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Aktuelle Spiele und Ergebnisse
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| Starke B-Jugend gewinnt Sommerturnier |
vom 26.07.2010 |
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Der männlichen B-Jugend der Aichacher Handballer gelang beim Sommerturnier in Schrobenhausen ein großartiger Erfolg. In einem spannenden Finale gegen den TSV Mainburg holte sie sich verdient den Titel.
Aufgrund des schlechten Wetters musste das Rasenturnier kurzfristig in die Halle verlegt werden und die Spielzeit wurde auf 13 Minuten pro Partie gekürzt. Nicht viel Zeit also zum Torewerfen, doch auf gewohntem Untergrund fühlten sich die Aichacher aber sichtlich wohl. Im ersten Match konnte man gegen den TSV Wasserburg mit 10:4 gewinnen. In der zweiten Partie ging es bereits vorentscheidend um den Gruppensieg gegen Schrobenhausen I. In einem Klassespiel bezwang man die Hausherren schließlich mit 6:4 und im letzten Vorrundenspiel ließ man auch dem TSV Neufahrn keine Chance (9:3) und wurde verdient Gruppensieger.
Im Halbfinale traf man auf die SSV All Stars, die in Gruppe B Zweiter wurden. Dort stellten die Gastgeber dann ihre besten Spieler auf und ließen sogar A-Jugendliche auflaufen. Trotz oder gerade wegen dieser regelwidrigen und nicht gerade sportlichen Aktion kämpften die Aichacher noch entschlossener und gewannen auch dieses Match zurecht mit 7:6.
Im Finale wartete der TSV Mainburg, der mit einer körperlich starken Truppe angereist war und bislang auch noch keinen Punkt abgegeben hatte. In einem würdigen und spannenden Endspiel stand vor allem die Abwehr der Paarstädter hervorragend und brachte den Gegner teilweise zur Verzweiflung. Im Angriff konnten mit viel Kampfeswillen und Leidenschaft die nötigen Tore erzielt werden, um das Finale mit 6:4 für sich zu entscheiden. Alle Aichacher Spieler können wirklich Stolz auf ihre Leistung sein.
Nach der bevorstehenden Vorbereitung startet die männliche B-Jugend am 26. September mit einem Heimspiel gegen die TSG Augsburg in die Bezirksoberligasaison.
Für den TSV Aichach siegten: Martin Leuprecht (TW), Stefan Walther (TW), Fabian Fichtner, Timo Stubner, Matthias Schilberth, Björn Stubner, Adrian Görtz, Julian Huhn, Manuel Sälzer und Benedikt Lenz.
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| Bayernliga C-Jugend gewinnt Sposoring Vertrag mit LEW |
vom 17.07.2010 |
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Mit einer herausragend kreativen Bewerbung haben die Eltern der C-Jugendspieler die Jury der LEW überzeugt. Als Lohn für die Anstrengungen winkt den Jugendlichen ein neuer Trikotsatz im Gesamtwert von 1500 Euro. An alle, die mitgeholfen haben, vielen herzlichen Dank.
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| C-Jugend für Bayernliga qualifiziert |
vom 17.07.2010 |
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Mit vier fantastischen Siegen qualifizierte sich die männliche C-Jugend der TSV Handballer am letzten Sonntag für die Bayernliga Saison 2010/2011. Alle Mann an Bord hieß es beim Abfahrtstermin und entsprechend siegessicher fuhren die Aichacher nach Gröbenzell, wo sie insgesamt vier Spiel zu absolvieren hatten. Der erste Gegner war ein guter Bekannter. Vor zwei Jahren verlor der TSV das entscheidende Spiel um die Meisterschaft gegen den TV Lauingen. Wiedergutmachung stand also auf dem Programm. Diese Vorgabe setzten die Heimischen von der ersten Sekunde durch konzentriertes Spiel um. Schnell lagen die Paarstädter in Führung und gingen mit einem 11:8 in die Pause. Danach drehten die Aichacher, angeführt von Benedikt Lenz und Johannes Alshut, mächtig auf und erzielten Tor um Tor. Das Spiel endete mit einem deutlichen und in dieser Höhe unerwarteten 21:10 Sieg. Auch der SC Unterpfaffenhofen/Germering war an diesem Nachmittag ein ernst zu nehmender Gegner. In dieser Partie konnten sich die Aichacher Youngster erst Mitte der ersten Hälfte absetzen und gingen mit 8:4 in die Halbzeit. Nach dem Wechsel kam die Zeit des Simon Bernecker, der innerhalb von 5 Minuten die Unterpfaffenhofener quasi im Alleingang von Linksaußen erschoss. Die Begegnung endete mit 16:9. Mit diesen beiden Siegen im Rücken war bereits der Grundstein für die Qualifikation für die Bayernliga gelegt, denn die beiden letzten Spiele waren gegen schwächer einzuschätzende Mannschaften. Vor allem Gröbenzell war nicht mehr als ein Trainingspartner. Die Aichacher wechselten munter durch und auch die neuen Spieler Johannes Schuster, Jonas Lindermair, David Holzapfel und Florian Schilberth, die alle aus der D-Jugend nachgerückt sind, hinterließen einen tollen Eindruck und erzielten schöne Tore. Die Heimischen gewannen die Partie klar mit 16:4. Sichtlich müde gingen die Paarstädter in die letzte Begegnung gegen den ESV Freilassing. Anfangs taten sich die Aichacher Youngster überraschend schwer. Doch spätestens nach der Halbzeit fanden sie zu alter Stärke zurück und gewannen klar mit 19:10. Herausragend war an diesem Nachmittag die Mannschaftsleistung. Jeder kämpfte für jeden. Florian Neuß musste aufgrund einer Verletzung ins Tor, lieferte dort eine fantastische Leistung ab. Der etatmäßige Torwart, Patrick Czok, wechselte ins Spielfeld und war dort eine wichtige Stütze. Thomas Hennig, beim ersten Turnier leider nicht dabei, stellte seine Wichtigkeit am Kreis unter Beweis. Mit diesen vier Siegen spielt nun erstmals seit Jahren wieder eine Aichacher Jugendmannschaft in Bayerns höchster Spielklasse und wir freuen uns alle auf eine tolle Saison, die Ende September beginnen wird.
Für Aichach spielten: Patrick Czok (4), Benedikt Lenz (17/3), Markus Haberer (4), Florian Neuß (1), Simon Bernecker (16), Johannes Alshut (10), Resul Sancak, David Holzapfel (2), Jonas Lindermair (2), Johannes Schuster (1), Thomas Hennig (9) und Florian Schilberth (6).
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| Männliche B-Jugend qualifiziert sich für Bezirksoberliga |
vom 03.05.2010 |
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Die männliche B-Jugend der TSV Handballer schaffte gleich in der ersten Runde der Qualifikation in Wertingen mit drei Siegen den Sprung in die Bezirksoberliga.
Gleich im ersten Spiel traf man auf den Ausscheider der Landesliga-Quali TSV Niederraunau. Von Beginn an übernahmen die Aichacher die Regie und gingen schnell mit 5:2 in Führung. Durch gelungene Kombinationen im Angriff und einer sehr soliden Abwehrarbeit stand es zur Pause verdient 10:5. Zu Beginn der zweiten Hälfte verkürzte der Gegner auf 10:6 bevor die Rot-Weißen mit einem 8-Tore Zwischenspurt für die Entscheidung sorgten. Zudem vernagelten die beiden Torhüter Martin Leuprecht und Stefan Walther regelrecht das Tor, so dass es am Ende 19:6 stand.
Im zweiten Match wartete der TSV Bäumenheim. Auch hier zeigten die Aichacher schnell ihre Überlegenheit. Vor allem Felix Schilberth und Björn Stubner zeigten gute Aktionen und waren beste Aichacher Werfer in diesem Spiel. Das 21:10 war nie gefährdet (Pausenstand 10:5).
In der letzten Begegnung ging es gegen Gastgeber TSV Wertingen um den Turniersieg und damit um die direkte Qualifikation für die Bezirksoberliga. Das Spiel zeigte sich lange Zeit sehr ausgeglichen (4:4, 6:6), so dass sich die Paarstädter erst zur Pause einen 2-Tore Vorsprung zum 8:6 erarbeiten konnten. Zu Beginn der zweiten Hälfte starteten die Aichacher konzentriert und zogen auf 12:7 davon, wobei vor allem Matthias Schilberth ein ums andere mal durch starke Aktionen Treffer beisteuerte. Danach wurde das Spiel der Gastgeber immer ruppiger, was zu selten geahndet wurde, wogegen die Aichacher mit kleinlichen Strafzeiten bedacht wurden. So kamen die Gastgeber wieder auf 14:13 heran und hatten kurz vor Schluss sogar die Gelegenheit auszugleichen. Doch den letzten Wurf konnte Stefan Walther parieren und die Aichacher gingen als verdienter Sieger vom Platz.
Für den TSV Aichach spielten: Martin Leuprecht (TW), Stefan Walther (TW), Fabian Fichtner (4), Timo Stubner (7), Matthias Schilberth (19), Björn Stubner (10), Felix Schilberth (10), Julian Huhn (2), Manuel Sälzer (1) und Markus Haberer.
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| Katastrophaler Fehlstart |
vom 26.04.2010 |
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Die Aichacher Handballdamen verloren ihre letzte Auswärtsbegegnung der laufenden Landesligasaison beim TSV Unterhaching mit 21:37 (7:17) Toren. Personell stark angeschlagen hatten sie vor allem in den ersten 20 Minuten nichts zu bestellen.
Es ist das alte Lied bei den Paarstädterinnen. Mit nur sieben Feldspielerinnen traten sie die Reise nach München an, darunter Sibylle Storr aus der zweiten Mannschaft. Sonja Schmidt meldete sich nach langer Pause wieder zurück, traf aber erst nach Spielbeginn ein. Die Torfrauen Kathi Brugger und Susi Fischer sind gesundheitlich angeschlagen, wobei Erstere erneut unters Messer muss und deshalb für diese Saison nicht mehr zur Verfügung steht. So rückte Charlotte Lauenstein wieder in den Kader auf.
Schon beim Aufwärmen für die Begegnung machten sich zwei deutliche Unterschiede bemerkbar. Die Hachinger Damen hatten einen vollen Kader von 14 Spielerinnen im Aufgebot. Aichach setzte nur neun dagegen. Zudem waren die Heimischen körperlich überlegen. An Größe und Masse reichte keine der Aichacherinnen an die Rückraumschützinnen der Gastgeber heran.
Die ersten 20 Minuten verliefen aus Aichacher Sicht katastrophal. Körperlich und geistig nicht anwesend kassierten die Gäste ein schnelles Tor nach dem anderen. Bis zum 13:1 für Unterhaching war die Partie bereits gelaufen. Danach ging aber ein Ruck durch das Team von Martin Fischer. Dieser stellte die Abwehr um und mit der Einwechslung von Sibylle Storr kam in der Defensive frischer Wind aufs Feld. Natürlich wechselte Hachings Trainer nun auch durch, was den Aichacherinnen half, besser ins Spiel zu kommen. In der Abwehr wurde nun aggressiver gearbeitet und im Angriff spielte man geduldiger und mit etwas mehr Übersicht. So konnten die Paarstädterinnen die restlichen 10 Minuten der ersten Halbzeit mit 6:4 für sich gestalten. Beim Stand von 7:17 wurden die Seiten gewechselt.
Nach der Pause gestaltete sich die Partie ausgeglichener. Die Aichacherinnen versuchten weiterhin dem Gegner Paroli zu bieten. Am Ende jedoch ließen die Kräfte merklich nach und die dünne Personaldecke machte sich bemerkbar. So konnte Haching den Vorsprung bis zum 37:21 ausbauen.
Sieht man von den verkorksten ersten 20 Minuten bis zum 1:13 ab, so haben die TSV-Damen die Begegnung mit „nur“ 4 Toren verloren. Im Hinblick auf die nächste Saison ist es wichtig, dass die Moral im Aichacher Team intakt ist.
Fischer monierte erneut die Passivität seiner Mannschaft in der Defensive. „Wir sind der fairste Absteiger den es je gegeben hat.“
Am kommenden Wochenende haben die Aichacherinnen spielfrei. Danach geht es am 09. Mai im letzten Spiel der Saison zu Hause gegen die SG Mintraching/Neutraubling.
Für Aichach spielten: Susi Fischer (TW), Charlotte Lauenstein (TW), Iris Kronthaler (6/5), Sabrina Stenzel (2/1), Johanna Fackler (3), Sibylle Storr (3), Tini Wonnenberg (4), Maria Eberle (2), Carmen Vogl (1), Sonja Schmidt
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| Endlich wieder ein Erfolgserlebnis |
vom 26.04.2010 |
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Die Aichacher Handballdamen haben das Siegen nicht verlernt. Am vergangenen Samstag gewannen sie gegen den TSV Ottobrunn verdient mit 31:21 (16:14) Toren. Personell hatte Trainer Martin Fischer diesmal keine Probleme, was sich prompt am Spielverlauf und am Ergebnis bemerkbar machte.
Seit langer Zeit spielten Tini Wonnenberg, Kerstin Braun und Maria Eberle wieder zusammen. Auch Bianca Bachmann gehörte nach Babypause dem Kader an. Dies freute Fischer besonders: „Mit ihr haben wir eine weitere Option.“ Torfrau Kathi Brugger stand nach Knieproblemen und Studienfahrt wieder zwischen den Pfosten. Sie zeigte während der gesamten Partie eine klasse Leistung. Nur ihre Kollegin Susi Fischer ist gesundheitlich noch angeschlagen und musste noch pausieren.
„Man darf gar nicht darüber nachdenken, was gewesen wäre, wenn wir immer in dieser Besetzung aufgelaufen wären. Mit Ines Farle und Tina Grünwald fehlen ja noch zwei Rückraumschützinnen.“ Äußerte sich Teammanager Richard Hangl nach dem Schlusspfiff.
Die Aichacherinnen fanden gut in die Begegnung. Von Anfang an zeigten sie die notwendige Aggressivität in der Defensive. Es gab kaum ein Durchkommen für die Gäste aus München. Falls sich doch eine Torchance des Gegners ergab, stand Kathi Brugger meistens goldrichtig. Im Angriff nutzten die Heimischen ihre Einwurfmöglichkeiten konsequent und zogen somit von 4:2 auf 11:6 davon. Doch Ottobrunn gab sich nicht geschlagen. Nach 20 Minuten schlichen sich die ersten Fehler ins Aichacher Spiel. In der Abwehr wurden die Gegnerinnen zu spät fest gemacht. Diese nutzten die Gelegenheiten zum Torerfolg vor allem über die Außenpositionen. Durch eine enge Deckung von Tini Wonnenberg geriet auch der Angriff ein wenig ins Stottern. So konnte Ottobrunn bis zur Pause auf 16:14 verkürzen.
Trainer Martin Fischer stellte sein Team für die zweite Spielhälfte wieder ein. Er forderte vor allem eine konsequente Deckung. Dies setzten die TSV Damen nach Wiederanpfiff gut um, was sich als Schlüssel zum Erfolg erwies. Aus einer sicheren und aggressiven Abwehr heraus erzielten die Paarstädterinnen Tor um Tor. Auch durch schnelle und einfache Tore, die Fischer sich immer wünscht, vergrößerten die Heimischen ihren Vorsprung stetig, bis zum Endstand von 31:21. Die Mannschaft war sichtlich erleichtert über diesen Sieg.
Nächstes Wochenende sind die Aichacherinnen beim TSV Unterhaching zu Gast.
Für Aichach spielten: Kathi Brugger (TW), Iris Kronthaler (5), Johanna Fackler (1), Kerstin Braun (11/5), Carmen Vogl (2), Maria Eberle (2), Katrin Storr (1), Bianca Bachmann, Tini Wonnenberg (6), Sabrina Stenzel (2), Steffi Heinrich (1)
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vom 19.04.2010 |
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Weibl. D2 Jugend bei der Qualifikation
Am Sonntag musste die zweite Mannschaft der weibl.D-Jugend der Aichacher Handballer zur Qualifikation für die nächste Saison antreten. Für die Mädels waren es die ersten Spiele in einer neuen Altersklasse.
Entsprechend nervös und mit viel Respekt gingen die kleinen Handballerinnen ins Spiel und verloren gleich mit 1:10 gegen TSG Augsburg. Auch in der zweiten Partie gegen den TSV Haunstetten war nichts zu holen, es endete sogar noch deutlicher mit 1:14 Toren. Für die dritte Begegnung hatten sich die Mädels gegen Ludwigsfeld viel vorgenommen. Diese Mannschaft war von der Altersstruktur ebenbürtig – auch eine Mischung aus D- und E-Jugendlichen-. Hier konnten die Aichacherinnen mit 5:4 gewinnen.
Das letzte Spiel gegen Günzburg begann sehr viel versprechend und bis zum 3:3 hielten die Mädels gut mit. Sie konnten gegen die körperlich überlegenen Spielerinnen immer wieder frei zum Torwurf kommen, scheiterten aber oft an der groß gewachsenen Torhüterin. Zur Halbzeit stand es 4:8, am Ende dann doch wieder sehr deutlich 6:19.
Insgesamt hat die Mannschaft bei der einige Mädels des älteren Jahrgangs fehlten eine ansprechende Leistung gebracht, die hoffen lässt auf mehr.
Es spielten: Elisabeth Naßl, Katrin Leischner, Yvonne Bernecker (4), Laura Mayer, Julia Friedrich (1), Lina Kotsi, Anna Mahl (1), Ramona Bscheider (1), Sofie Schwebel (1), Lina Mahl (1), Marie Holzapfel (4);
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| In Metten war nichts zu holen |
vom 12.04.2010 |
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Vergangenen Samstag ging es für die Aichacher Handballerinnen nach Niederbayern zur SSG Metten. Auch in dieser Begegnung zogen die TSV Frauen mit einer 17:29 (7:16) Niederlage den Kürzeren. Vor allem in der ersten Hälfte enteilten die Gastgeberinnen uneinholbar.
Wieder machten Personalnöte dem Aichacher Trainer zu schaffen. Zwar kehrte Tini Wonnenberg nach 3-monatiger Pause nach ihrem Mittelhandknochenbruch wieder ins Team zurück, aber sie war nur die achte Feldspielerin im Mini-Kader. Zusätzlich waren mit Kathi Brugger (Studienreise) und Susi Fischer (Krankheit) beide Torhüterinnen nicht einsatzbereit. Somit sprang Charlotte Lauenstein von der zweiten Mannschaft ein. „Sie machte ihre Sache sehr gut“ lobte Martin Fischer nach der Begegnung. Insgesamt war der Trainer mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. „Mit einem derartig geschrumpften Kader haben wir uns gut präsentiert.“ Auch der Gegner hatte unter der Saison personelle Probleme. Seit aber die Bayernliga A-Jugend ihre Runde beendet hat, kann der Mettener Trainer wieder aus dem Vollen schöpfen, ohne dass sich ein spielerischer Bruch ergibt. Ganz im Gegenteil, die jungen Spielerinnen drückten am Samstagabend mächtig aufs Gas.
Die ersten zehn Minuten konnten die Paarstädterinnen noch ausgeglichen gestalten. Mit zunehmender Spieldauer machte sich die stärkste Waffe, die schnellen Gegenstöße, der Heimischen immer mehr bemerkbar. Von 3:2 zogen sie auf 10:5 davon. Zwar konnten die TSV-Damen im Spiel 6 gegen 6 mit der eigenen Abwehr ganz gut dagegen halten, in der Offensive jedoch wurde nahezu jeder gescheiterte Torwurf oder Ballverlust konsequent durch Kontertore bestraft. So enteilten die Gastgeberinnen bis zur Pause auf 16:7.
So manche Akteurin im Aichacher Team ahnte auf Grund des kleinen Kaders schon ein Debakel. Aber die Aichacherinnen boten in der zweiten Hälfte Paroli. Zwischenzeitlich verkürzte man den Abstand beim 15:20 sogar auf fünf Tore. Durch Ballverluste im Angriff stellte Metten den alten Abstand jedoch schnell wieder her, bis zum Endstand von 29:17. Insgesamt ging die zweite Hälfte „nur“ mit 3 Toren an den Gegner.
Die Aichacherinnen sehnen das Saisonende herbei. Doch noch haben sie bis zum 09.05.10 drei Spiele zu absolvieren. Nächsten Samstag kommt der TSV Ottobrunn nach Aichach. Hier wollen die TSV Damen auf jeden Fall punkten, um nicht ganz abgeschlagen an dem Tabellenende zu stehen.
Für Aichach spielten: Charlotte Lauenstein (TW), Iris Kronthaler (3/2), Johanna Fackler (1), Carmen Vogl (1), Katrin Storr (1), Sabrina Stenzel (4/2), Stephi Szierbeck, Tini Wonnenberg (7/2)
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| Abstieg steht vorzeitig fest |
vom 29.03.2010 |
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Die Handballdamen des TSV Aichach verloren am vergangenen Samstag gegen die SV-DJK Taufkirchen mit 16:24 (12:14) Toren. Mit dieser Niederlage stehen die TSV Damen als erster Absteiger aus der Landesliga Süd fest. Über 40 Minuten konnten die Paarstädterinnen ihren Gästen aus München Paroli bieten. Danach folgte wieder ein Einbruch, vor allem in der Offensive.
Die Aichacherinnen starteten gut in die Begegnung. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Taufkirchen kam immer wieder durch die großgewachsenen Rückraumschützinnen zum Torerfolg und erspielte sich so eine leichte Führung zum 9:6. Trainer Martin Fischer stellte nach einer Auszeit die Abwehr auf eine offensivere 5:1 Deckung um. Dies zeigte den gewünschten Erfolg. Die Gegnerinnen wurden zu Torwürfen aus schlechten Positionen gezwungen, die Susi Fischer im Aichacher Tor zunehmend entschärfte. Im Angriff blieben die TSV Damen geduldig. Der Ball lief gut und sicher durch die eigene Reihe, bis sich Torchancen ergaben. Diese nutzten die Aichacher Werferinnen konsequent gegen die sehr starke Gästetorfrau. Kerstin Braun zeigte sich zudem als sichere 7m-Schützin. Somit blieben die Gastgeberinnen auf Tuchfühlung. Kurz vor der Halbzeit hatten die Handballdamen zweimal die Chance, auf 13:13 auszugleichen. Leider wurden diese Einwurfmöglichkeiten vergeben und beim Stand von 12:14 wurden die Seiten gewechselt.
Die ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff konnten die Hausherrinnen bis zum 14:16 noch ausgeglichen gestalten. Danach folgte hauptsächlich in der Offensive ein spielerischer Einbruch. Aichach agierte zu harmlos. Der Balltransport wurde zunehmend unsicherer und der Gegner zwang die Aichacherinnen zu schlechten und überhasteten Abschlüssen. Diese Fehler werden in der Landesliga konsequent durch schnelle Gegenstoßtore bestraft. Die letzten Minuten gingen so mit 2:8 an den Gegner.
Positiv angetan war Trainer Martin Fischer von der Leistung von Steffi Heinrich. Die Kreisläuferin der 2. Mannschaft zeigte sowohl in der Abwehr als auch im Angriff eine sehr solide Leistung.
Selbst wenn die TSV Damen die restlichen vier Partien noch gewinnen würden, könnten sie nicht mehr als 16 Pluspunkte aufweisen. Damit würden sie auch jetzt schon als Absteiger feststehen. Am Wochenende nach Ostern geht es bereits weiter. Dann müssen die Aichacher Damen nach Metten reisen.
Für Aichach spielten: Susi Fischer (TW), Iris Kronthaler (1), Carmen Vogl (2), Johanna Fackler, Maria Eberle (1), Katrin Storr, Stephi Szierbeck, Kerstin Braun (8/5), Sabrina Stenzel (2), Steffi Heinrich (2)
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| Meschs Heimserie mit TSV-Handballern gerissen |
vom 22.03.2010 |
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Aichach - Ausgerechnet im letzten Saisonspiel ist die Erfolgsserie der Bezirksoberliga-Handballer des TSV Aichach in eigener Halle gerissen. Nach zuletzt vier Heimsiegen am Stück unterlagen die Schützlinge von Trainer Udo Mesch dem Zweiten VfL Günzburg mit 31:34 (14:19). Damit haben die Donaustädter ihre Aufstiegschance gewahrt, werden aber nur dann in die Landesliga zurückkehren können, wenn Niederraunau II wegen der besonderen Konstellation seiner „Ersten“ in der Landesliga trotz Meisterschaft in der BOL bleiben muss.
