstädter.
Dass die Aichacher die Partie in Abschnitt zwei nicht mehr drehen würden, war nun jedermann klar. Angetrieben von den beiden überragenden Felix Kölle (neun Treffer) und Patrick Egelseer (ebenfalls neun) bauten die Tauberstädter ihren Vorsprung Tor um Tor aus, obwohl der sonstige Torgarant Muzafer Hadziabdic verletzungsbedingt fehlte. Wenn der letztjährige Bayernliga-Torschützenkönig erst wieder einsatzfähig ist, womit die Verantwortlichen Ende Januar 2008 rechnen, sollte der Klassenerhalt für den TSV 2000 kein Thema mehr sein.
Wie es mit der Trainerfrage beim TSV Aichach bestellt ist, vermochte Fackler nicht zu beantworten. „Für mich war heute das letzte Spiel“, ließ er nach Spielende wissen. Ob Handballchef Lothar Bahn bei der Suche nach einem Nachfolger für Niko Jovanovic fündig wird, wird sich zeigen. Eher ist damit zu rechnen, dass Bahn das Gespann Martin Freiding und Uwe Egidy als Lösung für den Rest der Saison präferiert.
TSV 2000 Rothenburg: Hanger; Felix Kölle (9), Hannes Kölle (2), Tillmann Egelseer (4), Patrick Egelseer (9/3), Farr (5), Schubart (3), Striffler (2).
TSV Aichach: Martin Freiding, Fronhoff; Obermayer, Christoph Freiding (2), Schmid (11/6), Bringmann (1), Niedermayr, Scholz (5), Meier (2), Marquart (2), Neumair.
Schiedsrichter: Drexler (Fürstenfeldbruck), Hutner (Dietmannsried).
Zuschauer: 200.
Siebenmeter: 4 – 7.
Zeitstrafen: 3 – 7.
Rote Karte: Niedermayr (30.).
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vom 12.12.2007 |
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Herren 2 kassieren zweite Niederlage in Folge
Norbert Borowitzki
Auch gegen den Tabellendritten, die HSG Donauwörth/Rain musste die zweite Mannschaft der Aichacher Handballer eine Niederlage einstecken. Am vergangenen Samstagnachmittag, im Vorspiel zur ersten Mannschaft, entführten die Donaustädter mit einem hauchdünnen Erfolg von 23:22 Toren, beide Punkte aus der Kreisstadt.
Im Zeichen der beiden Abwehrreihen stand die erste Spielhälfte. Hier schenkten sich beide Kontrahenten nichts und es wurde hart aber fair gerungen. Die Heimischen diktierten jedoch das Geschehen. Nachdem wieder eine Vielzahl von besten Torchancen leichtfertig vergeben wurden, führten die Rot-Weißen zur Halbzeit nur mit 9:5 Toren.
Zu Beginn des Zweiten Durchganges erhöhten die Gastgeber ihre Führung auf 12:6 Treffer. Die Gäste gaben sich aber noch nicht geschlagen und kämpften sich wieder auf 14:12 Tore heran. Weiterhin kontrollierten aber die Aichacher das Spiel und lagen 6 Minuten vor Spielende wieder mit 20:16 Toren vorn. Anstatt den Sack zu zu machen, verloren die Kreisstädter unerklärlich ihr Konzept. Obwohl sie mit einer vermeintlich ausreichenden Führung vorne lagen, waren sie den Schlussminuten wieder nervlich nicht gewachsen. Die Donauwörther glichen aus und gingen ihrerseits erstmals mit 21:22 Toren in Führung. Noch einmal folgte der Ausgleich. 30 Sekunden vor Spielende erhöhten die Gäste, durch 7m-Strafwurf, auf 22:23 Treffer. Zwar hatten die Rot-Weißen in den Schlusssekunden nochmals die Möglichkeit zum Ausgleich, aber die sich bietende Chance wurde, wie schon so viele zuvor, nicht genutzt.