Wenn man sich die Statistik ansieht – insgesamt 26 (!) Zeitstrafen, 17 Siebenmeter, sechs rote Karten, davon vier wegen der dritten Zeitstrafe –, glaubt man, ein besonders hartes Spiel mit vielen Nickligkeiten gesehen zu haben. Schließlich ging es für die Gäste um einiges im Fernduell mit Ichenhausen (siegte in Gersthofen) um den Platz zwei. Dem war aber beileibe nicht so. Warum die beiden Unparteiischen dennoch eine an und für sich faire Partie überaus kleinlich leiteten, konnte keiner der rund 150 Zuschauer nachvollziehen.
Weder Mesch („Über die Schiedsrichter sage ich gar nichts, die haben einmal so und einmal so gepfiffen“) noch VfL-Trainer Bernd Dunstheimer („Im Prinzip war die Leistung der beiden nicht so toll. Zum Glück haben sich die Spieler nicht beeindrucken lassen“) verstanden, weshalb das Königsbrunner Gespann sich derart in den Vordergrund rückte.
Dass der Sieg der Günzburger trotz allem verdient war, wollte Mesch aber nicht verhehlen. „Die Schiris waren nicht schuld an der Niederlage“, bilanzierte der Stettenhofener. Die Tatsache, „dass in der ersten Halbzeit zwar sechs Spieler auf dem Parkett standen, aber kein Team“, sei der Hauptgrund für die Niederlage gewesen. „Das hat man in erster Linie an der Abwehr gesehen, die in diesem Abschnitt gleich 19 Gegentreffer zugelassen hat. Das war einfach zu viel“, monierte der 47-Jährige zu Recht.
Zusammenfassend stellte Mesch fest, seit seinem Comeback in Aichach zwei wirklich schlechte Halbzeiten erlebt zu haben. „Die erste in Niederraunau, die zweite heute“. Aber ansonsten war er schon zufrieden. „Mit der zweiten Halbzeit sowieso. Die hat für vieles entschädigt. Mit ein bisschen Glück hätten wir das Spiel sogar noch gedreht.“
In den Anfangsminuten avancierten Gregor Triltsch auf Aichacher und Jens Bierhals auf Günzburger Seite zu den Protagonisten. Bis zur 5:4-Führung der Gäste gingen jeweils vier Tore auf das Konto der beiden, wobei Aichachs Spielmacher von Beginn an in Manndeckung genommen wurde. Mit zunehmender Dauer münzte der VfL aber die unübersehbaren Schwächen der Gastgeber in der Defensive in einen komfortablen Vorsprung um, vergrößerte ihn bis zur Pausensirene auf fünf Tore.
Daran sollte sich auch bis weit in die zweite Halbzeit hinein nichts ändern, bis Aichach mehr und mehr aufkam und den Rückstand bis auf zwei Tore verringerte. Zwölf Minuten vor Schluss lagen die Heimischen nur mehr 23:25 zurück. „In dieser Phase haben wir uns einfach zu wenig bewegt“, nannte Dunstheimer den Grund für das zwischenzeitliche Nachlassen seines Teams.
Erst zu dem Zeitpunkt, als Alex Spengler seinen vierten Siebenmeter zum 31:28 verwandelte, sei das Spiel entschieden gewesen, fand Dunstheimer. „Wir haben uns gerade noch einmal rechtzeitig zusammengerissen und den Kopf aus der Schlinge gezogen.“ Das Glück hätten die Seinen extrem strapaziert, „verdient haben wir aber trotzdem gewonnen“.
TSV Aichach: Fronhoff, Wonnenberg; Triltsch (12/7), Ruhnke (4), Neumair, Meier (8/1), Hewel (6), Schatzelmayr, Max Harner, Huber, Bauer (1).
VfL Günzburg: Bieber; Müller (7/3), Spengler (6/4), Plesa, Leix (3), Schmid (2), Majsai (3), Rathgeber (2), Bierhals (7), Rennert (4), Geiger.
Schiedsrichter: Hahn, Schmidbauer (beide Königsbrunn).
Zuschauer: 150.
Siebenmeter: 8/8 – 9/7.
Zeitstrafen: 12 - 14.
Rote Karten: Rennert (47.), Bierhals (60./beide VfL), Huber (52.), Hewel (60./beide TSV/ alle wegen der dritten Zeitstrafe). Geiger (46./VfL), Schatzelmayr (57./TSV).
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| Totalausfall in zweiter Hälfte |
vom 22.03.2010 |
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Die Aichacher Handballdamen waren am vergangenen Samstag beim TSV Ottobeuren zu Gast. Dort kamen die Paarstädterinnen mit 11:29 (8:11) Toren erneut unter die Räder. Während die Aichacherinnen in der ersten Hälfte dem Gegner weitgehend Paroli bieten konnten, brachen sie im zweiten Spielabschnitt vollkommen ein.
Die Möglichkeiten der TSV Damen sind zurzeit einfach begrenzt. Ein halbes Dutzend Spielerinnen fehlten in der Begegnung im Allgäu beim Tabellenfünften. Von der ursprünglichen ersten Mannschaft sind nur noch Johanna Fackler, Carmen Vogl, Iris Kronthaler, Katrin Storr und die Torhüterinnen Susi Fischer und Kathi Brugger übrig. Diese Rumpftruppe wird von Spielerinnen aus dem Team 2, deren Saison schon vorüber ist, ergänzt.
Trainer Martin Fischer verlangte vor dem Spiel von seiner Mannschaft sich gegenseitig zu helfen, einander zu motivieren und nach 10 Minuten bei einem Stand von 2:2 noch dabei zu sein. Seine Pläne gingen in der ersten Halbzeit voll auf. Die Gäste fanden gut ins Spiel, legten sogar 1:0 und 3:2 vor und konnten die Partie ausgeglichen gestalten. Nach 10 Minuten stand es 4:4. Danach kam Ottobeuren besser ins Spiel und erspielte sich durch die schnelle 2. Welle einen leichten Vorsprung von 8:6. Die Aichacherinnen arbeiteten gut in der Deckung und Torfrau Susi Fischer parierte mehrere Einwurfmöglichkeiten der Hausherrinnen. Im Angriff setzten die TSV Damen ihre Mittel gekonnt ein. Der Ball lief lange durch die eigenen Reihen, bis sich eine Torchance ergab. Auch war man durch schnelle Kontertore erfolgreich. Beim Stand von 8:11 aus Aichacher Sicht wurden die Seiten gewechselt.
Die zweite Spielhälfte fiel in die Kategorie schnell abhaken. Die Aichacher Damen brachen komplett ein. Im Angriff ging gar nichts mehr. Abspiel- und Passfehler luden die Gegnerinnen permanent zu schnellen Torerfolgen ein. Zudem hatte sich die Ottobeurer Abwehr nun sehr gut auf die Paarstädterinnen eingestellt. Darauf hatten die TSV Damen keine Antwort parat. Auch schwanden mit der Zeit die Kräfte und die Hausherrinnen rannten teilweise zu dritt allein aufs Aichacher Tor zu. So schraubten die Gastgeberinnen das Ergebnis Tor um Tor hoch, bis zum Endstand von 11:29.
Im Aichacher Lager ist man bemüht, die Moral in dieser schwierigen Phase der Saison aufrechtzuerhalten. An der guten Leistung der ersten Halbzeit will das Team in Zukunft anknüpfen.
Nächsten Samstag kommt die SV-DJK Taufkirchen nach Aichach. Die Mannschaft aus dem Münchner Osten hat sich nach erheblichen Startschwierigkeiten wieder gefangen und belegt Rang sechs der Tabelle.
Für Aichach spielten: Susi Fischer (TW), Kathi Brugger (TW), Iris Kronthaler (1/1), Johanna Fackler (4), Sabrina Stenzel, Stephi Szierbeck (1), Katrin Storr (1), Carmen Vogl (4), Steffi Heinrich, Henriette Lauenstein
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| Weibliche D-Jugend erreicht 3. Platz der BOL |
vom 18.03.2010 |
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Am vergangenen Freitag zeigte die weibl. D-Jugend der Aichacher Handballer, auf ihrem letzten Spieltag dieser Saison in der BOL, eine überaus ansprechende Leistung.
Um den dritten Tabellenplatz nicht zu verlieren, mussten die Mädels beide Spiele gewinnen. Die Mannschaft hatte sich vorgenommen nicht gleich ins Hintertreffen zu kommen, sondern durch schnelles Spiel Tore zu erzielen.
Dies setzten die Mädels auch gleich gegen den TSV Schwabmünchen beeindruckend um. Bis Schwabmünchen sich versah, lagen die Aichacherinnen mit 4:0 Toren vorne. Kontinuierlich bauten die Mädels den Vorsprung auf 6:12 aus, bis die Seiten gewechselt wurden. Vor allem trug die eingesprungene Torfrau Iva Vlahinic, die in diesem Spiel 6 von 7 Strafwürfen parieren konnte, dazu bei, den Abstand nach der Pause größer werden zu lassen. Aus einer sicheren Abwehr heraus und schnelles Konterspiel erzielten Lina Schrempel und Sina Schaberl Tor um Tor. Die Schwabmünchnerinnen konnten das hohe Tempo nicht mitgehen und zunehmend schwanden die Kräfte bei den Schwabmünchner Mädels. Damit stand der erste Sieg an diesem Spieltag nichts mehr im Wege und Aichach gewann verdient mit 13:27 Toren.
Im zweiten Spiel des Tages stand man der HSG Donauwörth/Rain gegenüber. Gegen den derzeitigen Tabellenzweiten wollten die Aichacher Mädels an ihren guten Leistungen anknüpfen. Nachdem man das Hinspiel nur knapp verloren hatte, wollte man heute Revanche nehmen.
Die Aichacherinnen brauchten zwar einige Minuten bis sie ins Spiel fanden, aber dann konnten sie sich Mitte der ersten Spielhälfte erstmals mit 5 Toren absetzen. Immer wieder angefeuert von ihrer Trainerin Andrea Ziegler schafften sie es bis zur Pause auf 5:12 davon zu ziehen.
Nach der Pause zeigte sich die komplette Mannschaft kämpferisch um den Vorsprung nicht zu verlieren. Das Zusammenspiel klappte wie am Schnürchen. Über Tore von Selina Eker, Ana-Marija Vlahinic und Sina Schaberl baute man den Vorsprung auf 10 Tore aus. Danach nahmen die Aichacher Mädels das Tempo ein wenig heraus, aber die Aichacherinnen liesen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Beim Schlusspfiff hieß es dann 16:23 für Aichach.
Somit beendeten die Aichacherinnen die überaus hervorragende Saison auf den dritten Tabellenplatz in der Bezirksoberliga.
Es spielten: Iva Vlahinic(TW), Lara Leis(5), Sina Schaberl(6), Eva Schreiber(1), Annabel Weiß(6), Lina Schrempel(22), Selina Eker(8), Verena Merker, Annina Jakob, Julia Finkenzeller, Jessica Schatner, Tanja Dituk,
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| Handballherren: Großer Kampf wird nicht belohnt |
vom 16.03.2010 |
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Ichenhausen – „Wenn ich einen Hut auf gehabt hätte, hätte ich ihn vor der Mannschaft gezogen“, verteilte Udo Mesch, Trainer der Aichacher Handballer, ein dickes Kompliment an seine Mannschaft. Die hat zwar am Samstagabend beim Aufstiegskandidaten SC Ichenhausen mit 29:32 (12:14) den Kürzeren gezogen, den Westschwaben jedoch einen großen Kampf geliefert, für den sie am Ende nicht belohnt worden ist.
Während Meschs Ichenhausener Trainerkollege Klaus Hornung über 14 Akteure verfügte, hatten die Aichacher mit Stefan Marquart gerade einmal einen Auswechselspieler, der durch eine Schulterverletzung auch noch stark gehandicapt war und mit der „falschen“, der linken, Hand werfen musste. „Wir haben aber dem hohen Ichenhausener Tempo standgehalten“, so Mesch.
In einer für die Bezirksoberliga sehr guten Partie kamen die Aichacher gut ins Spiel. Die Gäste führten 6:3 und konnten die Auseinandersetzung bis in die Schlussphase offen halten. Gregor Triltsch wurde in Manndeckung genommen, konnte sich dieser aber immer wieder geschickt entziehen. Mit der dritten Zeitstrafe für Markus Meier eine Viertelstunde vor Schluss hatte Mesch zum einen keine taktischen Möglichkeiten mehr, zum anderen musste er den angeschlagenen Marquart an den Kreis stellen. Beim Stand von 24:23 für Ichenhausen dann die spielentscheidende Szene: Die beiden Unparteiischen, die in dieser Phase doch die eine oder andere unglückliche Entscheidung gegen die Paarstädter getroffen haben, schickten nacheinander Triltsch und Alex Schatzelmayr (48.) jeweils mit Zeitstrafen vom Parkett. Der Tabellendritte aus Westschwaben nutzte die nummerische Überlegenheit und zog auf 27:23 davon. Die Aichacher gaben sich zwar noch nicht auf, aber näher als auf drei Tore kamen sie nicht mehr heran.
Bevor die Aichacher am Samstagabend die Heimreise antraten, gaben ihnen die Ichenhausener noch die besten Wünsche mit auf den Weg fürs Saisonfinale nächsten Samstag gegen Günzburg. Die beiden westschwäbischen Kontrahenten liefern sich am letzten Spieltag ein Fernduell (Ichenhausen gastiert in Gersthofen) um den zweiten Tabellenplatz, da der BOL-Vizemeister mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit – Meister Niederraunau II ist vom sportlichen Abschneiden seiner „Ersten“ abhängig – in die Landesliga Süd aufsteigen wird. Sorgen brauchen sich die Ichenhausener keine zu machen, dass die Aichacher nicht mehr mit der nötigen Konzentration zu Werke gehen werden. „Wir wollen zu Hause ungeschlagen bleiben“, betont Mesch. Von den vier Heimauftritten 2010 konnten die Aichacher bislang alle gewinnen.
TSV Aichach: Wonnenberg, Fronhoff; Triltsch (13/5), Neumair, Meier (5), Marquart (1), Schatzelmayr (3), Max Harner (2), Huber (5).
Bildunterschrift: War mit 13 Toren bester Aichacher Werfer in Ichenhausen: Gregor Triltsch. Foto: Kerpf
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| Handballdamen: Nur zwischendurch dabei |
vom 16.03.2010 |
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Aichach (LJ) Die Negativserie der Aichacher Handballerinnen in der Landesliga Süd hält an. Gestern Nachmittag bezog die Mannschaft von Trainer Martin Fischer mit dem 14:29 (6:13) in eigener Halle gegen die TSG Augsburg die sechste Niederlage hintereinander und stürzte auf den letzten Tabellenplatz ab, da das bisherige Schlusslicht Ottobrunn gegen Unterhaching den dritten Kantersieg in Folge feierte.
Ohne die fünf Leistungsträger Wonnenberg, Braun, Farle, Grünwald und Starmühler waren die Aichacher wie erwartet chancenlos. „Zwei Drittel meiner aktuellen Mannschaft spielten in der vergangenen Saison in der ,Zweiten’“, stellte Fischer klar. Und die TSG ist schließlich keine Laufkundschaft, sondern als Zweiter (35:5 Punkte) der einzige ernsthafte Konkurrent von Spitzenreiter Neuaubing (37:3). In zwei Wochen kommt es im Münchner Westen zum Showdown. Das Spiel der Vorrunde immerhin hat die TSG gewonnen (24:22).
„Die Augsburger spielen einfach effektiver, denen unterlaufe keine leichten Fehler“, machte Fischer wesentliche Unterschiede zu seiner Mannschaft aus. Die sei zwar „zwischendurch dabei gewesen“, habe dann aber immer wieder technische Mängel offenbart und Bälle weggeworfen. Mit der Abwehrleistung war der Trainer zufrieden, so lange sechs gegen sechs gespielt haben. Weh getan haben ihm die Konter der Gäste, gegen die sein Team nie gefeit war, und einmal mehr offenkundige Aichacher Schwäche bei Siebenmetern (kein Tor bei drei Versuchen).
„Unterm Strich“, bilanzierte Fischer, „spiegelt das Ergebnis den Spielverlauf wider.“ Obwohl, die Grün-Schwarzen hätte bei etwas mehr Glück das Resultat durchaus freundlicher gestalten können. Aber Rechtsaußen Carmen Vogl hatte mit zwei Würfen an Pfosten und Latte Pech.
Fischers Plan, der TSG möglichst lange auf den Fersen zu bleiben, ging nicht auf. Zur Pause lag der TSV schon 6:13 hinten. Vier der sechs Tore erzielte Iris Kronthaler. Dass Pia Nowotny, die Beste der TSG, frühzeitig mit einer Fußverletzung ausschied, fiel überhaupt nicht ins Gewicht. Für Nowotny sprang Stefanie Schmidt als beste Torschützin der Mannschaft von Trainer Willi Kubasta in die Bresche (zehn Tore, darunter vier Strafwürfe).
Nach dem Seitenwechsel baute die TSG ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Den Aichachern gelangen wenigstens ein paar sehenswerte Tore über die Außenpositionen durch Vogl und Johanna Fackler.
Im nächsten Auswärtsspiel beim Fünften Ottobeuren wird der TSV seine Erwartungen erneut niedrig halten. Danach freilich kommen die ultimativen Spiele der Wahrheit. Von diesen letzten fünf Begegnungen müssen die Paarstädter alle gewinnen, wenn sie ihre Chance auf den Verbleib wahren wollen. Dann allerdings kommen mit Taufkirchen, Metten, Ottobrunn, Unterhaching und Mintraching aber auch Widersacher, die eher ihre Kragenweite haben.
TSV Aichach: Kati Brugger, Susi Fischer; Iris Kronthaler (5), Johanna Fackler (3), Carmen Vogl (2), Steffi Heinrich, Sybille Storr, Sabrina Stenzel (3), Katrin Storr (1), Steffi Szierbeck.
Bildunterschrift: Sabrina Stenzel hängt sich am TSG-Kreis rein, versucht zum Wurf zu kommen. Beim 14:29 gingen drei Tore auf das Konto der Rückraumspielerin. Foto: Baur
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| D-Jugend beendet hervorragende BOL-Saison |
vom 14.03.2010 |
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Die männliche D-Jugend der TSV Handballer hat vergangenes Wochenende Ihre Saison in der Bezirksoberliga Schwaben beendet. Auch wenn es beim Spieltag in Gundelfingen zwei Niederlagen gab, hat die Mannschaft eine starke Runde gespielt.
Gegen den TSV Schwabmünchen, der die Saison als Tabellenzweiter beenden wird, hielt man lange gut mit und lag nur 6:7 in Rückstand. Danach riss ein wenig der Faden und zur Halbzeit lag man dann sechs Tore zurück (7:13). Auch Durchgang zwei blieb lange ausgeglichen. Insbesondere Manuel Euba und Sebastian Leopold konnte hier Treffer erzielen. Am Ende stand es dann 15:23.
In der zweiten Begegnung gegen Gastgeber Gundelfingen wollte man zum Abschluss nochmal Punkte holen. Zur Pause stand es 7:10 für die Hausherren. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel etwas ruppiger, was zu selten geahndet wurde. Aber auch drei gelbe Karten und vier Zeitstrafen für Gundelfingen sprechen für sich. Die wenigen fälligen Siebenmeter verwandelte Jonas Lindermair sehr sicher. Bis zum 14:16 war man dran und wollte das Spiel noch wenden. Leider gelang dies nicht mehr, denn die Kräfte verließen die Aichacher und so endete das Spiel mit 17:22.
Trotz der beiden Niederlagen zum Abschluss hat sich die Mannschaft, die immerhin zu einem Viertel aus E-Jugend-Spielern besteht, wacker geschlagen. Am Ende wird es wohl der vierte Tabellenplatz werden, was in Schwabens höchster Spielklasse mit so einem jungen und eigentlich auch körperlich unterlegenem Team ein großartiger Erfolg ist. Spielerisch zählte die Mannschaft in jedem Fall zu den Top-Teams der Liga. Darauf lässt sich in Zukunft aufbauen.
Für den TSV Aichach spielten: Simon Görtz (TW), Florian Geißreither (1 Tor), David Holzapfel (5), Jonas Lindermair (5), Florian Schilberth (6), Sebastian Leopold (6), Manuel Euba (2), David Czok (2), Christoph Ziegler (4) und Johannes Schuster (1).
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| Handballer machen Klassenerhalt perfekt |
vom 12.03.2010 |
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Aichach – Seit Udo Mesch nach seinem Intermezzo in Göggingen wieder das Sagen hat, geht es mit den Handballern des TSV Aichach in der Bezirksoberliga rasant aufwärts. Von den sechs Spielen in diesem noch jungen Jahr behielten die Paarstädter immerhin fünf Mal die Oberhand, lediglich einmal zogen sie bei Tabellenführer und Meister Niederraunau II den Kürzeren (34:43). Auch am vergangenen Samstag ließen die Rot-Weißen im Heimspiel gegen die HSG Donauwörth/Rain nichts anbrennen und setzten sich nach anfänglichen Schwierigkeiten am Ende locker mit 27:20 (15:8) durch. Damit hat der TSV den Klassenerhalt auch theoretisch sicher.
„Wenn man bedenkt, über welch dünne Personaldecke wir derzeit verfügen, bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft im Großen und Ganzen zufrieden“, war Mesch durchaus angetan vom Engagement, das seine Anvertrauten zuvor an den Tag gelegt hatten. Lediglich mit der Anfangsphase sei er nicht so ganz einverstanden gewesen. „Wir haben nicht so gut ins Spiel gefunden, wie ich mir das vorgestellt habe, aber als wir dann ins Rollen gekommen sind, hat es kein Halten mehr gegeben“, analysierte der Stettenhofener treffend.
Über 3:2, 6:3, 8:4 und 11:5 bauten die Heimischen den Vorsprung kontinuierlich aus, ehe sie bis zum Seitenwechsel bereits klar und schier uneinholbar mit 15:8 in Front lagen. „Die erste und zweite Welle hat nach ungefähr zehn Minuten prima funktioniert, was sich in schön herausgespielten Toren ausgewirkt hat“, stellte der 47-Jährige fest. Dass das zum Schluss der Begegnung nicht mehr so gut geklappt habe, als die Gäste drei Tore in Folge zum Endstand erzielten, habe er verschmerzen können.
Am wichtigsten sei es für ihn ohnehin gewesen, „dass wir jetzt nicht mehr absteigen können“, meinte Mesch. Das Minimalziel, den Klassenerhalt, habe er zwei Spieltage vor Saisonende erreicht. „Und darüber bin ich sehr beruhigt, mir steht ein schönes Wochenende bevor. Das werde ich sicherlich genießen.“
Zum herausragenden Akteur auf Seiten der Aichacher avancierte einmal mehr Gregor Triltsch, der nicht nur als Spielmacher, sondern auch als 13-facher Torschütze, davon neun Siebenmeter, glänzte und damit maßgeblich am Ausbau des Punktekontos beteiligt war. Ihm am nächsten kam Christian Neumair, der fünf Treffer auf seinem Konto vereinigte.
TSV Aichach: Fronhoff, Wonnenberg; Triltsch (13/9), Neumair (5), Meier (4), Hewel (1), Schatzelmayr, Harner (3), Huber (1).
HSG Donauwörth/Rain: Fischer, Richter; Kassner, Pauler (1), Marx (2/1), Triebel (2), Biehle (3), Preßler (1), Espach (2), Zgudziak, Loitzsch (4), Hornung (3), Fieger (2/2), Prieber.
Schiedsrichter: Pribil (Schwabmünchen), Pribil (Göggingen).
Zuschauer: 120.
Siebenmeter: 11/9 - 4/3.
Zeitstrafen: 4 – 8.
Rote Karte: Marx (46./3. Zeitstrafe).
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| Doppelerfolg für die weibliche D-Jugend |
vom 08.03.2010 |
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Ihren letzten Heimspieltag in dieser Saison bestritt die weibl.-D-Jugend am vergangenen Sonntag gegen den FC Burlafingen und gegen den TSV Göggingen.
Im ersten Spiel gegen den FC Burlafingen mussten die Aichacherinnen umbedingt zwei Punkte holen um ihren 3. Tabellenplatz zu verteidigen. Da man das Hinspiel in Burlafingen knapp verloren hatte, waren die Spielerinnen am Anfang sichtlich nervös. Die Burlafinger Mädels standen in der Abwehr sehr sicher und die Aichacherinnen fanden kein Mittel die Abwehr zu knacken. Geschlagene 5 Minuten brauchten die Aichacher Mädels bis sie ihr erstes Tor erzielen konnten. Danach war der Knoten geplatzt. Vor allem Lina Schrempel behielt den Überblick und konnte durch herrliche Anspiele ihre Mitspielerinnen in gute Wurfpositionen bringen. Zudem erzielte sie selber noch über die Hälfte der Tore (10) selbst. Das Spiel an sich war auf beiden Seiten sehr aggresiv. Jeweils 3 Zeitstrafen wurden für jede Mannschaft ausgesprochen, was sehr selten in einem Jugendspiel vorkommt. Trotz des harten Spieles haben sich die Aichacherinnen durchgekämpft und mit 15:19 Toren ihre zwei Punkte geholt.
Im zweiten Spiel des Tages trafen die Aichacher Mädels auf den derzeitigen Tabellenletzten Göggingen. Das der letzte Platz für Göggingen nicht den wahren Leistungsstand wieder gibt, hat man im Spiel vorher gesehen, wo Göggingen gegen Burlafingen gewann. Sichtlich gewarnt waren die Aichacherinnen, das Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Deshalb gingen die Aichacherinnen sehr konzentriert in die Partie und erzielten auch gleich 2 Treffer in Folge. Das Spiel war in der ersten Halbzeit sehr ausgeglichen, aber die Mädels konnten einen 2 Tore Vorsprung mit in die Pause nehmen (10:12 Halbzeitstand). In der zweiten Spielhälfte legten die Aichacherinnen nochmals einen Gang zu und erzielten 5 Treffer hintereinander, bevor sich Göggingen wieder erholen konnte. Vor allem Sina Schaberl und Ana-Marija Vlahinic erzielten in dieser Phase durch schöne Einzelaktionen Tor um Tor. Zudem hielt die Torfrau Julia Gabriel 3 gegebene Strafwürfe. Somit stand dem zweiten Sieg nichts mehr im Wege und Aichach hat verdient mit 16:22 Toren gewonnen.
Es spielten: Julia Gabriel (TW), Lara Leis (1), Sina Schaberl (5), Jana Rappel (1), Annabel Weiß (9), Ana-Marija Vlahinic (4), Lina Schrempel (15), Verena Merker (1), Annina Jakob, Julia Finkenzeller, Jessica Schatner, Tanja Dituk, Iva Vlahinic(5)
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| Weibl. E-Jugend zeigt beste Saisonleistung |
vom 08.03.2010 |
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Ihren zweiten Heimspieltag bestritt die weibliche E-Jugend am Sonntag. Vor zahlreichen Zuschauern zeigten die Mädchen an diesem Tag ihre beste Saisonleistung, auch wenn beide Spiele gegen Mering und Dasing verloren gingen.
Gegen Mering konnte man bis zur Halbzeitpause ein 3:3 Unentschieden erkämpfen, ehe die Gäste eine Schippe drauflegten und auf 11:3 davonzogen. Schon in diesem Spiel zeigten sie Aichacherinnen eine tolle Angriffsleistung, und auch in der Abwehr ging man konsequent zur Sache, auch wenn man die körperlich überlegenen Gegner natürlich nicht immer im Zaum halten konnte. Auch in der zweiten Partie gegen Dasing spielten die Aichacher Mädchen druckvoll nach vorne, so dass sie immerhin 8 Tore erzielen konnten, wenn sie auch 18 Gegentreffer einstecken mussten. Sehr erfreulich war, dass sich sieben Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten, was für die Ausgeglichenheit der Mannschaft spricht. Es spielten: Franziska Peter (3), Hannah Burkhard (2), Alexandra Stenzel (1), Yvonne Bernecker (1), Josi Ilk (1), Marie Holzapfel (1), Anna Euba (1), Sofie Schwebel, Lena Rappel, Veronika Bangerter, Annika Jürgens, Annika Elbl, Kathrin Leischner, Julia Friedrich und Lucia Metzger
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| TSV-Handballer halten Wort |
vom 01.03.2010 |
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Gersthofen – Die Handballer des TSV Aichach gelobten unter der Woche nach der Pleite beim Tabellenführer TSV Niederraunau II (34:43) Besserung – und hielten Wort. Am Samstagabend gewannen die Rot-Weißen ihr Auswärtsspiel beim TSV Gersthofen mit 29:24 (13:10) Toren. Seit der Rückkehr von Trainer Udo Mesch zu Jahresbeginn war’s für den Bezirksoberligisten der fünfte Sieg im sechsten Spiel.
Der Lohn dieses Aufwärtstrends macht sich nun auch endlich im Klassement bemerkbar. Nachdem die Aichacher im Herbst sogar kurzzeitig auf einen Abstiegsplatz zurückgefallen waren, haben sie sich durch den dritten Auswärtserfolg in dieser Saison am Lokalrivalen Friedberg III vorbeigeschoben und sind nun aktuell Fünfter.
Den Erfolg in Gersthofen kann man durchaus hoch einschätzen. Die Gelb-Schwarzen, die bis dato erst eine Niederlage in heimischer Halle gegen den Spitzenreiter Niederraunau II (23:26) hinnehmen mussten, liegen in der Tabelle vor den Aichachern. Zudem musste die Paarstädter stark ersatzgeschwächt beim Tabellenvierten antreten, gleich auf ein Sextett (Ruhnke, Bauer, Schatzlmayr, Obermayer, Borowitzki, Marquart) musste Mesch am Samstagabend verzichten. Der Stettenhofener war daher heilfroh, dass die AH-Cracks, Teammanager Frank Wäsler sowie Wolfgang Sumperl, beide schon gut jenseits der 40, Bereitschaft signalisierten, im BOL-Team auszuhelfen.
Den Grundstein zum Erfolg legten die Aichacher zu Beginn der beiden Spielhälften. „Die Mannschaft ging die Sache konzentriert an und ist gut ins Spiel gekommen“, so Mesch. Von Beginn weg lagen die Rot-Weißen ständig in Führung und hielten die Gastgeber auf Distanz. Dass der Aichacher Vorsprung zur Pause „nur“ drei Treffer betrug (13:10), lag an den vielen vergebenen Möglichkeiten zwischen der 15. und 30. Minute. In dieser Phase gelangen den Aichachern lediglich drei Tore.
Mit Wiederbeginn sorgten Meschs Mannen schnell für klare Verhältnisse. Der wiedergenesene Jonny Wonnenberg, der zur zweiten Hälfte Michael Fronhoff zwischen den Pfosten ablöste, vereitelte eine Reihe guter Gersthofener Möglichkeiten, und vorne hatten die TSV-Werfer ihr Visier wieder besser eingestellt. Souverän spielten die Aichacher im zweiten Abschnitt ihr Pensum herunter, näher als vier Tore kamen die Gersthofener nicht mehr heran.
Die Runde in der BOL ist mittlerweile auf die Zielgerade eingebogen. Drei Partien stehen noch auf dem Plan der TSV-Handballer, gegen die beiden Aufstiegskandidaten Ichenhausen und Günzburg sowie nächsten Samstag zu Hause gegen Donauwörth/Rain. Mit einem Heimsieg über den Tabellenachten könnten die Aichacher den Klassenerhalt dann endgültig unter Dach und Fach bringen.
TSV Aichach: Fronhoff, Wonnenberg; Triltsch (10/6), Neumair (1), Meier (8), Hewel (4), M. Harner (3), Huber (3), Sumperl, Wäsler.
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| Schwere Zeiten für Handballdamen |
vom 01.03.2010 |
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Vergangenen Samstag verloren die Aichacher Handballdamen gegen den Tabellenersten ESV Neuaubing mit 19:34 (11:17) Toren. Die personelle Situation macht den TSV Damen weiterhin schwer zu schaffen. Gegen die laufstarken Gäste aus München war einfach nichts zu holen.
Auch der Gegner zeigte sich personell etwas dezimiert. Ohne ihre Stammtorhüterin und mit ebenfalls nur acht Feldspielerinnen kam der ESV nach Aichach. Dennoch waren die Rollen klar verteilt. Die Liste der verhinderten Spielerinnen auf Seiten des TSV wird immer länger. Neben den Verletzten Farle, Grünwald und Wonnenberg fehlten Maria Eberle, Sonja Schmidt, Amrei Starmühler und Kerstin Braun aus privaten und beruflichen Gründen. Auch Torfrau Kathi Brugger verzichtete auf einen Einsatz, da ihr Knie wieder schmerzt. Das sind insgesamt acht Spielerinnen – mehr als ein komplettes Team.
Bei den Gastgeberinnen standen phasenweise mehr Spielerinnen von der zweiten Mannschaft auf dem Parkett als von der Ersten. Andrea Ziegler, Sibylle Storr und Stephi Szierbeck rückten in den Kader auf.
Der Spielverlauf ist schnell erklärt. Die kleinen, flinken und ballsicheren Gäste nutzten jeden Ballverlust und mäßigen Torabschluss der Aichacherinnen konsequent zu schnellen Kontertoren aus.
Die ersten Minuten der Begegnung verschliefen die Aichacherinnen komplett. Vor allem in der Abwehr war keine Gegenwehr vorhanden. Trainer Martin Fischer nahm schon nach sechs Minuten beim Stand von 1:7 eine Auszeit. Bis zum 6:16 eilten die Gäste weiter davon. Danach folgte eine gute Phase der Hausherrinnen. 5 Tore in Folge brachten den 11:16 Anschluss. In der Abwehr zeigte Aubing ebenfalls Schwächen und es konnten schöne Tore erzielt werden. Vor allem Carmen Vogl zeigte sich als sehr treffsicher. Zwang man den Gegner ins gebundene Spiel, so war dessen Spielaufbau auch holprig. Beim Stand von 11:17 wurden die Seiten gewechselt.
Nach Wiederanpfiff drückte der ESV kurzzeitig wieder aufs Gas und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Auf Aichacher Seite schwanden zunehmend die Kräfte und die Ballverluste im Angriff häuften sich. So hatten die schnellen Gäste leichtes Siel. Trainer Martin Fischer war vor allem von der Übersicht und Spielintelligenz des Gegners beeindruckt. Dieser schaltete gegen Ende der Partie einen Gang zurück. Letztendlich kassierten die Aichacherinnen mit 19:37 wieder eine hohe Niederlage, die aber auf Grund der personellen Engpässe gefasst hingenommen wurde. Eine sehr gute Leistung bot diesmal Susi Fischer. Die Aichacher Torfrau zeichnete sich durch viele Paraden aus.
Die Durststrecke der Aichacherinnen hält weiter an. Vor dem nächsten Auswärtsspiel beim Tabellendritten in Regensburg stehen Trainer Fischer bisher nur 6 Feldspielerinnen zur Verfügung, da die zweite Mannschaft zeitgleich ihr letztes Saisonspiel bestreitet.
Für Aichach spielten: Susi Fischer, Iris Kronthaler (3), Johanna Fackler (4), Carmen Vogl (7), Sabrina Stenzel (3), Andrea Ziegler (2), Katrin Storr, Sibylle Storr, Stephi Szierbeck
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| D-Jugend gewinnt beim Zusatzspieltag an Erfahrung |
vom 28.02.2010 |
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Die männliche D-Jugend der Handballer bestritt vergangenes Wochenende den zweiten Zusatzspieltag der Saison, der in der Form 2 mal 3 gegen 3 gespielt wird. Da keine Punkte für die Liga vergeben werden, wurde oft durchgewechselt, die jüngeren Spieler erhielten viel Spielzeit und Torwart Simon Görtz durfte auch im Feld ran.
Im ersten Spiel ging es gegen den spielstarken TSV Haunstetten. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte (9:11) blieben die Aichacher Youngster lange dran. Erst beim 14:16 schwanden die Kräfte und es schlichen sich vermehrt Abspielfehler ein. Am Ende stand es 14:20 für die Gäste. Der zweite Gegner war die rein körperlich überlegene Mannschaft aus Burlafingen. Im Spiel Eins gegen Eins fand man oft kein Mittel, jedoch kämpften die Aichacher um jeden Ball. Vor allem Christoph Ziegler konnte einige Treffer erzielen. Zur Halbzeit stand es 9:14. Auch in Durchgang Zwei setzten die Gäste auf ihre großen Spieler und das Ergebnis von 17:27 spiegelt keineswegs die wahre Spielstärke der Aichacher wieder.
Für die Jüngeren war der Spieltag eine hervorragende Gelegenheit Erfahrungen zu sammeln. Insbesondere Florian Geißreither und Neuzugang Johannes Schuster zeigten eine sehr starke Leistung.
Für den TSV Aichach spielten: Simon Görtz (2 Tore), Florian Geißreither (3), Christoph Ziegler (6), David Holzapfel (2), Simon Bachhuber (4), Jonas Lindermair (7), Manuel Euba, Sebastian Negele, David Czok (5) und Johannes Schuster (2).
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| TSV Jungs auch in der Schulmannschaft aktiv |
vom 25.02.2010 |
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Schon vor den Faschingsferien konnten die Jungen des TSV Aichach einen weiteren Erfolg feiern, diesmal aber nicht mit dem Verein des TSV Aichach, sondern mit der Schulmannschaft des Deutschherren-Gymnasiums. Beim Turnier um die Südbayrische Meisterschaft konnten sie nach drei spannenden Spielen und zwei Herzschlag-Siebenmeterwerfen einen guten dritten Platz belegen und so ihre Erfolgsserie aus dem letzten Jahr fortsetzen.
Schon im Vorfeld musste die Mannschaft, die aufgrund der Altersbeschränkungen nur neun Spieler zur Verfügung hatte, etliche Hürden bewältigen. Zuerst schlugen sie im November vor heimischem Publikum im Kreisfinale die Mannschaft des Wernher-von-Braun-Gymnasiums in Friedberg sensationell mit 24:20, bei dessen Mannschaft Landesligakonkurrenten aus Friedberg und Mering mitspielten. Danach ging es weiter zum Regionalentscheid nach Augsburg, wo im Januar die Mannschaft der Via-Claudia Realschule in Königsbrunn wartete. Dies stellte sich als relativ einfache Aufgabe heraus, so dass die Schützlinge des DHG in Aichach mit fliegenden Fahnen und 44:17 in der Anton-Bezler-Halle gewannen. Von hier aus ging es weiter nach Günzburg, wo sogar drei Mannschaften in einem jeder-gegen-jeden-Modus zu schlagen waren, denn nur der jeweils Erstplatzierte durfte eine Runde weiter. Mit starken Nerven und großem Kampfgeist konnten die Aichacher alle drei Spiele gegen Buxheim, Günzburg und Kempten mit 6:0 Punkten und 44:26 Toren gewinnen und sich so ihre erste Medaille als Schwäbischer Meister abholen. Vor allem im letzten Spiel gegen Kempten, das regelrecht zu einem Finala avancierte, da auch die Mannschaft aus dem Allgäu bis dahin ungeschlagen war, behielten die Jungen die Nerven und ließen sich nicht vom Bayernligastar der Gegner provozieren, der am souveränen Schiedsrichtergespann letztendlich scheiterte. Motiviert ging es dann weiter zum nächsten Turnier nach Gröbenzell, wo die Südbayrische Meisterschaft auf dem Programm stand. Nachdem die Aichacher Mannschaft schon im letzten Jahr an dieser Hürde gescheitert war, war die Motivation natürlich groß, es diesmal bis zum Landesfinale und der Bayrischen Meisterschaft zu schaffen, von der es dann direkt zur Deutschen Meisterschaft weitergeht. Dass die Qualität der teilnehmenden Mannschaften hier noch einmal höher als in den vergangenen Spielen war, zeigte sich schon im ersten Spiel, das die Jungs gegen den späteren Meister Landshut bestritten, dessen Vereinsmannschaft die Tabelle der Bayernliga anführt. Aber auch hier war der unbedingte Siegeswille der DHG Jungen zu spüren, die das Spiel in der Schlussphase an sich rissen und sensationell mit nur einem Tor Vorsprung gewannen. Danach mussten sie gleich gegen das Maria-Theresia-Gymnasium aus München antreten, die mit Bayernligaspielern des TSV Allach aufwarteten. Davon ließen sich die Paarstädter aber kaum beeindrucken, so dass dieses Spiel ebenfalls zwei Punkte einbrachte und die Mannschaft dem Titel einen Schritt näher rückte. Nun musste nur noch das Duell gegen die Heimmannschaft von Gröbenzell siegreich beendet werden. Dies schien eine lösbare Aufgabe, da diese vorher schon gegen die vermeintlich schwächere Mannschaft aus Landshut verloren hatte. Diesmal hatte aber der Shooter der Gröbenzeller wieder Mut gefasst, nachdem er im Spiel davor hauptsächlich Aluminum traf, und brachte seine Mannschaft mit Rückraumwürfen und gelungenen Sperre-Absetzen-Kombinationen mit dem Kreis in Führung. Hinzu kam noch eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters, der Felix Schilberth fälschlicherweise eine Zeitstrafe zeigte, obwohl dieser noch keine gelbe Karte gesehen hatte, was aber das Schiedsgericht behauptete. So ging das Spiel leider knapp verloren. Trotzdem gab es noch Hoffnung auf eine zweite Chance, denn das Team aus Landshut schlug das Maria-Theresia-Gymnasium, so dass Aichach, Gröbenzell und Landshut jeweils zwei Siege und eine Niederlage auf dem Konto hatten. Nun trat das denkbar schlimmste, aber auch spannendste, ein: alle drei Mannschaften mussten sich im Siebenmeterwerfen gegeneinander beweisen. Obwohl die Aichacher bis dahin gute Siebenmeterschützen gewesen waren und auch Stefan Walter einige Strafwürfe gehalten hatte, versagten hier die Nerven, so dass beide Duelle verloren gingen und man sich letztendlich „nur“ mit dem dritten Platz zufrieden geben musste. Danach stand den Aichachern die Enttäuschung schwer ins Gesicht geschrieben, da sie doch gegen den Sieger des Turniers noch im ersten Spiel gewonnen hatten. Betreuerin Iris Kronthaler sagte danach: „Die Jungs haben vor allem eins bewiesen: dass sie gegen alle gewinnen können und sich nicht von übergroßen Bayernligaspielern einschüchtern lassen. Nächstes Jahr holen sie die Bayrische Meisterschaft!“
Bildunterschrift: hinten: Betreuerin Iris Kronthaler; v.l.n.r. Julian Huhn, Stefan Walter, Felix Schilberth, Florian Neuss, Benedikt Lenz; vorne: Thomas Hennig, Johannes Alshut, Björn Stubner, Florian Schilberth, Betreuer Stefan Keri
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| Tapferes letztes Aufgebot der Aichacher Handballerinnen |
vom 23.02.2010 |
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Aichach (jof) Die Aichacher Handballdamen verloren am Samstag deutlich mit 16:38 (7:22) Toren beim SC Kissing. Die Vorzeichen für diese Partie waren denkbar schlecht. Sechs Feldspielerinnen standen nicht zur Verfügung. Das zu kompensieren, ist unmöglich. Dennoch kämpften die TSV-Damen tapfer bis zum Schluss.
Im Verletztenlager gibt es nicht viel Neues. Tina Grünwald und Ines Farle fallen mit schweren Knieverletzungen die restliche Saison aus. Tini Wonnenberg muss sich nach ihrem Mittelhandknochenbruch noch drei Wochen gedulden. Katrin Storr musste arbeiten. Amrei Starmühler und Kerstin Braun fehlten aus privaten Gründen.
Trainer Martin Fischer verweilte die Ferienwoche mit der Familie im Skiurlaub. So übernahm Tini Wonnenberg, unterstützt von Ines Farle, die Betreuung von der Bank. Mit Stephi Szierbeck und Katharina Haas rückten zwei Spielerinnen vom Team zwei in den Kader.
Die Gäste starteten nicht schlecht. Es gelang ihnen sogar der erste Treffer, und bis zum 3:5 blieben sie auf Tuchfühlung. Doch dann setzten sich die Kissinger Damen immer weiter ab. Jeder Ballverlust oder schwache Torabschluss wurde konsequent mit schnellen Kontertoren bestraft. Auch personell waren die Gastgeberinnen klar im Vorteil. Mit zwölf Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen konnte SC-Coach Manfred Szierbeck aus dem Vollen schöpfen. Aichach dagegen reiste mit acht Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen an. Dementsprechend drückte Kissing 60 Minuten aufs Gas. Erste und zweite Welle und schnelle Mitte setzten die TSV-Damen ständig unter Druck. 7:22 gerieten die Gäste in der ersten Hälfte unter die Räder.
Nach Wiederanpfiff folgte die stärkste Phase der Aichacher. Mit 4:2 konnten sie immerhin diese zehn Minuten für sich gestalten. Doch danach schwanden zunehmend die Kräfte. Gerade in der Abwehr hatte man den Gastgeberinnen immer weniger entgegenzusetzen. Insgesamt agierten die TSV-Damen in der Defensive zu passiv. Nur zwei gelbe Karten und keine Zwei-Minuten-Strafe über die gesamte Spielzeit zeugen von einer wenig aggressiven Deckung. Dennoch machte Co-Trainerin Tini Wonnenberg ihrem Team keinen Vorwurf. „Die Mädels haben über 60 Minuten gekämpft und sich nicht aufgegeben. Das war sehr positiv.“
Im zweiten Spielabschnitt verkauften sich die Aichacherinnen teurer. Diese 30 Minuten gingen „nur“ mit 16:9 an den KSC. Letztendlich stand eine 16:38-Niederlage zu Buche.
Erfreulich war die gute Leistung von Sabrina Stenzel. Die Rückraumspielerin, die bis vor ein paar Wochen noch in der zweiten Garnitur spielte, setzte sich des Öfteren schön in Szene und erzielte insgesamt sieben Treffer. Die personelle Situation im Aichacher Lager wird sich auch in den nächsten Wochen nicht entspannen. Nächsten Samstag kommt mit dem ESV Neuaubing der Tabellenführer nach Aichach.
TSV Aichach: Susi Fischer, Kathi Brugger; Iris Kronthaler (3/1), Johanna Fackler (1), Carmen Vogl, Maria Eberle (2), Sonja Schmidt (2), Sabrina Stenzel (7/2), Katharina Haas, Stephi Szierbeck (1).
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| TSV-Handballer gehen binnen zehn Minuten unter |
vom 23.02.2010 |
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Aichach (LJ) Ursprünglich hatte Udo Mesch überlegt, sich am Samstagabend noch das Landesligaspiel zwischen Niederraunau I und Unterhaching anzuschauen. Danach war dem Trainer des TSV Aichach nach der 34:43 (17:17)-Demontage seiner Mannschaft durch die Niederraunauer „Zweite“ aber nicht mehr zumute. Nichts wie weg aus der Krumbacher Halle, dachte sich Mesch, dem es kurz vor acht das Wochenende anständig verhagelt hatte.
Die erste Niederlage im fünften Spiel seit Meschs Comeback bei den Aichacher Handballern war auf verheerende zehn Minuten (zwischen der 38. Und 48.) zurückzuführen, als die Raunauer aus einem 21:19 ein 37:24 machten und Mesch seine Mannschaft nicht mehr wiedererkannte. In doppelter Unterzahl – Christian Borowitzki sah „Rot“, als er den überragenden Bernd Maisch beim Gegenstoß foulte, Markus Meier saß zwei Minuten draußen – habe die „komplett die Linie verloren“. Das Endergebnis,sagte Mesch, sei für ihn „mehr als ernüchternd“. Beim besten Team, das der Stettenhofener höchstens durch Ichenhausen bedroht sieht, könne man durchaus verlieren, aber „nicht auf diese Art und Weise“. Er könne diese Niederlage jedenfalls nicht akzeptieren und werde am Dienstag beim Training auch „nicht zur Tagesordnung übergehen“, kündigt Mesch eine schonungslose Aufarbeitung des Debakels an.