Für den TSV Aichach spielten: Triltsch (TW), Wonnenberg (TW), Neumair, Obermayer, Harner Max, Borowitzki, Wolf Christopher, Wolf Patrick, Bauch, Wild, Szierbeck, Markus und Benjamin Schäffler.
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vom 10.12.2007 |
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Aichachs Handballer besiegen das Schlusslicht Forchheim klar mit 37:21
Von Karl Böck
Aichach – Endlich ist der Knoten geplatzt, die Bayernliga-Handballer des TSV Aichach können doch noch gewinnen. Im elften Saisonspiel, gleichzeitig im Spiel eins nach der Demission von Trainer Niko Jovanovic, feierten die Paarstädter mit dem völlig ungefährdeten 37:21 (23:12)-Pflichtsieg über den VfB Forchheim ihr erstes Erfolgserlebnis, wobei das Ergebnis schon richtig eingeordnet werden muss. Denn die Gäste kamen über die Rolle eines besseren Trainingspartners nie hinaus und präsentierten sich von Beginn an als Kanonenfutter.
Einer Glanzleistung bedurfte es von Aichacher Seite aus gewiss nicht, um dem desaströs auftretenden Schlusslicht Forchheim eine saftige Packung zu verpassen. Was die Gäste boten, hatte mit Bayernligatauglichkeit nichts zu tun. In dieser Verfassung hätte der VfB sogar selbst eine Klasse tiefer, in der Landesliga, allergrößte Schwierigkeiten.
Dass die Oberfranken derart trostlos im Keller der Tabelle darben, hat eine spektakuläre Vorgeschichte. In der vergangenen Saison spielte Forchheim noch in der Regionalliga; und dort spielten sie auch heute noch, wenn nicht im Februar 2007 im Rahmen der Siemens-Betriebsratsaffäre Wilhelm Schelsky in U-Haft genommen worden wäre. Schelsky war der Macher, ohne ihn lief nichts im Verein. Ohne die finanzielle Unterstützung des 58-Jährigen, das war klar, konnte Forchheim Handball in der Regionalliga nicht aufrechterhalten. Obwohl als Zwölfter sportlich für die aktuelle Saison qualifiziert, zog sich der Verein aus der Drittklassigkeit zurück. Der Aderlass war beträchtlich, elf Spieler verließen den Verein oder beendeten ihre Karriere, wie zum Beispiel der Ex-Aichacher Volker Schwab-Zettl, bei dem Beruf und Familie jetzt im Vordergrund stehten.
Handballchef Lothar Bahn focht das Dilemma der Forchheimer, wen wundert’s, wenig an: „Zuerst mal bin ich glücklich über unseren ersten Sieg, auch wenn man sagen muss, dass sich Forchheim heute für uns als richtiger Aufbaugegener herauskristallisiert hat. Dennoch“, bilanzierte Daueroptimist Bahn hernach, „war das heute mal wieder der Handball, den wir alle sehen wollen und den wir auch gesehen haben.“
In die gleiche Kerbe schlug auch der frühere TSV-Spieler Roland Fackler, der zusammen mit Kreisläufer Uwe Egidy und Torhüter Martin Freiding zumindest bis Weihnachten das sportliche Sagen bei den Rot-Weißen übernommen hat. „Die Mannschaft hat heute wieder Freude am Handball gezeigt, auch wenn der Gegner ganz schwach war“, räumte Fackler ein. „Und trotzdem muss man erst mal so viele Tore werfen, wie wir das heute getan haben, weshalb man darauf für die nächsten Spiele durchaus aufbauen kann.“
Bereits nach zehn Minuten lagen die Gastgeber trotz des urlaubsbedingten Fehlens von Kapitän Gregor Triltsch mit 10:4 in Front, wobei sich Geburtstagskind Christian Scholz (wurde 26 Jahre alt) in dieser Phase mit vier Toren besonders hervortat. Insgesamt warf der Ex-Friedberger deren acht, so viele wie noch nie, seitdem er in Aichach ist.
Angetrieben von Joachim Schmid, der diesmal überaus uneigennützig spiel | | | | |