Seine Mannschaft sei nur träge ins Spiel gekommen, analysierte Mesch. „Die zweiwöchige Pause“, fand er, „hat uns nicht gutgetan.“ Dazu kriegten die Aichacher Maisch, 35, überhaupt nicht in den Griff. Von den ersten 14 Toren des Tabellenführers warf der Linksaußen, der in der zweiten Saison nur noch in der Reserve spielt, zehn, am Ende hielt er bei 18 (darunter vier Siebenmeter). Mesch nahm nach neun Minuten eine Auszeit, stellte einiges um, versuchte es mit Manndeckung gegen Maisch; aber ganz gleich, wen er mit der Bewachung betraute, Maisch war nicht zu fassen. „Er hat jede Eins-gegen-eins-Situation gewonnen, ist unseren Abwehrspielern einfach weggelaufen“, musste Mesch resignierend zur Kenntnis nehmen. Irgendwann lagen die Rot-Weißen 7:13 hinten. Als ihr Coach neben Maisch auch noch Raunaus Spielmacher Oliver Kiebler, 19, eng an die Kandare nehmen ließ, wurd’s besser. Die Aichacher holten Tor um Tor auf, über 11:14 schafften sie bis zum Seitenwechsel ein 17:17. Und das, obwohl sie mit der Maßnahme von Günter Spengler, dem Trainer des Spitzenreiters, nicht zurechtkamen, der Gregor Triltsch (verwandelte sämtliche sieben Siebenmeter für Aichach) und Meier von Anfang an kurz decken ließ. Anders als im Training waren die Gäste gegen diesen Schachzug nicht gefeit. „Die anderen vier waren nicht wach genug, um die sich dadurch bietenden Räume zu nutzen“, monierte Mesch.
Gleichwohl, der Trend in der Endphase des ersten Abschnitts schien für die Aichacher zu sprechen. Auch Mesch hatte nach der vermurksten Anfangsviertelstunde seine Zuversicht wiedergefunden. „Wir hatten das Spiel im Griff“, betonte er. Dann jedoch warfen die zwei Minuten vier gegen sechs seine Mannschaft total aus der Bahn. Die technischen Fehler häuften sich. Insgesamt zählte Mesch 29, eine „unterirdische Quote“. Dem Trainer missfiel nun auch die Körpersprache seiner Spieler. Die sei in der ersten Halbzeit noch anders gewesen mit „Kinn oben“ und Kampfgeist. „Niederraunau hat super gespielt“, anerkannte Mesch, wollte damit die desaströse Leistung seiner Mannschaft (ohne die verletzten Wonnenberg, Ruhnke und Obermayer) aber mit keinem Deut klein reden. Nicht einen Lichtblick machte der 47-Jährige am Samstagabend in seiner Truppe aus.
TSV Aichach: Fronhoff, Thomas Triltsch; Gregor Triltsch (11/7 Siebenmeter), Borowitzki (3), Neumair (2), Meier (5), Hewel (7), Schatzlmayr (1), Harner (4), Huber (1), Bauer.
Zeitstrafen: 4-4.
Rote Karte: Borowitzki (36.).
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| C-Jugend beendet Landesliga-Saison auf hervorragendem Mittelplatz |
vom 21.02.2010 |
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Zu ihrem letzten Auftritt in der Landesliga Süd ging es für die Aichacher C-Jugend zum Tabellenzweiten nach Schrobenhausen. Obwohl es für beide Teams nur noch um die Ehre ging, entwickelte sich ein kampfbetontes Duell. Dabei erwischte der TSV den deutlich besseren Start. Bevor die Gastgeber richtig wach waren, lagen die Heimischen schon mit 5:1 in Führung. Dabei staunten auch die Schrobenhausener Schlachtenbummler über die fantastischen Spielzüge der Aichacher. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurden von den Paarstädtern leider bereits zu viele klare Torchancen ausgelassen. Gegen Ende der ersten Hälfte kämpften sich die Schrobenhausener heran und beim Stand von 15:12 für Aichach wurden die Seiten gewechselt. Zu Beginn der zweiten Hälfte mussten die Paarstädter dann für insgesamt sechs Minuten in Unterzahl spielen. Diese Zeit nutzen die Gäste aus und gingen vor allem aufgrund ihrer körperlichen Übermacht mit 19:17 in Führung. Trotzdem kämpften die Aichacher Youngster weiter wie die Löwen und vor allem Markus Haberer erzielte dabei sehenswerte Treffer von Linksaußen. In den letzten zehn Minuten durften dann auf Aichacher Seite alle Spieler ran, die während der Saison nur geringe Spielzeiten hatten. Alle machten ihre Sache hervorragend und es ist eine Freude zu sehen, wie sich jeder einzelne in der vergangenen Saison weiterentwickelt hat. Am Ende verloren die Aichacher Youngster knapp mit 24:27 Toren und beenden die Saison mit ausgeglichenem Punktekonto (14:14) und einer positiven Torbilanz von 348:321 Toren.
Für Aichach spielten: Stefan Walther (TW), Björn Stubner (6/2), Simon Bernecker (3), Florian Neuss (2), Johannes Alshut (2), Felix Schilberth (4), Thomas Hennig, Patrick Czok (1), Markus Haberer (5), Florian Schilberth (1), Julian Huhn und Resul Sancak.
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| Handballer bauen Erfolgsserie aus |
vom 14.02.2010 |
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Aichach – Mit dem nie gefährdeten 34:18 (14:8)-Sieg über die DJK Hochzoll am Samstag sind die Aichacher Handballer nunmehr bereits seit sechs Spielen in Reihe ungeschlagen. Die Erfolgsserie nahm ihren Anfang im letzten Hinrundenspiel mit dem 25:21-Überraschungssieg bei Tabellenführer VfL Günzburg, danach folgte ein allerdings wenig ruhmreiches 17:17 beim TV 1871 Augsburg und seit Udo Mesch wieder als Coach fungiert, haben die Aichacher vier Mal hintereinander die Oberhand behalten. Die Frage ist müßig, wo die Paarstädter wohl stünden, wenn sie nicht so eine verkorkste Vorrunde hingelegt hätten.
Gegen den Drittletzten Hochzoll hatten die Rot-Weißen im gesamten Spielverlauf eigentlich wenig Probleme. Dennoch haderte Mesch im Nachhinein sowohl mit seinen Anvertrauten als auch mit den beiden Schiedsrichtern. „Mit dem Spiel meiner Mannschaft in der ersten Halbzeit konnte ich nicht zufrieden sein. Ebenso wenig mit den Entscheidungen der Schiris, die des öfteren nicht nachvollziehbar waren.“
Weil das Gespann viel zu kleinlich gepfiffen habe, sei „einfach kein Spielfluss“ aufgekommen und „meine Jungs haben darüberhinaus zu überhastet den Abschluss gesucht“. Jedenfalls sei der erste Abschnitt „die schlechteste erste Halbzeit“ seit seiner Rückkehr nach Aichach gewesen, fand Mesch. Mit der zweiten habe er dagegen gut leben können.
Was den Stettenhofener derzeit am meisten Sorgen bereitet, ist die Verletungsmisere, die sein Team auch diesmal heimsuchte. Standen Thomas Bauer (Sprunggelenk) und Thomas Wonnenberg (kuriert Bänder-anriss aus) schon von vorneherein nicht zur Verfügung, so erwischte es am Sonnabend mit Timo Ruhnke (zog sich beim Warmmachen eine Bänderdehnung im rechten Sprunggelenk zu) und Thomas Obermayer (knickte im Spiel ohne gegnerische Einwirkung derart um, dass mit einer längeren Pause gerechnet werden muss) zwei weitere Spieler. „So schnell wie der Bereich des linken Sprunggelenks angeschwollen ist, wird Obi sicherlich länger ausfallen“, befand Mesch über Obermayers Blessur.
Hochzoll („Wir haben das geleistet, wozu wir imstande waren, mehr war hier nicht drin“/Trainer Herbert Zwirlein) gab nur in den ersten Minuten einen nahezu gleichwertigen Gegner ab, lag sogar mit 1:0 in Front, ehe Markus Meier mit seinem vierten Treffer zum 9:5 sowie Florian Hewel mit seinem ersten zum 10:5 endgültig für die Aichacher die Weichen auf Sieg stellten und bereits nach knapp 18 Minuten für klare Verhältnisse sorgten. Fünf Sekunden vor der Pausensirene brachte Christian Borowitzki den 14:8-Halbzeitstand an.
War Mesch mit dem Spiel seiner Truppe in den ersten 30 Minuten überhaupt nicht einverstanden, so entschädigten ihn die zweiten schon eher. 20 Tore in 30 Minuten müssen erst einmal geworfen werden. War Hochzoll so schwach oder Aichach so stark? „Nichts gegen Hochzoll“, sagte der 47-Jährige hernach. „Die haben im Bereich ihrer Möglichkeiten gespielt. Aber jetzt kommen die Gegner, gegen die wir beweisen können, dass wir mithalten können.“
Die erste Nagelprobe steht den Aichachern mit dem Gastspiel beim Spitzenreiter TSV Niederraunau II in zwei Wochen bevor, gegen den die Rot-Weißen noch etwas gutzumachen haben. Bekanntlich hatten die Aichacher im Hinspiel in eigener Halle mit 18:27 chancenlos das Nachsehen. Mesch: „Da werden wir sehen, ob wir Fortschritte gemacht haben. Und darauf bin ich gespannt.“
TSV Aichach: Fronhoff, Thomas Triltsch; Borowitzki (5), Gregor Triltsch (6/3), Neumair (3), Obermayer, Meier (8), Hewel (6), Schatzelmayr (2), Harner, Huber (4).
DJK Augsburg-Hochzoll: Duschinger: Weidemann (1), Greisel (3), Nafz, Bennt Vathke, Teichmann, Tränkler, Gallmann, Marco Vathke (8/3), Dovids.
Schiedsrichter: Mückl (Landsberg), Winkler (Göggingen).
Zuschauer: 150.
Siebenmeter: 3/3 – 5/3.
Zeitstrafen: 3 – 2.
Von Karl Böck
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| Weibliche D2-Jugend siegt zweimal |
vom 09.02.2010 |
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Am Sonntag spielte die weibliche D2-Jugend zum vorletzten Spieltag der Bezirksliga Schwaben in Aichach. Das erste Spiel mußte gegen den Tabellenzweiten den VfL Günzburg bestritten werden. Die erste Halbzeit wurde sehr ausgeglichen gespielt und endete 9:9. Die Spannung ließ in der 2. Halbzeit nicht nach. Der Spielstand in den letzten zwei Minuten vor Schluß betrug 14:14. Durch unsere starke Abwehr, haben wir das Spiel mit 16:14 gewonnen. Besonders stark war Iva Vlahinic (10 Tore) und Torhüterin Laura Labitsch.
Beim zweiten Spiel gegen den TSG Augsburg war die Aufgabenstellung für unsere Mädels nicht so schwer, wie beim ersten Spiel. TSG Augsburg war deutlich schwächer. Somit konnte der TSV Aichach das Spiel mit 18:8 für sich bestreiten.
Für Aichach spielten: Iva Vlahinic (13/1), Vildan Acar (7), Tanja Dituk (4), Sevde Seker (3), Ida Markowski (3), Kathrin Schäffler (2), Selina Zimmermann (1), Katja Walter (1), Laura Labitsch, Antonia Ilg, Ramona Fund, Kathrin Gail, Jessica Schattner, Ana-Marija Vlahinic.
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| Dank toller Moral erkämpft sich D-Jugend drei Punkte |
vom 08.02.2010 |
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Die männliche D-Jugend der TSV Handballer hat sich vergangenes Wochenende mit einer großartigen Mannschaftsleistung drei Punkte in der Bezirksoberliga erkämpft.
Erster Gegner war der TSV Haunstetten, der aktuell den dritten Rang belegt. Im ersten Durchgang lag man immer zwei Tore zurück, konnte aber dank schön vorgetragener Angriffe, die besonders Simon Bachhuber zu Treffern nutzte, dran bleiben. Zur Pause hieß es 9:11. In der zweiten Hälfte blieb das Spiel auf tollem Niveau und lange ausgeglichen, bis sich Haunstetten zwischenzeitlich auf vier Tore (11:15) absetzen konnte. Aber die Aichacher blieben dran und beim Stand von 15:18 zog der Trainer eine Auszeit. Die Devise für die letzten zweieinhalb Minuten lautete konsequentes Herausspielen von Toren und den Gegner danach sofort in der eigenen Hälfte unter Druck setzen. Und die Jungs setzten dies hervorragend um. Die Augsburger verloren in Bedrängnis ein ums andere Mal den Ball und die Rot-Weißen holten Tor um Tor auf. Am Ende erkämpfte man sich mit dank toller Moral ein 18:18 Unentschieden.
Die zweite Partie gegen den TSV Niederraunau gestaltete sich im ersten Durchgang völlig offen. Zu oft machte man es den Gastgebern zu leicht zu Toren zu kommen, so dass man nie davon ziehen konnte. Zur Pause stand es folgerichtig 12:12. Auch Halbzeit verlief zunächst ähnlich. Bis zum knappen 20:19 Vorsprung der Paarstädter war kein Sieger auszumachen. Dann zeigte sich erneut das Kämpferherz der Aichacher und durch eine fulminante Schlussphase mit fünf Toren in Folge ohne Gegentreffer setzte man sich verdient mit 25:19 ab. Besonders Jonas Lindermair und David Holzapfel zeigten in dieser Phase Nervenstärke beim Abschluss. Niederraunau gelang am Ende nur noch ein Tor zum 25:20 Endstand.
Der TSV liegt damit aktuell mit 20:16 Punkten auf einem hervorragenden vierten Rang der Bezirksoberliga. Diese Position gilt es nun bis zum Saisonende zu verteidigen.
Für den TSV Aichach spielten: Simon Görtz (TW), Florian Geißreither (2 Tore), David Holzapfel (10), Jonas Lindermair (5), Florian Schilberth (11), Sebastian Leopold (1), Simon Bachhuber (6), Manuel Euba (1), Sebastian Negele (1), David Czok (6) und Johannes Schuster.
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| Stefan Walther überragend |
vom 07.02.2010 |
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Zu einem hart umkämpften 27:25 Sieg kam die männliche C-Jugend am Samstag in der Landesliga Süd bei ihrem Gastspiel gegen die DJK Taufkirchen. Das Spiel wogte in der ersten Halbzeit hin und her. Meist gingen die Gastgeber in Führung und die Aichacher glichen aus. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit konnten sich die Heimischen einen 14:11 Vorsprung herauswerfen. Im zweiten Durchgang hielten die Paarstädter die Taufkirchener immer auf Distanz und erzielten dabei wunderschön herausgespielte Treffer gegen eine viel zu defensiv agierende Gästeabwehr. Schwindende Kräfte waren dann gegen Ende des Spiels dafür verantwortlich, dass die Gastgeber noch einmal auf 22:23 herankamen. In dieser Phase wuchs der Aichacher Torwart Stefan Walther über sich hinaus und hielt, was auf seinen Kasten kam. Somit gelang den Aichacher Youngstern ein letztendlich verdienter 27:25 Erfolg.
Für Aichach spielten: Stefan Walther (TW), Björn Stubner (7/1), Simon Bernecker, Florian Neuss (7/2), Benedikt Lenz (3), Johannes Alshut (5), Felix Schilberth (3), Thomas Hennig (2), Patrick Czok, Julian Huhn und Resul Sancak.
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| Weibliche D-Jugend mit Sieg und Niederlage |
vom 03.02.2010 |
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Am vergangenen Sonntag konnte die weibl. D-Jugend in der Bezirksoberliga eine Niederlage gegen den TV Gundelfingen (21:23) und einen 13:18 Sieg gegen den TSV Niederraunau verbuchen. Gleich im ersten Spiel mussten die Aichacherinnen gegen den derzeitigen Tabellenführer Gundelfingen ran.
Aichach setzte die Gundelfingerinnen in der Anfangsphase stark unter Druck. Durch herrlich vorgetragene Spielkombinationen, die durch Annabel Weiß abgeschlossen wurden, erzielten die Aichacherinnen Tor um Tor und zogen auf 4:0 davon. Erst nach 5 Minuten gelang den Gundelfingerinnen ihr erstes Tor. Zur Pause lagen die Mädels aus Aichach mit 9:8 Toren vorne. Auch in der zweiten Halbzeit wollten die Aichacherinnen so konzentriert weiterarbeiten wie in der ersten Halbzeit. Gundelfingen setzte alles dran um das Spiel nicht zu verlieren. Für die Zuschauer bot sich ein spannendes Spiel. Zuerst lag Aichach vorne, dann wieder Gundelfingen. Bis ca. 2 Minuten vor Schluß lag Aichach noch mit 21:20 vorne, als die Gundelfingerinnen nochmals ausgleichen konnten. Danach schwanden zunehmend die Kräfte auf Aichacher Seite. Zu unkonzentriert war man in dieser Phase beim Torabschluss, sodaß Gundelfingen nochmals ins Spiel kam und mit 21:23 Toren gewann.
Im zweiten Spiel gegen den TV Niederraunau lief die Anfangsphase für die Mädels sehr schleppend. Zu viel Kraft mussten sie im vorhergehenden Spiel lassen. So lag man sogar mit 5:1 Toren zurück. Nach dem Team-Time-Out sprach die Trainerin Andrea Ziegler klare Worte mit ihren Spielerinnen. Vor allem Lina Schrempel konnte die Anweisungen der Trainerin gut umsetzen und brachte ihre Mitspielerinnen durch einfache Wechsel, immer wieder in gute Wurfpositionen. Bis zur Pause holte man auf 6:5 Toren auf. Erst in der Mitte der zweiten Halbzeit schaften es die Aichacherinnen einen Vorsprung zu erzielen. Durch schnell vorgetragene zweite Welle setzten die Aichacherinnen die Niederraunauerinnen stark unter Druck. Die Kräfte auf Aichacher Seite kamen allmählich zurück. Vor allem die Tore von Selina Eker und Sina Schaberl hielten die Aichacherinnen auf der Siegerstraße. Verdient gewannen die Aichacherinnen mit 13:18.
Es spielten: Julia Gabriel (TW), Lara Leis (3), Sina Schaberl (4), Sophia Schlüter, Jana Rappel, Annabel Weiß (8), Ana-Marija Vlahinic, Lina Schrempel (17), Selina Eker (6), Verena Merker (1), Annina Jakob, Julia Finkenzeller
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| C-Jugend unterliegt knapp gegen den TSV Landsberg |
vom 01.02.2010 |
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Eine vermeidbare 21:24 Niederlage musste die männliche C-Jugend in der Landesliga Süd am vergangenen Samstag vor heimischer Kulisse gegen den TSV Landsberg hinnehmen. Dabei verlief zunächst alles nach Plan. Durch konzentriert vorgetragene Angriffe und schön herausgespielte Tore gingen die Aichacher Youngster Mitte der ersten Halbzeit in Führung und bauten diese bis zur Pause auf 11:8 aus. Im zweiten Durchgang wurde konzentriert bis zum 19:15 weitergespielt und vor allem Björn Stubner konnte sich immer wieder toll in Szene setzen und wunderschöne Treffer erzielen. Durch einige Zeitstrafen auf Aichacher Seite verloren die Heimischen vor allem in der Abwehr den Faden. Diese Phase nutzten die Landsberger und glichen binnen weniger Minuten aus und gingen sogar mit 22:19 in Führung. Diesen Rückstand konnten die Paarstädter in den verbleibenden Minuten nicht mehr aufholen und verloren unverdient mit 21:24. Neben Björn Stubner präsentierte sich Johannes Alshut wieder in glänzender Verfassung, der von der schwierigen Rechtaußenposition immer wieder Akzente setzte.
Für Aichach spielten: Stefan Walther (TW), Björn Stubner (6/2), Simon Bernecker (2), Florian Neuss (4/1), Benedikt Lenz (3), Johannes Alshut (5), Felix Schilberth, Thomas Hennig (1), Patrick Czok, Florian Schilberth und Resul Sancak.
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| Bei Handballerinnen reißt auf einmal der Faden |
vom 01.02.2010 |
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Aichach (rob) Auf ihrer Mission Erhalt der Landesliga Süd mussten die Aichacher Handballdamen am Samstagnachmittag im ersten Heimspiel in der Rückrunde einen Dämpfer hinnehmen. Die personell so arg gebeutelten Paarstädterinnen unterlagen nach einer kampfbetonten Auseinandersetzung dem SC Freising mit 17:22 (9:13) Toren. Auch wenn seine Mannschaft am Ende leer ausging und die Punkte in die Domstadt gingen, zeigte sich Aichachs Trainer Martin Fischer nicht unzufrieden. „Bezogen auf unseren Kader der uns zur Verfügung stand, war es eine engagierte Leistung. Wir haben bis zu Schluss alles versucht“, sagte Fischer.
Zu allen Übel handelte sich Iris Kronthaler, in der Vorwoche beim 19:18-Auswärtssieg in Raubling noch siebenfache Torschützin, noch eine starke Erkältung ein und nahm zunächst nur auf der Bank Platz. Auf Tini Wonnenberg, Ines Farle, Maria Eberke und Kathi Brugger musste der TSV ohnehin schon verzichten. Aber die Heimischen stecken diese Rückschläge zunächst bestens weg und waren in der Anfangsphase die präsentere Mannschaft. Sicher in der Defensive, mit Torhüterin Susi Fischer als starkem Rückhalt, beweglich und variable im Angriff, das zeichnete die Fischer-Truppe in der Anfangsphase aus. Auch die Nachrücker aus der zweiten Mannschaft, Steffi Heinrich und Sabrina Stenzel, fügten sich nahtlos ein. „Sie haben ihre Sache gut gemacht, wir sind froh, dass sie uns derzeit aushelfen“, lobte Fischer die beiden. Als Johanna Fackler nach einer Viertelstunde die Gastgeberinnen mit 8:6 in Führung warf, sah es ausgesprochen gut aus für den Tabellenvorletzten.
Doch plötzlich riss der Faden bei den Aichacherinnen, insbesondere in der Offensive fehlte jetzt jegliche Effektivität. „Da sieht man, dass uns gerade in diesen Phasen die Alternativen von der Bank fehlen“, erklärte Fischer. Bis zur Pause gelang nur noch ein Treffer, was die Freisinger zu einer 13:9-Halbzeitführung nutzten, die fast schon einer Vorentscheidung gleichkam.
Mit toller Moral steckten die Gastgeber nach dem Wechsel keineswegs auf, aber sie kamen einfach nicht mehr heran, auch weil sie ihre Chancen nicht nutzen. Bedingt durch die harte Gangart der Freisinger, zeigten die aufmerksamen Unparteiischen, die beiden ehemaligen Regionalligaspieler Harald Schweizer und Herbert Vornehm, allein zehn Mal auf den Siebenmeterpunkt und sprachen sieben Zeitstrafen gegen den Sportclub aus. Aber die Kreisstädter versäumten es, daraus Kapital zu schlagen. Nur vier Siebenmeter brachten sie im Gästegehäuse unter, und auch beim Überzahlspiel „war die Wurfausbeute nicht optimal“ (Fischer). So konnten die Gäste den Vorsprung behaupten und letztlich mit einem 22:17 die Punkte mitnehmen.
TSV Aichach: Fischer - Kronthaler (2/2 Siebenmeter), Vogl (3), Fackler (4/1), Braun (3), Storr (2), Stenzel (1), Heinrich, Starmühler (2/1), Schmidt.
Schiedsrichter: Schweizer/Vornehm (Friedberg/Haunstetten).
Zuschauer: 60.
Zeitstrafen: 2 – 7.
Siebenmeter: 10/4 – 4/2.
Bildunterschrift:
Setzte sich von rechts außen einige Male gut in Szene: dreifache Aichacher Torschützin Carmen Vogl.
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| Handballer haben leichtes Spiel |
vom 01.02.2010 |
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Neusäß (Wa) Nicht mehr als eine bessere Trainingseinheit war für Aichachs Handballer das vorgezogene Punktspiel gestern Abend beim TSV Neusäß. Die Mannschaft von Trainer Udo Mesch hatte mit dem überforderten Bezirksoberliga-Schlusslicht leichtes Spiel und gewann souverän mit 40:21 (25:9). Bester Aichacher Werfer war Gregor Triltsch mit 13 Treffern.
In diesen Tagen geizen die Paarstädter wahrlich nicht mit Toren. Nach den 38 vom vergangenen Samstag gegen Lauingen (38:19) feierten sie innerhalb von fünf Tagen ihren zweiten Kantersieg. Die Neusässer, deren Abstieg längst beschlossene Sache ist, waren für den TSV der ideale Gegner, um weiter an dem von Mesch geforderten schnellen Spiel zu feilen. „Die Mannschaft hat die Vorgaben umgesetzt“, meinte Mesch nach dem Schlusspfiff. In der Abwehr wurde konzentriert gearbeitet und viele Bälle erobert. Bei Ballbesitz ging’s dann rasant Richtung des von Andreas Gebhard gehüteten Neusässer Kasten, für seine Vorderleute war das Aichacher Tempo entschieden zu hoch. Gebhard sah sich vor allem im ersten Abschnitt fast bei jedem Angriff einer Aichacher Übermacht entgegen, die ihre Angriffe kompromisslos abschloss. Erst nach knapp neun Minuten gelang den Gastgebern ihr erster Treffer (1:6), peu a peu bauten die Rot-Weißen ihren Vorsprung aus. Schon frühzeitig war der dritte Erfolg am Stück seit Meschs Rückkehr unter Dach und Fach.
In Halbzeit zwei arbeitete die Aichacher Deckung nicht mehr so konsequent wie im ersten Durchgang, aber an der Dominanz der Gäste sollte dies nichts ändern. In der Schlussphase schien es fast, als ob die magische 40-Tore-Marke doch nicht mehr fallen sollte. Aber Triltsch mit seinem 13. Treffer sowie Timo Ruhnke Sekunden vor der Schlusssirene stellten schließlich den 40:21-Kantersieg für die Aichacher her.
TSV Aichach: Fronhoff, T. Triltsch; Borowitzki (5), Neumair (1), Hewel (5), Meier (3), Max Harner (4), Bauer (3), Obermayer (1), Ruhnke (3), G. Triltsch (13/6), Huber (2).
Bildunterschrift: Wurde von Neusäß kaum ernsthaft geprüft: Aichachs Torhüter Michael Fronhoff. Foto: Baur
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| D-Jugend startet mit zwei Siegen ins neue Jahr |
vom 27.01.2010 |
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Die männliche D-Jugend der TSV Handballer bestritt vergangenes Wochenende Ihren ersten Heimspieltag im neuen Jahr und konnte mit zwei Siegen überzeugen.
Im ersten Spiel ging es gegen den TSV Gersthofen. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit schenkten sich beide Teams nichts und so ging es mit 13:12 für die Rot-Weißen in die Pause. Im zweiten Durchgang blieb es bis zum 16:16 ausgeglichen. Danach drehten die Paarstädter richtig auf und zeigten eine ihrer besten Leistungen in dieser Saison. Angetrieben vom unermüdlichen Florian Schilberth wurden herrliche Angriffskombinationen gespielt und der Einsatz in der Abwehr war hervorragend. Fast alle Spieler, wie Youngster David Czok mit drei Treffern, erzielten sehenswerte Tore und am Ende stand ein deutliches 30:21 für Aichach.
Auch gegen die TSG Augsburg blieb die erste Hälfte ausgeglichen, bis man sich kurz vor Pausenpfiff mit 11:7 etwas absetzen konnte. Zu Beginn der Hälfte zwei war zunächst der Wurm drin und man geriet zeitweise (12:13) in Rückstand. Doch auch diesmal stimmte Einsatz und Teamgeist. Ein Tor nach dem anderen wurde erzielt – besonders David Holzapfel traf für die Heimischen. Beim 18:14 schien alles klar. Doch einige zu überhastete Würfe brachten die Gäste wieder heran. Aber Torwart Simon Görtz hielt den Sieg mit tollen Paraden fest, so dass es am Ende 19:17 für Aichach stand.
Für den TSV Aichach spielten: Simon Görtz (TW), Florian Geißreither (1 Tor), Christoph Ziegler (3), David Holzapfel (7), Jonas Lindermair (3), Florian Schilberth (22), Sebastian Leopold (5), Simon Bachhuber (1), Manuel Euba (2), Sebastian Negele (2) und David Czok (3).
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| E-Jugend gewinnt Handballkrimi |
vom 27.01.2010 |
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Weiter auf der Erfolgsspur befindet sich die E-Jugend des TSV Aichach. Mit dem TSV Friedberg und dem TSV Gersthofen traf man am vergangenen Sonntag auf zwei starke Gegner. Im Vergleich zum Spieltag in Aichach, als man gegen die Friedberger noch den ersten Punkt abgeben musste, war man diesmal besser auf den Gegner eingestellt. Aus einer offensiven Abwehr heraus konterten die Gäste aus Aichach die Heimannschaft immer wieder aus. Vor allem der pfeilschnelle Benedikt Eigner war nicht zu halten und erzielte in kurzer Zeit 5 Treffer in Folge. Bereits zur Halbzeit lag man komfortabel mit 11 : 5 in Führung. Auch in der zweiten Halbzeit ließen die Paarstädter nichts mehr anbrennen und gingen verdient mit 18 : 10 Toren als Sieger vom Feld.
Etwas mulmig war den Aichacheren vor der Begegnung gegen den TSV Gersthofen zumute. Erstens fehlte mit Manuel Euba der Topscorer des letzten Aufeinandertreffens und zweitens reichten viele Aichacher den körperlich überlegenen Gegnern gerade bis zur Schulter. Entsprechend geriet man schnell mit 4 : 1 in Rückstand. Im Verlauf legten die Jungs jedoch Ihren Repekt ab. Aus einer beherzten Abwehr heraus waren es vor allem Benedikt Eigner und Sebastian Lenz die mit schönen Kontertoren einen deutlicheren Rückstand zur Halbzeit verhinderten. ( 9 : 5 ). Im zweiten Spielabschnitt wuchsen die „kleinen“ Aichacher über sich hinaus. Mit vollem Einsatz kämpften sich die Jungs Tor um Tor heran. Mit einem glänzend haltenden Torwart Simon Haas im Rücken gelang Johannes Euba Mitte der zweiten Halbzeit der Treffer zum 12 : 12 Ausgleich. Nun folgte einer wahrer Handballkrimi. Beide Mannschaften schenkten sich – angefeuert von den mitgereisten Eltern - nichts und zeigten ein tolles Handballspiel welches Zuschauer und Trainer begeisterte. Sekunden vor dem Abpfiff gelang Alexander Leischner nach einer tollen Leistung der Siegtreffer zum 17 : 16 für die Aichacher die somit weiter ungeschlagen bleiben.
TSV Aichach: Luis Anlauf, Benedikt Eigner (12), Johannes Euba (4), Ramon Böhm, Simon Haas (2) Sebastian Lenz (13) , Alexander Leischner (2), Christian Gräf, Stefan Lechner (1), Darius Rehm, Masin Chikh (1)
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| Weibliche D-Jugend mit Sieg und Niederlage |
vom 27.01.2010 |
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Am vergangenen Sonntag spielte die weibl. D-Jugend der Aichacher Handballer gegen den TSV Königsbrunn und dem TSF Ludwigsfeld.
Im ersten Spiel traf der TSV Aichach gleich auf den Rivalen TSV Königsbrunn. Beeindruckt von der harten Gangart der Gegnerinnen und den konsequenten Schiedsrichterentscheidungen, ließen die Aichacherinnen sich den Schneid abkaufen. Dadurch lagen die Aichacherinnen in den ersten Minuten mit 0:2 Toren zurück. Doch durch klare Vorgaben der Trainerin Andrea Ziegler holte man diesen Rückstand gleich wieder auf und lag mit einem Treffer mehr auf dem Konto bis zur Halbzeit mit 8:7 vorne. Diesen Vorsprung holten die Königsbrunnerinnen nach der Halbzeitpause gleich wieder auf und glichen zum 8:8 aus. Da man in der zweiten Halbzeit eine Manndeckung spielen muss, waren die Lücken in der gegnerischen Abwehr groß. Diesen Vorteil nutzten die Aichach Mädels aus und fingen immer wieder die Bälle der Königsbrunnerinnen ab.
Ein kleine Zwischenspurt bescherte den Aichacher Mädels eine klare 15:9 Führung. Zum Schluß blieb den Königsbrunnerinnen nur noch Schadensbegrenzung zu betreiben. Somit gingen die 2 Punkte mit 17:13 Toren nach Aichach.
Im zweiten Spiel gegen den TSF Ludwigsfeld lief es genau andersrum. Die Aichacherinnen mussten ständig einem Rückstand hinterherrennen. Zudem vergab man auch noch 3 Strafwürfe kläglich. Die Ludwigsfelderinnen Schlemar und Waidner brachten die Aichacherinnen in der Abwehr, durch ihre einfachen Wechsel, immer wieder in Verlegenheit. Aichach konnte die zwei Spielerinnen (Zusammen warfen sie alleine alle 22 Tore) zu keiner Zeit in den Griff bekommen. Trotz großem Kampfgeist auf Aichacher Seite musste man sich mit 19:22 geschlagen geben.
Es spielten: Julia Gabriel (TW), Lara Leis (7), Sina Schaberl, Sophia Schlüter, Eva Schreiber, Jana Rappel, Annabel Weiß (7), Lina Schrempel (14), Selina Eker (4), Verena Merker(4), Annina Jakob, Julia Finkenzeller.
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| Aichacher Angriffswelle |
vom 26.01.2010 |
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Aichach – Es geht weiter aufwärts mit den Aichacher Handballern. Nach dem erfolgreichen Jahresauftakt (25:21 gegen Friedberg III) lieferten die Rot-Weißen in der Heimpartie gegen den TV Lauingen erneut eine vorzügliche Leistung ab und deklassierten die Donaustädter mit 38:19 (17:11) Toren. Zweites Spiel und zweiter Sieg für Ai-chachs Coach Udo Mesch nach seiner Rückkehr zu den Paarstädtern. Dementsprechend angetan war der Handball-Lehrer aus Stettenhofen: „Eine derart gute Abwehrleistung über die gesamten 60 Minuten hätte ich der Mannschaft noch nicht zugetraut. Ich bin absolut zufrieden.“
Die Partie gegen die Lauinger Gäste zeigte eindrucksvoll, dass unter Meschs Ägide Aichachs Ballwerfer wieder mit Spaß Handball spielen und in kurzer Zeit im Abwehrverhalten, im schnellen Offensivumschalten und auch im taktischen Verhalten deutliche Fortschritte machten. Die Zeiten, als die Truppe, so wie im vergangenen Herbst, als sie in Lauingen das Hinspiel mit 33:34 verlor, noch über das Parkett stolperte, scheinen endgültig der Vergangenheit anzugehören. „Wenn man im Training zwölf bis 14 Akteure hat, kann man einfach ganz anders arbeiten“, so Aichachs Trainer, der dies bei seinem ersten Karriereabschnitt in der Kreisstadt vermisste.
Einzig das Aufwärmen seiner Jungs vor dem Lauinger-Spiel gefiel Mesch nicht. „Da waren einige noch nicht ganz in der Halle angekommen“, erläuterte der Coach, „dies habe ich ihnen auch kurz vor Spielbeginn gesagt.“ Seine Forderung, ihn im Spiel eines Besseren zu belehren, beherzigte seine Belegschaft. „Das haben sie hervorragend getan – Chapeau“, freute sich Mesch.
Von der ersten Minute an gingen die Hausherren konzentriert zu Werke und lagen schnell mit 4:0 in Führung. An der Defensive der Aichacher bissen sich die Gäste, die erst nach knapp sieben Minuten zu ihrem ersten Tor kamen, immer wieder die Zähne aus und wenn sie wirklich einmal durchkamen, war der sehr aufmerksame Michael Fronhoff auf dem Posten. Ohne die gute Leistung des Aichacher Keepers zu schmälern, so stellte Mesch doch fest, „dass er nicht so gut gehalten hätte, wenn die Abwehr nicht so gut gestanden wäre“. Beim Gang in die Halbzeitpause führten die Aichacher bereits mit 17:11 Toren.
Trotz des komfortablen Vorsprungs ließen es die Heimischen keineswegs ruhiger angehen, sondern machten dort weiter, wo sie vor der Pause aufgehört haben. „So muss es sein“, konstatierte Mesch, „ich will jedes Tor, denn mit jedem Tor werden wir selbstbewusster.“ Selbst die Maßnahme, Gregor Triltsch (11 Tore, verwandelte alle sieben Siebenmeter) und Markus Meier (9 Tore) in Manndeckung zu nehmen, konnte Aichachs Angriffswirbel nicht beeinträchtigen. So bauten die Rot-Weißen ihren Vorsprung Tor um Tor aus. Die letzte Minute dieser einseitigen Partie hatte es nochmals in sich. Ungläubiges Staunen in der Halle, als „Schoko“ Meier, der in der Regel mit viel Entschlossenheit und brachialer Wucht seine Würfe abschließt, alle mit einem gefühlvollen He-ber zum 37:19 überraschte. In der Schlusssekunde schloss Christian Borowitzki einen feinen Tempogegenstoß zum 38:19-Endstand ab. Es war der siebte Treffer des 27-jährigen Linksaußen, der nach dem Wechsel kam und seine gute Leistung damit krönte.
TSV Aichach: Fronhoff – Borowitzki (7), Triltsch (11/7), Ruhnke (3), Neumair (2), Obermayer, Meier (9), Marquart, Hewel (3), Harner (3), Huber, Bauer.
TV Lauingen: Hitzler, Denk – Thomas (2), Selzle, Gandenheimer, Hippeli, Wiedemann (6), Brenndörfer, Friedke (2), Mair, Maier (3), Sporer (3), Zenetti, Manßhardt (3).
Schiedsrichter: Kamlah /Förster (Steppach/Meitingen).
Zeitstrafen: 5 – 3.
Siebenmeter: 7/7 – 2/0.
Zuschauer: 160.
Von Robert Baur
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| Aichacher Handballerinnen: ersatzgeschwächt chancenlos |
vom 26.01.2010 |
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Die erste Damenmannschaft der Aichacher Handballer verlor am Samstagabend bei der SG Mintraching/Neutraubling 23:32. Aufgrund der vielen Verletzungen und der daraus resultierenden personellen Probleme war das Ergebnis sicher keine Überraschung.
Ohne die fünf Stammspielerinnen Ines Farle, Tini Wonnenberg, Kerstin Braun, Maria Eberle und Kathrin Storr traten die Rot-Weißen die Fahrt in die Oberpfalz an. Tina Grünwald war nach einer Bänderverletzung am Sprunggelenk nach vier Wochen Pause zum ersten Mal wieder dabei, Amrei Starmühler und Iris Kronthaler waren nach Erkältungen noch etwas geschwächt.
Dennoch fanden die Gäste sehr gut in die Partie und gestalteten die ersten 20 Minuten bis zum Zwischenstand von 9:9 ausgeglichen. Mit den aus der zweiten Damenmannschaft nachnominierten Sabrina Stenzel, Sibille Storr und Stephanie Szierbeck, welche allesamt ihre Sache gut machten, wurde im Angriff gut kombiniert; durch viel Bewegung konnten immer wieder Lücken in die gegnerische Abwehr gerissen werden. „Dann haben wir uns im Angriff leider ein paar Fehler geleistet, die sofort über Konter bestraft wurden“, bedauerte Trainer Martin Fischer. Dies führte zum 11:16-Pausenstand.
In der zweiten Halbzeit versuchten die Aichacher, das Blatt nochmals zu wenden, zeitweise mit Manndeckung gegen die sehr starke Rückraumspielerin Christine Torte. Aber aufgrund des kraftraubenden Spieles und des dünnen Kaders war keine Ergebnisverbesserung zu erzielen. „Es wäre mit Sicherheit ein enges Spiel geworden, wenn wir komplett gewesen wären“, bilanzierte Teamchef Richard Hangl. Nachdem Susi Fischer über lange Zeit sehr ordentlich gehalten hatte, durfte in den letzten zehn Minuten noch Kathi Brugger ihr Comeback nach Knieproblemen feiern.
Positiv hervorzuheben waren Moral und Einsatzwille der gesamten Mannschaft. Außerdem konnten sich fast alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen. Die Ergebnisse des letzten Vorrundenspieltags waren für Aichach allles andere als optimal, zeigen jedoch die Ausgeglichenheit dieser Landesliga. Das lässt die Aichacher für die Rückrunde hoffen.
TSV Aichach: Susi Fischer, Kathi Brugger; Iris Kronthaler (6), Johanna Fackler (2), Carmen Vogl (2), Stephanie Szierbeck, Tina Grünwald (3/1), Sibille Storr (1), Sabrina Stenzel (1), Amrei Starmühler (8/3).
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| C-Jugend schlägt Tabellenführer Ismaning in überragendem Spiel mit 29:24 |
vom 25.01.2010 |
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Mit einer grandiosen handballerischen Leistung besiegte die männliche C-Jugend in der Landesliga Süd den Tabellenführer TSV Ismaning. Nach verschlafenem Auftakt lagen die Heimischen schnell mit 2:5 im Hintertreffen. Als sich dann auch noch Felix Schilberth verletzte, war die Aussicht auf einen Sieg kaum noch vorstellbar. Doch ab diesem Zeitpunkt spielten und kämpften die Aichacher wie aus einem Guss und glichen Mitte der ersten Halbzeit zum 9:9 aus. Vor allem Johannes Alshut erwies sich in dieser Phase als trickreicher Vollstrecker auf der Rechtsaußenposition. Nachdem gegen Ende der ersten Hälfte noch ein Ismaninger Leistungsträger die rote Karte nach einem bösen Foul an Simon Bernecker sah, übernahmen die Paarstädter die Regie und gingen mit einer 12:11 Führung in die Pause. Im zweiten Durchgang bauten die Aichacher die Führung bis zum 15:12 aus. Statt den Hahn zuzudrehen, leisteten sich die C-Jugendlichen eine Schwächephase und Ismaning konnte ausgleichen. Nach einer Auszeit fingen sich die Paarstädter wieder und bauten über 23:20 bis zum 28:21 den Vorsprung immer weiter aus. In dieser Phase glänzte Stefan Walther durch tolle Paraden im Tor. Die Manndeckung durch den TSV Ismaning in den letzten Spielminuten führte lediglich zu einer kleinen Ergebniskorrektur. Der viel umjubelte Sieg war den Aichacher Nachwuchstalenten nicht mehr zu nehmen. Überragend spielte am Sonntag Florian Neuß, der vor allem in der zweiten Halbzeit durch unermüdlichen Einsatz Lücken für seine Mitspieler aufriss und dabei noch selbst viele traumhafte Tore erzielte. Als unermüdlicher Kämpfer im Angriff erwies sich auch wieder Björn Stubner, der insgesamt 11 Treffer erzielte und damit bester Torschütze war.
Für Aichach spielten: Stefan Walther (TW), Björn Stubner (11/3), Simon Bernecker (1), Florian Neuss (8), Benedikt Lenz (2), Johannes Alshut (6), Felix Schilberth, Thomas Hennig (1), Patrick Czok und Julian Huhn.
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| Männliche E-Jugend gibt ersten Punkt ab |
vom 21.01.2010 |
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Ihren ersten Heimspieltag in 2010 bestritt die Handball E-Jugend am vergangenen Sonntag. Obwohl man auf einige wichtige Spieler verzichten musste, schafften es die Jungs mit einer tollen kämpferischen Leistung weiterhin ohne Niederlage zu bleiben. Gleich in der ersten Begegnung traf man auf den TSV Friedberg. Der erste Spielabschnitt zeigte bereits, dass sich beide Mannschaften ebenbürtig waren. Mit 7 : 6 Treffern konnten die Aichacher einen kleinen Vorteil mit in Pause nehmen. In der zweiten Halbzeit gewann das Spiel deutlich an Klasse. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Keiner Mannschaft gelang es sich abzusetzen. Erst kurz vor Ende dieser äußerst temporeichen und spannenden Partie erzielte Christian Gräf mit einem sehenswerten Treffer den Ausgleich zum verdienten 13 : 13 Endstand.
Als zweiter Gegner des Tages trat der TSV Königbrunn an. Diese Mannschaft zeichnete sich vor allem durch eine gute Abwehrarbeit aus. Für die Aichacher gab in der ersten Halbzeit kaum ein durchkommen. So wechselte man mit einem Spielstand von 3 : 3 die Seiten. Im zweiten Spielabschnitt lief es für die Paarstädter dann besser. Während Simon Haas im Tor die Angreifer fast zur Verzweiflung brachte kamen im Angriff vor allem Thomas Steinhardt und Benedikt Eigner mit schönen Aktionen zu Torerfolgen. Am Ende konnte man das Spiel doch klar mit 9 : 6 Toren für sich entscheiden.
TSV Aichach: Luca Richichi, Benedikt Eigner (5), Johannes Euba (7), Ramon Böhm, Simon Haas (1), Thomas Steinhardt (5), Johannes Treffler, Alexander Leischner (2), Christian Gräf (2), Stefan Lechner, Darius Rehm
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| Weibliche D-Jugend mit Anlaufschwierigkeiten |
vom 18.01.2010 |
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Bei der weibl. D-Jugend der Aichacher Handballer läuft es in diesem Jahr noch nicht so rund. Bis jetzt wurden nur 2 Punkte von insgesamt 8 Punkten eingefahren.
Im ersten Spieltag in Pfuhl hielten die Aichacherinnen zwar gegen den FC Gundelfingen und die HSG Donauwörth gut mit, mussten aber zum Schluß doch zwei Niederlagen (11:14 gegen Gundelfingen und 18:21 gegen HSG Donwuwörth) hinnehmen.
Am zweiten Spieltag in Aichach traffen die Mädels auf den Tabellenvorletzten Schwabmünchen. Dieses Spiel entschieden die Aichacherinnen zwar für sich, aber man tat sich sehr schwer gegen die aggresive Spielweise der Schwabmünchnerinnen. Lange war das Spiel offen, keiner der Mannschaften konnte sich bis zur Halbzeit deutlich absetzen. Lag man zwar in der Pause noch mit einem Tor vorne, glichen die Schwabmünchnerinnen prompt nach dem Wiederanpfiff aus. Für die verhinderte Torfrau Julia Gabriel sprang kurzfristig Sina Schaberl ein, die gerade in dieser Phase mit einigen Paraden die Aichacher Mädels im Spiel hielt. Lina Schrempel und Selina Eker brachten die Aichacherinnen durch ihre Treffer wieder in Führung. Spannend wurde es dann nochmals, als kurz vor Schluß, Schwabmünchen auf 10:11 herran kam. Doch die Mädels zeigten sich kämpferisch und holten sich mit 11:13 Toren den Sieg.
Im zweiten Spiel des Tages standen die Mädels dem Tabellenführer TV Gundelfingen gegenüber. Das es eine schwere Aufgabe werden würde wusste die Mannschaft, aber man wollte es den Gundelfingerinnen nicht so leicht machen.
Gundelfingen zeigte auch gleich seine Klasse und legte mit 3:1 Toren vor. Kurz darauf verkürzten die Aichacherinnen wieder auf 3:3. Doch immer wieder setzten die Gundelfingerinnen die Aichacherinnen unter Druck. Doch durch sehenswertes Zusammenspiel auf Aichacher Seite brachte man Gundelfingen ebenfalls öfters in Verlegenheit. Besonders in den letzten 5 Minuten der zweiten Spielhälfte zeigten die Mädels, das sie so schnell nicht
aufgaben und brachten Gundelfingen nochmals zum Zittern als man auf 20:19 verkürzte. Leider konnten die Mädels das hohe Tempo bis zum Schluß nicht halten. Völlig entkräftet gab man sich mit 22:19 geschlagen.
Es spielten: Sina Schaberl (4), Tanja Dituk, Eva Schreiber (1), Annabel Weiß (6), Lina Schrempel (13), Selina Eker(8), Verena Merker, Annina Jakob, Finkenzeller Julia
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| Weibliche E-Jugend wird immer besser |
vom 18.01.2010 |
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Zu Ihrem ersten Spieltag im neuen Jahr reiste die weibliche E-Jugend am Sonntag nach Haunstetten. Leider traf man wieder auf zwei Mannschaften, in denen überwiegend Jungen zum Einsatz kamen, so dass man körperlich wieder einmal weit unterlegen war. Nichts desto trotz kämpften die Mädchen dieses Mal vorbildlich und zeigten sowohl im technischen Bereich als auch im Spielverständnis tolle Fortschritte. Insbesondere die Vorgabe mit zwei schnellen Angreiferinnen wurde konsequent umgesetzt, so dass man im Vergleich zu den vorangegangenen Spielen zu vielen schönen Torwürfen kam. Auch in der Abwehr ging man entschlossen zur Sache, so dass die Niederlagen mit 3:14 Toren gegen Schwabmünchen und 3:12 Toren gegen Haunstetten moderat ausfielen.
Es spielten: Josi Ilk (1), Lina Kotsis (1), Kathrin Leischner (1), Yvonne Bernecker (1), Anna (2) und Lina Mahl, Yasemin Özdemir, Elisabeth Naßl, Anna Euba, Lena Rappel und Lucia Metzger.
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| C-Jugend feiert 48:23 Kantersieg |
vom 18.01.2010 |
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Im ersten Spiel nach der Weihnachtspause hatten die Landesliga Handballer den TSV Herrsching zu Gast. Schnell zeigten die Heimischen durch konzentriert vorgetragene Angriffe, wer Herr in der Vierfachturnhalle war. Über 4:1 und 15:6 bauten die Heimischen ihre Führung bis zum 22:10 Pausenstand kontinuierlich aus. Was die Fans zu sehen bekamen, waren sowohl wunderschön herausgespielte Treffer, als auch viele Kontertore. Die Herrschinger hatten dieser Angriffsmaschine nichts entgegen zu setzen. Herausragend in dieser Hälfte vor allem die Abwehrleistungen von Benedikt Lenz und Johannes Alshut, die den gefährlichsten Angreifern der Gäste schnell den Zahn zogen. Im zweiten Abschnitt bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Die Paarstädter spielten sich förmlich in einen Rausch. Besonders hervorzuheben im zweiten Durchgang war die Leistung von Patrick Czok, der sowohl in der Abwehr, als auch im Angriff brillierte. Am Ende stand ein 48:23 Kantersieg auf der Anzeigetafel und die Aichacher Youngster waren sichtlich zufrieden.
Für Aichach spielten: Stefan Walther (TW), Björn Stubner (13/3), Simon Bernecker (2), Florian Neuss (6), Benedikt Lenz (9), Johannes Alshut (2), Felix Schilberth (7/1), Thomas Hennig (2), Florian Schilberth (1), Patrick Czok (5) Julian Huhn und Resul Sancak (1).
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| Meschs Comeback nach Maß |
vom 11.01.2010 |
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Aichach – Nach seinem halbjährigen Intermezzo beim TSV Göggingen feierte Udo Mesch als Trainer der Aichacher Handballer ein Comeback nach Maß. Im ersten Heimspiel des neuen Jahres bezwangen die Rot-Weißen die dritte Garnitur des Regionalligisten TSV Friedberg mit 25:21 (12:7). Damit gelang den Paarstädtern erstmals seit dem 15. Oktober (32:20 gegen Neusäss) wieder ein Heimsieg.
„Eigentlich war ich mit dem Spiel meiner Truppe zufriedener als mit dem Ergebnis“, erklärte Mesch hinterher. Natürlich habe er sich über den Sieg riesig gefreut, „aber noch besser wäre ein Vorsprung von sechs bis sieben Toren Differenz gewesen“. Den habe er sich gewünscht, „um das angeknackste Selbstvertrauen der Spieler wieder auf Vordermann zu bringen“. Doch trotz allem war der Stettenhofener mit der Darbietung aller fürs Erste durchaus angetan. „Auf dieser Leistung kann man aufbauen“, blickt Mesch optimistisch in die Zukunft.
Trotz des Fehlens von Philipp Bringmann (steht dem TSV aus beruflichen Gründen für diese Saison vermutlich nicht mehr zur Verfügung) und Alex Schatzelmayr (verletzte sich im Training) übernahmen die Aichacher von Beginn an die Initiative. Angetrieben von dem unermüdlichen Gregor Triltsch gingen die Gastgeber schnell 5:2 in Führung und bauten den einmal errungenen Vorsprung nach nur einer Viertelstunde Spielzeit auf 9:3 aus.
Friedberg kam zwar nach seiner ersten Auszeit auf 6:9 heran, doch zweimal Florian Hewel und einmal Timo Ruhnke stellten den für alle überraschenden Sechs-Tore-Abstand zum 12:6 alsbald wieder her. Thomas Heinle gelang es nur mehr, kurz vor der Pause auf 7:12 zu verkürzen.
Wer gedacht hatte, Aichach würde, wie des öfteren erlebt, nach dem Wechsel einbrechen, sah sich im weiteren Verlauf eines Besseren belehrt. Die Gastgeber machten da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten, auch wenn Triltsch und Meier bei zwei Siebenmetern binnen zwei Minuten an Gästekeeper Stefan Kiefersauer scheiterten.
„Bei den Trainingseinheiten habe ich vor allem großen Wert auf die Tempogegenstöße gelegt“, verriet Mesch, warum diesmal so viele Konter erfolgreich abgeschlossen werden konnten, auch wenn er nicht verhehlen wollte, dass einiges noch nicht so klappte. Mesch: „Wir machen noch zu viele leichte Fehler, vor allem bei den überhasteten Abschlüssen, wo wir uns noch verbessern müssen.“
Über 15:10, 18:13 und 21:16 ging es in die letzten zehn Minuten, in denen Friedberg trotz aller Bemühungen nie näher als bis auf drei Tore herankam. Das 20:23 des Ex-Aichachers Christoph Freiding bedeutete den geringsten Rückstand, anschließend machten aber Timo Ruhnke zum 24:20 und Thomas Obermayer zum 25:20 den Sack endgültig zu. Michael Schönfeldts erster Treffer zum 21:25-Endstand war nur mehr Ergebniskosmetik.
Nach dem gelungenen Start gibt Mesch drei Ziele für die nächste Zeit vor: „Punkte sammeln für den Klassenerhalt, die Aichacher Zuschauer wieder in die Halle locken und drittens strebe ich an, dass Aichach in eigener Halle wieder zu einer Festung wird, wie es früher der Fall war.“
TSV Aichach: Wonnenberg, Fronhoff; Triltsch (9/4), Ruhnke (2), Neumair (1), Obermayr (1), Meier (5), Hewel (6), Harner, Huber, Bauer (1).
TSV Friedberg: Richter (1), Kiefersauer; Wiesner (1), Bullemer (1), Rosenberger (4), Schönfeldt (1), Luderschmid (2), Lukas, Freiding (2), Heinle (1), Endres, Grünaug (2/1), Kapfer (6/2).
Schiedsrichter: Eckhart/ Maler (Gerhausen).
Zuschauer: 150.
Siebenmeter: 7 – 4.
Zeitstrafen: 5 – 6.
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| Guter Start in neue Jahr |
vom 11.01.2010 |
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Die Handballdamen des TSV Aichach starteten erfolgreich ins neue Jahr. Vergangenen Samstag besiegten sie den TSV Unterhaching nach überzeugenden 60 Minuten mit 32:22 (17:10) Toren. Nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit diszipliniertem Angriffsspiel und konsequentem Torabschluss, war die Erleichterung über den zweiten Sieg in Folge groß. Diese Euphorie wollen die Damen in die nächsten Begegnungen mitnehmen.
Neben der Langzeitverletzten Ines Farle, mussten auch noch Kathi Brugger und Tina Grünwald pausieren. Der Rest der Mannschaft stand Trainer Fischer zur Verfügung.
Von Beginn an zeigten die Aichacherinnen, dass sie die Punkte unbedingt holen wollten. Torfrau Susi Fischer fing den ersten Wurfversuch der Gäste gleich direkt und blieb auch die restliche Spielzeit ein sicherer Rückhalt für die Gastgeberinnen. Von 3:0 über 6:2 und 9:5 gingen die TSV-Damen in Front. Dabei glänzten vor allem Tini Wonnenberg und Amrei Starmühler durch schöne Anspiele an den Kreis, die Iris Kronthaler und Kerstin Braun souverän verwandelten. Insgesamt agierten die Aichacherinnen cleverer und routinierter. In der Abwehr präsentierten sie sich kompakt, wobei der letzte Funke Aggressivität manchmal fehlte. So mussten die TSV-Damen keine 2 Minuten Strafe hinnehmen. In der Offensive blieben die Paarstädterinnen ruhig und spielten geduldig ihre Torchancen heraus. Kurz vor Halbzeitpfiff gelang Maria Eberle durch ein schönes Anspiel die umjubelte 17:10 Pausenführung. Der Grundstein für den Sieg war gelegt. Dennoch warnte Trainer Fischer sein Team in der Pause. „Im Handball kann sich ein Spiel schnell drehen, es sind noch 30 Minuten zu spielen.“ Die Aichacherinnen nahmen sich vor, aggressiver zu decken und weiterhin keine überhasteten Angriffe zu spielen. Die löchrige 6:0 Deckung der Hachingerinnen wurde weiter unter Druck gesetzt und nun waren es die Außenspielerinnen Johanna Fackler und Carmen Vogl, die des Öfteren die Überzahl zu Torerfolgen nutzten. Die Gastgeberinnen verwalteten den Vorsprung souverän bis zum Ende der Partie. Was Trainer Fischer besonders freute war, dass diesmal auch ein paar schnelle Kontertore erzielt wurden. „Diese einfachen Tore tun gut.“
Doch die TSV-Damen bleiben vom Verletzungspech nicht verschont. Tini Wonnenberg verletzte sich zu Beginn der zweiten Hälfte an der rechten Hand. Der Mittelknochen am kleinen Finger ist gebrochen und die Rückraumschützin wird für 4 Wochen ausfallen. Nun hofft das Team, dass Tina Grünwald bald wieder eingreifen kann.
Für Aichach spielten: Susi Fischer (TW), Carmen Vogl (3), Johanna Fackler (3), Kerstin Braun (7/2), Amrei Starmühler (8/4), Iris Kronthaler (5), Maria Eberle (2), Katrin Storr, Tini Wonnenberg (4), Nadine Stierle
Bildunterschrift:
Tini Wonnenberg zog sich im Spiel gegen den TSV Unterhaching einen Mittelhandknochenbruch an der rechten Hand zu. Sie spielte die Partie zwar noch zu Ende, wird aber für mindestens 4 Wochen ausfallen. (Foto: Baur)
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| C-Jugend unterliegt Schrobenhausen knapp mit 29:31 |
vom 16.12.2009 |
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Am Dienstagabend kam es in der Landesliga Süd zum Nachholspiel gegen den Tabellenzweiten aus Schrobenhausen. Das Spiel begann ausgeglichen. Bis zum Stand von 5:5 konnte sich keine Mannschaften einen Vorteil herausspielen. In dieser Phase spielten die Aichacher vor allem die Außenangreifer Simon Bernecker und Johannes Alshut frei, die ihre Chancen durch sehenswerte Treffer nutzten. Danach schlichen sich wieder Unsicherheiten im Torabschluss ein, was die Schrobenhausener gnadenlos ausnutzten und in eine 17:11 Pausenführung ummünzten. Das Spiel schien bereits verloren, vor allem aufgrund der Tatsache, dass die Gäste alle um mindesten einen Kopf größer waren als die Heimischen. Doch was die Fans in der zweiten Hälfte zu sehen bekamen, war Handballsport vom Allerfeinsten. Durch eine klasse Torwartleistung, traumhafte Kombinationen und sehenswerte Einzellaktionen, vor allem durch die beiden Auswahlspieler Björn Stubner und Felix Schilberth, kamen die Paarstädter Mitte der zweiten Halbzeit auf 18:20 heran. Nach einer kleinen Schwächephase, die die Gäste prompt zum 28:24 ausnutzten, fingen sich die Aichacher Youngster wieder. Durch weitere tolle Treffer verkürzten die Heimischen auf 29:31, ja wenn das Spiel noch fünf Minuten gedauert hätte?
Für Aichach spielten: Stefan Walther (TW), Björn Stubner (8), Simon Bernecker (4), Florian Neuss (4), Benedikt Lenz (1), Markus Haberer (1), Johannes Alshut (2), Felix Schilberth (6/1), Manuel Sälzer, (2), Thomas Hennig und Resul Sancak.
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| Die rote Laterne bleibt in Ottobrunn |
vom 13.12.2009 |
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Von Kathi Brugger
Die Aichacher Damen haben das Siegen noch nicht verlernt. Im letzten Spiel konnten sie sich mit 25:24 (9:11) Toren beim Gegner in Ottobrunn durchsetzen. Trotz einer nicht abreißenden Verletzungsserie wurde über 60 Minuten eine starke Mannschaftsleistung gezeigt, die am Ende mit zwei Punkten belohnt wurde.
Nachdem die Mannschaft in der vergangenen Woche der SSG Metten mit nur drei Toren unterlag, war die Pflichtaufgabe für dieses Wochenende ein Sieg gegen die Damen aus dem Münchner Süden. Mit zwei personellen Veränderungen versuchte man dieses Ziel mit allen Kräften zu erreichen. Für den verreisten Trainer Martin Fischer sprang Stephi Szierbeck ein und für die verletzte Ines Farle konnte man Kerstin Braun rekrutieren, die nach ihrer Babypause in dieser Saison zum ersten Mal wieder im grünen Trikot spielte.
Bereits die erste Halbzeit ließ vermuten, dass beide Mannschaften die Punkte nicht vorschnell abgeben wollten. Erst kurz vor der Pause konnten sich die Aichacherinnen mit zwei Toren zumindest ein kleines Stück weit absetzen. Eine Schrecksekunde gab es, wie die Woche zuvor in der ersten Halbzeit, als Tini Wonnenberg umknickte, vorerst das Spielfeld verlassen musste, jedoch in der zweiten Halbzeit wieder einsatzbereit war.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich deutlich, wie wichtig die Rückkehr von Kerstin Braun für die Mannschaft war. Durch ihre Erfahrung brachte sie Ruhe in das Spiel, das die Wochen zuvor phasenweise recht unkonzentriert und hektisch war. So konnte man alte Schwächen ablegen und sich nach der Halbzeitpause zeitweise bis auf 18:11 Tore absetzen. Dem Willen zum Sieg und der geschlossenen Mannschaftsleistung, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr war es zu verdanken, dass man sich die restliche Spielzeit nicht verunsichern ließ, auch wenn Ottobrunn kurz vor Schluss sogar noch den Ausgleich erzielte. Am Ende war es Carmen Vogl, die sich nervenstark zeigte und den Siegtreffer zum 25:24 erzielte. Aber auch alle anderen Feldspieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen.
Doch trotz des erfreulichen Ergebnisses reißt die Serie der Verletzungen im Kader der Aichacher Damen nicht ab. Neben Tini Wonnenberg verletzte sich auch noch Tina Grünwald am Fuß und musste nach starken 45 Minuten das Spielfeld vorzeitig verlassen.
Die Damen des TSV Aichach freuen sich somit nicht nur über zwei lang ersehnte Punkte, sondern auch über die fast einmonatige Winterpause, in der sich die Spielerinnen wieder erholen können. Denn um in der Landesliga zu bleiben, müssen sie es schaffen, an die Leistungen von diesem Spieltag anzuknüpfen!
Es spielten: Fischer Susi (TW), Brugger Katharina (TW), Kronthaler Iris (1), Grünwald Tina (5/1), Fackler Johanna (1), Wonnenberg Tini (5), Braun Kerstin (7), Vogl Carmen (2), Eberle Maria (2), Storr Katrin (2).
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| C-Jugend spielt 23:23 unentschieden nach großartigem Kampf |
vom 07.12.2009 |
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Nach einem deutlichen Sieg im Hinspiel fuhr die männliche C-Jugend siegessicher zur Landesligapartie nach Burghausen. Leider stellte sich schnell heraus, dass die Gastgeber in eigener Halle nicht freiwillig die Punkte verschenken wollten. So wurden die Heimischen von Anfang an sehr hart attackiert, was sich prompt in einem 6:2 Rückstand widerspielgelte. Nach einer Auszeit wurde dann die Deckungsformation umgestellt, womit die Burghausener überhaupt nicht zurechtkamen. Die Aichacher glichen aus und gingen mit einem Zwischenstand von 11:11 in die Pause. Im zweiten Durchgang sah es dann lange nach einer Niederlage für die Paarstädter aus. Mitte der zweiten Halbzeit führten die Gastgeber mit 19:14. Ab dieser Phase kämpften die Aichacher Youngster dann wie die Löwen. Angetrieben von unglaublichem Siegeswillen kämpften sie sich Tor um Tor heran und glichen zwei Minuten vor Schluss durch einen sehenswerten Treffer von Markus Haberer zum 23:23 aus. Im Gegenzug scheiterten die Burghausener frei vor dem wieder prima aufgelegten Torwart Stefan Walther. Die letzte Minute spielten die Paarstädter dann souverän herunter und entführten verdient einen Punkt aus Burghausen. Aus einer fantastischen Mannschaftsleistung ragte am Sonntag Benedikt Lenz heraus, der nicht nur in der Abwehr hervorragend agierte, sondern auch im Angriff wunderschöne Treffer erzielte und immer wieder sein Mitspieler klasse in Szene setzte. Neben Benedikt Lenz überzeugte auch Björn Stubner, dessen Leistungskurve wieder deutlich nach oben zeigt. Für Aichach spielten: Stefan Walther (TW), Björn Stubner (5), Simon Bernecker (2), Florian Neuss (5/4), Benedikt Lenz (4), Markus Haberer (2), Johannes Alshut (1), Felix Schilberth (2/1), Thomas Hennig (2) und Florian Schilberth.
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| Vergebene Strafwürfe kosten den Sieg |
vom 07.12.2009 |
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Bei den Handballdamen des TSV Aichach geht es einfach nicht aufwärts. Am vergangenen Sonntag verloren sie vor heimischem Publikum gegen den Aufsteiger SSG Metten knapp mit 25:28 (12:13) Toren. Von zehn gegebenen Strafwürfen konnte nur die Hälfte verwandelt werden. Hinzu kam noch eine schwere Knieverletzung von Ines Farle Ende der ersten Halbzeit.
Die Aichacherinnen kamen wieder einmal langsam in die Gänge. Zu träge und zu behäbig starteten sie in diese wichtige Partie. So stand es schnell 0:5 aus Aichacher Sicht. Trainer Martin Fischer stellte daraufhin die Abwehr auf eine etwas offensivere 5:1 Deckung um. Auch mit der Einwechslung von Ines Farle kam mehr Schwung ins Aichacher Spiel. So holten die TSV Damen geführt von Amrei Starmühler Tor um Tor auf und glichen nach 1:6 auf 6:6 aus. Danach ging die Partie bis zum 10:10 hin und her, keine der beiden Mannschaften konnte sich absetzen. Nach etwa 23 Minuten dann die Schrecksekunde im Aichacher Team. Ines Farle kam nach einer Angriffaktion unglücklich zu Fall und verletzte sich am Knie. Der Verdacht auf Kreuzbandriss bestätigte sich zunächst nicht, aber sie wird wohl längere Zeit ausfallen. Zunächst zeigten sich die Gastgeberinnen davon nicht beeindruckt und legten eine 12:10 Führung vor. In Überzahl musste man jedoch zwei Kontertore der Gäste zum Ausgleich hinnehmen. Bei einem Stand von 12:13 wurden die Seiten gewechselt.
Die zweite Spielhälfte gestaltete sich wieder ausgeglichen. Bis zum 19:19 gelang es keinem Team sich abzusetzen. Dann folgte eine kurze Schwächephase der Heimischen. Wie in jedem Spiel bisher fingen sie sich leichte Kontertore durch Ballverluste im Angriff ein. So zog der Gegner auf 21:25 davon. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wurde Ines Farle schmerzlich vermisst. Hinzu kam, dass die Aichacherinnen fünf Strafwürfe ungenutzt ließen. Zwar kam das Team von Martin Fischer noch auf zwei Tore (24:26) heran, aber die Gäste aus Metten verwalteten ihren Vorsprung geschickt bis zum 25:28 Endstand. Sichtlich frustriert waren die Spielerinnen nach dieser Niederlage. Im Moment können sie, auch auf Grund der Personallage, nicht über 60 Minuten das Tempo und den Spielfluss halten. So bleiben sie weiterhin Schlusslicht in der Landesliga Süd. Nächste Woche geht es gegen den Tabellenvorletzten TSV Ottobrunn. Dort will man unbedingt die „rote Laterne“ abgeben.
Für Aichach spielten: Susi Fischer (TW), Kathi Brugger (TW), Kronthaler Iris (4), Grünwald Tina (3), Schmidt Sonja, Vogl Carmen (3), Wonnenberg Tini (5), Eberle Maria, Storr Katrin, Farle Ines, Starmühler Amrei (8/5), Fackler Johanna (2)
Bildunterschrift: Amrei Starmühler war mit 8 Toren erfolgreichste Aichacher Werferin (Foto: Baur)
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| Triltsch-Comeback geht schief |
vom 07.12.2009 |
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Aichach – Mit Gregor Triltsch haben die gebeutelten Aichacher Handballer fest an die Wende geglaubt. Aber dann ging das Comeback des Spielmachers nach eineinhalb Jahren beim Regionalligisten TSV Friedberg gestern Nachmittag gründlich daneben. Mit dem 24:30 (12:14) gegen den SC Ichenhausen bezogen die Rot-Weißen die sechste Niederlage in Folge, hängen mit 5:13 Punkten im Tabellenkeller der Bezirksoberliga fest. Der SCI blieb auch im fünften Auswärtsspiel ungeschlagen und untermauerte als Dritter seine Anwartschaft auf einen Spitzenplatz.
Triltsch allein war letztlich keine Garantie für den Stopp des Abwärtstrends, musste Trainer René Schnitzlein gefrustet zur Kenntnis nehmen. Zumal der 28-Jährige in seinem ersten Spiel im Aichacher Dress nach 596 Tagen auch noch deutlich unter seinen Möglichkeiten blieb. Er verwandelte zwar sämtliche fünf Siebenmeter für Aichach, aber aus dem Feld gelangen ihm nur zwei Tore. Über weite Strecken verstand es Ichenhausen aber auch prima, Triltsch durch Robert Schößler aus dem Spiel zu nehmen. „Ich kann Manndeckung normal nicht leiden, aber in diesem Fall heiligte der Zweck die Mittel“, meinte SCI-Trainer Klaus Hornung, der seiner Mannschaft um den überragenden Rückraumspieler Patrick Müller (elf Tore) bescheinigte, „intelligent und gut“ gespielt zu haben.
Für Schnitzlein war die verheerende Abschlussschwäche die wesentliche Ursache für die erneute Pleite. „Mehr als Chancen herausspielen und frei zum Wurf kommen kann man nicht“, vermochte der 43-Jährige den Makel seiner Auswahl nicht nachzuvollziehen. Der zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison, aber seit einigen Wochen ist er besonders eklatant. Von Markus Meier (sieben Tore) mal abgesehen, war die Quote der einzelnen Spieler unterirdisch.
Als Johnny Wonnenberg zwischen der 21. und 25. Minute zwei Strafwürfe von Müller entschärfte und dazu gegen Simon Miehle prächtig parierte, hoffte die Tribüne auf eine Signalwirkung, zumal Meier gleich auch noch zum 10:10 ausglich. Denkste. Bis zur Halbzeit waren die Gelb-Blauen schon wieder zwei Tore weg (12:14), weil die Aichacher ihnen vor allem über ihre linke Abwehrseite das Torewerfen durch Eduard Trenkenschuh leicht machten, dazu selbst „Elfmeter ohne Torwart“ nicht verwandelten, wie Schnitzlein nörgelte.
Zwei Tore sind im Handball ja schnell aufgeholt, aber dafür hätten die Paarstädter ihre Leistung verbessern müssen, was nicht funktionierte. So wuchs der Vorsprung des SCI bis Mitte des zweiten Abschnitts auf vier Treffer an (18:22), ehe der Gastgeber doch noch einmal Ansprüche stellte und durch den Doppelschlag von Christian Neumair und Oliver Huber auf 20:22 verkürzte. Auf einen Schlag wurd’s laut in der Halle; selbst Hornung fürchtete jetzt, die vermeintlich klare Angelegenheit könnte noch in die Binsen gehen. Die Sorgen des Ex-Bundesligaspielers (Günzburg, Göppingen, Milbertshofen) waren indes unbegründet, denn mit vier Toren in Folge zum 20:26 räumte seine Mannschaft bis zur 53. Minute so ziemlich alle Zweifel aus. Das letzte Tor des Spiels durch Müller kam einer Demütigung für die Aichacher gleich. Aus zehn Metern rollte der beste Mann auf dem Parkett den Ball wie ein Kegler in den TSV-Kasten.
Schnitzlein sah sich gestern nachhaltig bestätigt, Ichenhausen im Vorfeld der Saison einen Aufstiegsaspiranten genannt zu haben. Am nächsten Samstag geht’s für den TSV zum Topfavoriten und Tabellenführer Günzburg. Wenn er seine Leistung dort nicht merklich steigert, wird die Durststrecke weitergehen.
TSV Aichach: Fronhoff, Wonnenberg; Borowitzki (2), Triltsch (7/5 Siebenmeter), Ruhnke, Neumair (1), Obermayer (1), Meier (7), Marquart (2), Hewel (1), Harner, Huber (1), Bauer (1), Schatzlmayr (1).
SC Ichenhausen: Laumer, Biller; Steck, Stöckle (4/4), Tobias Hornung, Hirsch (1), Müller (11/2), Herbel (2), Schößler (1), Trenkenschuh (5), Miehle (3), Max Hornung, Yapicioglu (3).
Schiedsrichter: Hübenthal/Pribil (beide Schwabmünchen).
Zuschauer: 150.
Zeitstrafen: 7:3.
Von Heribert Oberhauser
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| Weibliche D-Jugend doppelt erfolgreich |
vom 02.12.2009 |
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Nach 2-wöchiger Spielpause durfte die weibl. D-Jugend wieder ins Spielgeschehen mit eingreifen. Die Mädchen reisten bis nach Niederrraunau um Ihren Spieltag dort abzuhalten.
Im ersten Spiel traf man auch gleich auf die Gastgeberinnen aus Niederraunau. Die Aichacherinnen ließen das Spiel sehr zäh anlaufen. Zu wenig Bewegung im Angriff und eine schlechte Torausbeute führten dazu, dass man in der Pause nur mit 7:2 Toren vorne lag. Nach der Pause zeigten die Aichacherinnen zwar guten Willen, aber die Bälle verfehlten reihenweise das Tor. Beim Stand von 12:7 nahm die Trainerin Ziegler Andrea ein Team-Time-Out um die Mädels wachzurütteln. Die Ansprache zeigte auch prompt ihre Wirkung. Aichach konnte 5 Tore in Folge erzielen und zog bis zum Schlußpfiff auf 19:10 davon.
Im zweiten Spiel gegen den TSV Göggingen verlief es ähnlich wie im Spiel zuvor. Die Aichacher Mädels kamen einfach nicht in die Gänge. Reihenweise Fehlpässe leisteten sich die Mädels, so dass es zur Halbzeit nur 5:8 für Aichach stand. Nach der Pause stellte sich keine Besserung ein. Göggingen konnte sogar auf 8:9 verkürzen. Der Aichacher Torfrau Gabriel Julia hatte man es zu verdanken, dass Göggingen nicht in Führung lag. Immer wieder konnte sie durch herrliche Paraden die Bälle der Göggingerinnen abwehren. Die Mädels kämpften aufopferungsvoll, und siegten mit 14:11 Toren. Trotz den zwei Siegen, spielten die Mädels weit unter ihrem Niveau.
Es spielten: Julia Gabriel(TW), Lara Leis (4),Eva Schreiber ((1), Tanja Dituk(1), Lina Schrempel(14), Annabel Weiß(4),Selina Eker(5), Sophia Schlüter, Sina Schaberl(3), Ana-Marija Vlahinic(1), Annina Jakob, Julia Finkenzeller, Jessica Schatner
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| Männliche E-Jugend weiterhin ungeschlagen |
vom 01.12.2009 |
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Auch bei ihrem Heimspieltag am 28.11. konnte die männliche Handball E-Jugend ihre weiße Weste verteidigen.
Im ersten Spiel trafen die Aichacher auf die Jungs des TSV Gersthofen. Den stark aufspielenden und zum Teil körperlich überlegenen Gästen setzten die Jungs aus Aichach schnell vorgetragene Angriffe entgegen. Keiner Mannschaft gelang es sich abzusetzen und so ging man mit 8:8 in die Pause. Auch im zweiten Spielabschnitt war das Spiel sehr ausgeglichen. Erst in der Schlussphase gelang es Manuel Euba und Sebastian Lenz mit schönen Toren einen knappen Vorsprung herauszuwerfen. Am Ende konnten die Aichacher dieses sehenswerte Spiel mit 16:14 für sich entscheiden.
Dieses gute Spielniveau konnten die Youngstars des TSV auch in der zweiten Begegnung halten. Der Gegner aus Königsbrunn hatte dem wenig entgegen zu setzen. So führten die Aichacher bereits zur Pause deutlich mit 9:3 Toren. Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich am Spielverlauf wenig und so ging man am Ende mit 19:7 Toren als deutlicher Sieger von Platz. Schön ist, dass sich fast alle Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten.
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| D-Jugend verliert in Augsburg zweimal |
vom 30.11.2009 |
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Die männliche D-Jugend der TSV Handballer konnte am vergangenen Wochenende keinen Punkt holen und musste sich zweimal geschlagen geben.
Gegen den TSV Gersthofen war das Spiel in der ersten Hälfte lange ausgeglichen, so dass es zur Pause 8:8 stand. In Durchgang zwei schlug dann das Verletzungspech zu. Gleich zwei Spieler waren angeschlagen, wobei Manuel Euba nicht mehr eingesetzt werden konnte. Dennoch hielt man das Spiel bis zum 15:15 offen, musste aber am Ende leider eine 16:19 Niederlage hinnehmen.
Gegen den Gastgeber TSG Augsburg wollte man die Scharte wieder auswetzen und nach einem schwachen Beginn blieb man bis zur Pause (5:8) dran. Im zweiten Durchgang verlor man dann komplett den Faden und die sonst so kämpferische Mannschaft konnte, bei dem auch sehr chaotischen Spiel, nicht an die Leistungen der vergangenen Spiele anknüpfen. So verlor man am Ende mit 12:22 viel zu deutlich.
Die D-Jugend geht mit 11:13 Punkten in die Winterpause. In der Rückrunde will man aber weiter daran arbeiten, dass am Ende ein positive Punktkonto zu Buche steht.
Für den TSV Aichach spielten: Simon Görtz (TW), Florian Geißreither (1 Tor), Christoph Ziegler (5), David Holzapfel (7), Jonas Lindermair (2), Sebastian Leopold (6), Simon Bachhuber (4), Manuel Euba, Sebastian Negele (1) und David Czok (2).
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| Damen gehen wieder leer aus |
vom 30.11.2009 |
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Den Aichacher Handballdamen gelang am vergangenen Samstag bei der SV-DJK Taufkirchen wieder kein Erfolgserlebnis. Mit 27:21 (13:7) Toren verloren sie ihre Partie im Münchner Süden. Eine Schwächephase Ende der ersten Halbzeit war verantwortlich für die sechste Niederlage in Folge.
Für diese Begegnung hatten sich die Aichacherinnen viel vorgenommen. Trainer Fischer forderte von seinen Akteurinnen Konzentration auf das eigene Spiel, um somit den Gegner zum Reagieren zu zwingen. Die ersten 20 Minuten setzten die TSV Damen dies auch um. Die Abwehr stand sicher und zwang den Gegner zu Würfen aus der zweiten Reihe, die eine gut aufgelegte Kathi Brugger im Tor immer wieder entschärfte. Durch schnellen Balltransport und schönes Zusammenspiel im Angriff kamen die Gäste des Öfteren frei zum Wurf. Leider scheiterten sie zu oft an der regionalligaerfahrenen Torfrau der Heimischen. Statt einer Führung für Aichach hieß es 6:5 für die Gastgeberinnen. Diese stellten ihre Abwehr um und deckten Tini Wonnenberg und später auch Ines Farle kurz. Dies brachte schon etwas Sand ins Getriebe der Aichacherinnen. Zudem fiel Tina Grünwald durch eine Bänderdehnung aus. Der Knackpunkt aber war die Rote Karte für die heimische Rückraumspielerin Bernadette Obermayr. Statt von dieser Entscheidung zu profitieren, zogen sich die TSV Damen zurück. Die Heimischen erhielten dadurch einen Motivationsschub und erhöhten das Tempo. Begünstigt durch verworfene Tormöglichkeiten, technische Fehler im Angriff und Unachtsamkeiten in der Deckung der Aichacherinnen zogen die Gastgeberinnen durch schnelle Tore auf 12:6 davon. Beim Stand von 13:7 wurden die Seiten gewechselt.
Die ersehnte Wendung trat nach Wiederanpfiff leider nicht ein. Die Aichacherinnen gerieten mit 19:10 sogar noch weiter in Rückstand. Doch die Paarstädterinnen zeigten Moral. Die Abwehr arbeitete wieder konzentrierter und aggressiver. Susi Fischer, die nach ihrer Verletzungspause das erste Mal wieder zwischen den Pfosten stand, parierte mehrere Bälle in Folge. Im Angriff trieb vor allem Maria Eberle ihre Mitspielerinnen an. Sie nutzte den durch die doppelte Manndeckung von Farle und Wonnenberg entstandenen Platz und erzielte selbst 6 Treffer. So kämpften sich die TSV Damen bis zum 24:20 Tor um Tor heran. Doch die Aufholjagd kostete zuviel Kraft. Außerdem agierten die TSV Damen am Ende der Begegnung zu hektisch und unsicher. Somit ging die Partie mit 27:21 an die SV-DJK Taufkirchen.
„Wir müssen die positiven Aspekte aus diesem Spiel mitnehmen. Über 50 Minuten halten wir gut mit. Die Moral und der Einsatzwille stimmen. Darauf können wir aufbauen.“ Meinte Teammanager Richard Hangl nach dem Spiel. Die Aichacherinnen haben in den vergangenen Wochen gegen die ersten acht Teams der Landesliga Süd um Punkte gekämpft. In den noch ausstehenden vier Partien der Hinrunde geht es nun gegen die hinteren Mannschaften der Tabelle. Nächstes Wochenende kommt der Aufsteiger SSG Metten nach Aichach.
Für Aichach spielten: Kathi Brugger (TW), Susi Fischer (TW), Iris Kronthaler (2), Sonja Schmidt (2), Johanna Fackler (2), Carmen Vogl (4), Maria Eberle (6), Tina Grünwald, Katrin Storr, Ines Farle (3), Tini Wonnenberg (2/1)
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| Handballer warten auf Triltsch |
vom 30.11.2009 |
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Donauwörth – Die Lage der Aichacher Handballer spitzt sich allmählich zu. Auch am Samstag zogen die Schützlinge von René Schnitzlein bereits im fünften Spiel in Serie den Kürzeren und unterlagen beim Tabellennachbarn HSG Donauwörth/Rain klar mit 24:28. Mit dieser erneuten Pleite sind die Paarstädter wieder um einen Platz zurückgefallen und befinden sich in dem Elferfeld bei 5:11 Punkten und Rang neun weiterhin auf einem Abstiegsplatz.
Dabei hatte Handballchef Lothar Bahn vor Saisonbeginn noch eine ganz andere Zielsetzung für den TSV ausgegeben. „Nach zwei Abstiegen hintereinander treten wir an, um im oberen Drittel der Bezirksoberliga mitzuspielen“, war Daueroptimist Bahn von einem zufriedenstellenden und unbedenklichen Saisonverlauf überzeugt. Die Wahrheit sieht nach dem achten Spieltag mit der desaströsen Zwischenbilanz jedoch ganz anders aus.
„Obwohl unser Trainer die Jungs auf den Gegner gut eingestellt hat, haben die einfach nichts aufs Parkett gebracht“, redete Teamchef Frank Wäsler nach der Niederlage in Donauwörth schonungslos Tacheles. „Man muss das ganz klar sagen: Einige Spieler haben leider nicht die Qualität, um in der BOL mitzuhalten. Da kann Trainer sein, wer will, mit dem ihm zur Zeit zur Verfügung stehenden Material ist ein Mitspielen in der oberen Hälfte einfach nicht machbar.“
Dabei wäre ein Sieg der Rot-Weißen in der Donaustadt durchaus im Bereich des möglichen gewesen. Den Rückstand zum Seitenwechsel (11:14) machten die Gäste bald wett und über 17:17, 18:18 und 20:19 für die Gastgeber ging es in die letzten zehn Minuten. Die begannen verheißungsvoll für die Aichacher, als sie den knappen Rückstand sogar in einen Ein-Tore-Vorsprung umbiegen konnten. 22:21 lautete der Zwischenstand zu Gunsten des TSV, der aber dann in den letzten Minuten einen Einbruch erlebte, wie man ihn auch schon in den vergangenen Spielen beobachten konnte.
„Die Donauwörther Spieler haben sich läuferisch erheblich gesteigert, waren wesentlich engagierter und haben eine optimale Einstellung an den Tag gelegt, weshalb der Sieg letztendlich schon in Ordnung ging“, räumte Wäsler einen Tag später objektiv ein.
Das Manko der Aichacher sei zudem gewesen, dass sie von den sechs Siebenmetern vier nicht verwandeln konnten. Für die Moral der Mannschaft ist das nicht gerade förderlich gewesen. Jetzt dürfte jedem klar sein, dass man sich mit dem Thema Abstieg beschäftigen müsse, sagte Wäsler.
Die Hoffnungen bei den TSV-Handballern ruhen jetzt ganz auf Gregor Triltsch , der am kommenden Wochenende erstmals spielberechtigt ist. Wäsler: „Einer allein kann’s zwar nicht richten, aber ich hoffe schon, dass es mit Triltsch aufwärts geht.“
TSV Aichach: Wonnenberg, Fronhoff; Borowitzki (3), Ruhnke (1), Neumair (3), Bringmann (1), Meier (8/2), Marquart, Obermayer (6), Max Harner (1), Huber (1), Schatzelmayr.
Schiedsrichter: Gessert (Haunstetten), Schray (Göggingen).
Zuschauer: 60.
Siebenmeter: 11 - 6.
Von Karl Böck
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| C-Jugend unterliegt in Günzburg |
vom 25.11.2009 |
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Nach zweiwöchiger Zwangspause hatte die männliche C-Jugend das schwere Auswärtspiel gegen den Vfl Günzburg auf dem Programm. Im Hinspiel verloren die Heimischen nach 6-Tore Pausenführung einen Punkt aufgrund mangelnder Chancenauswertung. Entsprechend motiviert gingen die Heimischen zu Werke, um diese Scharte auszuwetzen. Konzentriert wurden die Angriffe vorgetragen und auch erfolgreich abgeschlossen. Beim Stande von 8:6 für Günzburg leisteten sich die Jugendlichen jedoch eine längere Auszeit, die der Gegner ausnutzte und die Führung bis zur Pause auf 15:8 ausbaute. In der zweiten Halbzeit kämpften die Paarstädter aufopferungsvoll gegen die drohende Niederlage. Wenn nicht wieder sehr viele 100- prozentige Chancen ausgelassen worden wären, hätte man den Günzburgern vielleicht noch einmal gefährlich werden können. Letztlich verloren die Aichacher dennoch deutlich mit 29:21 Toren. Trotz der Niederlage gibt es auch sehr positive Entwicklungen, so zeigten Björn Stubner, Simon Bernecker und Stefan Walther sehr ansprechende Leistungen.
Für Aichach spielten: Stefan Walther (TW), Björn Stubner (5), Julian Huhn (2), Simon Bernecker (5), Florian Neuss (2/1), Benedikt Lenz (3), Markus Haberer, Resul Sancak (1), Johannes Alshut (1), Felix Schilberth (1), Thomas Hennig und Florian Schilberth (1).
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| Abwärtstrend hält weiter an |
vom 23.11.2009 |
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Aichach – Was ist bloß mit den Handballern des TSV Aichach los? Nachdem sie nach den ersten drei Spieltagen bei zwei Siegen sowie einem Unentschieden beachtliche 5:1-Punkte auf ihrem Konto hatten, handelten sie sich am Samstag in eigener Halle bereits die vierte Pleite in Folge ein. Trotz eines scheinbar beruhigenden 14:11-Vorsprungs zum Seitenwechsel zogen die Schützlinge von Trainer René Schnitzlein nach einer indiskutablen zweiten Halbzeit noch mit 19:21 gegen den Tabellenvierten TSV Gersthofen den Kürzeren.
Dass Schnitzlein nach Spielende in erster Linie die desolate Vorstellung seiner Anvertrauten in der Offensive nach der Pause auf den Magen schlug, war verständlich. „Fünf Tore in 30 Minuten, davon ein Siebenmeter, sind einfach zu wenig“, stellte nicht nur Aichachs Coach fest. „Dabei hatten wir nach der Halbzeit doch genügend Chancen, um das Spiel für uns zu entscheiden. Aber vielleicht haben einige in der Kabine gedacht, wir haben das Spiel schon im Sack.“
Zumindest in der Anfangsphase und auch in den letzten Minuten des ersten Abschnitts kontrollierten die Gastgeber die Partie klar zu ihren Gunsten. 5:2 lagen die Paarstädter in Front, ehe Gersthofen egalisieren und nach 17 Minuten erstmals mit 7:6 in Führung gehen konnte. Den kleinen Durchhänger machten die Heimischen aber schnell wieder wett, über 12:8 ging es mit 14:11 in die Halbzeit.
Was sollte jetzt noch groß passieren, dachten sich die meisten der rund 120 Zuschauer, die den dritten Saisonsieg vor Augen sahen. Es passierte noch allerhand. Zunächst glichen die Gäste aus, doch Aichach ging seinerseits wieder in Führung und lag nach 48 Minuten wieder vorne. 18:17 lautete der Zwischenstand zu Gunsten der Rot-Weißen, ehe ein totaler Einbruch folgte, der in eine für viele nicht nachvollziehbare Niederlage mündete.
Dabei hatten es die Aichacher lediglich dem in der zweiten Halbzeit für Michael Fronhoff eingewechselten Thomas Wonnenberg zu verdanken, dass sich der erneute Verlust der Partie in Grenzen hielt. Hätte „Jonny“ nicht in vielen Situationen so prächtig reagiert, wäre die Niederlage noch wesentlich höher ausgefallen.
Schnitzleins Hoffnung auf Besserung beruht auf Gregor Triltsch, der erstmals in zwei Wochen spielberechtigt ist. Man dürfe Triltsch zwar nicht so sehr unter Druck setzen und die anderen dürfen auch nicht voraussetzen, der Ex-Friedberger wird’s schon richten, „aber ich bin dennoch davon überzeugt, dass es mit dem Gregor bei uns aufwärts geht“, blickte Schnitzlein abschließend optimistisch in die Zukunft.
TSV Aichach: Fronhoff, Wonnenberg; Borowitzki (2), Ruhnke (1), Neumair (1/1), Bringmann (3/3), Meier (7), Hewel, Max Harner (2), Huber (1), Schatzelmayr (2).
TSV Gersthofen: Megele; Pölz (2), Bossauer (6/4), Schreiber (3/2), Boppel (2), Kraus, Huttner (2), Rotbächer (2), Pick (1), Bauer (2), Reithmeier, Schleicher (1).
Schiedsrichter: Wanninger, Wiesmeier (Augsburg).
Zuschauer: 120.
Siebenmeter: 5 – 7.
Zeitstrafen: 7 – 6.
Von Karl Böck
Bildunterschrift: Aichachs Bezirksoberliga-Handballer liegen nach der vierten Niederlage in Folge am Boden. Dabei war Torhüter Thomas Wonnenberg beim 19:21 gegen Gersthofen wie schon vor einer Woche gegen Niederraunau II wieder mal bester Aichacher. Foto: Kerpf
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| Tendenz nach oben |
vom 23.11.2009 |
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Am vergangenen Samstag mussten sich die Aichacher Handballdamen dem TSV Ottobeuren vor heimischem Publikum knapp mit 21:25 (10:13) geschlagen geben. Dabei zeigten die Aichacherinnen lange Zeit eine ansprechende Leistung. Letztendlich machten der kleine Kader und die Schwäche beim Torabschluss den Unterschied.
Leider konnten die TSV Damen an diesem Heimspieltag nicht komplett antreten. Mit Maria Eberle und Amrei Starmühler fehlten zwei wichtige Stützen im Aichacher Team. Hinzu kam noch die Krankmeldung von Sonja Schmidt. Um wenigstens einen Kader von neun Spielerinnen zu haben, half Stephi Szierbeck erneut aus.
Die Gastgeberinnen fanden, nicht wie in den vergangenen Partien, gut ins Spiel. Schnell lag man mit 4:1 in Front. Bis zum 7:4 konnten die Aichacherinnen den Vorsprung halten, doch dann kamen die Gäste aus Ottobeuren auch besser ins Spiel. Besonders die zweite Welle der Gegnerinnen machte der TSV Abwehr zu schaffen. Absprachefehler wurden konsequent bestraft und die Hausherrinnen mussten nach 20 Minuten den 9:9 Ausgleich hinnehmen. Danach folgte eine kurze Schwächephase der Heimischen und Ottobeuren konnte bis zur Pause auf 10:13 davonziehen.
Diesem Abstand liefen die Aichacherinnen in der zweiten Spielhälfte hinterher. Zwischenzeitlich lagen sie sogar mit fünf Toren zurück. Doch das Team gab sich nicht auf und verkürzte auf 18:20. Leider wurde in dieser Phase im Angriff der Ball leichtfertig verloren und die Gäste stellten durch zwei schnelle Tore den alten Abstand wieder her. Besonders in den zweiten 30 Minuten haderten die TSV Damen wieder mit ihrer Schwäche beim Torabschluss. Viele gute Einwurfmöglichkeiten wurden vergeben. Auch der kleine Kader machte sich mit zunehmender Spielzeit bemerkbar. In den letzten Spielminuten bewiesen die Gastgeberinnen Moral und hielten bis zum Endstand von 21:25 dagegen.
Insgesamt war in diesem Spiel klar eine Tendenz nach oben zu sehen. „Es ist schade, da wäre mehr drin gewesen.“ Lautete das Fazit von Trainer Fischer nach dem Spiel. Besonders positiv sah er die Rückkehr von Kathi Brugger im Tor. Über 60 Minuten bot sie eine stabile Leistung. Auf diesem Spiel können die TSV Damen aufbauen, wenn es in den kommenden Wochen gegen die hinteren Teams der Landesliga Süd geht. Nächstes Wochenende treten die Damen beim Tabellenachten der SV-DJK Taufkirchen an.
Für Aichach spielten: Kathi Brugger (TW), Iris Kronthaler (3), Johanna Fackler (1), Carmen Vogl (3), Stephi Szierbeck, Tina Grünwald (2/1), Katrin Storr, Ines Farle (5), Tini Wonnenberg (7)
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| Männliche D-Jugend siegt zu Hause gleich zweimal |
vom 23.11.2009 |
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Die männliche D-Jugend der TSV Handballer bestritt vergangenes Wochenende einen Heimspieltag und konnte gegen starke Mannschaften zweimal gewinnen.
Erster Gegner war der TSV Niederraunau, der ohne Auswechselspieler auskommen musste. Dies versuchten die Aichacher natürlich mit schnellem Spiel zu nutzen und so konnte man sich mit 5:2 einen ersten Vorsprung erarbeiten. Bis zur Pause (7:4) blieb der Drei-Tore-Vorsprung erhalten. Nach der Pause fand man wieder gut ins Spiel und die Rot-Weißen setzten sich beim 13:7 vorentscheidend ab. Doch die Niederraunauer steckten nicht auf und konnten ein ums andere Mal zu einfache Tore erzielen. So kamen sie beim 14:10 wieder etwas heran. Zum Ende zeigten die Heimischen noch einmal große Laufbereitschaft und entschieden das Spiel letztlich mit 20:11 für sich.
Mit Haunstetten wartete in der zweiten Partie ein Gegner auf Augenhöhe. Die Zuschauer sahen ein tolles ausgeglichenes Handballspiel, mit schönen Spielzügen auf beiden Seiten. Zur Pause stand es 10:11 für die Gäste. Auch im zweiten Durchgang konnte sich bis zum 14:14 niemand absetzen. Dann zeigten die Paarstädter immer mehr Kampfgeist und Siegeswille – vor allem in der Abwehr wurde richtig gut gearbeitet. Somit konnte man sich einen 18:14 Vorsprung erarbeiten und das Spiel am Ende auch verdient mit 20:18 gewinnen.
Allen Spielern gebührt großes Lob für die tolle Moral und Einstellung. Zudem konnten auch alle Spieler mit Toren und der Torwart mit tollen Paraden zum Erfolg beitragen.
Für den TSV Aichach spielten: Simon Görtz (TW), Florian Geißreither (2 Tore), Christoph Ziegler (6), David Holzapfel (2), Jonas Lindermair (4), Florian Schilberth (13), Sebastian Leopold (6), Simon Bachhuber (2), Manuel Euba (2), Sebastian Negele (1) und David Czok (2).
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| Land in Sicht für die weibl. E-Jugend |
vom 22.11.2009 |
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Von Stephi Szierbeck
Zum ersten Mal diese Saison war die weibl. E-Jugend der Aichacher Handballer ebenbürtig.
Beim Spieltag in Mering konnten die Mädchen zum ersten Mal zeigen was in ihnen steckt. Die Spiele gegen die gemischte Mannschaft aus Mering ( 5:3) und die beinahe weibl. Mannschaft – nur ein Junge – aus Königsbrunn ( 7:3) wurden nur knapp verloren.
Trotz der beiden Niederlagen war die Spielfreude der Mädels sichtbar. Die waren endlich mal auf Augenhöhe mit ihren Gegnern. In der Manndeckung wurden immer wieder Bälle abgefangen und auch das Zusammenspiel nach vorne klappte schon recht gut. „Leider ging den Mädchen im zweiten Spiel etwas die Kraft aus, sonst wäre vielleicht auch der erste Sieg drin gewesen,“ resümierte die absolut zufriedene Trainerin Stephi Szierbeck nach den Spielen.
Nächsten Samstag in Königsbrunn können sich die Mädels dann wieder beweisen.
Es spielten: Sofie Schwebel, Yvonne Bernecker, Anna Euba, Anna und Lina Mahl, Lina Kotsi, Katrin Leischner, Annika Jürgens;
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| Weiblich D-Jugend siegt zweimal |
vom 19.11.2009 |
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Am vergangenen Sonntag konnte die weibl. D-Jugend der Aichacher Handballer beim Zusatzspieltag mit zwei deutlichen Siegen über den TSV Göggingen und den TSV Schwabmünchen überzeugen.
Im ersten Spiel gegen den TSV Göggingen zeigten die Mädels eine geschlossene Mannschaftsleistung, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Durch Tore von Annina Jakob, Ana-Marija Vlahinic und Selina Eker zogen die Aichacherinnen gleich auf 5:0 Toren davon. Zu keiner Zeit war der Vorsprung gefährdet und die Mannschaften gingen mit 12:7 in die Pause. Auch in der zweiten Spielhälfte ließen die Mädels nichts anbrennen. Man vergrößerte den
Toreabstand sogar, wobei Lina Schrempel, Annabel Weiß und Verena Merker tolle Leistungen in der Abwehr zeigten. Somit musste sich Göggingen mit einem 17:27 geschlagen geben.
Im zweitem Spiel des Tages gegen den TSV Schwabmünchen legten die Aichacherinnen mit einem Blitzstart los. Durch Tore von Sina Schaberl, Jana Rappel und Tanja Dituk lag man mit 7:1 Toren nach ca. 7 Minuten deutlich vorne. Zur Halbzeitpause hieß es dann 13:3 für Aichach. In der nächsten Spielhälfte ließen die Mädels einige klare Torchangen aus, wobei die Aichacher Torfrau Julia Gabriel durch schöne Abwehrreaktionen den Vorspung halten konnte.
Auch dieses Spiel gewannen die Aichacherinnen klar mit 19:10 Toren.
Es spielten: Julia Gabriel (TW), Jana Rappel (2), Tanja Dituk (2), Eva Schreiber (3), Lina Schrempel (11), Annabel Weiß (2), Selina Eker (8), Sophia Schlüter, Sina Schaberl (5), Verena Merker (6), Ana-Marija Vlahinic (3), Annina Jakob (3), Julia Finkenzeller, Jessica Schatner, Leis Lara (1).
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| Talfahrt nicht zu stoppen |
vom 16.11.2009 |
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Nichts zu holen gab es am vergangenen Sonntag für die Aichacher Handballdamen beim Tabellenzweiten TSG Augsburg. Mit 30:13 (14:6) Toren ging diese Partie deutlich an die Gastgeberinnen. Vor allem in der Offensive zeigten die TSV Damen erneut Schwächen. Auch der kleine Kader machte sich die letzten 15 Minuten bemerkbar.
Die Anfangsphase verlief wieder nicht nach Geschmack von Trainer Martin Fischer. Viermal scheiterten die Aichacherinnen an Pfosten oder Latte. Die Gastgeberinnen nutzten die vergebenen Möglichkeiten zu schnellen Toren und gingen bereits nach knapp 7 Minuten mit 7:0 in Führung. Um wieder Ruhe ins Spiel zu bringen, nahm Fischer eine Auszeit. Zumindest wurde die restliche erste Spielhälfte nun ausgeglichener gestaltet. Zwischenzeitlich konnten die TSV Damen auf 8:4 verkürzen, doch näher kamen sie an die TSG Augsburg nie heran. Der Abstand zur Pause betrug mit 14:6 wieder 8 Tore.
Insgesamt präsentierten sich die Paarstädterinnen im Angriff zu harmlos. Die Sicherheit, Geduld und die letzte Konsequenz im Aichacher Spiel fehlte. Die Gastgeberinnen machten es vor: sie ließen den Ball lange in der eigenen Reihe hin und her laufen und warteten geduldig auf eine kleine Lücke oder eine Unachtsamkeit in der Aichacher Abwehr. Mit Pia Nowotny haben sie zudem eine herausragende Spielerin, die beim TSV Haunstetten in der Regionalliga zu den großen Stützen zählte. Sie suchte oft selbst den Weg zum Tor oder setzte ihre Mitspielerinnen gekonnt in Szene.
In der zweiten Spielhälfte setzten sich die Gastgeberinnen kontinuierlich ab. Der Rückstand wuchs von 16:7 über 20:9 bis 26:10 an. Bei den Aichacherinnen schwanden mit zunehmender Spieldauer die Kräfte. Der kleine Kader, bedingt durch den Ausfall von Katrin Storr und Amrei Starmühler, machte sich nun bemerkbar. Die Gastgeberinnen hingegen konnten munter wechseln und präsentierten sich sehr ausgeglichen. Letztendlich ging die Partie mit 30:13 an die TSG Augsburg.
Trainer Martin Fischer zeigte sich nach dem Spiel sichtlich frustriert. „Wir haben wieder den Start verschlafen. Danach konnten wir mithalten. Aber wenn man dauernd einem Rückstand von 7 Toren hinterherläuft, bricht man irgendwann zusammen.“ Die Aichacherinnen sind nun Vorletzter in der Tabelle und der Druck wird immer größer.
Nächstes Wochenende kommt mit Ottobeuren wieder eine Mannschaft aus dem vorderen Drittel nach Aichach.
Für Aichach spielten: Kathi Brugger (TW), Ute Solleder (TW), Tina Grünwald (1/1), Iris Kronthaler (5/2), Sonja Schmidt (1), Johanna Fackler (1/1), Tini Wonnenberg (3), Carmen Vogl (2), Ines Farle, Maria Eberle, Sibylle Storr
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| Handballer mit desaströser Angriffsleistung |
vom 16.11.2009 |
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Aichach (Wa) Einen Schub für den Aichacher Handball erhoffte sich Abteilungsleiter Lothar Bahn mit der Rückkehr von Gregor Triltsch. Nach zuletzt zwei Niederlagen hintereinander in der Bezirksoberliga sollte die positive Nachricht für Schwung fürs Heimspiel gestern gegen den Spitzenreiter TSV Niederraunau II sorgen. Ein Ruck ging jedoch nicht durch die Aichacher, mit 18:27 (8:14) war die Mannschaft von TSV-Trainer René Schnitzlein absolut chancenlos. Mit 5:7 Punkten hängt der Landesliga-Absteiger im hinteren Mittelfeld fest, so hatten sich die Verantwortlichen an der Paar den Neubeginn in der BOL bestimmt nicht vorgestellt.
Eine desaströse Angriffsleistung war die Ursache für die dritte Niederlage in Folge. „Aus dem Rückraum kam einfach zu wenig“, lamentierte Schnitzlein, „wir freuen uns alle, wenn Gregor Triltsch da ist.“ Die Rot-Weißen leisteten sich viele, teilweise klägliche Würfe aus der zweiten Reihe, die meist eine Beute der beiden Raunauer Torsteher Andreas Kowatsch und Matthias Rogg wurden. „Für den linken Rückraum haben wir einfach zu wenig Leute, die sich da anbieten“, so Schnitzlein. Thomas Obermayer erwischte einen rabenschwarzen Tag, wobei er in dieser Hinsicht nicht der einzige Aichacher war. Der einzige TSV-Akteur, der gestern gehobenenen Ansprüchen genügte, war wieder einmal Torhüter Jonny Wonnenberg. Der 31-Jährige glänzte mit tollen Paraden und verhindert so gar ein Debakel. In dieser Woche gilt es für Schnitzlein, seine Mannen aufzubauen für die Auseinandersetzung am kommenden Samstag (16.30 Uhr), erneut in eigener Halle, gegen den Tabellendritten Gersthofen. „Ich glaube an die Mannschaft, sie zeigt gute Ansätze, aber Training und Spiel ist eben doch noch ein Unterschied“, sagt Schnitzlein.
Gegen eine so routinierte und ausgebuffte Truppe wie die Reserve des Landesligisten sahen die Aichacher gestern kein Land. Gästetrainer Günter Spengler nahm zwar nur neun Akteure mit in die Paarstadt, aber so Akteure wie Bernd Maisch, Rupert Sadlo, Hans Huber oder Stefan Holdschik, die mit den Raunauer Handballern schon Bayern- und Landesliga spielten, sind in dieser Klasse natürlich Ausnahmehandballer. Schon in der ersten Halbzeit legten die Gäste aus dem Krumbacher Ortsteil den Grundstein für ihren fünften Saisonerfolg. Zwischenzeitlich führten die Westschwaben mit acht Treffern (12:4), aber selbst eine Ergebniskorrektur bis zur Pause (8:14), ließ, angesichts der Aichacher Vorstellung, wenig Hoffnung aufkommen. Die Raunauer ließen auch nach dem Seitenwechsel nichts anbrennen, hielten sich die Aichacher, was das Ergebnis betraf, auf beträchtliche Distanz. Der Vorsprung pendelte meist zwischen acht und zehn Treffern.
Bei diesem klaren Spielverlauf gingen denn auch beide Teams gesittet miteinander um, wenngleich die hohe Anzahl an Zweiminutenstrafen eher eine harte Auseinandersetzung vermuten ließ. Insgesamt 17 Zeitstrafen sprachen die Schiedsrichter Heßheimer/von Kobylezki aus, womit sie weit übers Ziel hinaus schossen. Aber auch das gehört zum Handball in der BOL.
TSV Aichach: Wonnenberg, Fronhoff; Borowitzki (3), Ruhnke, Neumair (5/1), Bringmann (1), Obermayer, Meier (4), Marquart (1), Hewel, Franz Harner, Max Harner (1), Bauer (2), Schatzelmayr (1).
TSV Niederraunau II: Kowatsch, Rogg; Huber (3/1), Maisch (8/1), Sadlo (4/1), Holdschik (3), Huggenberger (5), Maier (1), Kiebler (3).
Schiedsrichter: Heßheimer/von Kobyletzki (beide Meitingen).
Zuschauer: 100.
Zeitstrafen: 10:7
Rote Karte: Maier (59./dritte Zeitstrafe).
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| Triltsch kehrt zum TSV Aichach zurück |
vom 13.11.2009 |
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Aichach – „Es ist phantastisch, so einen Mann wieder an Bord zu haben.“ Handballchef Lothar Bahn war gestern Nachmittag die Freude über die Rückkehr von Gregor Triltsch zum TSV Aichach deutlich anzuhören. Am Sonntag (Anwurf 17 Uhr), wenn Bezirksoberliga-Tabellenführer TSV Niederraunau II in der Vierfachturnhalle gastiert, ist Triltsch jedoch noch nicht spielberechtigt. Letztmals spielte er für den Regionalligisten TSV Friedberg am 3. Oktober, ab diesem Zeitpunkt beträgt die Wechselsperre zwei Monate. Somit kann der Rückraumspieler noch in den beiden letzten Vorrundenpartien gegen Ichenhausen und in Günzburg eingesetzt werden.
Nach dem Abstieg von Aichachs Handballern aus der Bayernliga 2008 zog es Triltsch zum damaligen Regionalliga-Aufsteiger Friedberg. Trotz seines Wechsels zum Nachbarn sei er immer ein „Mitglied unserer Handballfamilie“ geblieben, so Bahn. Deshalb war es klar, dass den Rückraumspieler irgendwann der Weg nach Aichach zurückführen würde, auch, weil Beruf – Triltsch, angestellt bei einem Holz verarbeitenden Betrieb in Unterbernbach, ist viel im Ausland unterwegs – und Handball in der Regionalliga zuletzt schwer unter einen Hut zu bringen waren. Der 28-Jährige schaffte es nicht mehr, regelmäßig an den Trainingsabenden in Friedberg teilzunehmen, was sich aufgrund der Konkurrenz an Rückraumspielern auf seine Einsatzzeiten bei den Spielen auswirkte. „Aufwand und Ertrag standen in keinem Verhältnis mehr“, erklärt Triltsch. Deshalb suchte er das Gespräch mit Friedbergs Trainer Hartmut Mayerhoffer, der seiner sofortigen Rückkehr nach Aichach keine Steine in den Weg legte. „Schade, dass er gegangen ist, aber ich habe Verständnis dafür“, sagt Mayerhoffer.
Für Bahn ist der Heimkehrer Triltsch „ein Zugpferd“ für den Handball in Aichach. „Für Aichach ist er natürlich Gold wert“, meint Mayerhoffer. Das Saisonziel nach oben wollte Bahn aber (noch) nicht korrigieren, aber so einen Spieler wie Triltsch kann der TSV selbst in der Bezirksoberliga gut gebrauchen, wie am vergangenen Sonntag die überraschende Niederlage (22:26) bei der DJK Augsburg-Hochzoll zeigte. „Solche Niederlagen wie in Lauingen oder Hochzoll tun weh“, sagt Aichachs Trainer René Schnitzlein. Diese wirkten sich auch aufs Klassement aus, mit 5:5 Punkten ist der Landesliga-Absteiger derzeit nur Siebter.
Zumindest hat Schnitzleins Team zu Wochenbeginn Charakter bewiesen, in dem es bei der Übungseinheit am Dienstag gut arbeitete. „Die Mannschaft hat erkannt, dass es so nicht weitergehen kann“, meint Schnitzlein. Natürlich hat sie jetzt am Sonntag zu Hause einiges gutzumachen, wofür der Spitzenreiter Niederraunau II genau der richtige Gegner ist. „Das wird eine schwere Aufgabe“, weiß der TSV-Trainer. Wer wie die Reserve aus dem Krumbacher Ortsteil mit der Tormaschine Rupert Sadlo, Bernd Maisch und Stefan Holdschik über drei solche Spieler verfügt, der könne mit dieser Durchschlagskraft in dieser Liga etwas bewegen, so Schnitzlein. Er selbst muss noch abwarten, ob er auf seine zuletzt erkrankten Philipp Bringmann und Timo Ruhnke wieder zurückgreifen kann, auch Youngster Oliver Huber wird voraussichtlich fehlen.
Moral hat am vergangenen Sonntag die TSV-Damenmannschaft trotz der 16:24-Heimniederlage gegen den ESV Regensburg II bewiesen. Eine katastrophale Chancenauswertung, sieben Strafwürfe wurden unter anderem vergeben, verhinderten ein besseres Ergebnis. Am Sonntag, 16.30 Uhr, dürften für die Landesliga-Frauen im Gastspiel beim Zweiten TSG Augsburg (10:2 Punkte) die Trauben aber nochmals hoch hängen. Anschließend geht für die Aichacherinnen (12./2:10) die Saison erst so richtig los, wenn es gegen die Kontrahenten aus der zweiten Tabellenhälfte geht.
Von Herbert Walther
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| D-Jugend holt unterbesetzt einen Punkt beim Zusatzspieltag |
vom 09.11.2009 |
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Die männliche D-Jugend der Handballer bestritt zuletzt den ersten Zusatzspieltag der Saison in eigener Halle, der in der Form 2 mal 3 gegen 3 gespielt wird. Mit gerade mal sieben Spielern, darunter zwei, die eigentlich noch E-Jugend spielen könnten, errang man dabei einen Punkt.
Im ersten Spiel wartete mit der TSG Augsburg ein unbekannter Gegner. Zu Beginn war das Spiel ausgeglichen und es stand 4:5 für die Gäste. Danach verloren die Aichacher völlig den Faden und zeigten zu wenig Einsatz in der Abwehr. Die Folge war ein 6:15 Pausenstand. Zu Beginn des zweiten Durchgangs wurde es zunächst nicht besser und die Augsburger zogen bis auf 10:22 davon. Erst danach rappelte man sich nochmals auf und verkürzte den Rückstand bis zum Ende auf sieben Tore (20:27).
Der zweite Gegner war mit Königsbrunn ein altbekannter. Den 0:2 Rückstand machte man schnell wett und bis zum 4:4 war das Spiel ausgeglichen. Danach zogen die Gäste etwas davon (6:10), doch bis zur Pause fand man mit viel Einsatz wieder den Anschluss zum 9:11. Auch im zweiten Durchgang konnte sich niemand absetzen. Jetzt arbeiteten die Rot-Weißen gut in der Abwehr und spielten vorne schöne Tore heraus. Das 17:17 war am Ende ein gerechtes Ergebnis.
Für den TSV Aichach spielten: Florian Geißreither (1 Tor), Simon Görtz, Christoph Ziegler (9), Florian Schilberth (11), Simon Bachhuber (7), Sebastian Negele (3) und David Czok (5).
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| Handballer stolpern beim Aufsteiger |
vom 09.11.2009 |
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Augsburg (Wa) Böses Erwachen für die Handballer des TSV Aichach am Sonntagabend: Beim BOL-Aufsteiger DJK Augsburg-Hochzoll zog der Landesliga-Absteiger überraschend mit 22:26 (8:13) den Kürzeren. Trainer René Schnitzlein war dementsprechend bedient: „Das war enttäuschend, uns fehlte die Einstellung.“
Wie man zu Werke gehen muss, wurde den Aichachern von den Gastgebern vorgemacht. Die Handballer aus dem Augsburger Stadtteil Hochzoll Süd, im vergangenen Frühjahr in die Bezirksoberliga zurückgekehrt, kämpften die Aichacher regelrecht nieder. Auffälligste Akteure bei der Deutschen Jugendkraft waren Michael Heß, dessen fünf Tore Schnitzlein noch für okay befand, nicht aber die Treffer von Kreisläufer Volker Bennet, den die TSV-Abwehr nicht in Griff bekam, „obwohl wir diese Situation trainiert hatten“. Dritter Hochzoller Erfolgsgarant war Torhüter Mario Völckel, der von den Paarstädtern regelrecht warm geschossen wurde. Kein Wunder, wenn Schnitzlein hinterher von einer „desolaten Angriffsleistung“ sprach. Nur acht Treffer im ersten Abschnitt belegten diese These nachhaltig, hinzu kamen noch drei vergebene Strafwürfe.
Dass einige seiner Schützlinge, noch immer von der Grippe geplagt, nicht ihr volles Leistungspensum abrufen konnten, ließ Schnitzlein nur bedingt gelten. Denn Aichachs individuelle Klasse hätte für den Aufsteiger allemal reichen müssen. Wer auf Besserung im zweiten Abschnitt gehofft hatte, der wurde enttäuscht. Hochzoll hielt den TSV stets auf Distanz, nur einmal konnte er den Rückstand auf zwei Tore verkürzen (18:20). Den einzigen TSV-Akteur, den Schnitzlein von seiner Kritik aussparte, war Torhüter Jonny Wonnenberg – und das Schwabmünchner Schiedsrichterduo Hübenthal/Lange. Nun bekommen es die Aichacher mit den besseren Teams der Liga zu tun, nächsten Sonntag, 17 Uhr, schaut der neue Tabellenführer Niederraunau II an der Paar vorbei.
TSV Aichach: Wonnenberg, Fronhoff; Borowitzki (1), Hewel (3), Neumair (7/2), Meier (6/2), Marquart (2), Max Harner, Huber (1), Bauer (1), Sumperl (1), Schatzlmayr, Schäffler.
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| Spiel der ausgelassenen Chancen |
vom 09.11.2009 |
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Die Aichacher Handballdamen verloren am vergangenen Sonntag ihr Heimspiel gegen den ESV Regensburg II mit 16:24 Toren. Vor allem die mangelnde Chancenauswertung machte den Paarstädterinnen in dieser Begegnung sehr zu schaffen. Somit bleiben die Damen mit 2:10 Punkten weiter im unteren Drittel der Landesliga Süd.
Die Hausherrinnen kamen denkbar schlecht aus den Startlöchern. Nach wenigen Minuten hieß es bereits 2:7 für die Gäste. In der Abwehr präsentierten sich die Aichacherinnen nicht aggressiv genug. Die Probleme lagen aber vor allem im Angriff. Die TSV Damen verloren reihenweise den Ball durch leichte Fehler oder scheiterten an der gegnerischen Torhüterin. Der ESV II nutzte dies durch schnelle Konter konsequent aus und erhöhte auf 3:13. Ab da ging ein Ruck durch die Mannschaft und die Aichacherinnen fingen sich wieder. In dieser Phase zeigte sich Ines Farle als sehr treffsicher und erzielte einige schöne Treffer aus dem Rückraum. Tor um Tor kämpften sich die TSV Damen heran. Über 8:13 bis zum 12:15. Kurz vor der Pause musste das Team von Martin Fischer noch zwei Gegentore hinnehmen. Beim Stand von 12:17 wurden die Seiten gewechselt.
Nach dem Wiederanpfiff kassierten die Aichacherinnen wieder zwei Tore in Folge und der Abstand wuchs auf 12:19 wieder an. In dieser Spielhälfte waren es die vielen vergebenen Torchancen, die die Paarstädterinnen an einem Punktgewinn hinderten. 7 Siebenmeter und einige klare Einwurfmöglichkeiten wurden vergeben. Sechsmal befanden sich die Gastgeberinnen in der zweiten Spielhälfte in Überzahl und erzielten dabei nur ein Tor. Insgesamt kamen sie in den zweiten 30 Minuten nur auf 4 Tore. Doch die Aichacherinnen gaben sich nie auf. Die Abwehr arbeitete sehr gut. Erfreulich war die Rückkehr von Kathi Brugger zwischen den Pfosten. Sie löste nach ihrer langen Verletzungspause Ute Solleder nach der Halbzeit im Tor ab und feierte einen sehr guten Einstieg. Nur sieben Gegentreffer musste sie hinnehmen.
Auch die Rückkehr von Amrei Starmühler nach ihrem langen Urlaub machte sich positiv im Aichacher Spiel bemerkbar.
Fischers Fazit nach dem Spiel: „Wir können auf jeden Fall mitspielen. Leider noch nicht über 60 Minuten. Im Angriff fehlt uns des Öfteren die Cleverness. Doch wir haben uns nie aufgegeben, das ist wichtig für die Moral innerhalb der Mannschaft.“
Am nächsten Sonntag sind die TSV Damen beim Tabellenzweiten TSG Augsburg zu Gast. Wieder eine schwere Aufgabe.
Für Aichach spielten: Ute Solleder (TW), Kathi Brugger (TW), Tina Grünwald (2/1), Iris Kronthaler (2/2), Sonja Schmidt, Johanna Fackler, Tini Wonnenberg, Carmen Vogl, Amrei Starmühler (3), Ines Farle (7), Maria Eberle (1), Katrin Storr (1)
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